Es gab mal eine Zeit, lange vor der Speicherkrise, da wurden Konsolen im Laufe ihrer Zeit auf dem Markt günstiger. Davon ist aktuell nur zu träumen, stattdessen gibt es erneut eine Preiserhöhung zu vermelden.
Dieses Mal kündigt Microsoft im offiziellen Xbox-Blog an, dass die aktuelle Generation rund um Xbox Series X und S wieder teurer wird. Zum 1. August 2026 gelten dann die neuen UVPs.
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Xbox-Beben: Gaming steht vor einem radikalen Umbruch
Neue Xbox-Preise: Mit so viel müssen wir rechnen
Hoffnungen auf regionale Einschränkungen zerschlagen sich schnell: Wie Microsoft ausführt, gelten die neuen Preise weltweit. Bisher wurden aber lediglich die neuen Preise für den US-Markt genannt:
- Xbox Series S (512 GByte): Von 400 auf 500 US-Dollar
- Xbox Series S (1 TByte): Von 450 auf 600 US-Dollar
- Xbox Series X (1 TByte ohne Laufwerk): Von 600 auf 750 US-Dollar
- Xbox Series X (1 TByte mit Laufwerk): Von 650 auf 800 US-Dollar
Je nach Version ist hierzulande also mit einem Preisaufschlag zwischen 100 und 150 Euro zu rechnen – Microsoft ist nicht gerade bekannt dafür, Rücksicht auf Währungen zu nehmen und gibt solche Aufschläge in der Regel eins zu eins weiter – so geschehen etwa bei der jüngsten Erhöhung im Mai 2025.
Damit dürften die neuen UVPs der Xbox Series ab dem 1. August 2026 in Deutschland wie folgt aussehen:
- Xbox Series S (512 GByte): Von 350 auf 450 Euro
- Xbox Series S (1 TByte): Von 400 auf 550 Euro
- Xbox Series X (1 TByte ohne Laufwerk): Von 550 auf 700 Euro
- Xbox Series X (1 TByte mit Laufwerk): Von 600 auf 750 Euro
Wenn ihr ein bestimmtes Modell in der Liste vermisst, habt ihr gut aufgepasst: Wo ist die Xbox Series X mit 2 TByte, die auch als »Galaxy Black Special Edition« vermarktet wurde?
Microsoft kündigt hierfür lapidar an, dass die 2-TByte-Version eingestellt und vom Handel genommen wird. Eine Begründung wird nicht offiziell genannt, aber zwischen den Zeilen – Stichwort: »Speicherpreise haben sich verzweieinhalbfacht« – ist davon auszugehen, dass der Preisaufschlag hier zu exorbitant für eine sinnvolle Weiterproduktion ausgefallen wäre.
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Um Spielern dennoch einen »zugänglichen Weg« zu ermöglichen, an eine Xbox-Konsole zu gelangen, führt Microsoft im selben Blogeintrag mehrere Programme ein. So sollen Interessierte in der Lage sein, per »Buy Now, Pay Later«-Verfahren eine Xbox zu kaufen und die Zahlungen entweder zinsfrei über den Microsoft Store oder über Amazon abzuwickeln.
Zudem soll ein neues Trade-in-Programm zum Eintausch alter Xbox-Konsolen – und damit Rabatt, Guthaben oder Bargeld – sowie ein Programm für »zertifizierte generalüberholte Konsolen« ins Leben gerufen werden, die sich direkt über Microsoft beziehen lassen.
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