Während Spieler auf 32 GB RAM schwören, verordnet Microsoft Windows aus einem bestimmten Grund eine Speicher-Diät

Schluss mit dem RAM-Hunger: Microsoft setzt Windows 11 auf Diät und optimiert das Betriebssystem für Rechner mit nur 8 GB Arbeitsspeicher.

Microsoft hat das Ziel, Windows 11 für System mit wenig Speicher zu verbessern, bestätigt.
(Bildquelle: Microsoft, Samsung) Microsoft hat das Ziel, Windows 11 für System mit wenig Speicher zu verbessern, bestätigt. (Bildquelle: Microsoft, Samsung)

Wer heutzutage einen Laptop mit 8 GB Arbeitsspeicher nutzt, merkt schnell: Windows 11 ist ein gnadenloser Ressourcenfresser. Doch dieser Hunger nach Speicher soll nun endlich ein Ende haben.

Um der aktuellen Speicherkrise und den hohen Hardwarekosten etwas entgegenzusetzen, setzt Microsoft sein Betriebssystem auf eine radikale Diät.

Wie das Portal Windows Latest (via ComputerBase) berichtet, hat Windows-Chef Pavan Davuluri das offizielle Ziel des Konzerns bekräftigt, Windows 11 tiefgreifend für 8-GB-Systeme zu optimieren und den Speicherhunger durch umfassende technische Anpassungen deutlich zu senken.

Die Optimierungen sollen allen Systemen zugutekommen. Windows-Spieler, die laut Steam Umfrage bereits vermehrt auf Systemen mit 32 Gigabyte und mehr arbeiten, werden so ebenfalls profitieren.

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Warum Microsoft jetzt auf Optimierungen setzt

Dass dringender Handlungsbedarf besteht, zeigen Tests von Einsteiger-Geräte immer wieder: Wer versucht, mit Laptops flüssig zu arbeiten, stößt bei 8 GB RAM aktuell noch schnell an die Grenzen des Betriebssystems.

Um der teuren Speicherpreiskrise entgegenzuwirken, hatte Microsoft bereits im Sommer einen Sparkurs für die zweite Jahreshälfte angekündigt.

In einer aktuellen Episode des Podcasts »Inside Windows« machte Windows-Chef Davuluri nun deutlich, dass dieses Vorhaben bis Jahresende Priorität hat.

Was Microsoft vorhat

Doch wie genau sieht diese Speicher-Diät aus? Ein zentraler Baustein der Pläne ist der sogenannte »Memory Allocator«, der Apps und Systemkomponenten künftig effizienter mit Arbeitsspeicher versorgen soll.

Zudem plant Microsoft eine architektonische Kehrtwende: Statt bei Apps und Windows-Komponenten weiterhin stark auf ressourcenhungrige Web-Frameworks wie WebView2 zu setzen, rückt jetzt das schlankere WinUI-Framework in den Fokus.

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Auch Browser, die auf Chromium basieren, wie Google Chrome und Microsoft Edge, sollen spürbare Optimierungen beim Speicherbedarf erhalten.

Diese Maßnahmen setzen sich bis in die alltägliche Bedienoberfläche fort. Standard-Werkzeuge wie der Datei-Explorer, das Startmenü und die Windows-Suche sollen durch die Optimierungen wesentlich besser und sparsamer laufen.

Ein weiterer wichtiger Hebel: Elemente wie Widgets oder optionale KI-Funktionen belegen künftig nur noch dann Arbeitsspeicher, wenn sie vom Nutzer auch tatsächlich aktiv aufgerufen werden.

Auch High-End-PCs sollen profitieren

Am Ende dürfte dieser Umbau nicht nur Käufern von günstigen Laptops zugutekommen.

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Auch wenn die Anpassungen darauf abzielen, Windows 11 auf 8-GB-Systemen wieder nutzbarer zu machen, verspricht die umfassende Entschlackungskur auch auf High-End-PCs mit viel Arbeitsspeicher einen merklich effizienteren Betrieb.

Wie sieht es bei euren Rechnern aus? Wie viel RAM habt ihr und kommt ihr damit gut aus oder dürfte es ruhig etwas mehr sein? Schreibt uns dazu gerne unten einen Kommentar.


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