Wenn ihr draußen bei fünf Grad und grauem Himmel frierend nach Hause kommt, ist das Letzte, woran ihr denkt, einen Ventilator anzuschalten. Ihr dreht die Heizung auf, kuschelt euch aufs Sofa und trotzdem bleiben die Füße irgendwie kalt, während der Kopf glüht. Ich dachte früher auch, Ventilatoren gehören im Winter in den Keller. Bis ich gemerkt habe, dass genau so ein Teil in der kalten Jahreszeit unfassbar viel Sinn ergibt und zwar nicht, um euch abzukühlen, sondern damit ihr nicht unnötig Geld zum Fenster rausheizt.
Hier geht es zum besten Ventilator meines Lebens!Warum eure Heizung alleine oft versagt
Das Ganze hat weniger mit Zauberei zu tun, sondern mit einem simplen Prinzip aus dem Physikunterricht: Warme Luft steigt nach oben. Das Szenario bei euch zu Hause sieht wahrscheinlich so aus: Die Heizung ist an, die warme Luft wandert schnurstracks Richtung Zimmerdecke und macht es sich dort gemütlich. Ihr sitzt aber dummerweise unten auf dem Sofa. So habt ihr oben eine Sauna und unten Eisfüße. Ohne Hilfe passiert dann Folgendes: Ihr dreht die Heizung immer weiter auf, weil ihr es unten warm haben wollt. Die Energie verpufft aber quasi ungenutzt unter der Decke.
Der Ventilator als „Wärme-Verteiler“
Genau für dieses Problem nutze ich meinen neuen Ventilator. Er sorgt dafür, dass die Luft im Raum in Bewegung bleibt. Er drückt die warme Luft, die unter der Decke hängt, wieder nach unten zu euch. Gleichzeitig wird die kühle Luft von unten aufgewirbelt. Probiert es gerne mal selbst aus. Der ganze Raum wird nach ein paar Minuten gleichmäßig warm. Ihr müsst die Heizung nicht mehr auf Anschlag drehen, weil die Wärme endlich da ankommt, wo ihr sitzt. Das spart am Ende des Monats tatsächlich Heizkosten.
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Mein bester Ventilator bisher: Der Dreo PolyFan 513S
Besonders gut funktioniert das, wenn der Ventilator nicht nur stur geradeaus pustet. Ich habe bei mir den Dreo PolyFan 513S stehen und dieser hat eine Funktion, die ich bisher noch nicht gesehen habe. Klassische Ventilatoren schwenken ja meistens nur monoton von links nach rechts. Das hilft ein bisschen, aber richtig effektiv ist das nicht. Der PolyFan bewegt sich horizontal und vertikal. Er schwenkt also wie wild in alle Richtungen.
Wenn ihr den vor die Heizung stellt, verteilt er die warme Luft wirklich im kompletten Raum, in jede Ecke, oben und unten. Ich habe gemerkt, dass der Raum viel schneller „durchgewärmt“ wirkt, ohne dass ich ständig aufstehen und das Gerät neu ausrichten muss.
Zugegeben, das Modell hat seinen Preis, aber für regelmäßige Nutzer, ob im Winter oder Sommer, ist es meiner Meinung nach ein wirklich fairer und guter Preis. Abgesehen davon, ist das verbaute Material von höchster Qualität und kein Billigplastik wie bei den üblichen Modellen. Zusätzlich hat der Dreo noch Spielereien wie Timer, verschiedene Modi und ist höhenverstellbar.
Hier geht es zum besten Ventilator meines Lebens!Auch der Heizlüfter wird plötzlich effizient
Falls ihr ab und zu einen kleinen Heizlüfter nutzt, kennt ihr das Problem: Ding an, fünf Sekunden Hitzeschlag im Gesicht, Ding aus, sofort wieder kalt. Mit dem Ventilator im Raum wird die punktuelle Hitze sofort verteilt. Ihr habt also eine angenehme Wärme statt des „Fön-Effekts“.
Bevor ihr also die Heizung noch höher dreht und euch über die Nachzahlung ärgert: Holt den Ventilator wieder raus (oder besorgt euch einen vernünftigen wie den Dreo). Es klingt im ersten Moment falsch, fühlt sich aber im Wohnzimmer verdammt richtig an.
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