Artikel: Blizzard sperrt Hearthstone-Profi und löst riesigen Shitstorm aus

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 9. Oktober 2019.

  1. Immortal technique

    Immortal technique
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  2. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    So nicht.
     
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  3. Harsni89

    Harsni89
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    Da steht dass diese Sanktionen auf alles gelten was Blizzards Image schaden könnte. Den Event, oder ein beliebiges dazugehöriges Podium für politische Statements zu verwenden, kann einen solchen Schaden verursachen. Offensichtlich war das hier der Fall.
    Es muss gar nicht explizit erwähnt werden, sie können ihn gemäss Reglement ausschliessen.
     
  4. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    Böses China. Böses Blizzard. Wir sind die einzig guten und die Regeln gelten nicht, wenn man einen öffentlichen neutralen Auftritt für seine politischen Ansichten missbraucht, wenn diese konform sind mit der Meinung derer, die sich als die guten fühlen.

    (Ich habe gerade 2 Credit Points bei Gamestar verloren, weil ich nicht konform bin. Das tut mir Leid.)
     
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  5. der.Otti Enfant Ottible

    der.Otti
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    Jop, und Blizzard kann nach eigenem Ermessen diese Regel auslegen, was dem Image nun schadet und was nicht, aber das konkret politische Inhalte verboten wären steht da dennoch nicht. Wird hier dennoch immer wieder behauptet.
     
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  6. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Was Blizzards Image aber schaden könnte, ist Auslegungssache und nicht in den Regeln niedergeschrieben.
    Dass ein Statement pro Menschenrechte Blizzard schadet - das würde ich gerne mal sehen wo Blizzard das so aufgeschrieben hat.
    Wenn er gesagt hätte er ist der Meinung dass der Klimawandel ein Problem ist, denkst du er wäre auch bestraft worden?

    Und welche Regeln haben eigentlich die Kommentatoren verletzt, die gefeuert wurden?
     
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  7. Auno94

    Auno94
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    Also das aufmerksam machen oder gar das kämpfen für Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ist idiotisch?

    Bitte genieße deine Rechte in einem Rechtsstaat und genieße deine Freiheit, aber verweigere niemals diese Werte anderen.




    Ja man kann meinen politisches Gehört nicht in den Sport, dann als Frage wo soll etwas dass dich, deine Familie, dein ganzes Leben etc. betrifft dann hin? Ist es okay unrecht unausgesprochen zu lassen weil es hier ja gerade Sport ist?
     
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  8. Quibit gesperrter Benutzer

    Quibit
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    Aber darum geht es doch: Die ganze Hong Kong Sache ist eben NICHT Schwarz/Weiss Menschenrechte.
    Der Klimawandel ist wieder was anderes, weil eindeutig Wissenschaftlich bewiesen. Das wäre als würde man die Gravitation anzweifeln.

    Die Kommentatoren haben ihn ermuntert und ihm noch den Hinweis gegeben, es auf chinesisch/mandarin zu sagen.

    Ich glaube einige wollen es einfach nicht begreifen, weil für sie ganz klar ist:
    China Diktatur und zwar eine ganz schlimme
    Hong Kong komplette Demokratie und ein komplett neutrales Land.

    Macht was ihr wollt, aber vorsicht vor der Platzangst in eurer kleinen Realität.
     
  9. Veged

    Veged
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    Blizzard hat den Spieler gebannt, das Preisgeld entzogen und für ein Jahr ausgeschlossen, weil sie - ja - Angst vor dem Verlust des chinesischen Marktes hatten. Den Image- Schaden von 80% der Blizzard-Käufer nehmen sie dafür in Kauf.
    Das sollte einem eigentlich alles sagen, was man wissen muss.

    Nur, wenn Tencent in der US-Firma Anteile hält darf man auf den chinesischen Markt.
    Jeder Schritt einer Spieleschmiede in eine Richtung die China nicht gefällt wird schnell durch die Regierung korrigiert, indem man mit Entzug dieser Berechtigung droht.
     
