Für die Skisaison 2027 brauche ich eine neue 360°-Cam! Die Entscheidung fällt zwischen DJI und Insta360

Früher habe ich beim Skifahren und Boarden immer mit einer GoPro gefilmt – heute haben normale Actioncams für mich ausgedient. 360°-Kameras sind viel besser und ich schaue mir die neue DJI Osmo 360 II und Insta360 X6 im Vergleich an.

Beim Skifahren und Snowboarden finde ich eine 360° Kamera einfach so viel praktischer als eine GoPro – aber welche ist die beste? Beim Skifahren und Snowboarden finde ich eine 360° Kamera einfach so viel praktischer als eine GoPro – aber welche ist die beste?

Ich weiß noch ziemlich genau, wie ich mir meine erste GoPro-Halterung vor über 16 Jahren auf den Skihelm geklebt habe. Seither begleiteten mich diverse GoPro-Modelle nicht nur, aber vor allem beim Skifahren. Als ich vor ein paar Jahren zum ersten Mal eine 360°-Kamera bei einem Freund gesehen habe, stand fest – normale Actioncams haben für mich ausgedient!

In die kommende Skisaison will ich mit einer 360°-Kamera starten und ich vergleiche dafür zwei nagelneue Flaggschiffe von DJI und Insta360 – lohnt sich die Insta360 X6 oder die DJI Osmo 360 II mehr für mich?

Achtung Spoiler: Diese 360°-Cam finde ich besser

Die beiden besten 360° Actioncams im Vergleich: DJI vs. Insta360

Es ist schon faszinierend, wie weit diese besonderen Kameras in den letzten Jahren gekommen sind, und dafür sind vor allem zwei Marken verantwortlich: Insta360 und DJI. Beide Hersteller haben dieses Jahr neue Spitzenmodelle auf den Markt gebracht und beide wollen den Titel: „Beste 360°-Kamera der Welt“.

Ich bin zwar nicht unerfahren, aber alles andere als ein Kamera-Profi und auch auf stundenlanges Videoschneiden habe ich absolut keinen Bock. Ich will zuverlässig und ohne viele Einstellungen Aufnahmen in maximaler Qualität machen und danach möglichst simpel Videos daraus kreieren – aus dieser Perspektive vergleiche ich auch die beiden Kameras.

360° Kameras in 8K: DJI Osmo 360 II vs. Insta360 X6

Die DJI Osmo 360 II kann jetzt nativ 8K-Videos in 60 fps aufzeichnen – das neue Flaggschiff von Insta360 „nur“ 8K/50fps. Die höheren 60 Bilder pro Sekunde sorgen bei schneller Action für etwas flüssigere Bewegungen. Während DJI mit dem KI-unterstützten Nachtmodus AI SuperNight 2.0 wirbt, prahlt Insta360 damit, dass die X6 die erste 360°-Cam mit nativer Unterstützung für Dolby Vision HDR ist.

Die neue Insta360 X6 ist im Vergleich zur X5 keine kleine Verbesserung, sondern eine komplett neue Kamera, die in jeder Hinsicht eins draufsetzt. Die neue Insta360 X6 ist im Vergleich zur X5 keine kleine Verbesserung, sondern eine komplett neue Kamera, die in jeder Hinsicht eins draufsetzt.

In ersten Vergleichen zeigt sich, dass sich Insta360 auch bei schlechten Lichtverhältnissen keineswegs verstecken braucht, auch wenn DJI hier vielleicht minimal die Nase vorn hat – dafür finde ich native Aufzeichnungen in Dolby Vision aber umso spannender.

Im Vergleich von Auflösung, Bildrate, HDR und Low-Light-Performance macht in meinen Augen die X6 von Insta360 den Punkt, wenn auch knapp.

Schaut euch jetzt die neue Insta360 X6 360° Kamera an

Die äußeren Werte der Insta360 X6 und DJI Osmo 360 II

Beide Kameras sind ohne weiteres Zubehör wasserfest – was für meinen Einsatz im Schnee schon mal wichtig ist. Die DJI Osmo 360 II bis zu 10 Meter und die Insta360 X6 sogar bis zu 20 Meter. Was mir außerdem bei einer so teuren Kamera wichtig ist, sind auswechselbare Linsen. Eine Action- und 360°-Cam hat natürlich ein gefährliches Leben und gerade beim Skifahren sind Kratzer nur eine Frage der Zeit, denn in Lift und Gondel kollidiert man schnell mal mit den scharfen Kanten der Ski.

