Vor gar nicht allzu langer Zeit war ich aufgrund der hohen Kosten und des begrenzten Spielsortiments eher VR-skeptisch. Mein Schwager hingegen hat sich einfach die PSVR2 geholt und mich in den Genuss kommen lassen, auch mal anzutesten. Und ich muss sagen: So viel Spaß hatte ich beim Gaming lange nicht mehr.
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Bevor ich auf meine VR-Sessions eingehe, will ich erstmal erklären, was die PSVR2 so alles kann (von dem ich bis dato noch nicht viel gewusst habe). Sie verfügt über zwei OLED-Panels mit jeweils 2.000 x 2.040 Pixeln und eine Bildwiederholrate von 120Hz. Sony hat sich für Fresnell-Linsen entschieden, die dank ihres ringförmigen Schliffs mittlerweile zum Standard geworden sind.
Eines der Highlights nennt sich "Foveated Rendering". Dabei wird nur der Bereich, den ich gerade aktiv betrachte, in hoher Auflösung berechnet, während der Rest in niedrigerer Auflösung dargestellt wird.
Das sorgt für einen richtigen Performance-Boost und hohe Bildraten und macht damit ein altes VR-Problem passé. Das Eyetracking der PSVR2 ist sogar so schnell und effizient, dass ich selbst bei schnellem Hin- und Hersehen keine unscharfen stellen entdeckt habe. Das ist krass.
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Meine anfängliche Skepsis gegenüber der VR wurde völlig auf den Kopf gestellt, als ich die PSVR2 zusammen mit Horizon: Call of The Mountain ausprobierte. Das anfängliche Gewöhnen an die Controller und die VR-Linsen geht flott. Das liegt aber auch an der Möglichkeit, den Augenabstand anzupassen und die Passform der PSVR2 einzustellen.
Am meisten Spaß hatte ich in Rennspielen und Shootern.
In einem Multiplayer-Shooter, bei dem man jede Waffe detailgetreu nachladen muss, kommt schon mal Hektik auf, wenn man im Eifer des Gefechts seine MG nachladen muss und dabei zehn Handgriffe braucht.
Noch lustiger ist das aber, wenn es dem Gegenüber genauso geht - oder beide Spieler in der Eile versehentlich ihr Pistolenmagazin neben die Waffe werfen, anstatt es einzuführen. Ups! Aber genau solche Dinge sind es, bei denen man auch einfach herzhaft lachen muss und eine Aufregung spürt wie schon lange nicht mehr.
In Rennspielen wiederum macht es einfach Spaß, sich im Cockpit umzusehen - oder zum Seitenfenster hinaus, wenn man auf Höhe mit dem Gegner ist. Besonders schön ist das, wenn man ihn gleich darauf von der Strecke semmelt.
Alles in allem war ich wirklich angetan von der PSVR2 - und sie ist für mich alten PC-Spieler tatsächlich ein Grund, mir die Anschaffung einer PS5 samt VR-Headset zu überlegen. Aktuell gibt's die PSVR2 bei Amazon für 598€ zu kaufen.
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