Als Apple neulich das MacBook Neo auf den Markt gebracht hat, stand die Tech-Welt kurz kopf. Ein günstiger Einstieg ins sonst krank teure Apple-Ökosystem? Das gab es eigentlich noch nie. Aber haltet mal kurz die Pferde still und plündert nicht blind euer Konto: Vergleicht man das Neo nämlich direkt mit dem Huawei MateBook 14, wird deutlich, wo Apple Abstriche gemacht hat.
Hier gibt es das Huawei MateBook 14 zum Hammerpreis!Apples Handy-Chip vs. PC-Herz
Beim Prozessor gehen beide Hersteller komplett unterschiedliche Wege. Apple verbaut im MacBook Neo den A18 Pro. Das ist eigentlich der Chip, der im iPhone 16 Pro steckt. Für das tägliche Pendeln zwischen Office, Netflix und ein bisschen Surfen reicht das aus. Das System ist extrem stromsparend und läuft komplett lautlos, weil Apple sich den Lüfter einfach gespart hat.
Huawei packt beim MateBook 14 dagegen den Intel Core Ultra 5 mit 14 Kernen aufs Mainboard. Das ist ein klassischer PC-Prozessor mit aktiver Kühlung. Dazu gibt es noch eine extra NPU (eine Art KI-Hirn), die bei Video-Calls zum Beispiel euren unaufgeräumten Hintergrund unscharf zieht.
Vergleicht man beide Chips, hat das MateBook 14 bei wildem Multitasking oder größeren Programmen einfach mehr Reserven als der Handy-Prozessor im Neo.
Hier gibt es das Huawei MateBook 14 zum Hammerpreis!Ein OLED-Display mit 120Hz
Beim Display wird der Unterschied zwischen den beiden Geräten deutlich. Apple verbaut im MacBook Neo ein solides 13-Zoll-LCD (Liquid Retina) mit handelsüblichen 60 Hertz. Um den aggressiven Einstiegspreis zu halten, hat Apple hier den Rotstift angesetzt und sogar die automatische Farbanpassung ("True Tone") komplett gestrichen.
Huawei fährt beim MateBook 14 dagegen ein 14-Zoll-OLED-Panel mit 2.8K-Auflösung und Touch-Funktion auf. Warum OLED besser als LCD ist: Bei einem normalen LCD-Bildschirm leuchtet immer eine Lampe von hinten durch das komplette Bild. Echtes Schwarz gibt es da nicht, das ist eher eine dunkelgraue Suppe. Bei OLED leuchtet jeder Pixel von selbst. Wenn ein Bereich schwarz sein soll, knipst sich der Pixel einfach aus. Wer darauf abends mal einen Film schaut, erlebt wirklich einen Unterschied wie Tag und Nacht.
Dazu kommen noch die 120 Hertz beim Huawei-Modell. Das Bild baut sich doppelt so schnell auf wie beim Apple-Gerät. Obendrauf setzt Huawei auf ein 3:2-Format. Einziger Wermutstropfen: Das OLED-Display spiegelt. Wer im Hochsommer direkt in der prallen Sonne arbeiten will, sieht vor allem sich selbst.
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Keine Anschluss-Adapter wie bei Apple
Ihr startet beim MacBook Neo in der Basisversion mit 8 GB Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD. Wenn ihr euer Gerät per Touch-ID entsperren wollt müsst ihr direkt das Modell für 799 Euro nehmen. Huawei dagegen wirft euch beim MateBook 14 standardmäßig 16 GB RAM und direkt 512 GB oder sogar 1 TB Speicher in den Warenkorb.
Beim Huawei braucht ihr auch keinen unmenschlich teuren Adapter für zusätzliche Anschlüsse. Ihr bekommt zweimal normales USB-A, einmal USB-C und einen HDMI-Anschluss. Apple hat beim Neo hingegen die Daumenschrauben angelegt: Es gibt zwar zwei USB-C-Ports, aber nur der linke unterstützt USB 3 und externe Monitore. Der rechte Port krebst mit veraltetem USB 2.0 herum und taugt eigentlich nur, um das Ladekabel reinzustecken.
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