Er kam es ins Guinness-Buch, weil er die Breite eines Fiat Panda auf nur 50,2 Zentimeter reduziert hat und damit das schmalste fahrbare Fahrzeug der Welt erschuf

Auf den ersten Blick könnte man denken, mal wieder von einem KI-Inhalt getrollt zu werden. Doch der schmale Fiat ist echt.

Endlich sind schmale Parklücken kein Problem mehr. (Bild: guinnessworldrecords.com) Endlich sind schmale Parklücken kein Problem mehr. (Bild: guinnessworldrecords.com)

Wisst ihr noch, Ende des letzten Jahrtausends? Der erste Smart kam 1998 auf den Markt. Wer sich schon immer an zu kleinen Parklücken gestört hat, der hatte sein Traumauto gefunden.

Bei einem Problem hilft der Smart aber nicht: Wenn sich mal wieder niemand an die Markierungen auf dem Boden hält und nebeneinanderstehende Autos so geparkt werden, dass dort, wo eigentlich locker noch das ein oder andere Auto mehr hinpassen würde, kein Platz mehr ist.

Vorhang auf für den ganz besonderen Fiat Panda des Italieners Andrea Marazzi, mit dem er sich einen Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde für das schmalste fahrbare Auto der Welt gesichert hat.


Video starten 1:25 Microcar ausprobiert: Testfahrt im Fiat Topolino


Eine Herzensangelegenheit

Der Fiat Panda genießt in Italien Kultstatus. Auch Marazzi liebt den kleinen Wagen, der in der Nähe der Stadt Pandino jährlich auf dem Treffen Panda a Pandino von Fans inklusive Marazzi geehrt wird.

Sein besonderes Bastelprojekt gelangte allerdings eher zufällig in seine Hände: Auf dem Schrottplatz seiner Familie in Bagnolo Cremasco wurde vor circa zwei Jahren ein recht gut erhaltenes Panda-Modell aus dem Jahr 1993 abgegeben.

Warum die Gelegenheit nicht nutzen, um mal eben so das schmalste fahrbare Auto der Welt zu bauen?

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Die Details zu dem Projekt

Der Auto- und Fiat-affine Marazzi brachte beste Voraussetzungen für ein Projekt dieser Art mit sich, da er die Konstruktion des Panda sehr gut kennt.

Um das nur etwas mehr als 50 Zentimeter breite Auto zu realisieren, musste er unter anderem die originalen Türen und Seitenverkleidungen entfernen und das Auto in der Mitte zerschneiden.

Er fertigte maßgeschneiderte Teile für die Karosserie, die Scheiben, die Motorhaube, das Dach und die Heckklappe an. Dabei ist es ihm gelungen, dass der Panda per Uno (zu Deutsch Panda für einen) genannte Wagen, zu 90 Prozent aus ursprünglichen Teilen besteht.

Die wichtigsten Eckdaten des Panda per Uno:

  • Breite: 50,2 Zentimeter
  • Antrieb: kleiner Elektromotor mit integriertem Batteriepaket
  • Höchstgeschwindigkeit: 15 km/h
  • Teileherkunft: 90 Prozent des Autos bestehen aus Komponenten des ursprünglichen Spenderfahrzeugs.
  • Ausstattung & Technik: Maßgefertigte Karosserieteile und Scheiben für Motorhaube, Dach und Heckklappe, eine verkleinerte Lenkung sowie voll funktionstüchtige Scheinwerfer und Blinker

Zum Vergleich: Das verwendete Ursprungsmodell war 146 Zentimeter breit.


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Dass es auch in die ganz andere Richtung gehen kann, zeigt Marazzis Folgeprojekt. Dabei wurde aus einem Fiat Panda kurzerhand ein Monstertruck mit riesigen Reifen, wie in dem Video oben zu sehen.

Der erste Fiat Panda wurde übrigens im Jahr 1980 gebaut, heute lebt der Name im Grande Panda weiter. Die erste Panda-Generation mit der Bezeichnung Typ 141 war bis 2003 in Produktion. Laut Guinness World Records hat Fiat rund 4,5 Millionen Modelle dieses Typs hergestellt.


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