Intel Pentium 3 / 1.133 MHz

Der Tualatin überzeugt uns durch sein flottes Tempo, ist aber zu teuer. Neue PCs befeuern Sie besser mit einem Athlon oder P4.

23.02.2002 00:00 Uhr

Klammheimlich ersetzt Intel den Pentium-3-Prozessorkern "Coppermine" durch seinen Nachfolger Tualatin. Der Branchenprimus produziert den neuen Chip im Strom sparenden 0,13-Mikron-Verfahren. Unsere 1.133 MHz schnelle Test-CPU hat einen 256 KByte großen L2-Cache, zudem existiert eine teurere 512-KByte-Ausführung. Der Cache rennt stets mit vollem Kerntakt. Alle Tualatin-Chips befördern ihre Daten über einen 133-MHz-Frontside-Bus. Die CPUs pflanzt Intel in das Gehäuse "FCPGA2". Dementsprechend hütet eine IHS (Integrated Heat Spreader) genannte Metallhaube das Die vor achtloser Behandlung.

Durch Modifikationen an der Pin-Belegung passt der Prozessor in alte Sockel-370-Platinen nur mechanisch. Um ihn zu betreiben, muss Ihr Board das veränderte Busprotokoll unterstützen. Dies macht der i815B-Chipsatz sowie Vias 694T. Da seine Performance einem AMD Athlon/1,2 GHz gleicht, laufen mit dem Tualatin auch anspruchsvolle Spiele. Die hohen Kosten von 700 Mark sollen offensichtlich abschrecken - durch die Preisgestaltung pusht Intel den Pentium 4. Diesen ergattern Sie mit 1.700 MHz und höherer Leistung für unter 600 Mark. (Getestet in Ausgabe 12/01)


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