Einige Trends kommen unerwartet: Dass nach dem Siegeszug der CD die Schallplatte wieder zurückkommt beispielsweise. Also, zumindest für mich unerwartet, da ich den Plattenspieler in meiner Jugend so schnell wie möglich gegen einen CD-Player austauschen wollte.
Viele Jahre Musikstreaming später steht Vinyl aber wieder hoch in der Gunst von Musikgenießern - der warme Klang vieler Aufnahmen, das leichte Knistern, das klingt alles viel gemütlicher als einige der seelenlosen Streamingtracks. Gebt euch einen Ruck und Vinyls eine Chance, der passende Player ist gerade erfreulich günstig.
Jetzt ist eure Chance: Amazon wirft diesen Plattenspieler mit 41% Rabatt rausPlattenspieler wie früher - aber mit ein paar modernen Tricks
Achtung, Opa erzählt aus dem Krieg: Mein erster Plattenspieler war ein billiges NoName-Modell mit einer Abdeckung, in die ein schrill und mies klingender Mono-Lautsprecher verbaut war. Die meisten meiner Schallplatten enthielten keine Musik sondern Abenteuer vom Schlossgespenst Hui Buh oder Boomergags von Otto.
Die Dinger waren verkratzt und sprangen bei jeder Gelegenheit, ich habe es gehasst. Als Jugendlicher kam die Musikbegeisterung und auch ein CD-Player. Eines Tages gabs von einem Musikdealer aber ein Album geschenkt - auf Schallplatte.
Mein Kindheits-Player war bereits im Müll gelandet, also kramte ich den noch älteren aber deutlich hochwertigeren Player meiner Schwester heraus und war baff: Die Platte klang wundervoll. Das leichte Knistern und Knacken bei der Abtastung der Schallrillen auf der Platte machte es irgendwie rund. Funktioniert sicher nicht mit jeder Musikrichtung, aber in diesem Moment war es perfekt.
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Als ich das Album Jahre später bei einem Streaminganbieter hörte, fehlte irgendwie etwas. Es war tatsächlich das leichte Knistern der Schallplatte, das sich so perfekt in die Atmosphäre der Lieder eingekuschelt hatte, dass ein Fehlen den Song für mich kaputt machte.
Und dann kam mein Sohn zu mir und wünschte sich einen eigenen Plattenspieler - weil er musikbegeistert ist und sehr neugierig auf eben diese Klangerfahrungen. Das Ding, was ich erst unbedingt gegen etwas praktischeres und moderneres austauschen wollte um dann doch seine Vorzüge schätzen gelernt zu haben.
Es hat ja auch was, mal wieder ein ganzes Album am Stück zu hören statt nur gemixte Playlists - mitunter haben die Künstler das schließlich als Gesamtkunstwerk gedacht.
Das Weihnachtsgeschenk für Musikbegeisterte ist gerade günstiger zu habenPlattenspieler 2025: Natürlich mit Bluetooth
Bei Amazon habt ihr gerade eine gute Chance, euch selbst ein Bild vom Vinyl-Erlebnis zu machen. Zwar gehört FancyRabbit nicht unbedingt zu den Kultmarken der 1970er/1980er aber wir hatten damals Lucky Goldstar und das ist auch nicht viel besser. Daraus ist übrigens später LG geworden.
Der in Holzoptik gehaltene Plattenspieler bietet einen integrierten Verstärker und einen eingebauten Stereo-Lautsprecher - der klingt dann auch viel besser, als der Piepser meines ersten Plattenspielers. Dank Bluetooth könnt ihr damit dann sogar euren liebsten Streamingdienst abspielen.
Ein AUX-In ist ebenfalls vorhanden, um den Lautsprecher des Plattenspielers beispielsweise per Kabel mit dem PC zu verbinden.
Natürlich beherrscht auch ein FancyRabbit die beiden relevanten Umdrehungsgeschwindigkeiten 33 und 45 Umdrehungen pro Minute, so dass ihr sowohl die kleinen 7"-Maxis als auch die großen Longplay-Scheiben abspielen könnt.
Damit das ohne Probleme und klanglich gut funktioniert, setzt der Hersteller auf einen Magnet-Tonabnehmer mit Gegengewicht für eine präzise Abtastung der Schallrillen.
Nur für die passenden Vinyls müsst ihr noch selbst sorgen. Mein Tipp: Vergleicht mal alte Originalaufnahmen mit dem Klangmix ihrer Zeit mit remasterten Digitalsound-Vinyls - war doch nicht alles schlimm damals.
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