Artikel: Life is Strange 2 - Ein Spiel über Donald Trumps Amerika

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 26. September 2018.

  1. Mary Marx Community-Redakteurin Mitarbeiter

    Mary Marx
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    Hier findet ihr die Diskussion zur News "Life is Strange 2 - Ein Spiel über Donald Trumps Amerika"

    Den Artikel findet ihr hier.

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  2. blacksun84

    blacksun84
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    Klingt nach einem provokanten Spiel, das mir aber wohl zu politisch daherkommt. Um mitzubekommen, dass Trump und seine weißen, männlichen Wähler voll böse sind, muss ich kein Geld für ein Spiel ausgeben.
     
  3. KaKiKoKeKu gesperrter Benutzer

    KaKiKoKeKu
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    Klingt so lächerlich clickbaity und genau der Walkingsimulator Zielgruppe auf's Maul geschaut.
    Hätte ja auch in Clintons Amerika spielen können, der versprach auch eine Mauer (und baute Teile davon), und die Göttergattin, die nannte zwischen komischen Lachanfällen bezüglich vergewaltigter Mädchen ihre schrumpfende schwarze Minderheit "Predators".

    Ich finde es aber gut, dass ganz im Sinne der Inklusion auch Spiele entwickelt werden für Spieler deren Weltbild ins Schema Schwarz(ausgeblendet) passt.
     
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  4. matssa

    matssa
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    Nachdem ich Life is Strange für eines der besten Videospiele aller Zeiten halte, habe ich bisher gar keine große Lust auf einen enttäuschenden Nachfolger gehabt.

    Dass hier aber mal Tacheles geredet wird und man sich in einem politisch aktuellen Setting bewegt ist für mich nun der Grund warum ich es mir auf jeden Fall kaufen werde!
     
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  5. RatThing

    RatThing
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    Ich würde gerne sehen was der Autor sagt, wenn Spiele dann tatsächlich politischer werden, dabei aber die Botschaften der Konservativen und Rechten verbreiten. Seine politischen Kommentare als Unterhaltung zu verkaufen ist nicht mutig, es ist in erster Linie arrogant und anmaßend. Hier geht es nicht um Veränderung bewirken, hier geht es ums Ego. Andere Entwickler sollen diesen Unsinn nachmachen? Nein, bitte bitte nicht. Für politische Bildung haben wir Nachrichten und Zeitungen.
     
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  6. kami

    kami
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    Mein Interesse am Spiel ist schlagartig gestiegen. Auch Spiele-Entwickler dürfen und sollen sogar politisch Flagge zeigen. In Filmen ist das schon seit Jahrzehnten üblich. Solange die politischen Positionen sinnvoll in die Handlung integriert und nicht im Ayn Rand-Stil als ewig lange Reden und Manifeste draufgepropft werden, ist mir das sehr willkommen. Natürlich finde ich es aber immer noch ein wenig schade, Arcadia Bay nicht wiedersehen zu können.
     
  7. matssa

    matssa
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    Also die typische Call of Duty Kampagne würde ich ohne zu zögern als mindestens konservative Propaganda bezeichnen.
    Finde ich auch ok, bin ja intelligent genug um das zu verkraften und zu belächeln. Das selbe kann man von einem Rechten wohl auch erwarten, wenn er "linke" Spiele spielt.
     
  8. KaKiKoKeKu gesperrter Benutzer

    KaKiKoKeKu
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    Das ist in etwa genau das Problem.
    Was unterscheidet den Menschen vom Tier?
    In erster Linie wohl die Intelligenz.
    Was ist der erste Schritt um Gewalt gegen andere zu rechtfertigen?
    Die Entmenschlichung.
    Das habt ihr alle schon sehr brav internalisiert.
    Und da euch die staatlichen Medien und Bildungsanstalten das ja auch eintrichtern, glaubt ihr dann sogar nachher selber daran, reflektieren zu können und mit Intelligenz gesegnet zu sein.
     
