Can't stump the Trump :mad: « Part 3

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von Helli, 21. Januar 2017.

  1. 2Mensch

    2Mensch
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    :atomrofl:. So, jetzt geh ich ne Runde weinen. So viel Stereotyp in einem Post der mit "Doch. Genau das ist die Realität" beginnt... Für deine Realität kannst nur du was...
    Die angesprochenen Probleme werden btw durchaus diskutiert (grade unter Latinos, Asiaten hab ich kA). Bis auf den südafrikanischen Rassismus gegen Weiße. Aber Danke, Ich hab ein paar südafrikanische Weiße Freunde, die werden sich nachher bepissen vor Lachen (bist du Österreicher? Das wär eine gute zweit-Pointe...) :ugly:.

    Edit: Männerquoten in der Pflege? Wie tief kann man eigtl sinken...

    Einige der wichtigsten schwarzen Intellektuellen unserer Zeit. Und das zu Recht, es steht den Amis iwie nicht zu den Afrikanern eine schwer amerikanisch geprägte Vision des Afrofuturismus als "Identität" aufzudrücken...
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juni 2020
  2. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Natürlich gibt es solche Sichten, da es Unterschiede in den durchschnittlichen Lebensumständen gibt. An der Feststellung ist auch nichts rassistisch oder sexistisch - Männer und Frauen sind da im Durchschnitt unterschiedlich, das lässt sich objektiv messen. Ebenso gibt es auch bei den Lebensumständen des durchschnittlichen Schwarzen und des durchschnittlchen Weißen in den USA Unterschiede, welche jeweils aus der anderen Perspektive schlechter zu erfassen sind.
     
  3. TheHellstorm

    TheHellstorm
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    Die Argumentation hier ist ja wohl völliger Schwachsinn.
    Wir haben Schwarze im Fernsehen gesehen, weil sich Leute dafür eingesetzt haben. Ohne die Bürgerrechtsbewegungen, ohne Leute wie Gene Roddenberry wären die auch heute noch nicht im Fernsehen.
     
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  4. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Wegen der Rollen in Filmen und Serien empfehle ich Seth Meyers "White Saviour", was ich vorhin von der Arbeit aus nicht verlinken konnte.

     
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  5. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Das sehe ich genau so. Aber warum ist der Prince von Bel Air dann schlimm? Da war die Aussage von @Ulsterman, dass diese Rollen nicht realistisch schwarz seien und das wäre ganz schrecklich. Das erschließt sich mir nicht.

    @itistoolate
    Wenn Du schon Hitler bemühen musst, während ich von den 1990ern rede, dann ist das die beste Zustimmung, die Du mir bieten kannst. :hoch:

    @all
    Schaut Euch mal folgendes Video an. Der Großteil derer, die zu Wort kommen oder zitiert werden, sind schwarz. Der Moderator/Urheber ist schwarz. Also unterstelle ich, dass wir hier ausnahmsweise mal nicht mit Rassismus argumentieren können.

    Die Aussagen sind anders als alles, was wir im TV oder der aktuellen politischen Debatte zurzeit lesen und hören. Es wird an die schwarze Bevölkerung appelliert, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und nicht auf den "White Knight" zu warten, dass er sie doch bitte befreien möchte, wie es US-Demokraten und andere BLM-Befürworter immer fordern.

    Die Verantwortung für die eigene Situation immer nur bei anderen zu suchen, ist fast immer falsch und viel zu häufig eine billige Ausrede, um sich nicht mit den wahren Problemen beschäftigen zu müssen. Da sind "Rassismus" oder "Sexismus" natürlich willkommene Ausreden. Nur leider ändern sie nichts und verbessern sie nichts. Und das führt dann dazu, dass wir seit Jahrzehnten einen Beauftragten, Posten und ein Förderprogramm nach dem anderen installieren, das alles Unsummen an Geld und Zeit kostet und wir nach Jahrzehnten der Förderung kaum weiter sind als vorher.

    Effektiv ist das nicht. Probleme löst es nicht. Aber es schafft Sinn für eine Handvoll von NGOs und Beauftragte, welche teilweise prächtig daran verdienen. Und die echten Eliten lachen sich ins Fäustchen, weil sie alle gemeinsam noch viel besser ausnehmen können, wenn sie sich untereinander ständig bekriegen, weil der Drehbuchautor für Prince von Bel Air zu weiß war, um einen schwarzen Charakter zeichnen zu dürfen. :ugly:

     
  6. 2Mensch

    2Mensch
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    Larry Elder, the libertarian republican... thanks, but no, thanks.
    Der :ugly: ist ein heiliges Symbol der Ironie/ des Sarkasmus. Poste lieber einen Aluhut.
     