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  10. M4rtin

    M4rtin
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    Ist keine Fraktion, sind eher Realisten. Sei doch mal ehrlich. Der Eine oder Andere wird einen kritischen Beitrag wahrscheinlich schon einmal geliket, vielleicht sogar das Profilbild auf Facebook geändert oder das entsprechende Bild auf Instagram gepostet haben (immer ein Zeichen für: the shit gets real!).
    Außer der kollektiven Einigkeit darüber, dass die Lage dort brisant und die Xi Jinping (ja, ich musste die Schreibweise googlen) voll scheiße ist, ist man sich jedoch auch einig darüber - ob man es sich zugesteht oder nicht - dass uns in unserem persönlichen Alltag ziemlich wumpe ist, was am anderen Ende der Welt passiert.
    Herr Gott, uns ist sogar scheißegal was hier passiert. Wir nehmen zum Beispiel am Klimastreik teil, dokumentieren unsere Teilnahme natürlich mit dem aus China importierten Iphone, welches durch Produktion und Import die CO2-Bilanz eines Opel Senator hat und wenn die Nebenkosten nächste Woche teurer werden demonstrieren wir natürlich auch. Heizen muss schließlich bezahlbar bleiben!

    Ehrlich gesagt gibt es keine "Ihr seid alles Heuchler-Fraktion". Es gibt die Mir ist alles scheiß egal Fraktion, die Ich bin persönlich bewegt und das lasse ich jeden wissen, handle aber weiter wie bisher-Fraktion und die paar Leutchen, die sich wirklich kümmert. Ich will ja hier nicht alle über einen Kamm scheren, obwohl ich denke, dass es durchaus sinnvoll wäre.

    Ich finde es aus politischer Sicht natürlich tragisch was in Hong Kong passiert. Es ist aber ein Problem das politisch gelöst werden muss und mich in meinem Alltag nicht ansatzweise tangiert. Jeder, der hier oder woanders "FREE WILLY" schreit und danach seinen Rechner ausschaltet oder Whatsapp checkt und sich nicht vor den Bundestag, das Auswärtige Amt, das nächste Peking-Garden-Restaurant stellt oder direkt nach Hong Kong fliegt, um dort mit zu demonstrieren...oder 'n paar Euro für neue OP-Masken dorthin spendet, ist entweder scheinbetroffen oder nun einmal ein Heuchler.
    ¯\_(ツ)_/¯
     
  11. RCB

    RCB
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    Das zeigt doch aber wie es bei Manchem um seine Empathie bestellt ist. Und wenn man sagt, Das hat im Gaming nix zu suchen" ist das eben falsch. Ich erwarte Garnichts von irgendwelchen Leuten, aber ich muss mich doch sehr über diese Art die Dinge zu sehen, wundern. Ich kann verstehen, das man bei seinem Hobby seine Ruhe haben will, aber hier geht es um Menschenrechte und nicht um irgendeine CDU Wahlveranstaltung. Das Thema Menschenrechte sollte uns alle etwas angehen?!

    Und da sollte auch so ein widerlicher Verein wie Blizzard dazugehören, zumal sie aus einem "freien und demokratischem" Land kommen.
    Man kann sich nicht in sein Leitbild Vielfalt und Menschenwürde und bla bla bla Schreiben und sich dann nicht daran halten.

    Für mich kommt der Mensch vor dem Geld, dass das bei vielen Anderen nicht so ist weiß ich auch.
     
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  12. Hasardeur

    Hasardeur
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    Ist doch keine Überraschung, Blizzard hat Angst China als Markt zu verlieren, deshalb spielen Firmen wie Blizzard den Moralapostel nur für den Westen, sie glauben dort durch das Vorspiegeln von Werten Geld machen zu koennen, während man Diktaturen Honig ums Maul schmiert.
     
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  13. SpeedKill08 DEMODIVIERT in BERLIN Moderator

    SpeedKill08
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    @Quibit Du hattest die Chance sachlich zu diskutieren, aber wolltest diese nicht nutzen. Das wird nun nach wiederholter Verwarnung mit einer Sperre für dich belohnt. Tschöö.
     
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  14. RCB

    RCB
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    Es ist besser über etwas zu reden, als wegzuschauen und zu schweigen :)
     
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  15. Chefkoch2k

    Chefkoch2k
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    Volker Pispers hat es damals schon sehr treffend formuliert (in einem anderen Zusammenhang)

    Es geht um Schürfrechte nicht um Menschenrechte !
     
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  16. leafspring

    leafspring
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    Richtige Aussage, leider mit falscher Begründung.
    Blizzard hatte keine andere Wahl, weil es so in ihren Regeln steht. Wenn sie politische Propaganda oder politischen Protest im Rahmen eines hauseigenen Livestreams nicht entsprechend ihrer Regeln bestrafen, dann ist das ein Freifahrtsschein für jeden Teilnehmer, beliebige politische Aussagen in Interviews zu treffen.

