Squad - Warum ich den Running-Simulator liebe

Von TAR4C · 7. Juli 2019 · ·
Squad ist ein fantastisches Spiel. Warum ich das behaupte erfahrt ihr hier.
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    Squad ist ein fantastisches Spiel. Das sage ich meinen Freunden und Bekannten, die den Videospiel-Enthusiasmus mit mir teilen, immer wieder. Denn wenn das Thema Shooter aufkommt, fällt dieser Name früher oder später, wie ein Gewicht, das ich nicht länger mit mir rumschleppen kann. Was mir Squad gibt, können mir nämlich nur wenige andere Shooter geben. Deswegen ist der Enthusiasmus für das Spiel des mittlerweile beachtlich gewachsenen Indie-Studios Offworld Industries so hoch, dass ich so gut wie jedem Videospieler, den ich kenne, Squad irgendwann ans Herz lege.
    Ich habe das Spiel in den vergangenen Jahren ungefähr 15 verschiedenen Menschen persönlich nähergebracht und viele davon zum Kauf bewegt. Doch leider merke ich immer wieder, dass der Enthusiasmus, den das Spiel bei mir auslöst, nicht immer auf andere Spieler übergeht.

    Die Fragen sind immer die gleichen: Warum müssen wir so viel laufen? Warum kann ich den Gegner nicht sehen? Macht dir das wirklich Spaß die ganze Zeit abgeknallt zu werden? Warum kann ich nicht einfach alleine spielen?

    Egal wie sehr ich mich bemühe, das Spielkonzept von Squad zu erklären, bevor ich einen potenziellen Neuzugang aufs Schlachtfeld mitnehme, die Ernüchterung holt sie alle ein und es werden immer wieder die gleichen Fragen gestellt.
    Dabei habe ich gemerkt, dass nur sehr wenige Menschen wirklich bei dem Spiel bleiben. Die meisten Menschen, denen ich das Spiel gezeigt habe, resignieren irgendwann und rühren es nicht mehr an. Ja selbst Diejenigen, die das Spiel mögen, hören recht schnell wieder damit auf. Das liegt wahrscheinlich daran, dass Squad ein sehr zeitintensives Spiel ist. Von Anderen höre ich dauernd: Zu kompliziert, zu langsam, zu wenig Spaß…

    Aber stimmt das? Ist Squad wirklich kompliziert? Warum macht es mir so viel Spaß während es andere Menschen langweilig finden? Wie fängt man richtig mit Squad an?

    Das versuche ich in diesem Artikel zu erklären.


    Was ist Squad?

    Squad ist ein Multiplayer Shooter, der in die Genres des Taktik-Shooters und der militärischen Simulation fällt. Auf weitläufigen Karten spielt man mit 40 Spielern im eigenen Team gegen ein anderes. Dabei werden Fahrzeuge wie Trucks, Panzer und bald auch Helikopter eingesetzt. Das Ziel des Spiels ist es, verschiedene Positionen auf der Karte einzunehmen und zu halten. Squad nutzt ein Ticketsystem, um den Gewinner einer Runde zu bestimmen.

    Klingt wie Battlefield? Richtig, spielt sich aber nicht so.
    Squad basiert auf einer alten Battlefield 2 Modifikation mit dem Namen ‘Project Reality’. Die wird heute noch weiterentwickelt und gepflegt und verwandelt das alte Battlefield 2 in eine militärische Simulation in der man als Teil eines Squads dem eigenen Team zum Sieg verhelfen soll. Squad, das Spiel um das es hier geht, setzte sich zu Beginn der Entwicklung das Ziel, diese erfolgreiche Mod in ein eigenständiges Spiel in Unreal 4 umzusetzen und das Spielkonzept erstmals in hoher Qualität gegen Geld anzubieten.

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    Die Unterschiede zu Battlefield sind vielfältig und fallen sofort auf, wenn man das erste Mal ins Spiel lädt. Der Spielcharakter bewegt sich langsamer, besitzt Stamina und hat keine ganze Waffenkammer zur Verfügung. In Squad zu schießen, ist um ein Vielfaches schwieriger als in Battlefield. Rückstoß und Stamina sind etwas, mit dem man haushalten muss, wenn man etwas treffen möchte. Ein Unterdrückungs-Effekt zeigt, wenn jemand auf dich feuert und zwingt dich dazu in Deckung zu gehen und warum wollen eigentlich alle, dass du dem Typen mit der Eins über dem Kopf folgst?

