Sammelthread: Exklusiv im Epic-Store

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 4. April 2019.

  1. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Das stimmt. Er ist halt noch am Anfang wer weiß wie oft sich die Ausrichtung noch ändert. Ich denke nächste Jahr wird sich besser erkennen lassen was der Epic Shop ist und wofür ersteht.
     
  2. Yeager

    Yeager
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    Sehe ich auch so.
    Allerdings denke ich, dass dies nur der Anfang ist. Dauerhaft wird Epic dieses Verfahren nicht durchziehen können und das vermutlich auch gar nicht wollen. Ich glaube, dass sie diese Zwang-Methode nutzen, um nichts dem Zufall zu überlassen, um Spieler eben zu zwingen auf ihre Plattform zu kommen, nach dem Motto "Was du hast, hast du erstmal". Andererseits könnte es auch in einer Art Patt enden, wie man es bei den beiden großen Konsolenherstellern sieht. Sowohl Xbox, als auch die Playstation haben jeweils exklusive Titel, die auch nur in einigen Fällen auf PC portiert wurden. Sie halten an der Exklusiv-Methode also dauerhaft fest. Sollte meine Annahme also verkehrt sein, dann hätte Epic dasselbe mit der PC-Plattform vor, was vermutlich irgendwann zur Folge hätte, dass auch Steam sich Exklusivrechte aneignet. Dann hätten wir auf dem PC dasselbe Debakel, wie es die Konsolen haben.

    @schM0ggi

    Ich werfe Steam, bzw. Valve gar nichts vor.
    Man kann zu einem Quasi-Monopolisten werden auch ohne Ellenbogen-Methoden oder Ausbeutung. Einfach dadurch, dass der Rest das rechtzeitige Aufspringen auf den neuen Zug verpasst hast und die Masse dorthin geht, wo bereits Massen sind, weil das i.d.R. der sicherste Weg für die meisten ist.

    Man kann einer Firma nicht vorwerfen, sie hätte ihren Job zu gut gemacht. Denn genau das hat Valve geschafft. Es hat zu einem sehr frühen Zeitpunkt, nämlich anno 2003, als das Retail-Geschäft auf Hochtouren lief, erkannt, dass dem Internet die Zukunft gehören wird, dass die Netze ausgebaut werden, dass man über das Netz auch Anderes steuern kann, wie z.B. Kopierschutz, dass es irgendwann in der Zukunft Plattformen geben wird, die nur noch Bits & Bytes verkaufen, aber keine physischen Waren mehr, was Spiele jahrzehntelang waren. Alle haben Valve belächelt und waren genauso sauer wegen dem Exklusivzwang mit Half Life 2, wie sie es jetzt mit Epic sind. Aber Valve behielt Recht und baute es aus. Ich hätte es an Gabe Newells Stelle nicht anders gemacht, rückblickend betrachtet.

    Es ist also keine "Schuldfrage"
    . Noch krasser: Wenn Valve ab dem Moment, als sie sahen, dass sie praktisch konkurrenzlos sind, sogar noch weniger verlangt hätten, z.b. nur 10%, dann wären sie noch rasanter zum Quasi-Monopolisten aufgestiegen, dann hätte es auch uPlay und Origin nie gegeben. Vielleicht wäre Steam dann sogar zu einem echten Monopol geworden - und dann zerschlagen worden. Es ist denkbar, dass die leitenden Köpfe rund um Newell solche Dinge mit betrachtet haben, dass mit den dauerhaften, bis dato unveränderten 30% nicht nur Gier der Motivator war, sondern auch Weitblick. Valve hätte ja auch mit seiner Macht die Akzeptanz auf DRM-Verzicht durchsetzen und alte Spiele restaurieren können. Dann hätten sie ihren Klein-Konkurrenten GoG mit einem Schlag vom Markt gefegt. Und wer weiß, ob sie das nicht sogar getan hätten, wenn GoG deutlich mehr Zulauf bekommen hätte.

    Ausserdem ergeben sich Widersprüche zwischen der BWL (Betriebswirtschaftslehre) und der VWL (Volkswirtschaftslehre): Was für die einzelne Firma gut ist, kann es auf lange Sicht und für alle nicht sein, weil es zum Beispiel andere Dinge in einem größeren Rahmen tangiert, die sich dann dagegen wenden. Umgekehrt können makroskopische, also z.B. politische Entscheidungen für sich selbst gesehen durchaus richtig sein, wirken sich aber mikroskopisch, also für das einzelne Unternehmen schädlich aus. Das Steam Quasi-Monopol hat auch durchaus Vorteile für Spieler:


