Der Nvidia-Chef Jensen Huang hat auf einem Panel überraschend deutliche Worte an Deutschland gerichtet. Technologisch falle die Bundesrepublik immer weiter zurück.
Eine Zusammenarbeit mit dem Chip-Giganten aus den USA könnte das schon bald ändern.
Jensen Huang sieht viel verschenktes Potenzial in Deutschland
Wenn es um neue Entwicklungen und wegweisende technologische Durchbrüche geht, kommen diese seit Jahren zu großen Teilen entweder aus den USA, China oder Südostasien. Europa scheint bei vielen Themen kaum noch eine Rolle zu spielen.
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Genau in diese Wunde hat auch Jensen Huang, der Chef von Nvidia, auf einem Pressegespräch in London (via CNBC) seinen Finger gelegt (via Golem). Überraschend deutlich äußerte er sich dabei auch direkt zu Deutschland:
»Ehrlich gesagt schmerzt mich nichts mehr, als zu sehen, dass eines der fortschrittlichsten Länder in technologischer Hinsicht so weit zurückbleibt.«
Huang spekulierte auch darüber, dass es vielleicht »die europäische Art« sei, die Dinge zu sehr zu zerdenken, anstatt die eigenen Ressourcen einfach gewinnbringend zu nutzen. Sein einfacher Tipp für die Bundesrepublik lautet daher auch:
»Macht euch einfach an die Arbeit.«
In der Vergangenheit hatte sich Huang schon mehrfach positiv über das Potenzial in Deutschland geäußert. Die technischen Fähigkeiten, Produktionsstandorte und die nötige Erfahrung sind allesamt gegeben. Die Ergebnisse lassen aber weiter auf sich warten.
Teil der Europareise von Huang ist auch ein Treffen mit dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz. Wie unter anderem Reuters berichtet, soll dabei auch eine strategische Partnerschaft zwischen Deutschland und Nvidia vorgestellt werden.
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Die Verbreitung von KI in der deutschen Industrie soll dabei im Fokus stehen. Vermutlich liefert Nvidia wie so oft die nötige Hardware, mit deren Hilfe dann eigene Modelle trainiert und betrieben werden können. In Deutschland soll es dabei vor allem um Roboter und selbstfahrende Autos gehen. Gerade die deutschen Autohersteller könnten Erfolgserlebnisse wohl gut gebrauchen.

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