    Das ganze Spiel hat deutlich mehr Anspruch als ein 08-15 Shooter von der Stange und ist auf Teamplay und Kommunikation ausgelegt. So gibt es die altbewährte Commo-Rose aus Battlefield 2 und Kommunikationskanäle für die direkte Umgebung, dein Squad und einen Kanal für das Kommando.
    Das Spiel gibt dir die Werkzeuge, die du brauchst, um das moderne Schlachtfeld in einem Immersionsgrad zu erleben, dem nur wenige andere Spiele nahekommen und das tut es nicht durch eine besonders hübsche Grafik oder Animationen und auch nicht in dem es außergewöhnlich anspruchsvoll oder detailverliebt ist. Nein, in Squad steht der Mensch im Mittelpunkt, das Miteinander, das Teamgefühl. Das ist der wahre Grund, warum ich Squad liebe.


    Warum spiele ich Squad?

    Der Kern des Spiels ist das namensgebende ‘Squad’. Ein Squad ist ein Trupp von neun Soldaten, der von einer seichten Hierarchie durchzogen wird. So gibt es einen Squadleader, der bestimmt wohin es gehen soll. Dieser Leader kann das Squad in verschiedene Fireteams einteilen und wiederum Fireteam-Leader bestimmen. Diesen Leadern stehen dann Werkzeuge wie Kartenmarkierungen zur Verfügung, um dem Squad anschaulich den eigenen Plan zu präsentieren oder vor Gefahren zu warnen. Hier merkt man sofort, dass es wieder um Kommunikation geht. Ich würde sogar sagen, Kommunikation ist das eigentliche Kernelement des Spiels, denn wer richtig und effektiv kommuniziert und sich als Team versteht, gewinnt das Spiel.

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    (Bild: Auf der Karte hat der Squadleader eine gegnerische Befestigung markiert. Die roten Pfeile zeigen, wo feindliche Bewegungen gesichtet wurden. In Squad ist die Karte ein wichtiges Kommunikationswerkzeug.)

    Das Squad ist im Idealfall für die gesamte Partie des Spiels dein zu Hause. So eine Runde kann mehr als eine Stunde andauern. Deswegen sind diese neun Spieler ab sofort deine Familie. Du wirst Witze reißen, während ihr auf dem Weg zu einem wichtigen Punkt auf der Karte seid, du wirst versuchen sie zu retten, wenn sie blutend vor dir am Boden liegen und du wirst versuchen sie zu warnen, wenn du eine Gefahr bemerkst. Kooperation und Teamgeist sind die Seele dieses Spiels und ich habe das Gefühl, dass viele neue Spieler dieses Konzept nicht begreifen, weil sie heutzutage Spiele gewohnt sind, die man hauptsächlich gegeneinander oder nebeneinander her spielt. Squad lädt dich jedoch an einen Tisch ein, an dem andere Menschen sitzen, die versuchen ein Ziel zu erreichen und jeder kann Teil dieses Prozesses werden und um Teil dieses Prozesses zu sein, verzichte ich auch manchmal auf den Drang, ganz vorne mit dabei zu sein und ordne mich unter.

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    (Bilder: In diesen beiden Beispielen ordne ich mich dem Team ganz bewusst unter, ohne das Gefühl zu haben, dass ich etwas verpasse. Mein Squadleader gab mir die Aufgabe dem Squad Deckung zu geben, während sie sich mit einem MRAP in eine Stadt vorwagten. Auf dem anderen Bild gebe ich zwei befreundeten Soldaten Deckung, während sie um eine Ecke spähen. Das alles passiert ganz natürlich, denn es gehört zur den Aufgaben der Automatic-Rifle Klasse die ich spiele.)