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  7. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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  8. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Männer und Frauen sind objektiv messbar unterschiedlich? Ich dachte, das sei bloß ein soziales Konstrukt, die Erziehung und die Gesellschaft. :ugly:

    Aber Spaß bei Seite. Du sagst, es gibt Gründe, die erklären, warum Männer häufiger von der US-Polizei erschossen werden. Und diese Gründe haben nichts bis wenig mit Sexismus zu tun. So weit gehe ich mit.

    Warum supporten wir dann einen Verein wie BLM, der in einem fast identischen Fall genau diese Ursachenforschung nicht betreibt, sondern plump "Rassismus!" schreit und damit fertig ist? Alle sind schuld, nur die schwarze Community nicht. Ist es wirklich so einfach?
     
  9. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Dort werden übrigens auch viele Fakten genannt. Offiziell von Behörden, Wikipedia und so. Ganz schrecklich. Bloß nicht anschauen. Lieber weiter Twitter-Kommentare von "Aktivisten" teilen. Das klappt bei Corona-Leugnern bekanntlich auch super, um das eigene Weltbild aufrecht zu erhalten. :ugly:
     
  10. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Ja, ich habe es mir tatsächlich angeschaut. Wieder mal sind alle schuld, nur sie nicht. Und ganz wichtig: Rioting und Looting sind schon in Ordnung, solange das "why" das richtige ist.

    Ernsthaft? Dann sind Reichsbürger oder die identitäe Bewegung auch ganz töfte Truppen. Schließlich haben die auch ganz viele "why"s, auf die Merkel-BRD sauer zu sein. Ich bin gespannt, ob Du die auch verteidigen würdest, wenn die Stadtteile in Schutt und Asche legen und kleine, inhabergeführte Läden ausrauben würden. Schließlich wurden die Rechten in Deutschland seit 70 Jahren systematisch unterdrückt und es wird mal Zeit aufzustehen.

    Genau diese Argumentation der Kollegin oben ist das Problem: Ja, Riots und Looting sind scheiße, aber.... Nein. Kein Aber. Entweder ist das in Ordnung oder nicht. Ansonsten sind wir bei: Ich habe nichts gegen Ausländer, aber die Türken, ne, die gehen gar nicht!
     
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  11. Jdizzle

    Jdizzle
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    Der Typ ist doch genauso "Aktivist"
     
  12. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Nein, so einfach ist es natürlich nicht. Ebensowenig einfach ist es aber auch, wenn eine der beiden Seiten auf irgendwelche Statistiken verweist und sagt, dass dort nun die finale Erklärung liegt. Es ist da ein Zusammenspiel von vielen Faktoren, insbesondere von den persönlichen und historischen Erfahrungen vieler Schwarzer in den USA. Und da ist es nunmal Tatsache, dass es noch viel gesellschaftlichen Rassismus und viele Strukturen gibt, die auf den institutionellen Rassismus der Vergangenheit zurückgehen. Viele Schwarze gehen ja nun deswegen auf die Straße, weil diese Fälle von Polizeigewalt Ausdruck und Weiterführung ihrer persönlichen Erfahrungen sind. Das hast du so in anderen Fällen nicht.
     
  13. blurps

    blurps
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    Zwei Punkte:

    1. Für Rassismus muss man in Deutschland gar nicht zu Adolf gehen. Vorher waren Kraniometrie und der Kolonialismus des Kaiserreichs, da gibt es schon eine gewisse Kontinuität.

    2. Rassismus gegen Weiße ist in Südafrika kein irgendwie nennenswertes Problem. Bidde nicht irgendwas im Netz Aufgeschnapptes nachplappern.
     
  14. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Also ist der Schwarze selbst Schuld, dass er Rassismusopfer ist.
     
