Vor knapp zehn Jahren hat Nvidia erste Monitore mit der »G-Sync«-Technologie eingeführt. Das runde Jubiläum nimmt der »GeForce TechTalk«-Podcast des Unternehmens zum Anlass, den Weg von G-Sync Revue passieren zu lassen.
Auch einen Ausblick auf die Zukunft lassen sich Nvidias Senior Technical Product Manager Lars Weinand und Community Manager Jan Purrucker – der einen der ersten Monitore mit G-Sync übrigens damals für GameStar getestet hat – in der rund einstündigen Podcast-Folge nicht nehmen.
Die Entstehungsgeschichte von G-Sync liegt Weinand zufolge in V-Sync (kurz für Vertikale Synchronisation) begründet. So wollten viele PC-Spieler »flüssiges Gaming ohne Kompromisse«; V-Sync konnte das Screen-Tearing genannte Phänomen zwar beheben, hatte dafür aber mit Latenzen zu kämpfen.
Entsprechend habe sich Nvidia »verpflichtet« gefühlt, einen neuen Standard zu setzen. Dieser wurde mit der Ankündigung von G-Sync im Jahr 2013 sowie der im darauffolgenden Marktjahr in den Augen von Weinand nicht nur erfüllt: G-Sync ist »zu einem Gütesiegel für Monitore geworden«.
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Kooperation mit MediaTek: Nvidia verspricht »günstigere G-Sync-Monitore«
In Zukunft werden die G-Sync-Monitore unter Unterstützung des Chipherstellers Mediatek entwickelt. Auf der vergangenen Gamescom 2024 kündigte Nvidia die Partnerschaft an, die sich unter anderem in der »Pulsar«-Technik äußern soll.
Diese wurde bereits Anfang des Jahres von Nvidia angekündigt und versprach hohe und adaptive Bildwiederholraten in Verbindung mit hoher Bewegungsschärfe.
Allerdings war ein »G-Sync Ultimate«-Modul zur Einführung zwingende Voraussetzung, die einen Mehrpreis nach sich zog. Mit den Monitor-Scalern von Mediatek soll diese Modulpflicht wegfallen, die »viermal bessere Motion Clarity« durch Pulsar werde also in mehr Displays zur Verfügung stehen.
Zeitgleich können sich Kaufinteressierte im Zuge der Kooperation mit Mediatek auf »günstigere G-Sync-Monitore« freuen. In welchem Preissegment sich diese Bildschirme bewegen sollen, wurde nicht eingegrenzt.
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Ein Großteil der Bildschirme dürften allerdings ohne Pulsar auskommen, denn rund um die IFA 2024 wurden Monitore mit der neuen Technik bereits vorgestellt und sind angesichts der Einführungspreise nicht wirklich mit »günstigere G-Sync-Monitore« zu vereinen:
- Der Acer Predator XB273U F5 kommt voraussichtlich im ersten Quartal 2025 zu einer UVP von 700 Euro auf den Markt.
- Etwas teurer ist die UVP des AOC Agon Pro AG276QSG2, der für 770 Euro gestartet ist.
Immerhin sollen die angekündigten Monitore noch vor Jahresende präsentiert werden und in den Handel starten. Zudem sind neue OLED-Bildschirme mit G-Sync-Support in Arbeit - hier wurde aber weder ein möglicher Preis noch ein Releasezeitraum genannt.
Nvidia G-Sync oder AMD Freesync – welche der Displaytechniken nutzt ihr in eurem Bildschirm? Achtet ihr beim Kauf darauf, dass der Monitor diese Features hat? Teilt eure Erfahrungen mit uns in den Kommentaren!
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