Philips Aurilium

Die Aurilium von Philips bremst Ihren PC bei Spielen mit aufwändiger Soundkulisse. InvestierenSie die 100 Euro lieber in eine Audigy 2 ZS von Creative.

von Holger Kellermann,
24.02.2004 12:38 Uhr

Die externe Soundkarte Aurilium von Philips macht Ihnen die Installation leicht: Das schicke und gut verarbeitete Kästchen verbinden Sie einfach per USBStecker mit Ihrem Computer und installieren die Treiber - fertig. Sogar ihren Stromhunger stillt die Karte über das USB-Kabel, ein zusätzliches Netzteil ist damit überflüssig. Mit EAX 2.0 und DirectSound3D beherrscht der Audio-Aussiedler die wichtigsten Spielestandards. Lautsprecher (Stereo bis 5.1) finden über drei Klinkenstecker Anschluss. Besitzer eines Boxensystems mit Surround-Decoder freuen sich über zwei digitale Ausgänge (coaxial und optisch).

In unseren Benchmarks schwächelt die Aurilium: In Quake 3 bremst sie das System um knappe 30 Prozent, bei Splinter Cell gehen etwa 23 Prozent Leistung verloren. Unsere
Referenz Audigy 2 ZS Platinum Pro verbrennt hier nur 20 (Quake 3) beziehungsweise 15 Prozent (Splinter Cell) der Performance - und gibt dabei weit komplexere Soundstrukturen wieder (EAX Advanced HD). Im Hörtest gefällt uns der Philips-Kandidat besser: Musik dröhnt voluminös und druckvoll aus den Boxen, 3D-Sound ist in EAX-Spielen ausreichend ortbar. Spieler lassen besser die Finger von der 100 Euro teuren Aurilium und greifen stattdessen zur etwa gleichteuren Audigy 2 ZS von Creative.


Kommentare(0)

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen oder schließen