  15. HypNo5

    HypNo5
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    :ugly::hoch:
     
  16. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Ja, das sind wieder die allerneusten Erkenntnisse, die da zum Vorschein kommen. Das kannst du dir aber auch echt nicht ausdenken. :ugly:
     
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  17. NisRanders

    NisRanders
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    Der Schwarze legt ja auch ganze Stadtteile in Brand.
    https://www.voanews.com/usa/four-extremist-groups-suspected-involvement-protest-violence
     
  18. 2Mensch

    2Mensch
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    Isch 'ab kein Dwidder und Wiki ist keine Quelle. Cheers.
    Die malen sich doch weiß an!!!^^11. Ist ja seit Michal Jackson nix neues mehr...:mad:
     
  19. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    @abelian grape
    Deine Differenzierung trifft zu. Natürlich gibt es Rassismus und natürlich ist das ein Problem. Aber bei weiten nicht das einzige. Da gehört noch deutlich mehr zu. Da sind wir also gar nicht weit auseinander.

    Genau diese Differenzierung nimmt BLM aber nicht vor. BLM blendet alles aus, was nicht in das "Weiße töten Schwarze"-Schema passt. "Rassismus" ist die einfache und einzige Antwort auf alle Probleme. Das geht dann sogar so weit, dass man Riots und Lootings rechtfertigt.

    Und deshalb noch einmal meine Frage: Ist so eine Bewegung eine, die wir unterstützen oder kritisieren sollten? Eine Bewegung, die Dinge mit Vorsatz vereinfacht, nicht differenziert, alles, was nicht ins Schema passt, ausblendet und dabei noch Rioters und Looters den Weg bereitet?
     
  20. Ulsterman Madden des GSPB

    Ulsterman
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    Nein. BLM dreht sich nicht um "Weiße töten Schwarze" sondern um "Schwarze werden getötet, weil sie schwarz sind." Und sie nehmen auch nicht andere Gruppen aus, sondern behandeln sie nur nachrangig vor dem Kernproblem.

    Deine gesamte Argumentation beruht unterm Strich auf das "Weiße werden unterdrückt"-Narrativ.
     
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  21. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Diese Einschätzung teile ich nicht - wobei ich mich nun ehrlich gesagt auch nicht sehr intensiv mit BLM auseinandergesetzt habe. Ich würde die Kernaussage auch eher so einschätzen wie @Ulsterman und würde auch nicht sagen, dass BLM alle Schuld den Weißen zuschiebt. Es muss halt auch möglich sein, strukturelle Probleme anhand von einzelnen Skandalen zu thematisieren, ohne gleichzeitig auf alle anderen Ungerechtigkeiten einzugehen. Interessensvertretungen vertreten im Kern erstmal ihre eigenen Interessen und nicht die aller Menschen.
    Die Rechtfertigungen von Plünderungen und Brandstiftungen sehe ich ebenfalls sehr kritisch, aber da denke ich auch nicht, dass die gesamte Bewegung dahintersteht.
     
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  22. Kugelfisch

    Kugelfisch
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    Lies seine Beiträge wenigstens richtig, du unfairer Verzerrer. Rassismus und Sexismus gab es gar nicht bzw. waren längst überwunden, bis Linksfaschisten und Migranten sie für ihre dunklen Agenden wieder ausgebuddelt haben.

    Muss man wissen :teach:
     
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  23. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Wir haben über Prince von Bel Air gesprochen. Das hast Du kritisiert, weil das ganz problematisch sei. Und um zu zeigen, wie rassistisch der Prince von Bel Air ist, bringst Du eine Comedy-Sendung(!), die Klischees zitiert und überzeichnet, zu Filmen, in denen weiße vertreten sind, die für schwarze einstehen? :ugly:

    • Zum Ersten gab es bei Prince von Bel Air so gut wie keine Weißen. Das war nahezu all-black. Siehe: https://www.imdb.com/title/tt0098800/fullcredits?ref_=tt_cl_sm#cast

    • Zum Zweiten: Wenn Dein bestes Argument auf Satire basiert, die naturgemäß eher Fiktion denn Wahrheit ist, solltest Du überlegen, wer hier einfach nur sein Weltbild bestätigt sehen möchte und wer an einer ernsthaften Debatte interessiert ist. Ich poste auch nicht Propaganda-Filme von PI-News, um zu belegen, wie schrecklich die Linken und Migranten sind.

    • Zum Dritten: Wenn es also problematisch ist, dass bei einem nahezu all-black-cast weiße hinter der Kamera stehen. Ab wie viele % Blackness ist ein Film nicht mehr problematisch?
     