    • alles ist an einem Platz
    • Sicherheit, dass man die Spiele auch in Zukunft spielen kann, weil Pleite unwahrscheinlich ist
    • große Chance für Indies, die von der Präsenz von Blockbustern ziehen bei Vergleichen am Ende einer Titelbeschreibung
    • regelmässige Sales
    • standardisierte Produktpflege, die vollautomatisch läuft
    • kein Versions-Wirrwarr früherer Tage mehr bei Multiplayer-Titeln
    • etablierte Standards für die Modding-Community
    • Diskussionsforen, direkte Kontakmöglichkeiten mit den Developern, alles auf Augenhöhe mit Spielern, Moddern, PR-Leuten, Devs aus unterschiedlichsten Ländern
    • integriertes Bewertungs- und Reviewsystem, das auch der Spielepresse Konkurrenz macht
    • Vernetzung mit Influencern und Third-Parties durch das Kuratoren-Konzept
    • Info-Plattform für News, Streaming, Update-Informationen, Guides, etc. etc.
    • Neue Konzepte, wie z.B. Early Access, die es ohne Steam wohl nicht gegeben hätte
    • standartisierter Überblick über den Spielverlauf (Achievements) und Nutzer-Statistiken
    • Rückgabe-Möglichkeit bei Nicht-Gefallen (2h / 2Wo max)
    Genau deswegen springen Firmen jetzt auf den Epic-Store auf, weil sie genau wissen, dass man angesichts dieser Vorteile Probleme hat dem Spieler klar zu machen, dass es für sie - und damit indirekt langfristig auch für ihn selbst - nicht ganz so rosig aussieht. Natürlich könnte man da sagen, sie sollen mal den Ball flach halten, ohne Steam wären sie nie so weit gekommen oder hätten noch mehr Ausgaben durch den normalen Retail-Handel gehabt. Nur seit wann ist Demut und Zufriedenheit eine Grundeigenschaft des Kapitalismus? ;-)
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2019
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  3. dabba

    dabba
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    Natürlich haben die Konsolen-Hersteller ein paar Exklusivtitel, die sie nicht der Konkurrenz überlassen. Sie müssen sich irgendwie absetzen. Zumal die heutigen Konsolen relativ wenige Exklusivtitel haben. Zu den Zeiten von "NES vs. Master System" und "SNES vs. MegaDrive" war das deutlich mehr.
    Außerdem waren die Geräte technisch unterschiedlich: Das MegaDrive hatte die etwas schlechtere Musik-Hardware, dafür aber die etwas bessere CPU verbaut. D. h. bei einem Multiplattformer war der MegaDrive-Port augenscheinlich anders als der SNES-Port.
    Heute ist das anders. Multiplattformer sehen auf allen Geräten praktisch gleich aus. Der PC kann 8K, aber wer nur in HD spielt, der kann sich eigentlich das Gerät frei nach Schnauze aussuchen.

    Der Unterschied zwischen Xbox vs. PS und Steam vs. Epic ist, dass man bei letzterem ohne Zusatzkosten einfach beides nutzen kann. :leuchte:
     
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  4. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Sehe ich ähnlich. :)

    Für mich ist das kein Debakel, denn ich habe schon die Hardware und kann kostenlos Zugang zu den gewünschten Spielen erhalten ohne mir gleich ne neue Konsole kaufen zu müssen.

    Steam exklusiv wäre ebenfalls kein Debakel, da ich schon einen Steam Account habe, genau so wie es für jemanden mit einer PS4 kein Problem ist, wenn ein PS4 exklusive erscheint.
     
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  5. Yeager

    Yeager
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    Schon richtig, nur dass "wir" PC-Spieler einfach faule Säcke sind :D
    Stell dir mal vor, was los wäre, wenn die DVD plötzlich zurück kehrte! Selbst wenn man noch ein Laufwerk hätte, hätte doch kaum einer Bock wieder den Disc-Jockey zu mimen :) Konsolenspieler sind das alles von Hause aus gewöhnt, genau wie du es sagst. Aber auch da wird die Zukunft einiges ändern, glaube ich. Am Ende wird die Konsole ihrer Namensherkunft wohl wirklich gerecht werden: Also nur noch Bedienungsgeräte und eine Verbindung zum Hauptrechner - im Netz. Denkbar ist auch, dass dasselbe mit PCs passiert, sodass es nur noch eine Plattform gibt - bei beliebig vielen Endgeräten.
     
