Der beste ergonomische Bürostuhl auf dem ich je saß: Dieser Stuhl ist anders als alle anderen - und eine Legende!

Es gibt ja wirklich haufenweise Bürostühle da draußen - und auch viele gute. Der Herman Miller Embody jedoch hat seinen eigenen Platz. Seit vier Wochen sitze ich jetzt auf einem der teuersten Gaming-Stühle überhaupt. Mein Fazit ist spannend.

Was für ein Stuhl: Der Herman Miller Embody gilt als einer der besten ergonomischern Bürostühle da draußen. Zurecht? Was für ein Stuhl: Der Herman Miller Embody gilt als einer der besten ergonomischern Bürostühle da draußen. Zurecht?

Mein Gott, was habe ich über diesen Stuhl nicht schon alles gelesen und recherchiert. Der Herman Miller hat fast schon Legenden-Status unter den ergonomischen Bürostühlen, weil er einfach so einzigartig ist - und gleichzeitig ein Gaming-Stuhl sein will. Ich habe ihn jetzt in diesem Augenblick unter meinen vier Buchstaben. Seit vier Wochen teste ich ihn - und hätte nie gedacht, wie viel so ein Stuhl-Hands-On einem abverlangen kann.

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Der beste ergonomische Bürostuhl 2025? Der Herman Miller Embody ist einzigartig

Herman Miller ist ein US-Hersteller von Möbeln seit 1904 (ursprünglich Star Furniture Company) und ist weltweit bekannt für extrem hochwertige, ergonomische Stühle. Besonders der Aeron sowie der Embody haben einen gewissen Kultstatus.

Kollege Maxe hat den Herman Miller Aeron im Langzeittest unter die Lupe genommen.

Wie gut ist der Herman Miller Embody? Die Logitech-Variante im Hands-On

Der Herman Miller Embody wird komplett montiert geliefert - man muss nicht eine einzige Schraube setzen. Der Herman Miller Embody wird komplett montiert geliefert - man muss nicht eine einzige Schraube setzen.

Es fängt schon bei der Lieferung an - der Karton ist fast Kühlschrank-groß und der wirklich sehr schwere Bürostuhl kommt komplett montiert zu Hause an. Und schon auf den ersten Blick sieht man: Dieser Stuhl ist anders.

Bereits von vorn merkt man schon, dass an dieser Rückenlehne etwas anders ist. Sie wirkt extrem schmal und stark gebogen. Von der Rückseite aus wiederum wird klar: Hier ist Hightech drin.

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Die wohl ergonomischste Rückenlehne überhaupt formt sich nach eurem Rücken

Sie ist nicht nur das optische Highlight, sondern für mich auch das sitz-technisch krasseste, das ich je erlebt habe - ich kann es nicht anders sagen. Die Rückseite des Embody besteht aus einem flexiblen Polymer, das über viele verschiedene Streben mit dem Hauptträger der Lehne verbunden sind. Der Clou ist, dass die Verankerungen an der Lehne dabei selbst noch eine gewisse Flexibilität haben und das farblich akzentuierte Polymer ebenfalls beweglich ist.

Wie gut sitzt es sich auf dem Herman Miller Embody?

Die Rückenlehne des Herman Miller Embody ist einzigartig - die verschiedenen Streben machen sie flexibel und verleihen gleichzeitig Stützkraft. Auf diesem Stuhl sitzt man anders. Die Rückenlehne des Herman Miller Embody ist einzigartig - die verschiedenen Streben machen sie flexibel und verleihen gleichzeitig Stützkraft. Auf diesem Stuhl sitzt man anders.

Das erste Probesitzen hatte ich bereits vor einigen Jahren bei meinem geschätzten Schwager, der den Embody schon lange sein Eigen nennt. Für mich war es daher nicht komplett neu, aber im Vergleich zu meinem anderen Bürostuhl - immerhin ein etwa 350 Euro teurer ergonomischer Stuhl - waren es Welten. Und damit übertreibe ich nicht: Sobald man sich beim Embody mit dem Rücken anlehnt, ist alles anders.

