Wer kurz vor dem Start von GTA 6 noch auf das ultimative Grafikerlebnis gehofft hat, erlebt derzeit einen Preisschock: Wenige Wochen vor der weltweiten Veröffentlichung des nächsten Teils der GTA-Reihe am 19. November kennen die Preise für die PlayStation 5 Pro weiterhin nur eine Richtung.
Wie aktuelle Auswertungen einschlägiger Preisvergleichsseiten wie Idealo belegen, müssen Gaming-Fans hierzulande mittlerweile über 1.300 Euro für Sonys Spitzenmodell bezahlen – bei einzelnen Händlern klettern die Angebote sogar schon auf bis zu 1.860 Euro.
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Wird GTA 6 zu realistisch - Oder geht da noch mehr?
Der Preis der PS5 Pro übersteigt die UVP deutlich
Ein Blick auf die Preisentwicklung der vergangenen Monate verdeutlicht das ganze Ausmaß der aktuellen Marktlage: Als Sony die PlayStation 5 Pro Ende 2024 veröffentlichte, lag die unverbindliche Preisempfehlung bei rund 800 Euro.
Im Frühjahr 2026 erhöhte Sony dann die Preise aller PlayStation-Modelle. Als Folge stieg die UVP der PlayStation 5 Pro auf rund 900 Euro an. Sony reagierte damit auf die weltweite Speicherkrise.
Bereits im August zeichnete sich ab, dass die kurz bevorstehende Veröffentlichung von GTA 6 ein weiterer Preistreiber ist. Schon damals sprang der Preis über die 1.000-Euro-Marke während die Wartezeit auf die Auslieferung der Konsole bei manchen Händlern auf bis zu sieben Monate anwuchs.
Mittlerweile hat sich die Situation weiter verschärft. Selbst große Plattformen rufen Preise auf, die weit über der UVP liegen. Teilweise wird mehr als der doppelte Preis verlangt.
Die günstigsten Händler verlangen laut den Preisvergleichern von Idealo rund 1.300 Euro für eine PS5 Pro. Bei Otto und Notebooks Billiger kostet sie bereits über 1.400 Euro, während Voelkner mehr als 1.800 Euro für sie verlangt. Bei anderen Händlern wie Amazon ist die Konsole ausverkauft.
Dazu könnte dann noch, je nach Bedarf, das Disc-Laufwerk für rund 120 Euro und der vertikale Standfuß für rund 30 Euro.
Gebrauchtmarkt zieht mit
Selbst der Gebrauchtmarkt bietet momentan keine Zuflucht mehr, da für gebrauchte PlayStation 6 Pro-Konsolen ebenfalls vierstellige Beträge verlangt werden.
Losgetreten wurde diese Spirale vor allem im Sommer, als neues Bildmaterial zu GTA 6 sowie der Start der Vorbestellungen die Nachfrage schlagartig anheizten.
Verschärft wird der Engpass durch den weltweiten KI-Boom: Weil Halbleiterhersteller ihre Kapazitäten vorrangig für lukrative Server-Speicherchips nutzen, fehlt dem Massenmarkt für Konsolen schlichtweg der dringend benötigte Nachschub.
Diese Alternativen gibt es
Wer keine vierstelligen Beträge für ein einzelnes Hardware-Upgrade hinblättern möchte und flexibel ist, muss zum Release keineswegs in die Röhre schauen.
Sowohl die Standard-Variante der PlayStation 5 als auch Microsofts Xbox Series X und die kompaktere Xbox Series S sind weiterhin problemlos lieferbar und liegen deutlich unter der 1.000-Euro-Schallmauer.
Zwar dürfte die PS5 Pro dank höherer Rechenpower die Speerspitze bilden, spielbar sollte der Blockbuster auf allen Systemen sein. Tests müssen allerdings zeigen, inwieweit es Unterschiede zwischen den Konsolen gibt.
Ein Ausweichen auf den heimischen Gaming-PC ist zum Start hingegen keine Option. Wie bereits beim Vorgänger bedient das Entwicklerstudio zunächst exklusiv die Konsolenplattformen – eine PC-Umsetzung ist offiziell noch nicht bestätigt und dürfte erfahrungsgemäß erst viel später erfolgen.
Mehr zum Thema: PS5 vs. PS5 Pro im Vergleich: Welche Konsole besser zu euch passt
Ob sich der Andrang auf die Pro-Version nach dem Release abkühlt, lässt sich noch nicht abschließend sagen. Da der Dezember historisch betrachtet ebenfalls ein umsatzstarker Monat für Konsolenkäufe ist, dürfte sich die Lage wahrscheinlich erst frühestens ab Mitte Januar beruhigen.
Seid ihr auf den Launch von GTA 6 vorbereitet und wetzt schon die Joypads, oder plant ihr erst einmal abzuwarten? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar!

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