TEAC S1702C

Absurde Bedienung, schlechte Helligkeitsverteilung, aber schlierenfrei: Das S1702 bietet Licht, aber zu viel Schatten. Wir raten vom Kauf ab.

02.06.2004 10:43 Uhr

Logisch denkende Menschen sind bei der Entwicklung der S1702C-Bedienung offenbar außen vor geblieben. Denn anders können wir uns die absurde Bedienung des Teac-Flachbildschirms nicht erklären: Mit mageren vier Tasten müssen Sie sich durch das OSD-Menü hangeln. Im Dunkel garantiert ohne Erfolg - die Tasten haben nämlich weder Druckpunkt noch Beleuchtung. Es sei denn, Sie drücken einen der Buttons - dann leuchtet er unter Ihrem Daumen, die anderen drei bleiben dunkel (0,5 Punkte Abzug in der Handhabungs-Note). Die sonstige Ausstattung gehört zur Spitze des Testfelds: DVI-, VGA-, Audio-Eingang mit Lautsprechern und Kopfhörer-Ausgang. Auch das S1702C können Sie nicht in der Höhe verstellen, sondern nur kippen.

In der Spielepraxis überzeugte uns das S1702Cmit schnellem Bildaufbau ohne lästige Wischeffekte - Prädikat »voll spieletauglich «. Allerdings wirkt das scharfe Bild etwas zu farbenfroh. Minimale Farbunterschiede, speziell bei Grautönen, verschluckt das Display gerne. Die Helligkeitsverteilung hat Teac schlecht gelöst: Insgesamt ist das Display einen Tick zu dunkel, doch sattes Schwarz wirkt selbst bei 0 Prozent Helligkeit eher blau-grau (am oberen Bildschirmrand leuchtet es fast weiß!). Kaufen Sie besser unseren Preis-Leistungs-Sieger.


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