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  6. Yeager

    Yeager
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    Na doch, sowas gibt's durchaus.
    Zum Beispiel No Man's Land. Fing als Indie an, Sony stieg aber ein, dann gab es PR-BlaBla (=Lügen) und der Shitstorm war vorprogrammiert. Dann die ganzen Terraria-Klone, oder generell ähnliche Konzepte zu erfolgreichen Spielen. Was sich die einzelnen Devs in so mancher Review anhören müssen, fällt wieder unter mein Lieblingswort "Kindergarten-Geschisse". Zumal es in den wenigsten Fällen wirklich Klone sind. Der Dev von StarDrive wurde regelrecht zerpflückt von der Community, bis hin zum Stalken seines (blöderweise auch noch öffentlichen) Profils. Dem warf man ähnliche Dinge vor, wie R.R. Martin: "Kümmer dich um den Scheiss und hör auf Urlaub zu machen!". Pauschal werden auch Kleinst-Spiele Hersteller nieder gemacht, nach dem Motto "Geh in den Handy-Store mit deinem Scheiss!". Wenn ein Indie-Dev sehr viel Herzblut in sein Game reinsteckt, aber die Grafik die Masse der Leute nicht sofort überzeugt, folgt i.d.R. eine "Steinigung" - so als ob er eine Pflicht hätte genau das zu liefern, was die Masse will. Oder Subnautica: Die Devs haben von Anfang an klar gesagt, sie wollen kein kriegerisches Erlebnis liefern, aber das Mimimi bezüglich der Waffen hörte nicht auf. Jedoch nicht in Form von Bitten, sondern auch hier wieder: "Was ist das für ein Scheiss? Hier gibt's nicht mal ne Knarre!"

    Ironie des Schicksals:
    Die ganz Großen und die ganz Kleinen sind die ersten Opfer pubertärer Geister.

    Die erst Genannten, weil Mitläuferschaft leicht fällt und den Leuten nicht klar wird, dass Konzerne für Massen und damit den Durchschnitts-Spieler herstellen, und nicht für Cracks. Und Letztgenannte, weil es natürlich immer leicht und bequem ist nach unten zu treten, einem hoffnungsvollen Anfänger gleich mal zu zeigen, wo der Hammer hängt. Nur die dazwischen können sich länger verstecken - und Firmen, die einen sehr guten Ruf geniessen, egal ob zurecht oder nicht.
     
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  7. noom

    noom
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    natürlich sind eingekaufte Exklusivstorebullshitspiele das letzte was sich ein PC Gamer wünschen sollte. Das kommt kurz nach Lootboxen und P2W. Wie der EPIC Store ja beweis, ist dies dann immer an eine Funktionsbehinderung gebunden.
    Also, anstatt sich solch einem Rückschritt klatschend und abwiegeld zur Seite zu stellen wäre es doch wünschenswert den Fortschritt für PC Gamer zu fordern. Das wäre zB, dass die Systeme besser zusammen arbeiten als gegeneinander und sich die PC Community nicht teilt so wie bei den Konsolen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2019
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  8. dabba

    dabba
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    Wenn alle zusammen arbeiten, entsteht eine große Koalition. D. h. alle arbeiten ihren Stiefel runter und keiner bemüht sich mehr, wirklich innovativ zu sein.

    T. E. A. M. = Toll, ein Anderer machts.

    Mit Verlaub: Das ist nun wirklich ein Nebenkriegs-Schauplatz.

    Linux nutzen am Desktop nur die Überzeugungstäter. Windows hat seit Jahren einen konstant hohen Marktanteil. Selbst unbeliebte Windows-Versionen (ME, Vista oder 8) brachten die Leute nicht dazu, auf Linux umzusteigen. Stattdessen wurde die jeweilige Vorgängerversion (98, XP und 7) weiter genutzt.
     
  9. noom

    noom
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    es geht nicht um das Zusamnenarbeiten sondern darum dass die Systeme zusammenarbeiten, Stichwort zB Crossplay.
    aber wahrscheinlich solls jetzt noch wünschenswert werden wenn dann nur noch Leute aus dem selben Store miteinander zocken können.
     
  10. dabba

    dabba
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    Na, wenn es die Spiele exklusiv nur in jeweils einem Store gibt, dann ist das ja egal. :ugly:

    Im Ernst: Da müssen sich Entwickler Gedanken drum machen, ob und wie sie die Multiplayer-Option anbinden. Denn schließlich ist es ihr Spiel, das stirbt, falls zwei getrennte, nicht überlebensfähige Communities entstehen. :nixblick: Diese Frage wird auch nicht durch Epic verursacht, die Frage gibt es bei Spielen, die es bei Steam und GOG.com gibt, auch. Auch da gibt es zwei Community-Systeme, die irgendwie verbunden werden müssen, damit Steam- mit GOG-Nutzern gemeinsam spielen können.
     
  11. Cassini

    Cassini
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    Es ging auch darum, dass Valve nichts tut und sich auf seiner Marktführerposition ausruht. Das war nur eines der Beispiele, dass dem nicht so ist und das Valve auch zB. an kleinere Communitys denkt.

    Bitte nicht alles aus dem Kontext reißen.
     
