Gute Nachrichten für Spieler, schlechte für Scalper: Nvidias neue Grafikkarten könnten bald üppig verfügbar sein

Die »RTX 50«-GPUs leiden unter Lieferschwierigkeiten. Die Verfügbarkeit könnte sich aber schon bald deutlich bessern.

Die neue Grafikkarten-Generation von Nvidia kämpft noch immer mit Lieferschwierigkeiten. Die neue Grafikkarten-Generation von Nvidia kämpft noch immer mit Lieferschwierigkeiten.

Am 30. Januar hat Nvidia mit der RTX 5080 und der RTX 5090 die neue GeForce-Grafikkarten-Generation eingeläutet. Bisher leiden die neuen High-End-GPUs allerdings unter erheblichen Verfügbarkeitsproblemen.

Schon seit dem Release können die Grafikkarten faktisch nur über Reselling-Plattformen und dort natürlich nur zu horrenden Preisen erworben werden. Einem Gerücht zufolge soll sich diese Situation schon bald grundlegend ändern.

Video starten 1:27:48 RTX 5000: Das sagen unsere Experten zu Nvidias neuen Grafikkarten

Nvidia soll die RTX-Produktion hochfahren

Der für gewöhnlich gut informierte Nvidia-Insider MEGAsizeGPU hat mit einem Post auf X für Aufsehen gesorgt. Darin behauptet er, dass die Verfügbarkeit der RTX 5090 schon bald sehr hoch sein soll. Scalper werden demnach »so sehr heulen«.

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In der Folge legt er mit ein paar Erklärungen nach. Angeblich soll Nvidia eine große Menge an GB200-GPUs bei TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) bestellt haben. Dabei handelt es sich um die speziell für KI- und Rechenzentrumsanwendungen hergestellten Blackwell-Grafikkarten.

Die Nachfrage nach diesen KI-GPUs soll aber niedriger ausfallen als erwartet. Also könnte sich Nvidia bei der Produktion auf die Modelle konzentrieren, die Profit versprechen. Und das sind eben die GB202-GPUs, also die RTX 5090.

Der Insider gibt keine Quelle für seine Behauptungen an, sie lassen sich also nicht einwandfrei überprüfen. Grundsätzlich ist natürlich schon davon auszugehen, dass die Verfügbarkeit der neuen Grafikkarten irgendwann wieder besser ausfallen wird. Wie bald das allerdings der Fall sein wird, ist fraglich.

Die Gaming-Sparte bei Nvidia ist im Vergleich zu den Datencentern relativ klein (via Videocardz). Eine Umverteilung der Produktion bedeutet also nicht, dass das KI-Geschäft komplett eingebrochen wäre oder Ähnliches.

Vorstellbar wäre eher, dass Nvidia eben mit einer noch größeren Nachfrage gerechnet hat und dementsprechend die GB200-GPUs stark priorisiert hat. Das würde auch die schwache Verfügbarkeit der RTX 5090 und RTX 5080 erklären.

Am 20. Februar erscheint mit der RTX 5070 Ti schon die nächste Grafikkarte der neuen Generation. Es bleibt abzuwarten, ob die Verfügbarkeit dieses Modells dann besser ausfällt.

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