  24. NisRanders

    NisRanders
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    https://blacklivesmatter.com/blms-whatmatters2020-goals-and-focus/
    https://www.cleveland.com/news/2020...me-to-deflect-away-from-police-brutality.html
     
  25. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    @abelian grape
    Thematisieren sollte man es sogar! Ein Mord wie der an Floyd ist eine Katastrophe für eine Demokratie und gehört bestraft. Darüber darf es keine zweite Meinung geben. Die Leute sind zu Recht angeklagt worden und ich hoffe, sie kriegen harte Strafen.

    Genau hier haben wir nur folgende Probleme: BLM hört da nicht auf. BLM ist destruktiv, streut Falschinformationen und rechtfertigt damit auch noch Gewalttäter.
    • BLM ignoriert, dass auch andere Opfer von Polizeigewalt werden.
      Dabei ist jeder Tote einer zu viel.
    • BLM ignoriert, dass die Wahrscheinlichkeit für einen Polizisten, von einem schwarzen erschossen zu werden ungleich höher ist als umgekehrt.
    • BLM macht die einfache Gleichung "Schwarze werden häufiger erschossen = Rassismus" auf, welche nicht haltbar ist.
      Das machen wir bei Männern auch nicht, aus gutem Grund.
    • BLM ignoriert, dass der größte Feind des schwarzen jungen Mannes der andere junge schwarze Mann ist.
      Gangkriminalität ist das #1 Problem für junge schwarze in den USA .Nicht der weiße Polizist.
    • BLM schiebt die Schuld vorrangig auf Trumps/Reps und Co..
      Und das, obwohl die Probleme vor allem in Großstädten entstehen, die fast durchweg von Demokraten regiert werden und wo schwarze in Schlüsselpositionen sitzen.
    • BLM sucht die Schuld für Probleme vorrangig bei Weißen und nicht der eigenen Community.
      Wer ist verantwortlich für Dinge wie hohe Schulabbruchquoten, alleinerziehende Mütter und fragwürdige Gangvorbilder, wenn nicht die Betroffenen selbst?
    • BLM rechtfertigt sogar Gewalt gegen Unbeteiligte.
      Siehe exemplarisch das Video von @Ulsterman.
      Solange das Why stimmt und man nur wütend genug ist, ist Gewalt gegen andere schon in Ordnung?
    Mit all diesen Maßnahmen pervertiert man den gerechten Anlass. Man beschmutzt und instrumentalisiert den Mord an George Floyd. Und deshalb darf man einer Vereinigung wie BLM niemals das Wort reden.
     
  26. Madde [me] hat nix mehr zu sagen

    Madde [me]
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    Genau, der Schwarze hätte nie nach Amerika kommen sollen.
    Selbst Schuld.
     
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  27. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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    Eigentlich hatte ich mir heute morgen noch vorgenommen, mit dir ein bisschen zu diskutieren, aber bei soviel falschen, verdrehten oder einseitig ausgelegten Aussagen weiß ich leider echt nicht mehr, wo ich da noch anfangen sollte. Sorry.
     
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  28. danmage Mastermind

    danmage
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    Wenn man sehr oberflächlich darauf schaut, könnte man zu diesem Schluss kommen.
    Allerdings wenn man sich ernsthaft und differenzierter mit diesem Thema beschäftigen würde, käme man zu einem anderen Schluss. Ich will das jetzt nicht im Detail ausführen, denn hier haben selbst betroffene und auch klügere Menschen zu diesem Thema viel veröffentlicht.
    Aber es ist eben bequemer einen latenten Rassismus zu leben und den alten Status Quo der Ewiggestrigen aufrechtzerhalten, und so zu tun als sei alles so in Ordnung.
     
  29. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Doch. Das ist ein Punkt. Jede Bewegung und jeder Mensch kann seine Arbeit nur einmal investieren. Das macht man idealerweise dort, wo es den größten Effekt bringt. Anstelle dessen konzentriert sich BLM auf einen, besonders emotionalen, Nebenkriegsschauplatz und blendet das Groß aus.

    Soweit ich weiß, sind über 90 % der Mörder von schwarzen ebenfalls schwarz. Über 90 %! Da ist doch klar, wo ich zuerst den Fokus ansetze und wo wir zuerst ran müssen. Erst recht, wenn ich meine Organisation "Black lives matter" benenne. Da kann ich nicht 9/10 Morden ignorieren, nur weil der Täter ebenfalls schwarz ist.

