Hitzewelle: Beliebte Mini-Klimaanlage zum Selberbauen wird Mangelware – und natürlich sind direkt Betrugsfälle im Umlauf

Beliebte Klimaanlage ist auf Wochen ausverkauft und windige Händler nutzen die Situation bereits aus.

Die mobile Klimaanlage Portasplit ist praktisch überall ausverkauft. (Bildquelle: Midea) Die mobile Klimaanlage Portasplit ist praktisch überall ausverkauft. (Bildquelle: Midea)

Wer bei über 30 Grad verzweifelt nach Abkühlung sucht, greift derzeit oft ins Leere – oder gerät im schlimmsten Fall direkt an windige Händler oder Betrüger. Während Deutschland unter der aktuellen Hitzewelle leidet, sind Klimaanlagen wie die gefragte Do-it-yourself-Klimaanlage Midea Portasplit bundesweit laut Berichten praktisch restlos ausverkauft.

Wie das IT-Magazin Heise berichtet, rufen diese massiven Lieferengpässe nun zunehmend Betrüger auf den Plan, die viel versprechen, aber noch weniger halten.

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Der Run auf die Do-it-yourself-Klimaanlage

Dass ausgerechnet die Midea Portasplit einen derartigen Ansturm auslöst, kommt nicht von ungefähr, da es eine Lücke auf dem Markt schließt. Es bietet die Kühlleistung einer fest verbauten Split-Klimaanlage, lässt sich aber als mobiles System ganz ohne Handwerker, teure oder aufwendige Montagearbeiten installieren und nutzen.

Besonders für Mieter ist so ein Gerät oft die einzige Möglichkeit, die Wohnung effektiv zu kühlen. Die Kombination aus hoher Nachfrage und knapper Verfügbarkeit ist es, die windige Händler auf den Plan ruft.

Sicherheit beim Online-Kauf: Darauf solltet ihr achten

Die Masche ist dabei simpel und dreist. Wer nach Klimageräten sucht, stößt schnell auf Online-Händler, die Mini-Klimaanlagen für wenig Geld anbieten, so Heise. Diese würden zu Preisen zwischen 50 und 130 Euro angeboten und würden oft auf KI-generierte Werbeseiten setzen, auf denen viele Versprechungen gemacht werden.

Zum Vergleich: Die Midea Portasplit-Klimaanlage wird, je nach Modell, ab einem Preis von rund 750 Euro angeboten.

So würden Geräte mit einer Leistungsaufnahme von 45 Watt so dargestellt, dass sie auch Räume mit 30 Quadratmetern oder mehr kühlen könnten. Schaut man genauer hin, stellt sich heraus, dass die Händler einfache Akku-Ventilatoren anbieten, die außer Wind in das Zimmer zu bringen, keinen Effekt haben.

Verbraucherschützer und Experten raten daher gerade jetzt zur besonderen Vorsicht beim Online-Kauf. So sollte man niemals bei unbekannten Shops in Vorkasse treten, sichere Zahlungsmethoden mit Käuferschutz oder »auf Rechnung« setzen und Bewertungen auf unabhängigen Portalen lesen.

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Heise empfiehlt, auf eine Monoblock-Klimaanlage auszuweichen und diese – mit etwas Bastelaufwand – zu einem Zwei-Schlauch-System umzurüsten. Auch wenn die Kühlleistung nicht an die der Portasplit oder vergleichbaren Systemen herankommt, sei zumindest die Verfügbarkeit besser.

Nun ist eure Meinung gefragt. Wie handhabt ihr die Hitzewelle? Arbeiten bei euch bereits Split-Klimaanlagen im Haus oder ein mobiles System? Oder setzt ihr klassisch auf Ventilatoren oder andere Hausmittel? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.


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