Die Lehne sich kein steifes Gebilde mehr, sondern fast schon eine zweite Haut. Wenn ich die Schultern bewege, etwas weiter nach hinten lehne oder auch einfach "sacken" lasse, bewegt sich der Embody mit. Und dabei macht er den höchst schwierigen Spagat zwischen Nachgeben und Unterstützen.

Die ersten sieben Tage waren eine Qual - danach will ich nie wieder einen anderen Bürostuhl

Den Embody sollte man unbedingt über mehrere Wochen hinweg justieren und genau so einstellen, wie es sich am besten anfühlt. Für mich waren die ersten Tage echt hart. Denn ich habe gemerkt, wie sehr ich mir "falsches Sitzen" angewöhnt hatte. Der Embody zwingt mich liebevoll dazu, mich richtig hinzusetzen und lässt mir gleichzeitig das Spiel, unterschiedliche Positionen einzunehmen. Und egal, wie ich mich auch hinsetze, die Rückenlehne unterstützt Lende und Schultern.

Die Rollen des Herman Miller Embody sind extrem leichtgängig - auf meinem Hartboden (Laminat) fahren sie gut. Es gibt aber auch weiche Hartgummi-Rollen zum nachkaufen. Die Rollen des Herman Miller Embody sind extrem leichtgängig - auf meinem Hartboden (Laminat) fahren sie gut. Es gibt aber auch weiche Hartgummi-Rollen zum nachkaufen.

Wirklich, die ersten Tage waren hart. Aber dafür schätze ich den Embody jetzt umso mehr für eine Sache, die ich bei Gaming-Stühlen absolut nicht ausstehen kann.

Gaming-Stühle haben häufig diese "Rennsitz"-Form. Und meist sind sie am oberen Schulterbereich etwas konkav geformt. Damit hat man immer leicht nach vorn gedrückte Schultern und das macht nicht nur einen krummen Rücken, es ist auch ungesund. Der Herman Miller ist oben bei den Schultern erstaunlich schmal - und lässt damit viel mehr Spielraum. Gleichzeitig reicht die Stütze am Rücken so weit, dass meine Schulterblätter gestärkt werden.

Nach einigen Wochen hat sich mein Rücken an den Embody gewöhnt und jetzt begreife ich erst so langsam, was für einen gewaltigen Unterschied diese Lehne macht. Sie ist tatsächlich nicht nur ein Marketing-Gag, sondern ein Phänomen, das ich so von keinem anderen Stuhl auf dem Markt kenne.

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Sitzfläche mit Kühlung? Mit Kupfer will der Embody hohe Temperaturen verhindern

Sommer, 30 Grad im Schatten und nicht jedes Büro hat eine Klimaanlage, erst recht nicht daheim. Der Herman Miller x Logitech G Embody, den ich habe, hat im Vergleich zum normalen Embody eine etwas andere Sitzfläche. Der Kühlschaum ist mit Kupfer angereichert, der für die Ableitung von Wärme beim Sitzen sorgen soll.

In der Praxis kann ich das so aktuell noch nicht bestätigen, aber definitiv auch nicht verneinen. Einerseits waren die Temperaturen noch nie über 30 Grad bei uns, andererseits habe ich aber auch noch nie eine unangenehme Wärme beim Sitzen empfunden. Nach dem Sommer kann ich definitiv mehr dazu sagen.

Ansonsten ist die Sitzfläche sehr bequem, aber relativ straff. Sie lässt sich in der Tiefe verstellen, was ein bisschen schwergängig geht, aber das macht man ohnehin nur, bis man einmal die richtige Position gefunden hat. Ansonsten gibt es hier nichts zu meckern.

Herman Miller Embody x Logitech G: So stellt man den ergonomischen Bürostuhl richtig ein

Den Herman Miller Embody könnt ihr in vielerlei Hinsicht einstellen und der Unterschied ist eklatant. Nehmt euch unbedingt viel Zeit; ich meine damit mehrere Wochen. Auch jetzt noch justiere ich ein wenig nach.

