Wer sich heute nach einem neuen Smartphone umsieht, landet fast automatisch bei Samsung, Apple, Xiaomi oder Google. All diese Handys sind zwar wirklich gute Geräte, aber irgendwie auch langweilig. Und teuer.
Ein fast unbekannter Handy-Hersteller hingegen hat mich in den letzten Jahren jedes Jahr wieder positiv überrascht. Die Marke kennt hierzulande kaum einer, dabei handelt es sich um die wohl spannendsten Preis-Leistungs-Handys der Mittelklasse.
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Ich bin eigentlich kein großer Fan von "Billo-Handys", aber nach einiger Recherche hat eine Marke meine eher negative Meinung zu günstigeren Smartphones ins Wanken gebracht. Realme gibt sich sichtlich Mühe, nicht nur das nächste Produkt auf den Markt zu werfen, sondern wirklich abzuliefern.
Das fing schon mit dem Realme 11 Pro an. Realme arbeitete damals mit Matteo Menotto zusammen, also einem Designer, der eigentlich für Luxus-Mode bekannt war. Heraus kam eines der in meinen Augen schönsten Handys überhaupt.
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Realme stellt neues Mittelklasse Smartphone 11 Pro+ vor
Mit dem Realme 12 Pro und vor allem dem 12 Pro+ wurde die Idee dann weitergedreht. Es folgte eine Zusammenarbeit mit Ollivier Savéo, einem international bekannten Uhrendesigner, der sonst für Rolex, Roger Dubuois oder Breitling arbeitet. Er designte eine neue Kameralünette im Stile einer Luxusuhr. Und auch hier kam ein wunderschönes Smartphone heraus, das deutlich schicker ist als jedes iPhone - meiner Meinung nach.
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Spannend war auch, dass Realme für die 12er-Reihe mit Claudio Miranda zusammenarbeitete, also einem Oscar-prämierten Kameramann. Zusammen mit ihm entwickelte man einen besonderen Filmmaker-Modus für die Videoaufnahmen.
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eim Realme 13 Pro wurde aus diesem Gedanken fast schon eine kleine Serie. Das Design war nun von Monet inspiriert, also deutlich kunstlastiger, und gleichzeitig setzte Realme stärker auf bessere Software, Sony-Sensoren und eine TÜV-zertifizierte Kameraeinheit beim Pro+. Besonders spannend: Realme hob hier nicht nur die Hardware hervor, sondern auch Porträt-Abstimmung, Bokeh und Hauttöne.
Dann kam das Realme 14 Pro, und da wurde es etwas verspielter. Das Gerät brachte das sogenannte Unique Pearl Design mit, also eine Rückseite mit thermochromem Material, die je nach Temperatur die Farbe änderte. Dazu gab es den MagicGlow Triple Flash, also nicht nur einen kleinen Standardblitz, sondern gleich drei LEDs mit smarter Farbtemperatur-Anpassung.
Realme 16 Pro (Plus) ist da: Das kann der neue Geniestreich
Für mich ist das beim Realme 16 Pro nun nicht bloß ein Design-Gimmick. Die eigentliche Einzigartigkeit ist hier, dass Realme zwei Dinge kombiniert, die in dieser Preisklasse nur selten so zusammenkommen: ein riesiger 7.000-mAh-Akku in einem nur rund 7,75 mm dünnen Gehäuse und dazu eine 200-MP-Kamera (Plus-Version).
Es gibt hier also folgende Besonderheiten:
- Normalerweise bedeutet großer Akku = klobigeres Handy. Mit nur 7,8 Millimetern Dicke ist genau das nicht der Fall. Und so ein riesiger Akku ist außerdem ohnehin schon außergewöhnlich.
- Bei der Kamera ist der interessante Teil ebenfalls nicht einfach die nackte Zahl „200 MP“. Viele Hersteller schreiben euch riesige Megapixel-Zahlen auf den Karton, und am Ende sehen Menschen auf Fotos trotzdem komisch aus.
Realme versucht hier einen anderen Aufhänger: LumaColor soll Farben, Hauttöne, Licht und Unschärfe absolut natürlicher abstimmen. Das ist gerade bei Porträts wichtig, weil Smartphones Gesichter sonst gern entweder zu flach, zu gelb oder zu stark weichgezeichnet darstellen. Außerdem wirken zu stark bearbeitete Bilder häufig nach KI. - Dazu kommen eine 50-MP-Frontkamera für Selfies und Videoanrufe sowie eine 2-Achsen-OIS-Stabilisierung auf der Hauptkamera.
Hardware, Prozessor, Chips, Leistung und Preis: Stimmt auch der Rest?
Beim Display bekommt ihr ein 144Hz AMOLED-Display mit 6,78 Zoll. Das ist durchaus stark für diese Preisklasse. Vor allem die 144Hz sind ein schönes Upgrade, das man vor allem beim Scrollen und Swipen bemerkt. Darüber hinaus ist das neue Realme 16 Pro IP69 zertifiziert. Regen macht ihm also nichts aus.
Als Leistungstreiber unter der Haube wird der Dimensity 7300 Max mit mindestens 8GB LPDDR4X-RAM und UFS 3.1 verbaut. Das ist kein Highend-Prozessor wie im Google Pixel oder Samsung Galaxy, aber das will das Handy ja auch gar nicht sein.
Für den Preisist das ein sehr ordentlicher, moderner Chip. Im 16 Pro Plus bekommt ihr sogar den Snapdragon 7 Gen4, der spürbar mehr Power hat.
Mein persönliches Fazit zum neuen Realme 16 Pro
In meinen Augen ist also auch das Realme 16 Pro+ eine Besonderheit auf dem Handymarkt. Diesmal jedoch weniger designtechnisch, sondern viel mehr beim Funktionsumfang: Der riesige Akku und die überarbeitete Kamerasoftware machen das Smartphone für mich zu einem echten Handy-Geheimtipp 2026.
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