    Mache ich es doch, muss ich meine Bewegung umbenennen. In "Black lives matter, only when whites are the murderers". Das wäre wenigstens ehrlich. :ugly:
     
  30. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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    Bitte Artikel ganz lesen und verstehen.
     
  31. Madde [me] hat nix mehr zu sagen

    Madde [me]
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    Es mag vielleicht ein wenig überraschend für dich sein...
    Viele Punkte, die du aufführst, lassen sich durch diese drei Punkte eher erklären als "der Neger hat die Kriminalität in den Genen":

    - Systemisch bedingter / geduldeter Rassismus
    - Miserabel ausgebildete / heillos überforderte Polizei
    - komplettes Versagen in einigen staatlichen Institutionen
     
  32. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    @danmage
    "Selbst betroffen" mag anekdotisch oder emotional relevant sein. Für eine Lösung ist es das nicht, denn Betroffenheit ist kein Qualitätsmerkmal. Krebs heilen auch nicht Krebskranke, sondern krebsfreie Ärzte. ;-)

    "Klügere Menschen" ist zudem ebenfalls fraglich. Zum einen weißt Du nicht, wie schlau oder doof ich bin (weswegen ein Vergleich per se unzulässig ist) und zum anderen schützt Intellekt nicht vor Ideologie. Diktaturen sind häufig voll von intelligenten Menschen und verüben die grausamsten Dinge. Auch die Rassisten von früher waren nicht dumm. Diese Frage hat also nichts mit Intelligenz zu tun. Auch dieser Aspekt ist hinfällig.

    Kurzum: Entweder sind Aussagen und Argumente stimmig oder nicht. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Äußernde selbst betroffen ist und wie intelligent oder doof er ist. :yes:
     
  33. abelian grape Normalteiler

    abelian grape
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    Ich glaube, da interpretierst du den Namen etwas zu wörtlich. Spontan würde ich die Intention der Bewegung dahingehend interpretieren, dass man sich gegen institutionellen, strukturellen Rassismus wehrt, welcher sich dann unter anderem in Morden von Polizisten an Schwarzen manifestiert. Da spielt die Gangkriminalität nur am Rande eine Rolle, weil sie eher indirekt eine Folge davon ist (aufgrund der oft prekären Lebensumstände) oder es spielt auch keine Rolle, dass Polizisten öfter von Schwarze erschossen werden als umgekehrt. Wie schon jemand sagte: Wenn jemand über die Problematik von islamistischen Terroranschlägen spricht, dann wäre der Verweis darauf, dass Amis viel öfter andere Amis umbringen auch eher deplatziert.
    Fakt ist nunmal, dass es keine wirklich guten Argumente dagegen gibt, dass der Mord an Floyd nicht aus rassistischen Vorurteilen resultierte (auch wenn es für das Gegenteil auch keine eindeutigen Beweise gibt). Damit wird der Mord zwangsläufig Sinnbild des strukturellen Rassismus und damit zum Inhalt von BLM.
     
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  34. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Über 90 % der Morde an Schwarzen erfolgen durch andere Schwarze.
    Wie passt das zu "Schwarze werden getötet, weil sie schwarz sind"?
     
  35. Pat Bateman American Psycho Moderator

    Pat Bateman
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    Hast du auch eine vernünftige Quelle für deine Aussage, dass 90% aller Mörder von Schwarzen auch schwarz sind oder ist das nur reines Hörensagen?
     
  36. NeM

    NeM
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    https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States#Homicide
     
  37. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Warum es keine Debatte zu White on White gibt? Weil dort keiner #WhiteLivesMatter ruft oder sagt "nur weil ich weiß bin!". Deshalb braucht es solche Kategorien vermutlich nicht. Die behördlichen Kennzahlen erfassen das jedenfalls genau so wie alle anderen Konstellationen auch. An Infos mangelt es also nicht. :yes:
     
  38. SolemnStatement

    SolemnStatement
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    Genügt Dir Wikipedia?

    https://en.wikipedia.org/wiki/Race_and_crime_in_the_United_States#Homicide

     
  39. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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  40. Ferahgo Modeberater

    Ferahgo
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    Also nicht ganz gelesen oder nicht ganz verstanden. Schade.
     
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