Zum Glück kann man bei beiden Kameras die Linsen selbstständig auswechseln – hier hat DJI mit dem neuen Modell nachgelegt. Auch an Zubehör gibt es für beide Kameras unheimlich viel. Vom Carbon- oder Teleskopstativ, bis hin zu Halterungen für jeden möglichen Einsatzzweck.

Weil für mich die 20 Meter Wasserdichtigkeit nicht besonders relevant sind, ist es in dieser Disziplin also ein Unentschieden zwischen DJI und Insta360.

Auch DJI hat mit der neuen Osmo 360 II eine ordentliche Schippe draufgelegt: Ein neuer Sensor, bessere Qualität bei Nacht und defekte Linsen kann man jetzt auch selbst austauschen. Auch DJI hat mit der neuen Osmo 360 II eine ordentliche Schippe draufgelegt: Ein neuer Sensor, bessere Qualität bei Nacht und defekte Linsen kann man jetzt auch selbst austauschen.

Welche Kamera hat den besseren Akku und Speicher?

Während sich DJI die Schnelllade-Funktion mit 80% Akkuladung nach nur 22 Minuten an der Steckdose auf die Fahne schreibt, triumphiert Insta360 für mich beim Akku dennoch eindeutig. Die Laufzeit der Insta360 X6 ist einfach beeindruckend. 140 Minuten ununterbrochene Aufnahme in 8K – das ist schon extrem stark. Mit so viel Akku sollte ich durch einen ganzen Skitag kommen.

Diese 360° Kamera hat den besten Akku

Dagegen hat die DJI Osmo 360 II beim Speicher einen Vorteil auf ihrer Seite. DJI verbaut 105 Gigabyte schnellen internen Speicher – und das, obwohl die Osmo II sowieso günstiger ist! Das übertrifft die knapp über 40 GB in der X6 deutlich und auch wenn eine 128 Gigabyte Micro-SD-Karte jetzt nicht die Welt kostet, aber dadurch wird die ohnehin teurere X6 eben noch etwas teurer.

Auch hier geht's wieder unentschieden zwischen Insta360 und DJI aus, denn den eingebauten Speicher der Osmo finde ich schon sehr nice, aber den bärenstarken Akku in der Insta360 X6 eben auch.

Welche 360°-Kamera macht die besseren Videos?

Natürlich ist das die wichtigste Kategorie und hier muss ich nochmal wiederholen, was ich eingangs bereits erwähnt habe: Ich bin kein Kamera-Profi und ich möchte auch keiner werden. Die unzähligen (Profi-)Einstellungen moderner Actioncams können mir also getrost gestohlen bleiben. Ich würde immer die Kamera bevorzugen, die mit Standardeinstellungen die besseren Videos macht.

Genau da hat für mich die X6 einfach die Nase vorn. Es ist beachtlich, was beide Kameras hier in den Ring werfen, aber wenn ihr so wie ich die Kamera auspacken, einschalten und losfilmen wollt, dann werdet ihr meiner Meinung nach bei der Insta360 X6 die besseren Videos rausbekommen. Und da komme ich gleich zum nächsten wichtigen Punkt: der Software. Mit diesen 360°-Aufnahmen will man ja dann schnell und einfach Videos schneiden.

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360° Aufnahmen schneiden – welche Software ist besser?

Die Community sieht Insta360 in puncto Schnittprogramm klar vorne: Die App und das Studio punkten mit intuitiver Bedienung, präzisem Tracking und vor allem den simplen Framing-Funktionen – mithilfe von KI. So bekomme auch ich die perfekten Bildausschnitte, ohne dass ich mich stundenlang mit meinen Aufnahmen befassen muss.

Hingegen gilt die Software von DJI bei 360°-Features als etwas unausgereifter. Viele vermissen die beschrieben KI-Werkzeuge, gutes Tracking und bemängeln Lücken in der Desktop-Software. Da ich meine Videos dann zu 99% auf meinem Mac verarbeiten möchte, spielt das schon eine große Rolle.

Wegen der Kombination aus besseren Videos mit Standardeinstellungen und dem überlegenen 360°-Schnittprogramm gebe ich diesen wichtigsten Punkt an Insta360 und die X6. Ob ich aber wirklich durchziehe, und mir eine so teure 360° Kamera zulege ... Noch dauert es ja ein wenig bis zum Start der Skisaison und wer weiß, wie sich die Preise am Amazon Prime Day und Black Friday verändern.

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