    Das alles soll aber nicht zu sehr davon ablenken, dass Squad im Kern eine wirklich gute militärische Simulation ist, in der manchmal kaum etwas passiert. Ja richtig gelesen. Man kann Squad durchaus als “Running-Simulator” beschreiben, aber ist das schlimm?
    Ich finde nicht, denn erst durch die Ruhephasen des Spiels, werden Immersion und Spannung aufgebaut. Wenn plötzlich aus heiterem Himmel Schüsse fliegen und das ganze Squad versucht in dieser Notsituation so effektiv wie möglich zu reagieren, ist das die Krönung des Online-Multiplayers für mich. Jeder hat dabei eigene Aufgaben: Sanitäter kümmern sich um gefallene Squadmitglieder, Feuerunterstützung baut die schweren Maschinengewehre auf um den Feind zu unterdrücken, der Panzerabwehrsoldat muss von den Anderen gedeckt werden, während er sein Gerät bereit macht um den Panzerwagen unter Beschuss zu nehmen, der gerade um eine Ecke gefahren kommt.

    Hört sich irgendwie nach Battlefield an… werden jetzt einige unter den Lesern sagen. Das mag stimmen, jedoch ist die Praxis sehr weit von Shootern wie Battlefield entfernt. In einem herkömmlichen Shooter dauern Feuergefechte meist wenige Sekunden an, da es recht einfach ist, den Gegner ausfindig zu machen und das Feuer zu erwidern, auch kümmert sich dort meist niemand um Mitspieler, die ihr eigenes Ding durchziehen. Beide Fraktionen erleben also einen Konflikt, in dem sich alle pausenlos über den Haufen schießen ohne dass es eine übergeordnete Taktik gibt. In Squad ist es deutlich schwieriger den Feind ausfindig zu machen, besonders wenn man unter dem bereits erwähnten Unterdrückungs-Effekt leidet. Der sorgt dafür, dass du dir zwei Mal überlegst was du tust und schränkt dein Sichtfeld enorm ein. UNFAIR! ...werden einige sich jetzt denken. Hier stellt das Spiel Gameplay zurück, um Immersion den Vorrang zu geben. Klar behindert dich dieser Effekt beim Spielen, doch ist er dazu da die Panik und den Stress zu simulieren, die deine Figur in dieser Situation erlebt. Squad möchte nicht, dass du dich um 180 Grad drehst und deinem Widersacher ins Gesicht schießt. Stattdessen will Squad simulieren was ein Trupp wirklich tun muss, um aus solch einer Situation zu kommen und das geht nur, indem man es dem Spieler erschwert. Denn Schüsse auf einem Bildschirm lösen nur in wenigen Fällen echte Angst in uns aus (in dem Fall sollte man wohl mit dem Spielen aufhören). In Videospielen verhält sich der Spieler meist wie Robocop, der mit unmenschlicher Präzision einen Widersacher beseitigt, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Genau das möchte das Spiel verhindern. Es sei an dieser Stelle aber erwähnt, dass der Unterdrückungseffekt den Spieler nicht handlungsunfähig macht.

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    (Bild: Unser Squad hat im Wald einen Rally Point (unten links) gesetzt an dem Verbündete respawnen können. So stellt das Spiel sicher, dass die Spieler zusammenbleiben können und sorgt gleichzeitig für die Freiheit eigene Taktiken zu entwickeln, da selbst die Raspawn-Punkte vom Team bestimmt werden.)

    Stirbt man, muss man deutlich länger warten als die 10-15 Sekunden, die man von Battlefield gewöhnt ist. Das fördert das Bewusstsein des Spielers für die eigene Verletzbarkeit. Umgenietet werden, bedeutet hier nämlich meist für eine längere Zeit aus dem Spielgeschehen auszuscheiden. Das finden viele Spieler langweilig oder zäh, ich hingegen empfinde es als Mechanik, die mich dazu zwingt, mehr über das virtuelle Leben meiner Spielfigur nachzudenken. Ich meine damit natürlich nicht den Sinn des virtuellen Lebens, sondern mein Verhalten, wenn ich unter Beschuss gerate. Ich hetze nicht einfach um eine Ecke, hinter der ein Gegner mit gezückter Waffe warten könnte. Das hebt Squad, und viele andere militärische Simulationen oder Taktikshooter, auf eine ganz andere Ebene was Gameplay und Taktik angeht. Wenn man nun dabei noch von einem qualitativ hochwertigen Annährungs-VoIP unterstützt wird, mit dem man Informationen in die Richtung verbündeter Spieler brüllt, kann man sich vorstellen wie ein Häuserkampf in Squad aussehen kann.