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  9. matssa

    matssa
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    Da muss ich jetzt doch meine Intelligenz in Frage stellen, ja. Denn mit deinem Kommentar kann ich vorne und hinten nichts anfangen.

    Bitte nochmal langsam und strukturiert, dass ich Blödel das auch verstehe, ja?
     
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  10. RatThing

    RatThing
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    Also bitte. Call of Duty Kampagnen sind ganz billige Räuber und Gendarm Stories ohne jegliche Botschaft.
     
  11. PicksKing

    PicksKing
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    Ich habe Life is Strange wirklich geliebt. Ebenso, wie ich Gamestar für seinen Humor und seinen Charme einst geliebt habe. Zeiten ändern sich. So versucht der zweite Teil allem Anschein nach durch Streuung von Halbwahrheiten kombiniert mit emotionalen Achterbahnfahrten aus der Perspektive einer typischen Opfergruppe, das politische Verständnis zu manipulieren. Das ist schäbig aber das gute Recht der Entwickler. Kunst darf halt so ziemlich alles, was auch gut so ist, denn alles andere wäre Zensur.
    Was hingegen gar nicht geht, ist dieser Testbericht. Dieses Zeugnis mangelnder Neutralität und einem völlig abhanden gekommenen politischen Sachverstand und Faktenkenntnis des Autors und somit auch eine gute Erinnerung für mich, weshalb ich mein Abo gekündigt habe.
    Dafür gibt es in diesem Artikel viele Beispiele. Vom reißerischen Titel und einigen sehr offensichtlich emotional kompromitierten Zeilen mal abgesehen, sei hier ein Beispiel genannt: "mexikanische Einwanderer als Verbrecher und Vergewaltiger beschimpft". Liebes Gamestar-Team, soviel man Trump auch vorwerfen kann, wie Protektionismus oder Säbelgerassel gegen den Iran, etwas derartiges hat er nie getan oder es wurde aus dem Zusammenhang gerissen, ganz gleich, wie oft unsere Medien für solche Unterstellungen einander bestätigen und voneinander abschreiben mögen. Wahrscheinlich stützt sich diese Unterstellung auf eine Rede, die er im Mai hielt, in welcher er die Gangs der MS-13 als Tiere bezeichnete, wobei die Presse "MS-13" verschluckte und durch "Einwanderer" ersetzte. Wohl nicht ganz zufällig und das mediale Echo kann man sich denken. Was genau MS-13 ist, kann ja jeder selber recherchieren. Gewiss immer noch unschicklich, überhaupt irgendjemanden als Tier zu bezeichnen. Aber das ist ja auch nicht der springende Punkt. Der Punkt ist, als Journalist für Videospiele politische Schmähungen, basierend auf falschen oder schlecht recherchierten Anschuldigungen durch Mainstreammedien, in den eigenen Artikeln einzubetten, sollte eigentlich jedweden Berufsethos und Anstandsempfinden verletzen, falls dergleichen überhaupt noch existiert. Und da das nicht das erste mal ist, führt mich das zu einer niederschmetternden Erkenntnis, liebes Gamestar-Team. Es gibt keine Journalisten mehr. Nur noch Politaktivisten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 29. September 2018
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  12. DOOMED44

    DOOMED44
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    "Ein Spiel über Donald Trumps Amerika"

    Ab da habe ich schon aufgehört zu lesen. Trumps Amerika? das Land ist gespaltet -das war es übrigens auch während der Bush-Administration, unter Zeiten von Obama und sogar Ronald Reagan.

    Ich bin mit Trump alles andere als zufrieden aber für mich wäre Hillary eine Katastrophe gewesen und es hätte sogar wirklich zu einem zweiten Bürgerkrieg geführt.

    Das Spiel selber hat seine Gründe - ich brauche keine politisierten Spiele. Das sehe ich den ganzen Tag. Aber es gut, dass ein Spiel sich auch solchen Themen widmet. Aber Far Cry 5 zu nennen und den Entwicklern "zu wenig politische Themen" anzusprechen ist ja totaler Quatsch, Herr Weber. Die Entwickler selber waren doch überrascht. Davon habt Ihr doch auch mehrmals berichtet...
     
