Bis zum Ende des Jahrzehnts beginnt das Ende der GPUs: Intels Ex-Chef sagt nahende Wachablösung voraus

Der ehemalige Intel-CEO Pat Gelsinger prognostiziert das baldige Ende traditioneller GPUs im Kontext von KI-Rechenzentren. Quantencomputing soll an deren Stelle rücken.

Der Ex-Intel-Chef Pat Gelsinger sagt das »Ende der klassischen Grafikprozessoren« voraus - noch im laufenden Jahrzehnt. (Bildquelle: Intel) Der Ex-Intel-Chef Pat Gelsinger sagt das »Ende der klassischen Grafikprozessoren« voraus - noch im laufenden Jahrzehnt. (Bildquelle: Intel)

Wenn es um den aktuellen Boom rund um Künstliche Intelligenz geht, kommt man an einem Thema kaum vorbei: Grafikprozessoren, die für die benötigte Leistung unabdinglich sind.

Doch laut Ex-Intel-Chef Pat Gelsinger wird der bestehende Hype rund um GPUs bereits innerhalb der kommenden Jahre abgelöst.

Der Dreh- und Angelpunkt seiner These ist das Aufkommen von Quantumcomputing, die das aktuelle KI-Fundament aufbrechen und einen Technologiesprung auslösen sollen – noch vor dem Ende des Jahrzehnts.

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Gelsingers Prognose: Quantencomputing stellt KI-Handling um

Die Aussagen von Gelsinger, der im vergangenen Jahr von seinem Job als Intel-CEO zurückgetreten ist, folgten in einem Interview mit der Financial Times.

Demzufolge sorgt der aktuelle GPU-getriebene KI-Hype für eine technologische Blase, die aufgrund von bevorstehenden Durchbrüchen im Quantencomputing bald platzen könne. Laut Gelsinger könnte dies noch vor Ende des Jahrzehnts passieren.

Sollte ein solcher Durchbruch erfolgen, könnten die Quantenprozessoren die für KI-Aufgaben notwendigen Berechnungen massiv beschleunigen und somit die bisherigen Technologien obsolet machen.

  • Noch liegt ein solcher Durchbruch aber nicht vor, weshalb sowohl Start-ups als auch große Konzerne Gelsinger zufolge mit Nachdruck an Quantenlösungen arbeiten müssen.
  • Dadurch soll auch die aktuelle Dominanz von Nvidia ins Wanken geraten, die erst jüngst neue Rekordzahlen vorlegten.

Ganz ohne Eigennutz dürften Gelsingers Aussagen sowie die Prognose indes nicht gefallen sein: Seit März 2025 ist Gelsinger Teil der Risikokapitalgesellschaft »Playground Global«, die unter anderem Start-up-Investitionen im Quantencomputerbereich tätigt.

Ob und wann ein solcher wie vom Ex-Intel-Chef propagierter Durchbruch erfolgt, dürfte sich also auch für ihn lohnen – zumal in diesem Fall wohl tatsächlich die großen KI-Rechenzentren »dran glauben« müssten.

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