    Aber Moment mal… warum spiele ich dann eigentlich kein Arma?

    Arma und Squad sind sich zwar ähnlich, bedienen aber nicht gänzlich die gleiche Zielgruppe in meinen Augen. Arma ist eine Spielreihe, die den Anspruch hat, eine Simulation durch und durch zu sein. Das bedeutet, dass Arma dem Spieler einen komplizierten Sandkasten zur Verfügung stellt, in dem viele komplexe Mechaniken und Systeme simuliert werden, mit denen der Spieler tun und lassen kann was er will. Das führt zu einer sehr steilen Lernkurve, von der man bei Squad weitgehend verschont bleibt.

    Squad ist meiner Meinung nach viel zugänglicher und bietet die Tiefe einer militärischen Simulation verpackt in einem teambasierten Multiplayer-Shooter, den man einfach anfangen kann zu spielen. Arma bietet noch weit mehr Tiefe, jedoch muss man sich meist einen Clan suchen, um in Arma die gleiche Immersion und die Art von Teamspiel zu erhalten, die man in Squad in jeder Runde haben kann. Das ist das magische an Squad für mich. Völlig fremde Leute werden durch die Mechaniken dazu bewogen einen militärischen Einsatz als Team zu meistern und das kenne ich normalerweise nur aus kompetitiven Spielen wie CSGO, in denen Gewinnen oder Verlieren alles bedeutet.
    Squad liegt direkt zwischen dem hohen Anspruch von Arma und der Zugänglichkeit von Battlefield. Es füllt eine Nische, die bisher nur sehr selten bedient wurde.

    Möchte ich bedingungslose Spieltiefe und Simulation von einem militärischen Videospiel wähle ich Arma. Möchte ich die Immersion des modernen Kriegsschauplatzes an der Seite von anderen Spielern erleben, ohne mir gleich einen Clan suchen zu müssen, wähle ich Squad. Squad hat gegenüber Arma den Vorteil, dass es einen hohen Grad an Spieltiefe erreicht, ohne den Spieler zu sehr zu verwirren oder Vorkenntnisse zu verlangen. Das alles natürlich vor dem Hintergrund, dass das Gameplay dieser Spiele deutlich herausfordernder ist, als eine Partie Battlefield.

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    (Bild: Geplante Hinterhalte sind in Squad nicht nur Teil eines aufwendig produzierten Trailers oder eine Ausnahme in organisierten Spielrunden. Erst heute habe ich eine Runde gespielt, in der mein Squad in eine Falle gelockt wurde und mit einer Bombe ins Jenseits befördert wurde, nachdem man uns zur Bombe gelockt hatte.)

    Nur wer diese Mischung aus sozialer Interaktion und Herausforderung mag, wird mit Squad glücklich werden und ich persönlich habe in den letzten Jahren bemerkt, dass viele Menschen andere Prioritäten setzen, wenn es um Videospiele geht.
    Was nicht bedeutet, dass ich alleine oder etwas Besonderes bin. Nein, Squad erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Es bedeutet einfach, dass ich in meinem Freundeskreis weitgehend alleine stehe. Vielleicht wird es doch Zeit, sich nach einem Clan umzusehen.

    Ich habe längst nicht alle Features erwähnt die Squad zu bieten hat. Mehr allgemeine Informationen zum Spiel gibt es auf der offiziellen Webseite. Da es hier hauptsächlich um meine Beweggründe geht und nicht darum, das Spiel vorzustellen.


    Wie fängt man mit Squad an?

    Neugierig geworden? Gute Nachrichten: Man muss keine Anleitungen durchlesen oder Teil einer Spielergemeinschaft sein, um mit Squad anzufangen. Squad verlangt viel Kommunikation und Teamspiel, setzt aber dennoch keine Freunde im eigenen Team voraus. Nicht einmal Englisch muss man können, um zu spielen, da es viele aktive Deutsche Server gibt. Das ist es, was viele Spieler mittlerweile für sich entdeckt haben und warum immer mehr Leute Interesse an dieser Nische zeigen. Für viele ist Arma ein zu großes Hindernis und beinhaltet zu viel Simulation und zu wenig Spiel. Squad bietet eine ähnliche Tiefe und stellt die Simulation oftmals für Immersion und Gameplay zurück.
    Trotzdem sollte man sich zumindest ein wenig vorbereiten, bevor man das Schlachtfeld eines Mil-Sim Shooters wie Squad betritt.


