Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Exklusiver Content & monatliche Vollversionen

Wegen KI-Klausel: Nicolas Cage wird wohl nie wieder mit Amazon zusammenarbeiten und erntet dafür den Respekt des Internets

Nicolas Cage positioniert sich eindeutig gegen den Einsatz von KI.

2026 war Nicolas Cage in Spider-Noir zu sehen. (Bild: Prime Video) 2026 war Nicolas Cage in Spider-Noir zu sehen. (Bild: Prime Video)

Der US-amerikanische Schauspieler Nicolas Cage spielte in diesem Jahr die Hauptrolle in der von Prime Video produzierten Superhelden-Serie »Spider-Noir«. Trotz des Erfolgs wurde die Serie nach nur einer Staffel eingestellt.

Nun hat Cage verraten, dass das Projekt vermutlich das letzte gewesen ist, das er zusammen mit Amazon umgesetzt hat. Schuld daran ist demnach eine KI-Klausel.

Nicolas Cage hat keine Lust auf KI

Nicolas Cage war am vergangenen Wochenende zu Gast auf der New York Comic Con und hat dort auch über Spider-Noir und die Arbeit mit Amazon gesprochen. Dabei erzählt er, dass er wohl nicht mehr mit dem Unternehmen zusammenarbeiten wird (via Variety).

Video starten 2:19 Bald auf Prime: In Spider-Noir schwingt sich Nicolas Cage mit seinen Spinnennetzen durch das New York der 1930er-Jahre

Der Grund dafür sind die unterschiedlichen Einstellungen bezüglich der Nutzung künstlicher Intelligenz. Der Schauspieler habe sich geweigert, eine Verzichtserklärung zu unterschreiben, die es Amazon wohl erlaubt hätte, seine Person oder seine Stimme mit KI zu reproduzieren.

Hier sein Statement im Wortlaut:

»Amazon ist ein sehr KI-freundliches Unternehmen – das zeigt sich allein schon an der Investition von 50 Milliarden Dollar in OpenAI. Ich bin kein KI-freundlicher Schauspieler, also: Zieht selbst eure Schlüsse daraus! Ich gehöre nicht zu ihrem Club. Ich habe die Verzichtserklärung nicht unterschrieben, die ihnen den Einsatz von KI bei 'Spider Noir' erlaubt hätte. Ich werde wahrscheinlich nicht mehr mit diesem Studio zusammenarbeiten, aber das ist in Ordnung.«

Cage erzählt weiter, dass er gerne mit jungen Filmemachern zusammenarbeiten möchte. Viele davon, wie etwa der »Backrooms«-Macher Kane Parsons, würden noch vieles selbst und von Hand machen und das sei genau die Arbeitsweise, die er auch vorzieht.

XMG PRO 18 VE (M26)
XMG PRO 18 VE (M26)
CPU: Intel Core Ultra 7 270HX Plus (20x bis zu 5,3 GHz)
Grafik: GeForce RTX 5070 Laptop (12 GB)
RAM: 32 GB DDR5-5600
SSD: 1.000 GB M.2 PCIe 4.0 SSD
Display: 18.0'' IPS, 2560x1600 px, 180 Hz
  • Schneller 20-Kern-Prozessor
  • Starke Grafikkarte mit DLSS 4.5 und MFG
  • Großes 18-Zoll-Display mit 180 Hz Bildwiederholrate
  • Größer und schwerer, als das 16-Zoll-Modell
2849 €2706,55 €

Unter einem Reddit-Post werden die Aussagen des Schauspielers diskutiert, wobei positive Reaktionen klar überwiegen. Ein User schreibt etwa, dass er nun mehr Respekt für Nic Cage empfinde und anderen scheint es ganz genauso zu gehen.


Ebenfalls interessant: Nicolas Cage reagiert auf das Aus seiner grandiosen Marvel-Serie: »Perfekt«


Die Beziehung zwischen der Filmbranche und KI ist nach wie vor kompliziert. Viele Studios möchten die Technologie umfangreich nutzen, da sich dadurch massiv Kosten und Arbeitszeit einsparen lassen. Viele Schauspieler möchten aber nicht einfach durch KI ersetzt werden. Zu guter Letzt liegt es wohl auch an den Zuschauern, die mit ihrem Sehverhalten entscheiden, welche Produktionen erfolgreich sind und welche nicht.


Kommentare(0)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.