In der Zwischenzeit haben sich zwar einige Alternativen etabliert, doch der Texteditor in Windows – auch als Notepad bekannt – gehört einfach zur Standardausstattung des Microsoft-Betriebssystems.
Nachdem die Entwickler die Anwendung jahrelang eher stiefmütterlich behandelt haben, erhält der Texteditor seit ein paar Monaten immer mal wieder neue Funktionen wie eine Autokorrektur. Nun spendiert Microsoft dem Windows-Texteditor in einer Vorschauversion erneut ein Feature.
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So sieht es aus, wenn ihr Datei- und Ordnernamen nutzen wollt, die Windows bis heute nicht erlaubt
Tabellenfunktionalität für mehr Struktur
Das Update für den Windows-Editor ist aktuell lediglich im Windows Insider Program in den Canary- und Dev-Kanälen erhältlich. Wenn ihr hier teilnehmt, habt ihr Zugriff auf Notepad-Version 11.2510.6.0, das native Unterstützung für Tabellen liefert, wie die Microsoft-Entwickler im zugehörigen Windows Blog erklären.
- Die Tabellen könnt ihr wahlweise über eine neue Schaltfläche in der Formatierungsleiste oder direkt per Markdown-Syntax implementieren.
- Nach dem Einfügen lassen sich über ein Kontextmenü oder ein dediziertes Tabellen-Menü in der Werkzeugliste Zeilen und Spalten flexibel hinzufügen oder entfernen.
Das Notepad-Update hat indes auch einen zweiten Neuzugang unter den Funktionen an Bord: »Fließende Ausgaben« für die KI-Funktionen »Write«, »Rewrite« und »Summarize«.
- Bislang musste man nämlich auf die komplette Antwort warten – gewissermaßen ein »Black Box«-Erlebnis, bei dem man nicht weiß, was innerhalb der Kiste vor sich geht, bis das Ergebnis bereits feststeht.
- Nach der Überarbeitung sollt ihr den generierten Text nun schrittweise und Wort für Wort nachvollziehen können. Neben einer responsiveren Benutzererfahrung erlaubt euch das auch, in einer Vorschau auf die Ergebnisse frühzeitig einzugreifen.
Die genannten KI-Funktionen setzen allerdings wie gewohnt voraus, dass ihr euch mit eurem Microsoft-Konto anmeldet.
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