    Hier die wichtigsten Tipps für einen reibungslosen Start:

    1. Lerne die Steuerung kennen indem du im Hauptmenü die ‘Shooting Range’ startest. Dieser Modus katapultiert dich auf eine Singleplayer Map, in der du verschiedenste Dinge ausprobieren kannst ohne für andere Spieler eine Last zu werden.

    2. Wenn du auf der ‘Shooting Range’ gelernt hast, wo oben und unten ist, solltest du dir einen Multiplayer Server suchen, der nicht randvoll ist, eine Sprache unterstützt, die du sprichst und keinen zu hohen Ping hat.

    3. Stell dein eigenes Ego zurück. Fahre keine Fahrzeuge und leite keine Squads in deinen ersten Partien. Egal welche Machtfantasien ein Panzer in deinem Kopf auslöst, halte dich davon fern und stattdessen…

    4. Trete einem Infanterie Squad bei und stelle sicher, dass der Squadleader sein Mikrofon oft und deutlich verwendet. Achte darauf ob dein Squadleader einen Plan hat oder den Squadmitgliedern bereits vor dem eigentlichen Beginn der Runde Anweisungen gibt (z.B. welche Klassen man nehmen soll).

    5. Wenn der Squadleader nicht kommuniziert ist es Zeit das Squad zu wechseln. Die Spielerfahrung in Squad verbessert und verschlechtert sich mit dem Squadleader der dein Squad führt. Besonders in den ersten Partien, die du spielst, willst du sehen, zu was das Spiel fähig ist. Deswegen achte unbedingt darauf, dich einem Squad anzuschließen das aktiv miteinander kommuniziert und spielt. Dies ist gleichzeitig auch der Grund warum du noch nicht selbst Squadleader sein solltest.

    6. Informiere den Squadleader darüber, dass du neu bist und frage welche Klasse du spielen sollst. Wähle deine Klasse je nach Anweisung. Die Community in Squad ist generell sehr freundlich und möchte neue Spieler unterstützen. Kickt dich der Squadleader nach deiner Aussage, hat er dich nicht verdient.

    7. Spawne erst, wenn der Squadleader dem Squad gesagt hat, wo es spawnen soll. Wenn du während einer Partie einem Squad beitrittst, versuche in der Nähe des Squads zu spawnen. Wenn das nicht möglich ist, tut eine Frage nicht weh.

    8. Bleib in der Nähe deines Squads und erledige Aufgaben die der Squadleader dir zuweist. Wenn du dein Team gewinnen lassen willst, musst du daran teilhaben. Das bedeutet nicht, dass jeder Schritt im Spiel vom Squadleader abgesegnet werden muss, jedoch solltest du zuhören, was dein Squad dir sagt und wie der Plan des Squadleaders ist um ein effektives Mitglied deiner kleinen Truppe zu werden.

    9. Steige erst in Fahrzeuge ein, wenn der Squadleader es von dir verlangt.

    10. Übernehme die klassenspezifischen Aufgaben in deinem Squad. Als Sanitäter solltest du z.B. auf die Gesundheit deiner Mitspieler achten und nicht an vorderster Front mitkämpfen damit am Ende noch ein Sanitäter übrig ist, der die Jungs wieder ins Leben holen kann.

    11. Melde feindliche Kontakte mit Richtungsangabe (abzulesen auf dem Kompass der stets eingeblendet wird). Versuche noch mehr zu beschreiben als nur die Richtungsangabe, um es deinen Mitspielern zu erleichtern, den Feind zu finden.

    12. Stelle (hoffentlich) fest, dass es extrem viel Spaß macht, Teil eines Teams zu sein.​


    Wenn du mehr Hilfe benötigst kannst du diese im englischen Squad Wiki finden.