  13. katerlisator

    katerlisator
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  14. JTZ

    JTZ
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    Der Artikel hat sich ein bisschen zu sehr wie eine Kolumne angefühlt. Mehr zum Spielprinzip an sich wäre schön gewesen, auch wenn mir klar ist, dass es letztlich mehr eine interaktive Geschichte ist - aber das muss nicht jeder wissen.

    Ansonsten kann ich zum Spiel nur sagen, wenn ich mir hier einige Kommentare angucke, dass die Auseinendersetzung mit dem Thema auch in Videospielen bitter nötig ist.

    EDIT: Ach ja, ein paar Worte zu eventuellen übernatürlichen Elementen in dem Spiel wären auch ganz nett gewesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2018
  15. Futju123

    Futju123
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    Falsch.

    youtu.be/Jaz1J0s-cL4?t=11
     
  16. matssa

    matssa
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    Im Hurra-Patriotismus der Gendarme ist also keine Botschaft versteckt? Dass die "Räuber" bevorzugt Russen oder Moslems sind ist natürlich auch keine Botschaft, sondern der Realität geschuldet. Gibt ja sonst nichts Böses auf der Welt...

    Versteh mich nicht falsch. Der Jihadi im Irak, der russische Spion etc. sind tolle Antagonisten. Wir wissen sofort warum, wieso und weshalb. Aber anzunehmen, dass es nicht auch mal anders gehen könnte ist halt das Problem. Sowas festigt eben auch Bilder und Klischees.
    Wer damit aufwächst in den Medien Moslems vor allem als Terroristen zu sehen, der kann halt auch nichts anderes sehen, wenn er mal einen in der Realität trifft.

    Ich finde das Ganze jetzt nicht über die Maßen fatal. Vorurteile, Stereotype und Schubladen gehören zu unserem. Leben dazu. Aber einem Spiel vorzuwerfen, dass es eine "linke" politische Perspektive einnimmt finde ich eben lächerlich. Denn wirklich neutral gibt es fast nie. Und was kann man dagegen haben mal ein Spiel aus der Perspektive eines Latino Jungens zu spielen , der Probleme mit rechten Weissen hat.
    Ist halt mal ein Spiel aus dieser Perspektive, muss man genauso wenig als das Maß der Dinge sehen, wie man das Weltbild von COD übernehmen muss.
     
  17. Maurice Weber Mitarbeiter

    Maurice Weber
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    Es war tatsächlich eine bewusste Entscheidung, zu Life is Strange 2 mal statt einer klassischen Produktrezension eher eine fokussierte Betrachtung der Story-Inhalte des Spiels zu versuchen. Unsere Erfahrung war, dass Life is Strange als Spiel zwar für viele Leute sehr interessant ist, aber klassische Tests dazu gar nicht so viel gelesen werden - möglicherweise, weil es hier niemandem so wichtig ist zu erfahren, ob jetzt das Gameplay oder die Grafik gut sind, denn um die geht es nicht primär. Mich würde interessieren, ob ihr da zustimmt oder welche Inhalte euch zu LiS wichtig wärem!
     
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  18. RatThing

    RatThing
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    Da sieht jemand was er sehen will. Die Bösen in CoD waren teilweise auch kriegslüsterne Ami-Generäle, gierige Unternehmer und sind zuletzt nur noch komplett erfundene Gruppierungen. Gerade bei den Russen wurde auch Aufwand betrieben um sie eben nicht generell als die Bösen darzustellen (z.B. die Mission mit dem russischen Präsidenten in MW2). Die Teile mögen ziemplich platte Stories mit simplen Feindbildern haben. Aber politische Botschaften bringen sie nicht, das sollte man eigentlich erkennen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2018
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  19. JTZ

    JTZ
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    In diesem Fall denke ich war der Fokus des Tests darauf, wie das Spiel Rassismus behandelt angemessen. Da diese Thematik (zumindest laut ihrem Artikel) sehr stark im Vordergrung zu stehen scheint denke ich ist es nur angebracht, die Leute darauf hinzuweisen. Das macht klar, wer sich nicht damit auseinandersetzen will, sollte um das Spiel einen Bogen machen.

