Mein alter Saugroboter hat nach nur einem Jahr einfach den Geist aufgegeben. Bis zu dem Tag war ich eigentlich komplett zufrieden mit dem Ding. Aber als er dann hinüber war, dachte ich mir: Wieso nicht direkt das Beste vom Besten in die eigenen vier Wände holen? So zog dann der Roborock Saros 20 bei mir ein.
Bevor ich den Robi auf den Boden losgelassen habe, hab ich mir natürlich etliche Testberichte und Videos dazu angeschaut und eines kann man sagen: Das neue Spitzenmodell polarisiert extrem. Roborock setzt hier nämlich fast ausschließlich auf Altbewährtes. Und das soll diesen wirklich saftigen Preis rechtfertigen? Meine Meinung dazu nach den ersten Wochen ist ganz klar: Ja. Hier wurde zwar auf Evolution statt Revolution gesetzt, doch das haben sie einfach überzeugend hinbekommen.
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Ich träume noch immer von dem nervigen Piepsen, wenn sich der alte Saugroboter an der Teppichkante oder am Wäscheständer aufgehängt hat. Das war bei meinem alten Modell immer ein leidiges Thema. Der Saros 20 macht das deutlich intelligenter. Wenn eine Unebenheit im Boden kommt, hebt der sein ganzes Gehäuse ein Stück an.
Bei mir zu Hause zieht der sich über dicke Schwellen an den Türen, die fast sechs Zentimeter hoch sind. Das ist für so einen flachen Roboter schon ordentlich. Selbst bei meinen flauschigen Teppichen, die gut drei Zentimeter dick sind, saugt er weiter, als wäre da normaler Fliesenboden.
Obwohl er das kann, ist er erstaunlich flach gebaut. Er misst nicht mal acht Zentimeter in der Höhe und passt bei mir genau unter die Couch. Wenn es wirklich mal auf den letzten Millimeter ankommt, gibt das Gehäuse vorne sogar minimal nach.
Der Roborock Saros 20 ist nicht für jedem Etwas, deswegen sind hier noch ein paar erwähnenswerte Modelle, die vielleicht spannend für euch sind:
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Extrem stark beim Saugen und Haare sind kein Problem mehr
Die Saugleistung liegt auf dem Papier bei 36.000 Pascal. Das ist erst mal nur eine große Zahl, aber in der Praxis merkt man, dass er wirklich extrem stark zieht. Er holt mir hier den feinen Staub aus den tiefen Rillen zwischen meinen Fliesen, den mein alter Roboter immer liegengelassen hat. Meine Fugen sind jetzt nicht extrem tief. Wenn ihr da richtige Krater oder richtig tiefe Einkerbungen im Boden habt, kriegt den Schmutz da bisher kein einziger Saugroboter der Welt komplett raus. Da stößt die Technik aktuell einfach noch an ihre Grenzen.
Ein richtig großer Pluspunkt ist aber die Bürste unten drunter. Wer lange Haare oder Haustiere hat, kennt das Problem sicher: Man sitzt alle paar Wochen auf dem Boden und schneidet mühsam die komplett verwickelten Haare mit 'ner kleinen Schere aus der Rolle. Der Saros 20 hat da ein System eingebaut, das lange Strähnen von selbst zerschneidet und direkt mit einsaugt. Seit das Gerät hier bei mir seine Runden dreht, musste ich die Bürste nicht ein einziges Mal selbst sauber machen.
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Man muss nicht mehr die halbe Wohnung aufräumen
Was mich beim Vorgänger genervt hat: Man musste erst mal alles wegräumen, bevor der Roboter überhaupt loslegen konnte. Ladekabel, Socken, Schuhe... alles wurde mitgeschleift oder hat das Gerät blockiert. Das neue Modell hat Kameras und Tiefensensoren verbaut, die den Raum richtig scannen.
Wenn ich jetzt morgens im Stress ein Kabel auf dem Boden vergesse, erkennt das Gerät das einfach, fährt wirklich nah(!) drum herum, sodass auch dieser Bereich sauber ist. Selbst bei Socken, die sich in den Bürsten verheddern würden, ist er super nah rangefahren. Das ist eine Evolution, die die wenigsten schätzen, meiner Meinung nach aber ein super großes Update ist.
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Die Station wäscht die Lappen mit heißem Wasser
Nach dem Saugen und Wischen fährt er zurück in seine riesige Station. Da nimmt er die unangenehmste Arbeit ab. Die Station wäscht die Wischlappen von der Kiste nämlich vollautomatisch mit 100 Grad heißem, kochendem Wasser aus. Selbst wenn er vorher in der Küche klebrige Flecken oder fiese Speisereste weggewischt hat, wird der Lappen danach wieder richtig sauber. Das Becken in der Station reinigt sich dabei gleich mit, die Wartung im Alltag juckt mich also wirklich null mehr.
Bei all den bisherigen Modellen, die ich in den Händen hatte, hat es kein Modell so zuverlässig und sauber hinbekommen wie der Saros 20. Vor allem das Becken in der Station war das größte Manko und man musste immer selber mit der Bürste schrubben. Das wurde hier wirklich einfach, aber effizient gelöst.
Beim Wischen selbst fährt der Roboter übrigens einen kleinen Arm an der Seite aus. Damit kommt er wirklich bis ganz nah an die Fußleisten und tief in die Ecken. In der App auf dem Handy kann man ihm aufzeichnen, wo lange Vorhänge hängen. Dann fährt er nicht einfach blind dagegen, sondern schiebt sich vorsichtig drunter und wischt dahinter sauber.
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Warum der Roborock S20 so polarisiert
Roborock hat hier absolut keine wilde, komplett neue Funktion aus dem Hut gezaubert. Es gibt nichts, was das Putzen irgendwie neu erfindet. Wenn man sich das Datenblatt anschaut, ist gefühlt alles genau so wie beim direkten Vorgänger. Viele sagen deshalb, der extrem hohe Preis ist absolut bodenlos. Ich finde die Summe aber gerechtfertigt.
Die Entwickler haben auf Altbewährtes gesetzt, sich aber genau diese ganzen kleinen, extrem nervigen Problemzonen geschnappt und die endlich gelöst. Statt auf Krampf irgendwas Neues einzubauen, das am Ende eh nur zur Hälfte funktioniert, haben sie das bestehende System einfach komplett rund gemacht und die letzten Fehler ausgebügelt. Ich habe ungelogen noch kein einziges Problem mit dem Modell gehabt.
Genau deshalb ist der Saros 20 für mich ganz klar das aktuell beste Modell, das man überhaupt für Geld kaufen kann. Da kommt momentan einfach gar kein anderes Gerät auf dem Markt ran.
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