So könnt ihr den Herman Miller einstellen:

Alle Einstellmöglichkeiten des Embody x Logitech:

Sitzhöhe

  • Was bringt’s?
    Eine passende Sitzhöhe ist die Basis für eine gesunde Haltung. Eure Füße sollten flach auf dem Boden stehen, die Oberschenkel waagerecht und die Knie im 90°-Winkel. Ist die Sitzfläche zu hoch, drückt es in die Oberschenkel; ist sie zu niedrig, kippt ihr nach vorn und belastet die Wirbelsäule.
  • Wie?
    Greift rechts unter den Sitz – dort findet ihr einen kleinen, blauen Hebel. Zieht ihn nach oben und lasst euren Körper leicht schweben oder senkt ihn ab, bis ihr eine ergonomische Haltung habt. Hebel loslassen – fertig.

Sitztiefe anpassen

  • Was bringt’s?
    Die richtige Sitztiefe verhindert Durchblutungsprobleme in den Beinen. Zwischen eurer Kniekehle und der Sitzkante sollte etwa eine Handbreit Platz sein – so habt ihr genug Auflagefläche ohne Druckstellen.
  • Wie?
    Links unter dem Sitz findet ihr einen Schieber, mit dem ihr den Sitz vor- oder zurückgleiten lassen könnt. Schiebt, bis die Oberschenkel gut unterstützt sind, aber die Knie frei bleiben.

Rückenlehnen-Gegendruck (BackFit Adjustment)

  • Was bringt’s?
    Je nach eurer Haltung und Aktivität soll die Rückenlehne entweder fest stützen oder euch flexibel folgen. Ein gut eingestellter Gegendruck verhindert, dass ihr euch verkrampft oder zu tief einsackt.
  • Wie?
    Dreht den großen Regler auf der rechten Seite des Stuhls. Im Uhrzeigersinn = mehr Widerstand, gegen den Uhrzeigersinn = weniger. Testet ruhig verschiedene Stufen aus, bis ihr den Sweet Spot gefunden habt.

Neigungssperre aktivieren (Tilt Limiter)

  • Was bringt’s?
    Beim konzentrierten Arbeiten wollt ihr vielleicht eher aufrecht sitzen, beim Zocken oder Video schauen lieber entspannt zurücklehnen. Die Neigungssperre verhindert, dass der Stuhl sich in unpassenden Momenten „wegklappt“.
  • Wie?
    Links neben der Sitzfläche befindet sich der Tilt-Begrenzer. Damit legt ihr fest, wie weit ihr euch zurücklehnen könnt – oder ob ihr die Lehne ganz blockieren wollt.

Armlehnen richtig einstellen

  • Was bringt’s?
    Eure Schultern und Arme danken es euch, wenn die Armlehnen nicht zu hoch, zu tief oder zu eng stehen. Sie sollten eure Unterarme ganz leicht unterstützen – ohne Druck oder Zwangshaltung. Das beugt Verspannungen vor.
  • Wie?
    Die Armlehnen lassen sich in drei Richtungen anpassen:
    • Höhe: Einfach nach oben oder unten schieben.
    • Breite: Die Lehnen nach innen oder außen bewegen.
    • Winkel: Die Auflagen leicht nach innen oder außen schwenken – je nachdem, ob ihr tippt, zockt oder chillt.
Hier geht's zum Herman Miller Embody

Mein Fazit zum Herman Miller Embody

Der Herman Miller Embody ist ein einzigartiger Stuhl, der mir im Test auch einiges abverlangt hat. Die ersten Tage waren zäh - aber es lohnt sich. Die Rückenlehne ist einfach grandios und dieser Stuhl bringt mir "Sitzen" neu bei. Und besser.

Mein größter Kritikpunkt ist, dass die Armlehne nicht nach vorn oder hinten schiebbar ist. Die fehlende Kopfstütze hingegen ist ja Absicht; ich habe mich schnell daran gewöhnt. Wer allerdings gerne mein Gaming etwas im Stuhl fläzt, kann sich eine nachkaufen.

Für etwa 1.300€ ist der Stuhl eine Hausnummer. Gesundheit, weniger Rückenschmerzen und eine bessere Durchblutung beim Sitzen sind aber viel mehr wert. Die Investition sollte vorher gut überlegt sein und lohnt sich nur für die, die wirklich viel Zeit auf ihm verbringen. 12 Jahre Garantie und eine wissenschaftlich getestete Ergonomie sprechen aber auch für sich. In meinen Augen ist das einer der besten ergonomischen Bürostühle da draußen - wer ihn kauft, kauft gutes Sitzen.

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