Günstiger VPN-Client von Mozilla gestartet - mit einer Einschränkung

Mozilla hat einen eigenen VPN-Client vorgestellt, der auf Wireguard basiert. Wer den Dienst nutzen möchte, muss vorerst aber noch ein paar Dinge beachten.

von Sara Petzold,
19.06.2020 11:43 Uhr

Mozilla VPN ist leider noch nicht in Deutschland verfügbar - aber das könnte sich bald ändern. Mozilla VPN ist leider noch nicht in Deutschland verfügbar - aber das könnte sich bald ändern.

Mozilla hat mit Firefox Private Network einen eigenen VPN-Client vorgestellt, der als Erweiterung des VPN-Addons für den Firefox-Browser fungiert (via ComputerBase). Der Service funktioniert unter Windows, Android, iOS und Chrome OS (Chromebooks), wetere Versionen für Mac OS und Linux sollen folgen.

Nutzer müssen aber ein paar Dinge in Bezug auf Firefox Private Network beachten, die den Client trotz des verhältnismäßig günstigen Preises von 4,99 US-Dollar pro Monat in seiner Funktionalität einschränken. Wir fassen die wichtigsten Informationen rund um Mozillas eigenen VPN-Dienst zusammen.

Firefox Private Network per VPN

Was genau ist Firefox Private Network? Firefox Private Network existiert sowohl als kostenloses Addon für Mozilla Firefox als auch als kostenpflichtiger VPN-Client, der für ganze Geräte funktioniert. Der Client befindet sich aktuell noch in der Beta-Phase, soll aber in den kommenden Wochen als eigenständige Software unter der Bezeichnung Mozilla VPN erscheinen.

Der VPN-Client von Mozilla leitet den Datenverkehr des geschützten Geräts über die Proxy-Server von WireGuard, das zu der schwedischen Firma Mullvad VPN gehört. Nutzern stehen Server in mehr als 30 Ländern zu Verfügung, zu denen der Client auf bis zu fünf Geräten gleichzeitig eine Verbindung aufbauen kann.

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Wo ist der Haken? Weil es sich derzeit noch um eine Beta-Version des Clients handelt, können nur Nutzer in den USA ein Abonement für den VPN-Dienst abschließen. Dasselbe gilt für die kostenlose Browsererweiterung. Mozilla hat aber bereits angekündigt, dass der Client bald auch für weitere Regionen verfügbar sein wird.

Weil Firefox außerdem keine eigenen Proxy-Server betreibt, sondern den Datenverkehr über WireGuard umleitet, müssen sich Nutzer beim Datenschutz auf mehr als ein Unternehmen verlassen. Wer Mozilla VPN trotzdem ausprobieren möchte, kann sich auf der offiziellen Webseite auf die Warteliste setzen lassen.

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