RAM & GPUs werden immer teurer, doch ein wichtiges Bauteil bleibt saugünstig

Ein essenzielles PC-Bauteil bleibt von der Speicherknappheit gänzlich verschont – und ist dementsprechend weiterhin total bezahlbar, obwohl es zu den besten seiner Klasse gehört!

Entgegen dem aktuellen Hardwaretrend von steigenden Preisen bleibt dieses wichtige Bauteil ausgesprochen preiswert. Entgegen dem aktuellen Hardwaretrend von steigenden Preisen bleibt dieses wichtige Bauteil ausgesprochen preiswert.

In den letzten Monaten ist der PC-Markt gefühlt völlig außer Kontrolle geraten. Wenn ihr heute eine aktuelle GPU oder schnellen DDR5-RAM kaufen wollt, müsst ihr oft tief in die Tasche greifen. Alles wird teurer, das Angebot knapper, und wir Gamer schauen oft in die Röhre. Doch es gibt eine kleine Nische, in der die Gesetze der Inflation scheinbar nicht gelten: die Luftkühlung eures Prozessors.

Meiner Meinung nach gibt es aktuell kein Bauteil, das so viel Leistung für so wenig Geld bietet wie der Thermalright Phantom Spirit 120 SE. Während andere Hersteller für ihre Flaggschiff-Kühler locker 100 Euro und mehr verlangen, zeigt Thermalright, dass man für einen Bruchteil des Preises die absolute Oberklasse aufmischen kann. Ich finde es fast schon frech, wie dieser Kühler in unabhängigen Benchmarks reihenweise teure Konkurrenten nass macht.

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Ein echtes Performance-Monster im Schafspelz

Der Phantom Spirit 120 SE ist ein klassischer Doppelturmkühler. Das bedeutet, dass die Wärme von der CPU über Heatpipes in zwei separate Aluminium-Lamellentürme geleitet wird. Solch ein Design ist simpel, aber genial, weil es die Oberfläche zur Wärmeabgabe maximiert, ohne dass der Kühler so riesig wird, dass er nicht mehr ins Gehäuse passt.

Ein wichtiger Begriff, den ihr hier kennen müsst, ist PWM (Pulsweitenmodulation). Die beiden TL-C12B V2 Lüfter werden über 4-Pin-Anschlüsse gesteuert. Das heißt, euer Mainboard sagt dem Lüfter genau, wie schnell er drehen soll – je nachdem, wie heiß die CPU gerade ist. Meiner Erfahrung nach bleiben die Lüfter von Thermalright dabei erstaunlich leise, selbst wenn es im Spiel mal heiß hergeht.

Sieben Heatpipes sind in der Preisklasse keineswegs üblich und einer der Hauptgründe für die herausragende Performance des Phantom Spirit. Sieben Heatpipes sind in der Preisklasse keineswegs üblich und einer der Hauptgründe für die herausragende Performance des Phantom Spirit.

Warum sieben Heatpipes den Unterschied machen

Was diesen Kühler technisch so besonders macht, sind die sieben 6-mm-Heatpipes. Heatpipes sind Kupferrohre, in denen eine Flüssigkeit verdampft und wieder kondensiert, um Wärme extrem schnell von der Bodenplatte zu den Kühlfinnen zu transportieren. Während viele Standardkühler nur vier oder sechs dieser Rohre haben, packt Thermalright hier noch eine Schippe drauf. In meinen Augen ist das der Grund, warum der Phantom Spirit selbst hitzköpfige Prozessoren wie einen Intel i9 oder einen Ryzen 9 im Zaum hält.

Die wichtigsten Specs auf einen Blick

  • Bauart: Doppelturm-Kühler (Dual-Tower)
  • Heatpipes: 7x 6mm Kupfer-Heatpipes (AGHP-Technologie)
  • Lüfter: 2x 120mm TL-C12B V2 (PWM-gesteuert)
  • Drehzahl: Max. 1500 U/min (±10%)
  • Lautstärke: ≤25,6 dB(A)
  • Höhe: 154 mm (kompatibel mit vielen Gehäusen)
  • Sockel-Support: Intel LGA1851/1700/1200/115x & AMD AM4/AM5
  • Besonderheit: "Memory-Cut-Corner" für bessere RAM-Kompatibilität
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Der Marktcheck: Braucht man wirklich noch Wasser?

