Eine gute M.2 NVMe SSD gehört heutzutage in jeden Gaming-PC - und in die PS5. Schneller starten, flüssiger laden, weniger nervige Ladebildschirme – das verspricht eine gute M.2 NVMe SSD. Doch beim Kauf kann man leicht den Überblick verlieren: TLC, QLC, PCIe 5.0, Markenmodelle für 300 € oder No-Name-SSDs für deutlich weniger – was braucht man wirklich? Und worauf könnt ihr locker verzichten?
Damit ihr nicht unnötig Geld ausgebt oder versehentlich zur falschen SSD greift, hier drei der wichtigsten Dinge, die ihr vor dem Kauf wissen müsst – kompakt, verständlich und ohne Fachchinesisch.
Das ist mein 4TB SSD-Preis-Leistungs-Tipp: schnell wie Samsung, nur viel günstiger!Welche ist die beste SSD für euch? Auf diese Dinge solltet ihr achten, egal ob Samsung, Crucial oder Co.
1. TLC, QLC oder SLC? Diese drei Buchstaben bestimmen maßgeblich die Qualität eurer SSD!
Bevor ihr überhaupt auf Zahlen wie "Lesegeschwindigkeit" oder "PCIe 5.0" schaut, müsst ihr verstehen, wie eine SSD speichert. Denn es gibt verschiedene NAND-Typen, also Speicherzellen-Arten:
- SLC (Single Level Cell) – Speichert nur 1 Bit pro Zelle. Extrem schnell, aber viel zu teuer für den Endkundenmarkt.
- TLC (Triple Level Cell) – Speichert 3 Bits pro Zelle. Der Sweet Spot für Gaming! Guter Kompromiss aus Performance, Lebensdauer und Preis.
- QLC (Quad Level Cell) – Speichert 4 Bits pro Zelle. Günstiger, aber langsamer und weniger haltbar – eher für Daten-Archive als Games.
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Samsung 9100 Pro: Das ist die neue schnellste Consumer-SSD der Welt
Für euch als Gamer:innen heißt das: Kauft eine SSD mit TLC-NAND, wenn ihr möglichst lange und zuverlässig zocken wollt – besonders bei größeren Open-World-Spielen, die oft nachladen. QLC-Modelle sehen auf dem Papier attraktiv aus, aber beim intensiven Gaming oder vielen Schreibvorgängen machen sie schneller schlapp und können die Geschwindigkeit nicht halten.
Also: Augen auf beim SSD-Kauf. TLC muss gegeben sein - steht aber nicht bei jedem Modell auf Amazon. Daher solltet ihr zur Not Google konsultieren.
Hol dir hier meine 4TB Geheimtipp-SSD bei AmazonPCIe 4.0 oder PCIe 5.0? Lohnt sich der Aufpreis für PS5 und PC?
2. PCIe 4.0 vs. PCIe 5.0 – und warum mehr Geschwindigkeit oft keinen spürbaren Vorteil bringt
Die Marketing-Schlagzeilen sind voll mit Zahlen wie „14.000 MB/s Lesegeschwindigkeit!“ – aber was bringt das wirklich in der Realität und lohnt es sich jetzt schon, von PCIe 4.0 auf das neue PCIe 5.0 umzusteigen?
- PCIe 4.0-SSDs erreichen etwa maximal 7.500 MB/s Lesegeschwindigkeit.
- PCIe 5.0-SSDs kommen teils auf über 14.000 MB/s., sind also bis zu doppelt so schnell
Aber hier kommt die Realität ins Spiel:
Schneller ist zwar besser – aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Selbst eine PS5, die eine extrem schnelle SSD verbaut hat, nutzt nur PCIe 4.0. Heißt: Alles darüber bringt euch dort null Vorteil. Auch beim Gaming am PC ist der Unterschied zwischen 7.000 MB/s und 14.000 MB/s kaum spürbar, wenn ihr einfach „nur“ spielt.
Ein Beispiel:
Ein Spiel wie Cyberpunk 2077 lädt mit einer PCIe 4.0 SSD in etwa 7 Sekunden. Mit PCIe 5.0 verkürzt sich das auf rund 5 Sekunden – ein Unterschied, den ihr in der Praxis kaum merkt. Ich persönlich habe eine PCIe 5.0 SSD im Gehäuse und freue mich über einen schnellen Start, aber den Preis wert ist sowas eigentlich nicht.
Das heißt:
Für PS5 und PC-Gaming reicht eine PCIe 4.0 SSD völlig aus. PCIe 5.0 ist spannend für Benchmarks oder Workstations – aber für euch im Alltag? Kaum relevant. Spart euch den Aufpreis.
3. Teure Marken-SSDs sind gut – aber es gibt günstigere Alternativen mit Top-Performance
Ihr kennt sie alle: Samsung 990 Pro, WD Black SN850X, Kingston NV3 und sonstige Kaliber. Große Namen, starke Leistung – aber auch Preise jenseits der 120 €, je nach Speichergröße.
Die Wahrheit ist: Ihr müsst nicht zu Samsung & Co. greifen, um eine gute SSD zu bekommen. Viele kleinere Hersteller bieten mittlerweile SSDs mit TLC-NAND, PCIe 4.0 und Heatsink – und das für deutlich weniger Geld.
Ein Geheimtipp ist z. B. die Fikwot FN955. Klingt nach Fake-Brand? Mag sein – aber die technischen Werte stimmen - und laut mehrerer Berichte sind die SSDs sogar häufig etwas schneller als angegeben.
- TLC-Speicher ✔
- PCIe 4.0 mit bis zu 7.400 MB/s ✔
- Günstiger als viele große Marken ✔
- Einziger Nachteil: Ein Heatsink solltet ihr für ein paar Euro nachkaufen, insofern euer Mainboard keine Passivkühlung für SSDs hat.
Solche Modelle stehen den Großen kaum nach – vor allem nicht im Gaming-Alltag. Und für die PS5 gilt: Solange die SSD mindestens 5.500 MB/s schafft (Sony-Vorgabe) und einen Kühlkörper hat, läuft sie stabil und flott. Die Fikwot FN955 erfüllt genau das.
Fazit: Clever kaufen, statt teuer einkaufen
Eine gute 4TB SSD für PC oder PS5 muss nicht über 250 € kosten. Achtet beim Kauf lieber auf die drei wichtigsten Kriterien:
- TLC statt QLC – für Haltbarkeit und stabile Leistung.
- PCIe 4.0 reicht aus – mehr bringt euch (aktuell) nichts beim Zocken.
- Alternativen wie Fikwot, Lexar oder Crucial sind oft genauso gut – und günstiger.
Wer diese Punkte im Hinterkopf behält, holt sich nicht nur mehr Speicher, sondern ein Upgrade, das sich wirklich lohnt – ganz ohne das Konto zu sprengen.
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