    Gegen Trump, für Trump, gegen China, für China - völlig egal. Wenn jemand ungestraft für ein politisches Thema Werbung machen darf, dann dürfen das alle anderen auch. Und wenn nicht, dann stellt sich die berechtigte Frage, nach welchen Maßstäben Blizzard entscheidet, welcher Protest akzeptabel ist und welcher nicht. Da das unweigerlich in einen Shitstorm führt, weil irgendwer immer der Meinung ist, ein bestimmter Protest sei berechtigt, können sie dann also niemanden bestrafen. Oder eben alle, wie sie es jetzt richtiger Weise getan haben.

    Kritisiert Blizzard für den Mist, den sie sonst so verzapfen, da gibt es eine Menge. Aber kritisiert sie nicht für ein sinnvolles Vorgehen, nur weil euch die Aussage vom Protestler gefällt. Wenn der "Pro China" gerufen hätte, würde sich kein Mensch über den Bann aufregen. Entspricht ja nicht den eigenen Werten, also kann man das ruhig unterbinden. Das nennt man im Übrigen Zensur. Also alle oder keiner, aber nicht nach Gutdünken, wie hier viele (indirekt) fordern.
     
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  17. Auno94

    Auno94
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    Das Problem aktuell ist ne Eskalationsspirale, der Kern der Demos ist Prodemokratisch, Pro-Rechtsstaatlich. Ansonsten ist relativ klar, wer den "ersten Stein geschmissen hat" und ja es waren nicht die Protestanten
     
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  18. KTelwoot

    KTelwoot
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    Es ist meiner Meinung nach schon ein Zeugnis begrenzter geistiger Kapazität wenn man sich darauf beruft, dass ja Politik bitte nicht in meine heile Spiel und Streamingwelt eindringen soll und deswegen die Aktionen von Blizzard als entschuldigt ansieht.
    Allein schon weil Blizzards drakonische Strafen gegen Spieler (und Caster !) eine politische Handlung sind, die man sich ja verbittet. Es ist der Kniefall vor den Chinesischen Zensoren. Vorrauseilender gehorsam aus finanziellen Interessen.

    Der Kotau vor China ist ja nicht nur bei Blizzard thema.

    Brandaktuell :
    - Die NBA steht vor der Wahl: Freie Meinungsäußerung in Amerika unterstützen - oder Geld in China verdienen
    - Southpark stellt das wieder auf den Punkt da - und wurde gleich verboten.


    Und auch wenn man sich, verständlicherweise, bei eigenen Streams auf das Spiel, und nicht die Politik beschränken will, und auch entsprechende Regeln machen darf - es ist das totalitäre Chinesische Regime was nun politische Gefügigkeit mit wirtschaftlichen Interessen aufwiegt. Und es ist nun an Blizzard zu entscheiden ob man sich das bieten lassen will.

    Die Chinesen lieben Blizzardspiele (und Basketball). Die Propagandamaschine müsste jetzt die Leute dagegen aufbringen, oder das Verbot erklären.
     
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  19. deagle65

    deagle65
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    Link zum nachlesen bitte.
     
  20. Nino_Chaosdrache

    Nino_Chaosdrache
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    Reddit, Twitter, Facebook, vlt Instagramm. Es gibt genug Plattformen, wo man seine Meinung sagen kann, außerhalb solcher Veranstaltungen.
     
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  21. Agent.Smith

    Agent.Smith
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    Und doch war Sport schon immer politisch. Und sei es auch nur die Botschaft eines friedlichen Miteinander.

    Sportler nutzen seit Ewigkeiten ihre Bekanntheit um sich politisch zu engagieren. NBA-Spieler, die auf die Knie gehen. Ein Mesut Özil, der sich mit Erdogan trifft. Schwarze Athleten, die sich '68 gegen Diskriminierung einsetzten. https://imgur.com/gallery/0FqPK

    Politik ist untrennbar mit Sport verwoben, trotz aller Bemühungenmder Veranstalter, dies zu verhindern.
     
  22. dmsephiroth

    dmsephiroth
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    Mich schockiert es ernsthaft das hier Leute gutheissen das Blizzard sich so direkt gegen Menschenrechte ausspricht, in dem sie jemanden mundtot machen.

