Fazit: Windows 10 im Spieletest - Windows 10 gegen Windows 7 und Windows 8.1

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Fazit der Redaktion

Nils Raettig: Daheim auf meinem Spiele-PC läuft immer noch Windows 7, was hauptsächlich an meiner Faulheit liegt. Für mich steht aber quasi jetzt schon fest, dass ich im Sommer zu Windows 10 wechseln werde. Microsoft macht mir das neue Betriebssystem vor allem mit der Kombination aus kostenlosem Umstieg und vielversprechender DirectX 12-Schnittstelle schmackhaft, aber auch in anderen Bereichen weiß Windows 10 klar zu punkten.

Das Startmenü gefällt mir trotz Kacheln gut, weil ich es mittlerweile in ausreichendem Maß an meine Vorlieben anpassen kann und die Kacheln nicht mehr so prominent wie in Windows 8 auftreten. Programme und Optionen finde ich dank des in die Taskleiste integrierten Suchfelds so schnell wie noch nie und in Sachen Kompatibilität und Spieleleistung liegt Windows 10 auf einem Niveau mit Windows 8.1 und Windows 7.

Ein paar Kritikpunkte gibt es dann aber doch noch, beispielsweise die beiden Systemsteuerungen: Eine ist eher auf die Bedienung per Maus ausgelegt, die andere auf die Bedienung mit Touch-Gesten. Das ist natürlich dem Ansatz geschuldet, ein einziges Betriebssystem für verschiedene Geräte wie PCs, Tablets und Smartphones anzubieten, eine optimale Lösung stellt der aktuelle Weg von Microsoft aber noch nicht dar. Viel Feinschliff braucht außerdem noch Cortana, die zumindest meine Sprachbefehle mehr schlecht als recht verstanden hat. Für mich persönlich wird diese Funktion von Windows 10 aber vermutlich auch dann nicht sehr reizvoll sein, wenn sie fehlerlos funktioniert, weil ich meinen PC lieber per Maus und Tastatur steuere.

Das klappt in Windows 10 allem Anschein nach wieder ähnlich gut wie in Windows 7, zumal sinnvolle Ergänzungen wie die virtuellen Desktops oder die erweiterte Snapping-Funktion den PC-Alltag zusätzlich erleichtern. Aus meiner Sicht hat Microsoft deshalb gute Chancen, auch diejenigen mit Windows 10 glücklich zu machen, die mit Windows 8 nie wirklich warm geworden sind.

Ebenfalls interessant: DirectX 12 im Detail

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