Nintendo Switch 2: Analysten befürchten eine schlechte Verfügbarkeit bis ins Jahr 2026

Die Nintendo Switch 2 verkauft sich sehr gut, aber die Verfügbarkeit ist teils schwierig. Analysten prognostizieren nun anhaltende Lieferengpässe bis zum Frühjahr 2026.

Die Switch 2 ist teils nur schwer verfügbar und soll es wohl noch bis zum nächsten Frühjahr bleiben. Die Switch 2 ist teils nur schwer verfügbar und soll es wohl noch bis zum nächsten Frühjahr bleiben.

Die Nintendo Switch 2 hat zu ihrem Release im Juni 2025 einen Bilderbuchstart hingelegt, zumindest, wenn es um die reinen Verkaufszahlen geht.

In den vergangenen Wochen gerät die Verfügbarkeit aber zusehends ins Stocken. Das betrifft vor allem Japan, aber auch auf dem deutschen Markt ist es zu spüren.

Noch kann man die Konsole hier zwar bei Nintendo selbst sowie bei Media Markt und Saturn zu ihrer UVP von knapp 470 Euro kaufen. In anderen Shops gibt es die Konsole aber meist entweder nicht mehr oder nur zu deutlich höheren Preisen und teils mit langen Lieferzeiten, was aktuell auch für Amazon gilt.

Eine Besserung ist auf Dauer nicht in Sicht, wie zwei Analysten gegenüber der Nikkei Asia erklären.

  • Bei den Analysten handelt es sich um Hideki Yasuda von Toyo Securities und Zhai Yijia von UBS Securities. Beide prognostizieren, dass die Knappheit bis zum Frühjahr 2026 anhalten könnte.
  • Sie schätzen gleichzeitig, dass mindestens 18 bis 20 Millionen Einheiten bis März 2026 verkauft werden könnten – deutlich mehr als Nintendos konservative Prognose von 15 Millionen Einheiten.
  • Bis zum Rekord der ersten Nintendo Switch dauert es aber ungeachtet der Knappheit noch ein gutes Stück, denn diese konnte sich seit ihrem Release rund 150 Millionen Mal verkaufen. Bis 2029 soll der Nachfolger laut den Analysten immerhin die Schallmauer von 100 Millionen verkaufter Einheiten knacken.

Video starten 1:04:42 Zwei Wochen Switch 2: Hype oder Fehlkauf?

Die Produktion kommt nicht hinterher

Der Hauptgrund für die teils ins Stocken geratene Lieferbarkeit liegt dem Bericht zufolge im Mangel an essenziellen Halbleitern − eine ähnliche Situation wie während der Coronapandemie, die zur Knappheit der ersten Nintendo Switch führte (via Independent).

Nintendo-Präsident Shuntaro Furukawa entschuldigte sich bereits öffentlich für die Engpässe und bestätigte, dass das Unternehmen trotz aller Vorbereitungen die enorme Nachfrage nicht decken kann.

Im japanischen Heimatmarkt musste Nintendo inzwischen sogar ein Lotteriesystem einführen. Über 2,2 Millionen Menschen bewarben sich allein im My Nintendo Store um die Chance, eine Konsole kaufen zu können. Mittlerweile hat Nintendo bereits fünf Verlosungsrunden durchgeführt, wobei viele Interessenten leer ausgingen.

zu den Kommentaren (4)

Kommentare(3)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.