    Und weggucken wenn es in einem anderen Land bergab geht, während man es hier hübsch bequem hat? Gehts noch? Wie egoistisch sind hier eig. manche Leute ?!
    Man möge es mir verzeihen, aber: Manche Gestalten hier sollten einfach verdammt froh sein, dass sie nicht in China leben.(zum. im kritischen Teil) Dort werden regime-kritische Menschen mit Punktabzug (diese +tollen+ SocialPunkte) belohnt. Wer davon zuviele sammelt kann nicht mehr reisen, evtl. wird der Ausweis eingezogen etc. und wenn man sich weiter nicht +konform+ verhält, kriegt man Besuch vom Staat und kommt in eine +Besserungsanstalt+. Das sind Foltercamps wo die Menschen aktiv gebrochen werden, manche kehren da auch gar nimmer draus zurück. So wie die Stasi das damals in der DDR auch mit Regimekritikern gemacht hat.

    Leute Leute...wacht mal auf....Geld darf und sollte NIEMALS !! wichtiger als Menschenrechte sein. Ansonsten kann man sich gleich einsargen lassen.
    Und gerade demonstrieren viele Chinesen weil sie eben Angst haben, dass das bald in ganz China so werden soll.(vereinfacht ausgedrückt) Und das kann ich durchaus verstehen und jede westliche /nicht-chinesische Firma sollte sich für die Menschenrechte dort einsetzen, auch wenn sie dann weniger einnehmen. Soviel Wert sollten einem Menschenrechte sein !!!!

    So: Emotionaler Post vorbei.
     
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  23. Zunloa

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  24. KTelwoot

    KTelwoot
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    Der Spieler sieht seinen Protest im Livestream als Beitrag für die Demokratiebewegung. Er hat die ihm gebotene Bühne mit absicht genutzt und akzeptiert die Konsequenzen (DQ, kein Preisgeld trotz Sieg, 12 Monate Ban).

    Das Blizzard nun "Sachzwänge" hat ist eben nur bequem. Bei Witzen über Trump sah man sich selten gewzungen so hart einzuschreiten, und beispielsweise gleich die Caster mit auf die Blacklist zu setzen.
     
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  25. Harsni89

    Harsni89
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    Das ist aber Korinthenkackerei. Tatsache ist, Blizzard sieht eine Verletzung des Reglements, und das ist doch das einzige was zählt. Man muss sich echt nicht wundern, wenn so niemand eine Diskussion mit einem führen möchte. Die Leute "behaupten" das ja nicht weil die alle das Reglement penibel gelesen haben. Auch ich habe das aber automatisch so ausgelegt. Der Zusammenhang mit politischen Statements ist offensichtlich, die Interpretation, wie du ja auch zugibst, ist Sache von Blizzard.
     
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  26. JayBbN

    JayBbN
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    Ich möchte es mal so ausdrücken....
    die Regelung in den Blizzard AGB bzw Teilnahmebedingungen (keine Lust jetzt zu recherchieren)....mögen so nachvollziehbar und per se rechtens sein.
    In Deutschland jedoch, wo Meinungs- und ggf. auch das Recht auf Darstellung von Kunst, Menschenwürde etc. im Einklang mit der Äußerung des Streamers stehen und Blizzard allein durch die Äußerung KEIN Rufschaden entstanden ist(der wird in Geld bemessen, und ein Rufschaden ist - monetär und kann monetär auch gar nicht so schnell entstanden sein; hier gemessen am Aktienkurs....)...gehen Grundrechte vor allgemeinen Vertragsbedindungen um es mal für den Volksmund verständlich auszudrücken.
    Hierzulande hätte er mit Klage zu 100%iger Sicherheit Schadensersatz auf den entgangenen Gewinn erhalten.

    Kurz: Es kann nicht jeder (jede Firma) hingehen und Reglements aufsetzen und diese nach belieben auch durchsetzen. Bestehnde - höherrangige Rechte - sind zu beachten.

    Tja aber Leider und jetzt kommt die Crux.....gilt das Deutsche bzw. Europäische Recht dort nicht. Nichtmal die UN (Internationale) Menschenrechtscharta trifft in China zu...Sie haben ihr eigenes Werk "kreiert"
    (ASEAN Human Rights Declaration)

    Willkommen im Leben.
     
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  27. Agent.Smith

    Agent.Smith
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    Nein, ist es nicht. Die den Regeln inhärente Ethik ist in Frage zu stellen und nicht einfach zu akzeptieren weil regeln halt Regeln sind und man nichts gegen Regeln machen kann. Regeln entstehen nicht zufällig sondern um einem Zweck zu dienen.
     