    Was mich nur noch interessiert hätte wäre inwieweit übernatürliche Elemente in dem Spiel auftauchen. Das erste LiS hatte ja seine Zeitreisemechanik - gibt es die oder etwas ähnliches hier auch? Oder war da in der ersten Episode (noch) nichts von zu sehen?
     
  20. matssa

    matssa
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    Ich persönlich finds gut so! "Tests" von Unterhaltungsmedien machen eh nicht wirklich Sinn.
     
  21. matssa

    matssa
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    Nichts ist keine Botschaft. Wenn jemand von sich behauptet, dass er absolut keine politische Meinung hat, dann ist eben dies eine politische Meinung.
    Die Art der Darstellung von "gut" und "böse", die Wahl der Antagonisten und Protagonisten ist immer politisch. Und sei es Disneys Cinderella. Da stecken so viele "Botschaften" drin, dass einem schwindelig wird.
    Sicherlich unbeabsichtigt, ähnlich wie bei COD. Aber eben das ist ja das tolle, wenn sich mal ein Entwickler traut klare Kante zu zeigen, wie es Dontnot scheinbar bei Life is Strange 2 getan hat.
     
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  22. Belandriel

    Belandriel
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    Sagt Dir das Wort "Whataboutism" etwas?

    Jedenfalls macht es den Trump jetzt nicht besser, oder? Oder sollen wir jetzt vorgehen nach dem Motto... "Aber die anderen sind auch ganz doll doof. Also ist jetzt alles in Ordnung"?

    Zudem ist Life is Strange sicherlich einiges, aber ganz bestimmt kein Walking Simulator.
     
  23. matssa

    matssa
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    Bei SPON ist die Rede davon, ja. Scheint also auch wieder solch eine Thematik zu haben.
     
  24. Maurice Weber Mitarbeiter

    Maurice Weber
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    Ich pack's zur Sicherheit mal in einen Spoiler (spoilert aber nur die ersten 30 Minuten):
    Es gibt wieder eine Superkraft, diesmal Telekinese - aber man hat sie nicht selbst, sondern der jüngere Bruder Daniel. Den kann man nicht direkt steuern, es gibt allerdings einige Punkte, wo man zusammen mit ihm interagieren. Ich vermute, man wird ihm daher in künftigen Episoden auch mal befehlen können, seine Kraft zu nutzen, aber in Episode 1 hat er noch keine Kontrolle darüber.
     
  25. RatThing

    RatThing
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    Oh große Güte ..... . Zumindest ist dir dann wohl klar dass CoD nie politische Botschaften beabsichtigt hatte. Der Rest ... vergessen wir's einfach.
     
  26. tweekzter

    tweekzter
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    Echt jetzt? Sie benutzen das Spiel um ihren politischen Ansichten Ausdruck zu verleihen? Beim Thema "Spalten" gilt, wie bei allen anderen Auseinandersetzungen "it takes two". Das vergisst man gerne, wenn man auf der Seite der Guten steht ... wo im Übrigen fast jeder Bösewicht, seinem eigenen Ermessen nach, auch steht.

    Illegale Einwaderung heißt nun mal nicht so, weil Regeln befolgt werden. Und Problemviertel werden zum Großteil eben von diversen Minderheiten bewohnt. Warum das so ist und was man dagegen tun kann, ist für den unmittelbaren Umstand irrelevant.

