Der PC-Markt bricht um 20 Prozent ein und der vermeintliche Schuldige ist schnell gefunden

Die durch den KI-Boom ausgelöste Speicherkrise macht sich auch bei den PC-Absätzen bemerkbar.

Der PC-Markt ist zuletzt stark eingebrochen und KI-Tools wie der Co-Pilot von Microsoft dürften dabei eine zentrale Rolle spielen. (Bild: Microsoft) Der PC-Markt ist zuletzt stark eingebrochen und KI-Tools wie der Co-Pilot von Microsoft dürften dabei eine zentrale Rolle spielen. (Bild: Microsoft)

Seit knapp einem Jahr hält die weltweite Speicherknappheit den Hardware-Markt fest im Griff. Aktuelle Analysen zeigen, wie dramatisch die Absätze zuletzt eingebrochen sind.

Die Hoffnung, dass KI-Features auch Geräte verkaufen würden, geht bisher wohl kaum auf.

Der PC-Markt leidet weiter unter KI

Künstliche Intelligenz ist eine der größten Erfindungen unserer Zeit, da sind sich viele Hersteller und Tech-Giganten offenbar einig. Vor einigen Jahren wurde noch erwartet, dass die Verbreitung von KI viele Nutzer dazu animieren würde, in neue, für die Technik geeignete Hardware zu investieren.

Diese Hoffnung ist bisher aber kaum aufgegangen. Viel mehr haben die milliardenschweren Investitionen in KI und die dafür benötigte Infrastruktur dazu geführt, dass die Ressourcen knapp werden und die Preise auf dem Markt mitunter massiv steigen.


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Die Marktanalysefirmen Omdia und IDC haben kürzlich ihre Erkenntnisse über den PC-Markt im dritten Quartal 2026 geteilt. Die genauen Zahlen unterscheiden sich dabei zwar leicht, die Ergebnisse sind aber im Großen und Ganzen gleich:

  • Die globalen PC-Verkäufe sind im Vergleich zum 3. Quartal 2025 zwischen 20,1 und 21,2 Prozent zurückgegangen
  • Apple hat 11,3 Prozent weniger Macs verkauft als im Vorjahreszeitraum
  • Q3 war deutlich schwächer als Q2, normalerweise ist es aber genau andersherum

Dass der Einbruch bei den Verkäufen auf die stark gestiegenen Hardware-Preise zurückzuführen ist, liegt nahe. 2026 kam noch hinzu, dass viele Hersteller ihre Produktion Anfang des Jahres stark hochgefahren haben, um die Lager vor weiteren Preisexplosionen zu füllen.

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Diese einst vollen Lager sind über die Monate immer leerer geworden, was die Preise weiter nach oben getrieben hat. So lässt sich potenziell erklären, warum Q3 so viel schwächer war als Q2.

Eine Abkehr von KI oder Ähnliches ist deshalb allerdings weder zu erkennen noch zu erwarten. Die Technologie spielt nach wie vor eine riesige Rolle bei jedem Event und nahezu jeder Produktvorstellung. Um all diese KI-Features nutzen zu können, braucht es allerdings auch die passende Hardware und so wird die aktuelle Preisspirale am Leben gehalten.


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Laut den Analysen könnte die Situation demnächst zumindest kurzzeitig besser werden. Die Feiertage stehen kurz bevor und viele Hersteller dürften versuchen, die Verluste aus dem letzten Quartal im traditionell starken vierten Quartal auszugleichen.

Spannende Angebote könnten die Folge sein. Langfristig sieht es derzeit aber eher so aus, als würden die Preise erst einmal weiter steigen.


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