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  28. ultimate25579

    ultimate25579
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    es ist ein spiel.. was hat da Politik zu tun? ich denke Blizzard hat recht mit der sperre. er nutzte den Event für seine politische Einstellung aus um eine größtmögliche Reichweite zu generieren. das Blizzard da sauer ist kann ich mir vorstellen da sie damit nichts zu tun haben wollen es ist ne Firma keine Partei.


    fast vergessen.. DAS IST MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG.
     
  29. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Gegenthese: Dass China zwar sturköpfig sein kann ist bekannt, dass sie gleich Blizzard komplett aus ihrem Land gesetzlich verbannen und damit auch ihrer eigenen Wirtschaft erheblich schaden (wenn so ein großer Kundenstamm existiert, gilt das immer in beide Richtungen) würden ist damit noch laaange nicht bewiesen.

    Selbst wenn das dann passieren würde: Das ist etwas, das die chinesen mit ihrer Regierung ausmachen müssen. Genau sowas muss u. Umständen passieren, damit Leute für ihre Rechte auf die Straße gehen, Blizzards verhalten ist nicht nur moralisch verwerflich, sondern blockiert auch die Weiterentwicklung dadurch, dass unethische Praktiken stillschweigend unterstützt werden.

    Wenn der chinesische Markt für Blizzard wegfällt, werden Kapazitäten in der Firma frei die sich anderen Projekten widmen und andere Märkte erschließen oder vergrößern können, dass da gleich alles geschlossen und abgebaut werden muss ist quatsch.

    Blizzard hat sich hier total daneben verhalten anstatt ein Zeichen zu setzen, damit möglicherweise auch durchzukommen, und im Worst-Case hätte der Fall in China Unmut in der Bevölkerung und somit die richtige Entwicklung losgetreten, und Blizzard hätte seinen Fokus in andere Bereiche mit den freigewordenen Kapazitäten gelenkt.
     
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  30. Harsni89

    Harsni89
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    Nein, mein Freund, so nicht. Ich entscheide immer noch selbst was ich in Frage stelle und was nicht. Glaub mir, es gibt genügend Bereiche in meinem Leben, wo mich das Verhalten meiner Mitmenschen eklatant stört. Aber schlussendlich sind wir in einer freien Gesellschaft, da gibt es Dinge die man einfach aushalten muss. Aber gegen den immer mehr aufkommenden, man verzeihe mir den bösen Ausdruck, "Moralterror", werde ich mich bis zum letzten Atemzug wehren. Aus dieser Ecke werden mMn auch die nächsten historischen Massenmörder kommen, weil die Gesellschaft leider "freundlich anstreichen" mit "sinnvoll handeln" verwechselt
     
  31. JayBbN

    JayBbN
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    Deine "Meinung" ist total daneben - mit Verlaub gesagt. Genau das gleiche mit der NFL, FIFA oder whatever. Es sind von den Unternehmen gestaltete regeln, die - nur allzu oft- vor Gerichten richtig gestellt werden müssen.
     
  32. ultimate25579

    ultimate25579
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    wie kann eine Meinung daneben sein oder falsch oder richtig?? es ist ne Meinung die von deiner abweicht das alles akzeptier es einfach und gut ist.
     
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  33. hurdurhur

    hurdurhur
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    Ich finde man muss bei der ganzen Angelegenheit sehr stark differenzieren:


    1. Hat Blitzchung richtig gehandelt, indem er sich auf der Veranstaltung öffentlich mit den Hongkong-Protesten solidarisiert hat? Nein, definitiv nicht. Es geht hier um eine E-sports Veranstaltung aus der Privatwirtschaft. Politik hat da erstmal nichts zu suchen und es war auch von vornherein in den Regeln, dass derartige Statements nicht erlaubt sind. Er wusste das und hat sich eigenmächtig darüber hinweggesetzt. Das muss natürlich Konsequenzen haben.

    2. Hat Blizzard richtig gehandelt, indem sie ihn super hart bestraft haben? Nein, definitiv auch nicht. Ein einfacher Ban von der Veranstaltung hätte es auch getan. Blizzard dagegen hat ihm quasi seine Berufsgrundlage zerstört. Dies ist nichts anderes als Appeasement an die chinesischen Overlords und dementsprechend hat Blizzard den globalen Shitstorm auch selbst zu verantworten, den sie jetzt bekommen. Die Umsatzanteile von Blizzard wurden hier schon gepostet. Es ging hier nicht darum, dass Blizzard seine eigene Existenz rettet. Es ging darum die chinesischen Overlords zu erfreuen, indem man mit Kanonen auf Spatzen schießt. Blizzard hat wirksam gezeigt, dass die firmeneigenen Grundsätze einen Dreck wert sind. Dasselbe gilt für diverse Werte, die sie so gerne in Spielen wie Overwatch (Diversität etc) propagieren.

