Gaming wird immer teurer – leider. Doch dieser Monitor war es mir einfach wert. Für ihn habe ich mein komplettes Setup umgebaut und muss sagen: Ich arbeite jetzt viel lieber als vorher. Und ich spare sogar Strom – doch wie?
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Aber von Anfang an: Ich hatte endgültig die Schnauze voll von meinem 3-Monitor-Setup daheim. Ein Stückwerk aus Bildschirmen, die ich über die Jahre angesammelt habe. Das war weder optisch wertvoll, noch hatten die Geräte die gleiche Auflösung oder das gleiche Panel. Nervig, hässlich und einfach unpraktikabel.
Ich wollte einen Bildschirm, der fürs Arbeiten und fürs Gaming gleichermaßen funktioniert. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage: Der MSI MPG 491CQPXDE QD-OLED löst ALLE Probleme meines alten Setups.
Produktivität trifft Effizienz
Ich kann nun mein Arbeitsnotebook nutzen und damit sogar Strom sparen. Warum? Weil statt drei einzelner Netzteile nur noch ein großes Gerät befeuert werden muss. Da ich meine gesamte Peripherie dank integriertem KVM-Switch direkt am Bildschirm angeschlossen habe, muss ich nichts mehr umstecken! Es ist Plug & Play im wahrsten Sinne des Wortes.
Mein alter „Main-Monitor“ war ein OLED der ersten Generation. Da waren Schriftarten teils schwer zu lesen und bei direkter Sonneneinstrahlung im Büro habe ich nichts mehr erkannt. Beides löst der 49-Zöller dank neuester Subpixel-Struktur und QD-Technologie perfekt. Alles ist nun einheitlich, gestochen scharf und wunderschön. Es mag nach wenig klingen, aber drei unterschiedliche Panels und Auflösungen sind auf Dauer einfach Gift für die Konzentration.
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Mein Arbeitsalltag ist gerettet, aber wie macht er sich beim Zocken? Hier beginnt die Magie nun wirklich. Was den Spielegeschmack betrifft, bin ich quasi „Maurice Weber + Shooter“. Ich liebe Strategiespiele, Rollenspiele, Action-RPGs und eben Shooter (Sorry, Maurice!). Jedes dieser Genres ist mit 32:9 einfach besser.
Meine Stadt in Anno 1800 mit über 3 Millionen Einwohnern hat nochmal 12 Stunden Liebe und Finetuning erhalten – einfach weil ich so eine Freude daran hatte, die Welt auf diesem riesigen Panel neu zu erleben. Die Farben sind die schönsten, die ich je im Gaming gesehen habe, und das Ganze ist bei 240 Hz so responsiv, wie es nur ein OLED sein kann. Das merkt man in jeder Bewegung. Aber auch Path of Exile (das leider „nur“ 21:9 unterstützt), Apex Legends oder Witcher 3 profitieren immens.
Immersion auf einem neuen Level
Ich weiß, viele können es nicht mehr hören, aber die Immersion, die mit einem 32:9 Curved-Display entsteht, ist schlicht ein neues Level. In den ersten Tagen habe ich mich beim Schlafengehen wie ein kleines Kind auf den nächsten Morgen gefreut, nur um weiterspielen zu können.
Es gibt allerdings einen Wermutstropfen, für den der Monitor nichts kann: Nicht alle Spiele unterstützen das ultra-weite Format nativ. Wenn das der Fall ist, schaltet das System automatisch in das maximal mögliche Seitenverhältnis – wie bei Path of Exile auf 21:9. Damit kann ich aber leben, denn das Bild bleibt dank der perfekten Schwarzwerte phänomenal.
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Wer OLED kennt, weiß: Das steht für satte Farben und die besten Schwarzwerte, die man aktuell kriegen kann. Das QD (Quantum Dot) ist die entscheidende Weiterentwicklung. Es verbessert die Farben nochmals und schraubt vor allem an der Helligkeit – eine der früheren Schwächen von OLEDs. So entstehen auch in hellen Räumen kaum Spiegelungen.
Mein Fazit: Ja, der Preis ist eine Ansage. Aber für die Kombination aus einem aufgeräumten Arbeitsplatz, gesunder Ergonomie und dem krassesten Gaming-Erlebnis meines Lebens ist jeder Cent gut investiert.
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