Ich war dieses ständige, leblose Weiterklicken bei Spotify in letzter Zeit so was von leid. Musik lief bei mir nur noch im Hintergrund, ohne dass ich richtig zugehört habe. Auf Social Media und bei Freunden habe ich dann immer öfter gemütlichen Plattenabende gesehen. Man nimmt sich bewusst Zeit und es knistert herrlich aus den Boxen, wenn die Nadel aufsetzt. Das wollte ich auch, aber hatte null Plan von der Materie. Wörter wie Vorverstärker, Riemenantrieb und Auflagekraft waren mir fremd. Mir wurde dann der Vulkkano TD10 aus Spanien empfohlen und den Einstieg ins Vinyl habe ich so perfekt gemeistert.
Hier geht es zum wunderschönen Plattenspieler zum Hammerpreis!Der edelste Plattenspieler, den ich gefunden habe
Wenn man sich so einen Kasten mitten ins Wohnzimmer wuchtet, muss der natürlich auch was hermachen. Der TD10 war bei meiner Recherche der schönste Plattenspieler von allen und ich habe eigentlich mit einem wirklich hohen Preis gerechnet, aber dem war nicht so. Ich habe mir die Variante in dem braunen Holzfurnier geschnappt und die Preis-Leistung stimmt hier auch.
Der Plattenteller ist ein massiver Block aus Aluminium und nicht aus irgendeinem wackeligen Kunststoff. Das sieht richtig gut aus und gibt dem Ganzen ordentlich Gewicht, wodurch sich eure Platten schön ruhig und gleichmäßig drehen. Es ist eine richtig dicke und stabile Staubschutzhaube aus Acryl dabei. Bei vielen anderen Herstellern müsst ihr für so ein Teil in der Einsteiger-Preisklasse nämlich noch mal extra blechen.
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Der Phono-Vorverstärker ist schon drin
Wenn ich ehrlich bin, hatte ich vor dem Ganzen richtig Bammel. Ich dachte, ich müsste mir jetzt für teures Geld noch einen dicken Receiver holen, um überhaupt einen Ton rauszukriegen. Doch beim Vulkkano braucht ihr das nicht, denn der hat einen sogenannten Phono-Vorverstärker schon direkt im Gehäuse eingebaut.
Auf der Rückseite ist ein winziger Schalter, den knipst ihr einfach auf Line
. Dann schnappt ihr euch das mitgelieferte Cinch-Kabel und stöpselt das gute Stück an wirklich alles an, was bei euch zu Hause sowieso schon rumsteht. Ob es jetzt eure PC-Boxen, eine kleine Soundbar unterm Fernseher oder irgendwelche Aktivlautsprecher sind, ist egal. Das ist einfaches Plug-and-Play! Richtig schlau gemacht ist auch, dass das Netzteil für den Strom als externes Kabel ausgelagert wurde. So kann in euren Boxen nämlich gar nicht erst so ein ekliges Summen oder Brummen entstehen.
Eine Nadel, die eure Vinyl nicht kaputt macht
Bei vielen billigen Ramsch-Playern gibt es eine Sache, die ein großes No-Go ist: Die Nadel kratzt mit viel zu viel Druck durch die Rillen und macht euch auf Dauer die teuren Vinyls komplett kaputt. Daher rate ich euch nie zu den ganzen Koffern-Plattenspielern. Wenn ihr auch in paar Jahren noch was vom Vinyl haben wollt, dann braucht ihr einen Tonarm wie bei der TD10.
Vulkkano hat einen 8,6-Zoll-Tonarm. Das Wichtige daran ist das Gegengewicht hinten, das ihr manuell einstellen könnt. Einmal auf die empfohlenen 3 bis 6 Gramm gedreht und eure Platten sind in Sicherheit. Man muss sich am Anfang kurz mal 10 Minuten einlesen, aber das ist es allemal wert.
Vorne an der Spitze sitzt übrigens schon ab Werk ein Tonabnehmer von Audio-Technica (der AT3600L) drauf. In der Vinyl-Szene ist das ein Klassiker, das euch direkt aus dem Karton heraus einen wunderbar warmen Klang liefert, ohne dass ihr vorher stundenlang etwas mit der Lupe justieren müsst. Ein grundsolides Teil, das oft auch in viel teureren Playern sitzt, und das ihr im Fall der Fälle später sogar austauschen könntet.
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Der perfekte Plattenspieler für jeden Einsteiger
Damit der Sound auch wirklich sauber aus den Boxen kommt, läuft der TD10 über einen klassischen Riemenantrieb. Das bedeutet, dass der Motor und der Plattenteller voneinander getrennt sind und nur über einen kleinen Gummiriemen miteinander verbunden werden. So übertragen sich keine Vibrationen vom Motor auf die feine Nadel.
Wenn man ins Datenblatt schaut, schmeißen die Hersteller da gerne mit fiesen Nerd-Begriffen wie „Gleichlaufschwankungen von 0,15 Prozent“ oder einem „Signal-Rausch-Abstand von 55 dB“ um sich. Lasst euch davon nicht abschrecken! Der Teller dreht sich extrem gleichmäßig, ohne dass bei ruhigen Klavier-Songs irgendwas anfängt zu leiern, und das technische Grundrauschen ist so leise, dass die Musik es quasi komplett verschluckt.
Normalerweise kostet das Gerät knapp unter 160 Euro, was an sich schon ein wirklich guter Preis ist. Wer einfach entspannt ein paar Platten auflegen will, macht hier alles richtig. Und wenn ihr jetzt am Prime Day zuschlagt, kriegt ihr diesen Einstiegs-Player zu einem echten Hammerpreis!
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