    UPDATE 12.07.2019: Squad bekommt mit Version 15 endlich ein Tutorial spendiert um es Spielern noch einfacher zu machen, in den Taktik-Shooter einzutauchen. Ein Preview dazu findet ihr hier:

    Über den Autor

    TAR4C
    Ich liebe das Medium Film über alles. Ich selbst bin freizeitlicher Video-Editor und liebe es Filme auseinander zu nehmen und über sie zu diskutieren. Spiele sind meine zweite große Faszination.
    Undeceived, BigRob, Marduk1813 und 2 anderen gefällt das.

Kommentare

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  1. TheRoadwarrior
    Ich muss mir offenbar nur einen guten "Clan" suchen, das Spiel rockt...schön komplex.
    1. TAR4C
      Wie in dem Artikel beschrieben kannst du auch oft in zufälligen Squads gute Runden haben. Aber da wir gerade einen Summer Sale hinter uns haben und viele noobs unterwegs sind ist das momentan nicht so einfach. Ein guter Server wo es oft auch gute Squads gibt wäre z.B. "Squad Europe".
  2. Immortal technique
    Ich kann Squad wirklich jedem empfehlen der BF2 mochte und gewillt ist, längere Runden zu zocken.
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  3. TheRoadwarrior
    Du hast mich überzeugt - wird gekauft und probiert.
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  4. Xanta
    Ich kenne das, alle in meiner Freundesliste mögen es nicht da zu langsam haha :)
    Aber ich liebe es, und fange auch langsam an öfters den Squad Leader zu spielen da es manchmal wirklich keine guten Squads gibt.
    Wie schon jemand geschrieben hat fällt und steht das Game mit dem Squadleader, aber ich finde die Momente falls es klappt einfach unbeschreiblich.
    Was hier für Momente und Feuergefechte entstehen ist einfach nur geil, bestes Gefühl ist einfach das MG aufzuklappen und dann einfach ordentlich reinrotzen und die Gegner zu unterdrücken :D
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  5. KleinerBaer
    Wenn alle Suqadleader halbwegs was taugen und ihre Squads ebenso, ist es eines der besten Spiele, die ich je gespielt habe. Wenn man selbst in einem guten Squad ist und die anderen spielen Käse, ist es okay. Hat man mit den Squads Pech ist das Spiel unerträglich für mich.
    In Rainbow Six: Siege darf sich die Kommuniaktion auf EZ und What are you doing!? beschränken und es ist immer noch akzeptabel. Bei Squad muss man auf angemessene Weise anderen vermitteln können, was man will. Angemessen auf Fehler hinweisen und Verbesserugsvorschläge machen können. Dazu muss man noch eigene und fremde Fehler akzeptieren können und einfach weitermachen.
    Kurz in Squad kann man sich nicht einfach hinter seiner Internetanonymität verstecken und rumätzen. Man muss eine menschlich akzeptable Kommunikation und Zusammenarbeit mit zufälligen Fremden hinkriegen. Damit steht und fällt das ganze Spiel.
      TAR4C gefällt das.
    1. TAR4C
      Das stimmt. Wie ich in den Anfänger-Tipps geschrieben habe, ist es sehr wichtig einen guten Squadleader zu haben. Die Spielqualität steigt und fällt damit. Aber dafür bekommt man etwas, das andere Spiele nicht bieten können, wenn es dann funktioniert ^^
  6. mister-meister
    Besitze das Game schon seit längerem aber hab schon ne Zeit lange nimme reingeguckt, es scheint sich aber immer besser zu entwickeln, auch grafisch :)
      TAR4C gefällt das.
  7. FokkeHassel
    Danke für deinen Beitrag. Ich kann deine Meinung zu 100% unterstützen.

    Schön dass es dir anscheinend auf unserem Server gefällt
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  8. TAR4C
    Hatte heute auch eine sehr schöne Runde in der wir ein Panzerfahrzeug als Deckung benutzt haben. Solches Vorgehen bekommt man nur in Spielen wie Squad. https://imgur.com/rTnFmAU
  9. 34istLinks
    Guter Test:) darauf hab ich mir gleich Squad wieder installiert und mal reingeguckt.
    Kann deine Faszination ganz gut nachvollziehen. Vielen ist das Spiel zwar zu langsam. Aber das macht für mich auch den Reiz aus. Der Moment wenn dann etwas passiert und ein Plan funktioniert. Einfach genial!:)
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