Ich habe berufsbedingt viel mit Smartwatches zu tun und durfte in den letzten Jahren schon etliche Modelle ausprobieren. Die meisten davon sind auch wirklich gut und machen ihren Job, aber nur die allerwenigsten kicken mich so sehr, dass ich sie auch privat regelmäßig am Handgelenk behalte. Auch wenn ich es eigentlich nicht nötig hätte, hat mich seit einiger Zeit ein bestimmtes Modell extrem angelacht: die Garmin Forerunner 970. Das Teil hat mich einfach nicht losgelassen, also bin ich schwach geworden und musste sie mir am Ende einfach selbst kaufen. Nach circa einer Woche kann ich sagen, dass es eines der besten Smartwatch-Käufe von mir war. Sie hat meine ohnehin schon hohen Erwartungen sogar noch mal komplett übertroffen!
Hier gibt es die Garmin Forerunner 970 zum Hammerpeis!Keine dicke Outdoor-Uhr, wie man es sonst von Garmin kennt
Wenn man bisher die wirklich hochwertigen Funktionen und Materialien haben wollte, führte kaum ein Weg an der massiven und schweren Fenix-Serie vorbei. Die Forerunner 970 hat dieses Prinzip das erste Mal über Bord geworfen. Als ich sie das erste Mal aus der Verpackung nahm, war ich wirklich überrascht, wie leicht sie ist: Sie wiegt exakt 56 Gramm. Man spürt sie am Handgelenk kaum und das ist super wichtig für eine Smartwatch, die auf den Leistungssport getrimmt ist.
Trotz des leichten Gewichts verbaut Garmin bei der Uhr hochwertiges Material und verbaut eine robuste Titan-Lünette sowie kratzfestes Saphirglas. Bei einem meiner ersten Läufe durch den Wald bin ich mit dem Arm unglücklich an einem Ast hängen geblieben. Auf dem Glas war danach kein Kratzer zu sehen. Die versprochene Robustheit kann ich also bisher bestätigen.
Ein weiteres Detail, das ich auf dem Datenblatt anfangs noch als nette Spielerei abgetan habe, ist die verbaute LED-Taschenlampe. In der Praxis möchte ich sie inzwischen nicht mehr missen. Wenn ich abends von meiner Laufrunde zurückkomme und das Treppenhaus dunkel ist, reicht ein Doppeltipp auf das Display, um alles hell auszuleuchten. Auch das rote Blinklicht hat sich beim Joggen an schlecht beleuchteten Straßen als enormer Sicherheitsvorteil erwiesen.
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Wegen diesen Funktionen ist das die für mich beste Sportuhr
Nur schon einmal vorweg: Die Forerunner 970 ist auf den Ausdauersport getrimmt worden. Sie wird also nicht für jeden von euch etwas sein und auch ich nutze sie wirklich nur für den Sport. Logischerweise machen sich die größten Stärken der Forerunner 970 beim Training bemerkbar. Am beeindruckendsten sind die Lauf-Metriken
Letzte Woche stand bei mir eine Strecke mit extrem steilem Gefälle auf dem Programm. Bergab zu laufen, beansprucht die Muskulatur enorm. Die meisten Smartwatches hätten am Ende einfach nur die Distanz erfasst. Die 970 berechnet nun aber die sogenannte Impact Load
. Sie hat sofort erkannt, dass meine Oberschenkel überdurchschnittlich belastet wurden und meine empfohlene Erholungszeit entsprechend angepasst, damit ich im nächsten Training keine Verletzung riskiere. Für jeden Sportler ist das so wichtig und bisher konnte ich mich immer auf die Daten der 970 verlassen. Bisher hat mir keine andere Uhr so eine Zuverlässigkeit in diesem Bereich gebracht wie hier.
Meine größte Schwäche gleicht die Smartwatch aus
Genauso durchdacht ist die neue Auto-Trim-Funktion. Man läuft seine Strecke, ist völlig erschöpft und vergisst die Uhr zu stoppen. Mir passiert das viel zu häufig und dadurch ruiniert man sich im Nachhinein den gesamten Pace-Durchschnitt. Die Garmin gleicht die geladene Route automatisch ab, erkennt den tatsächlichen Zieleinlauf und schneidet das anschließende Auslaufen oder Gehen aus der Zeitmessung heraus.
Auch das Problem, dass das GPS bei Stadtmarathons durch Kurven und Hochhäuser von den offiziellen Kilometerschildern abweicht, löst die Uhr. Sie synchronisiert die Pace selbstständig mit den Streckenmarkierungen. In all meine Läufen funktioniert das überraschenderweise problemlos.
Hier gibt es die Garmin Forerunner 970 zum Hammerpeis!Entscheidende Details für den Wettkampf und Alltag
Für Triathleten hat Garmin eine scheinbar kleine, aber in der Praxis sehr entscheidende Änderung vorgenommen. Die praktischen Schnellwechsel-Armbänder (QuickFit) wurden durch dicke, fest verschraubte Federstege ersetzt. Wer schon einmal einen Massenstart im Freiwasser miterlebt hat, weiß, wie hektisch es dort zugeht. Schnellwechsel-Verschlüsse können sich im Gedränge öffnen, was zum Verlust der Uhr führt. Mit der neuen Konstruktion sitzt die Forerunner 970 super fest am Arm.
Darüber hinaus profitiert man im Alltag extrem vom Mikrofon und dem Lautsprecher. Ich muss mein Smartphone bei einfachen Dauerläufen nicht mehr aus der Tasche holen, um einen Anruf anzunehmen, sondern kann direkt über die Uhr telefonieren. Die Sprachqualität war selbst bei leichtem Wind völlig solide.
Kombiniert man all diese Funktionen mit einer Akkulaufzeit von knapp 2 Wochen (Garmin führt hier einen Laufzeit von 15 Tagen an, aber diesen Wert habe ich im Alltag nie ganz erreicht), ist die Forerunner 970 für mich derzeit die beste Referenz auf dem Markt.
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