    Das alles hat es auch schon vor Trump gegeben. Selbst Clinton klang 1995 in seiner state of the union address recht ähnlich wie Trump heute. Wenn LiS jetzt meint uns politisch belehren zu müssen, werde ich darauf verzichten. Ich bilde mir meine Meinung gerne selbst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. September 2018
  27. Vipa

    Vipa
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    Nach Episode 1 muss ich leider sagen, dass mich das Spiel bisher nicht besonders überzeugt. (Minimale Spoiler notwendig, bleibe absichtlich vage: )

    - Der Start ist viel zu kurz, so dass mir das Geschehen noch zu egal ist. Da hätte mehr Zeit Wunder gewirkt. So hat mich die Geschichte beim absolut zentralen Element der ersten Episode nicht abgeholt und konnte das nur noch begrenzt beheben.
    - Die spätere Szene mit dem Rassismus wird viel zu abgehackt eingeführt und die Reaktion von Sean macht zu wenig Sinn, wenn man bis dahin ehrlich war und weiterhin nicht auffliegen will -> zu dem Zeitpunkt kann Sean schlicht noch nicht 100% Wissen, ob das Gegenüber nur den Vorurteilen freien Lauf lässt, oder ob es mehr weiss.
    - "Gameplay" ist ohne Zeitreise mMn massiv schlechter, wie schon im Prequel.
    - Musik ist mehrheitlich generischer als in LiS.
    - Memes werden (schlecht) übersetzt... z.B.: "GESICHTSPALME"...

    Wie es um die Umsetzung der politischen Themen steht, wird sich für mich erst in den nächsten Episoden zeigen. Im Moment geht es mMn in Richtung moralisierend, da die Themen schlicht nicht besonders vertieft werden und die Antagonisten bisher tendentiell eindimensional bleiben.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
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  28. jan_r

    jan_r
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  29. Stuseloni

    Stuseloni
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    Ich hab schon nach dem Lesen der Headline keine Lust mehr weiter zu lesen und erst recht keine Lust mehr, das Spiel zu kaufen. Diese von ultralinks-liberaler Agenda durchsetzte Mainstream-Maschinerie ist wirklich nicht mehr zu ertragen.
     
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  30. kami

    kami
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    Ja, Protagonisten mit Migrationshintergrund in einem Spiel, in dem sie
    Wo lasst ihr euch eigentlich alle mit derart dummen Phrasen verblö..., ähm, indoktinieren? Spieleprotagonisten mit Migrationshintergrund und realen Problemen sind also ultralinks-liberal, was immer das sein soll?
     
  31. matssa

    matssa
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    Schon einma daran gedacht, dass hinter solchen Meinungen gar keine Agenda und keine Maschinerie steht?
    Es kotzt nun einmal viele Menschen an, was im Moment auf der Welt los ist. Das mag der AfD Wähler sein, wenn er an 2 Mio. muslimische Einwanderer denkt, aber eben auch der Grünen-Wähler, den Fremdenhass aufregt.
    Alle haben ihr Recht darauf eine Meinung zu haben und Dontnod scheint hier teilweise ihre Sicht der Dinge rausbringen zu wollen. Warum auch nicht? Wems nicht passt, lässt es halt.

    Aber immer hinter allem und jedem eine Verschwörung zu sehen ist nun wirklich absolut albern.
     
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  32. tweekzter

    tweekzter
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    Behandelt das Spiel das Thema Politik mit Sorgfalt? Werden intelligent verschiedene Aspekte des Themas behandelt? Oder wird stupide schwarz-weiß gemalt (alle Trump-Wähler verachtenswert), wie man es eigentlich dem politischen Gegner vorwirft (alle Migranten böse)?

    Gesellschaftskritik ist gut. Verbissenheit allerdings nervend.

    Nachdem mir der erste Teil sehr gut gefallen hat, würde mich auch dieser interessieren, aber ich habe keine Lust auf SJW-Gehirnwäsche.

    Naja, es wäre halt schade und zeugt mMn auch nicht gerade von besonderer Intelligenz. Am Ende ist es doch auch nur Spalterei.