    Blizzard hat hier schlicht seine Glaubwürdigkeit verloren und ich hoffe, dass das einen permanenten Eintrag im ansonsten goldfischähnlichen kollektiven Gedächtnis der Spielerschaft findet und diejenigen, die aktive Subscriptions bei Blizzard haben, oder ihnen anderweitig Geld geben, dies nochmal genau überdenken. Es liegt jetzt an dieser Spielerschaft, zu zeigen ob es sich für Firmen lohnt im Zweifelsfall ein Erfüllungsgehilfe von menschenverachtenden Staaten wie China zu sein, oder ob es vielleicht doch besser ist, hin und wieder wenigstens einen Hauch von Rückgrat zu zeigen.
     
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  34. GuraxDax

    GuraxDax
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    Es ist wirklich zu komisch!

    Dieselben Leute, die den ganzen Tag in ihr in China produziertes Smartphone schauen, zu 95% China-Elektronik nutzen und noch viele andere chinesische Produkte "Made in China" kaufen, bashen jetzt allen Ernstes einen amerikanischen Softwareentwickler und rufen sogar zu seinem Boykott auf, weil der vermeintlich keine wirtschaftlichen Probleme mit China bekommen will. Sich an die eigene Nase zu packen fällt den Leuten gar nicht ein, immer schön auf die anderen zeigen, nicht wahr?

    So bigott und heuchlerisch können wirklich nur Gamer sein :rolleyes:
     
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  35. unreal ..hat nun HSDPA :ugly:

    unreal
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    Weil das eine mit dem anderen ja soviel zu tun hat.

    Der Scheißesturm ist auf jeden Fall berechtigt.
     
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  36. Wisdoom

    Wisdoom
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    Zerstört? Er kann ein anderes Spiel anfangen und gut ist es. Dass man nicht ein Leben lang bei einem Spiel bleibt, ist hoffentlich jedem Pro klar.
    Streamer und Esportler sollten auch nicht die Abhängigkeit von ihren Plattformen unterschätzen, gerade dann nicht wenn der Ruhm zu Kopf zu steigen droht.
     
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  37. Harsni89

    Harsni89
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    Selbstverständlich kannst du das so sehen. Meinst du jetzt ich schreib dir ne Lobeshymne auf Sepp Blatter? Die Welt ist ein böser Ort, Herr Blatter ist auch nicht schlimmer als der durchschnittliche Politiker. Diese sog. "Gerichte" haben schon mehrfach ihre Kompetenz bewiesen, siehe z.B. der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte", durch Urteile zu überführten Verbrechern, bei denen das Recht auf Familie höher gewichtet wurde,als die Sicherheit der Allgemeinheit. Nur sind diese Gerichte für die Allgemeinheit zuständig, man unterliegt ihnen automatisch. Im Gegensatz zu "FIFA", "NHL", usw., wo sich die Teilnehmer freiwillig dem jeweiligen Reglement unterworfen haben.
     
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  38. GuraxDax

    GuraxDax
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    Oh so viel Heuchelei! Wie wärs wenn du selber mal Rückrat zeigst und bevor du auf andere zeigst erst mal dein im menschenverachtenden China produziertes Handy, Computerkomponenten, Konsolen und was weiß ich nicht alles, ausm Fenster wirfst und künftig alle Produkte aus China boykottierst? Der "Erfüllungsgehilfe" Chinas bist dadurch nämlich du selber!
     
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  39. Der Falk

    Der Falk
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    Aber darum geht es doch gerade: Blizzard sollte klar Stellung beziehen, also etwa für mehr Demokratie in Hong Kong, gegen die autokratischen Methoden der chinesischen Regierung. Für Menschenrechte, gegen willkürliche Unterdrückung. Für Toleranz, gegen Intoleranz. (usw.)

    Diese Idee, dass alle politischen Meinungen gleich zu behandeln wären, steht hier gerade zur Diskussion. Ich bin nicht dieser Meinung. Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob ein Spieler solch eine Gelegenheit nutzt, um für Menschenrechte einzutreten oder für willkürliche Unterdrückung.
     
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  40. GuraxDax

    GuraxDax
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    Es hat ALLES damit zu tun und ich denke das weißt du auch selber. Das nicht zu erkennen heißt auf einem Auge blind zu sein.
     
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