Früher habe ich oft gesagt: "Wer maximale Leistung will, kommt um eine AiO-Wasserkühlung nicht herum." Heute sehe ich das anders. Wenn ihr nicht gerade extremes Overclocking betreibt, ist der Phantom Spirit 120 SE die vernünftigere Wahl. Er ist langlebiger (keine Pumpe, die kaputtgehen kann) und kostet nur einen Bruchteil von großen Radiator-Pumpen-Kombos.

Vor die Lamellentürme werden zwei 120 mm Lüfter geschnallt, die genug Luftdruck erzeugen, um die Abwärme abzutransportieren. Vor die Lamellentürme werden zwei 120 mm Lüfter geschnallt, die genug Luftdruck erzeugen, um die Abwärme abzutransportieren.

Die Alternativen im Überblick

Natürlich gibt es Alternativen, aber die müssen sich warm anziehen:

  1. Noctua NH-D15 (Gen 2): Der "König" der Luftkühler. Er bietet vielleicht noch ein Quäntchen mehr Laufruhe und legendären Produkt-Support. Aber seien wir ehrlich: Er kostet oft über 100 Euro. Für mich ist der Aufpreis im Vergleich zur Leistung des Thermalright kaum zu rechtfertigen.
  2. be quiet! Dark Rock Pro 5: Ein wunderschöner, tiefschwarzer Kühler, der extrem leise arbeitet. Er ist eine tolle Wahl für Silent-Enthusiasten, liegt preislich aber ebenfalls meist im Bereich von 80 bis 90 Euro.
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Einbau und Kompatibilität – Passt das alles?

Ein großes Problem bei massiven Kühlern ist oft der Arbeitsspeicher (RAM). Die Riegel sind heute oft mit hohen RGB-Kühlkörpern ausgestattet. Thermalright hat hier mitgedacht und das "Memory-Cut-Corner"-Design implementiert. Die Lamellen sind unten leicht ausgespart, damit ihr beim Einbau nicht mit dem RAM kollidiert.

Außerdem ist der Kühler mit 154 mm Höhe vergleichsweise kompakt für einen Doppelturm. Viele Konkurrenten kratzen an der 165 mm Marke, was bei schmaleren Gehäusen oft zum Problem wird. In meinen Augen ist das ein riesiger Pluspunkt für alle, die ein Standard-ATX-Setup ohne großes Fishtank-Gehäuse bauen.

Kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr ein AMD-System (AM4 oder AM5) habt, müsst ihr die originale Backplate eures Mainboards nutzen. Schmeißt die also nach dem Auspacken des Mainboards nicht weg!

Die Black-Edition kommt nicht nur mit schwarzen Lüftern, sondern auch mit pulverbeschichteten Oberflächen, die dem Kühler ein gewisses Premium-Gefühl verleihen. Die Black-Edition kommt nicht nur mit schwarzen Lüftern, sondern auch mit pulverbeschichteten Oberflächen, die dem Kühler ein gewisses Premium-Gefühl verleihen.

Mein persönliches Fazit: Ein No-Brainer für Gamer

Ganz ehrlich, Leute: Ich bin selten so begeistert von einem "simplen" Stück Metall. Der Thermalright Phantom Spirit 120 SE ist für mich der aktuelle Preis-Leistungs-König. Er beweist, dass gute Hardware nicht immer ein Vermögen kosten muss. Er ist leise, extrem potent und sieht in seinem matten Schwarz auch noch verdammt schick aus.

Meiner Meinung nach gibt es derzeit keinen Grund, mehr Geld für einen Luftkühler auszugeben, es sei denn, ihr seid absolute Marken-Fans von Noctua oder be quiet!. Wer einfach nur eine kühle CPU und ein leises System will, ohne dabei sein Sparbuch zu plündern, der sollte hier blind zugreifen. In einer Welt voller überteuerter Grafikkarten ist dieser Kühler ein echter Lichtblick. Haut ihn euch in den Warenkorb – eure CPU wird es euch danken!

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