    Man könnte gerade das Thema sehr feinfühlig behandeln und dennoch zum Nachdenken anregen. Wenn man diese Chance für einen politischen rant auslässt, wäre das sehr traurig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 27. September 2018
  33. jan_r

    jan_r
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    Wahrscheinlich das Links, wo der Daumen in der Mitte ist :ugly:
     
  34. tweekzter

    tweekzter
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    Der linke Daume aber. Was vor 20 Jahren Mitte war, ist heute rechts. Siehe Bill Clinton und seine Einwanderungspolitik.

    Der gesellschaftliche Shift, geht schon ganz klar nach links. Kein Wunder dass es dabei auch mal zu Gegenreaktionen kommt.
     
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  35. Reddok Kommentar-Moderator

    Reddok
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    Meiner Meinung nach ist es eines der Dinge, die Far Cry 5 richtig gemacht hat: Keine Politik.
    Im Artikel fehlt eigentlich noch ein Satz wie in Poligon, wo man sich aufgeregt hat, dass im Kult sowohl Frauen als auch Afroamerikaner vertreten sind.

    Egal ob Hinterwäldler, Kultisten, Trumpwähler oder sonst was: Es sind immer noch Menschen wie du und ich (möglicherweise mit unproduktiven Ansichten, aber vielleicht sollte man mal die Frage stellen, warum sie die haben). So wie es sich anhört, bzw. liest, ist es ein simples schwarz-weiß, was mich bei Detroit schon übelst angekotzt hat. Es gab immer Leute, die nicht zu den Unterdrückten gehörten, aber diese unterstützt hat.

    Nur weil Trump gewählt worden ist, sind nicht einfach gleich alle Menschen zu Rassisten mutiert.
     
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  36. Painnochio

    Painnochio
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    Machen Bücher auch. Spiele sollten sein wie Bücher und Filme - sprich: Ist alles erlaubt finde ich. Ein Schritt in die richtige Richtung!
     
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  37. Russell Faraday

    Russell Faraday
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    Also bitte, dieser Mexiko-Konflikt brodelt doch schon seit Ewigkeiten. Die letzte Mexikomauer wurde auch nicht von Trump gebaut, sondern von Bill Clinton bzw. unter dessen Präsidentschaft. Die Message des Spiels hat ja fast schon AfD-Niveau. Erst durch Trump ging alles den Bach runter, alles klar. Auch den Rassismus gegen Latinos gibt es nicht erst seit Trump, sondern schon weitaus vorher. Ach, was sag ich, Rassismus fließt durch das ganze amerikanische Blut. Seit Jahrhunderten.
     
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  38. Painnochio

    Painnochio
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    Trump und die Mauer haben nichts miteinander zu tun? So einfach ist das ja wohl auch nicht. Der hat die sehr wohl verstärkt gefordert. Mit Trump wurde auf jeden Fall eine Welle des Faschismuss und Fremdenhasses in den USA entfesselt. Da gibts garnix anzuzweifeln finde ich. Das schon Clinton sowas versprochen hat ist richtig. Das Trump aber ein ganz spezieller Charakter ist auch.
     
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  39. LakaiScorten

    LakaiScorten
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    Wie unglaublich mutig, das Hauptziel aller Komiker, Medien und Promis nun auch in einem Videospiel zu kritisieren. Man kann von dem Mann halten was man will (persönlich halte ich nicht viel von ihm), aber ich finde es ehrlich gesagt unheimlich, wenn alle die exakt selbe Geschichte erzählen. Es gibt keine Meinungsverschiedenheiten mehr und von einer ausgewogenen Berichterstattung hat man sich längst verabschiedet.
     
  40. DaHool

    DaHool
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    495
    Die Polizeigewalt (und Rassismus) gegen Schwarze, Mexikaner etc. in Amerika existiert nicht erst seit Trump an der Regierung ist. Ich bitte den Author des Artikels, sich wenigstens etwas mit der Geschichte Amerikas auseinander zu setzen.
     
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