Ein paar Krümel hier, ein bisschen Staub da, also schnell den Saugroboter gestartet und gedacht, die Sache ist gleich erledigt. Tja… zwei Minuten später höre ich dieses typische Piepen aus dem Wohnzimmer. Roboter festgefahren. Also hingehen, aufheben, wieder starten. Drei Minuten später das gleiche Spiel. Irgendwann hatte ich das Gefühl, ich verbringe mehr Zeit damit, meinen Roboter zu retten, als dass er tatsächlich sauber macht.
Genau deshalb war ich erstmal skeptisch, als ich auf zwei Modelle von Mova (V50 und Z60) gestoßen bin, aber nach ein paar Wochen mit den Geräten musste ich zugeben: Das sind Modelle, die wirklich absolute Weltklasse sind.
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In fast jeder Wohnung gibt es diese kleinen Hindernisse, über die man selbst gar nicht nachdenkt. Türleisten, kleine Schwellen oder der Übergang zum Balkon. Für uns ist das ein Schritt, für viele Saugroboter dagegen eine Art Endgegner.
Beim V50 habe ich das sogenannte StepMaster-System zum ersten Mal gesehen und ehrlich gesagt erstmal ziemlich gestaunt. Statt sich an der Schwelle festzufahren oder minutenlang davor rumzuzappeln, hebt sich der Roboter einfach ein Stück an und fährt drüber. Laut Hersteller schafft er bis zu sechs Zentimeter und in meiner Wohnung sah es teilweise sogar so aus, als würde er noch ein kleines bisschen mehr packen.
Der Z60 ist meiner Meinung sogar nochmal besser. Sein StepMaster-2.0-System arbeitet mit einem kleinen ausklappbaren Roboterbein. Klingt erstmal ein bisschen verrückt, funktioniert aber erstaunlich gut. Der Roboter setzt das Bein kurz auf und schiebt sich über die Kante. Während der V50 eher elegant drüberrollt, wirkt es beim Z60 fast so, als würde er wirklich klettern.
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Navigation: Der eine macht sich klein, der andere denkt mit
Unter Sofa oder Bett sammelt sich ja gerne mal ein kleines Staub-Paralleluniversum. Das Problem: Viele Roboter fahren zwar rein, bleiben dann aber irgendwo hängen und melden sich mit einem verzweifelten Piepen.
Der V50 hat dafür eine ziemlich clevere Lösung. Sein FlexiRise-Sensor auf der Oberseite kann sich einfach einziehen. Wenn es eng wird, macht sich der Roboter kleiner – als würde er sich kurz ducken. Er merkt sich zudem diese Stellen. Wenn er später wieder dort vorbeikommt, weiß er schon vorher, dass er sich ein bisschen flacher machen muss.
Beim Z60 ist diese Technik ebenfalls drin, aber hier kommt noch eine weitere Spielerei dazu. Sein LiftPro-Gehäuse kann sich leicht anheben. Das sorgt dafür, dass er bei Teppichen, höherem Flor oder unebenem Boden nicht hängen bleibt.
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Wischen mit warmem Wasser – klingt simpel, bringt aber viel
Beim Thema Wischen war ich lange skeptisch. Viele Saugroboter ziehen einfach einen feuchten Lappen hinter sich her und hoffen, dass das schon reicht.
Beim V50 läuft das Ganze etwas anders. Der Mop wird konstant mit warmem Wasser versorgt. Und das klingt erstmal nach einer Kleinigkeit, macht aber tatsächlich einen Unterschied. Flecken lösen sich schneller und typische Alltagsspuren verschwinden deutlich leichter. Dazu kommt das DuoSolution-System mit zwei Tanks – einer für normales Reinigungsmittel und einer speziell für Gerüche, etwa durch Haustiere. Gerade wenn ein Vierbeiner im Haushalt lebt, ist das ziemlich praktisch.
Der Z60 geht auch hier wieder einen Schritt weiter. Seine HydroForce-Technologie sprüht während des Wischens ständig frisches Wasser direkt auf den Roller-Mopp. Dadurch wird der Mop praktisch während der Fahrt immer wieder gereinigt. Der Schmutz wird also nicht einfach weitergeschoben, sondern wirklich aufgenommen.
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Teppiche bleiben endlich trocken
Ein Klassiker bei vielen Wischrobotern: Sie fahren über den Teppich und hinterlassen dort erstmal einen nassen Fleck. Danach darf man selbst wieder ran.
Beim V50 hebt sich die Wischplatte automatisch an, sobald er einen Teppich erkennt. Das funktioniert ziemlich zuverlässig und verhindert die meisten Missgeschicke.
Der Z60 macht daraus gleich eine kleine Hightech-Nummer. Seine AutoShield-Technologie zieht den kompletten Wischmopp ein und baut gleichzeitig eine Wasserbarriere auf. Der Teppich bleibt also trocken – selbst bei hellen oder hochflorigen Modellen.
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Kantenreinigung: Der kleine, aber wichtige Unterschied
Wenn es um Kanten geht, mogeln sich viele Roboter gerne ein bisschen durch. Sie fahren zwar entlang der Wand, lassen aber trotzdem einen schmalen Streifen Staub liegen.
Der V50 kommt erfahrungsgemäß schon ziemlich nah ran. In den meisten Fällen reicht das locker aus, sodass man nicht extra nacharbeiten muss.
Der Z60 hat dagegen seine MaxiReach-Technologie. Dabei wird der Wischmopp ein Stück über den Rand des Roboters hinausgeschoben. Dadurch kommt er tatsächlich bis direkt an die Wandkante und das klappt bis jetzt auch wirklich immer hervorragend in meiner Wohnung.
Hier geht es zum Mova V50 bei Amazon!MOVA V50 vs. MOVA Z60 im Vergleich: Welcher ist der bessere Saugroboter?
Nach einer Weile merkt man schnell: Die beiden Roboter haben ihren eigenen Charakter.
Der Mova V50 Ultra Complete ist so ein bisschen der entspannte Allrounder. Er macht seinen Job zuverlässig, kommt mit den meisten Hindernissen klar und bringt viele clevere Funktionen mit.
Der Mova Z60 Ultra Roller Complete dagegen wirkt eher wie der Technik-Nerd unter den Haushaltsrobotern. Überall noch ein kleines Extra, überall noch ein bisschen mehr Ingenieurskunst.
Nach all den Robotern, die ich früher aus Teppichkanten retten musste, fühlt sich das schon fast ein bisschen futuristisch an. Man drückt auf Start – und der Roboter macht einfach seinen Job. Ganz ohne Drama, ohne Hilferufe aus der Ecke. Und genau so sollte ein Haushaltshelfer am Ende auch funktionieren.
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