  12. dabba

    dabba
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    Das mag sein, aber a) ist der Linux-Support ein Nebenprodukt von Steam-OS, welches wiederum die Steam Machines befeuern sollte. Und b) bringt er den meisten Leuten eben faktisch nichts.

    Wenn die Konkurrenz ernsthaft wird, muss Valve sich wieder auf Kern-Themen konzentrieren, statt Nischen zu bedienen. ;)
     
  13. noom

    noom
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    ja am besten gleich mit noch einem Launcher so wies Ubi löst - was hatte ich wohl mit Rückschritten gemeint.
     
  14. Cassini

    Cassini
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    Stimmt, sie machen ja sonst nichts... :hmm:

    Natürlich verfolgen sie gewisse eigene Ziele mit dem Linux Support.

    Macht doch Epic letztendlich auch. Oder glaubt ihr, dass Epic der weiße Ritter ist, der dem bösen Drachen Steam den Kopf abschlägt und am Ende alle in Frieden und Wohlstand zocken können? :groundi:
     
  15. Senigata

    Senigata
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    Ich glaube das glaubt keiner. Wenn dann ist GOG der weiße Ritter, oder eher der weiße Wolf? :p
     
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  16. murray

    murray
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    Das stimmt nicht, SteamOS ist ein Nebenprodukt des Linux Supports, welcher schon viel länger von Valve geleistet wird.
    Und doch, es bringt auch den meisten Leuten was, denn andere Produkte wie z.B. Blender und SDL werden in dem Zuge gleich mit weiterentwickelt.
     
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  17. dabba

    dabba
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    Und jetzt? Was sollen wir dagegen machen?

    EA hat Origin, Ubi hat Uplay. Es ist eher eine Überraschung, dass Steam so lange so wenig Konkurrenz hatte.
     
  18. Vainamoinen

    Vainamoinen
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    Ich soll die Nichtexistenz von etwas beweisen? Weißt du, was du da forderst? Es tut mir herzlich leid, aber nach den Maßstäben der Physik, des Rechts und der Rhetorik liegt die Beweislast da ganz bei dir.
     
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  19. noom

    noom
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    Wenigstens eine klare Haltung dazu haben wäre das Mindeste. Gleichgültigkeit bis resigniertes Nicken gehört nicht dazu.

    schon mal aufgefallen wie eng Ubi und Steam verknüpft sind? Könnte man ja als Entwicklung in die richtige Richtung für den Kunden betrachten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2019
  20. Cassini

    Cassini
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    Was jetzt die Physik damit zu tun hat, das solltest du uns unwissenden Pöbel mal erläutern.

    Bezüglich des Rechts, sollte der, der eine Behauptung aufstellt, auch die Beweise liefern. Schließlich scheinst du dich gut in Valves Geschäftsbüchern auszukennen.

    Und wenn du jetzt auch noch die Rhetorik hier mit reinziehst, bist du auch derjenige, bei dem die Beweislast liegt.

    Aber ich schätze, dass wird mal wieder nicht passieren. :heul:
     
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  21. dabba

    dabba
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    OK, meine Haltung ist, dass es mich nicht stört, dass ein weiterer Marktteilnehmer auftaucht.
     
  22. schM0ggi

    schM0ggi
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    Habe in der Schule gelernt, dass Thesen/Behauptungen, welche man aufstellt, auch bewiesen werden müssen. Also falls du keine Luftnummern gerne rauslässt... the stage is yours. :)

    greetz
     
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  23. noom

    noom
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    mich störts. Dabei weniger das Ob sondern das Wie.
     
  24. justor123

    justor123
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    Nix für ungut, da sieht man aber mal wieder das viele anscheinend nur (begrenztes Benutzen) im Kopf haben.
    So was kann ja sein, dass es für Dich gilt. Doch nicht für Tausende andere Mitmenschen ...

    Schon mal drüber nach gedacht, dass einige Media Center sich bauen mit Kodi und Steam integrieren, oder selbst gebaute boxen für sich als Home aufstellen? Nein, schade ... dann weißt Du jetzt, dass Du eine falsche Aussage gemacht hast..

    Womit Du recht hast, das die Steambox an sich fehlgeschlagen ist, aber das OS selbst nicht.
    Die Hoffnung, das Linux doch spielgängig wird, sieht man ja an Proton.

    Solches als Nische zu bezeichnen, ist schon sehr gewagt ...

    Frohe Ostern.
     
  25. dabba

    dabba
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    Zocken auf einem Linux-Desktop ist eine Randerscheinung. Weniger als 1 % aller Steam-Nutzer nutzen Linux. Das ist eine Nische, da beißt die Maus keinen Faden ab. ;) Auch beim selbst gebauten Media-Center läuft in der Praxis hinter Kodi, Steam o. ä. meistens eine Windows-Umgebung.

    Viele Linux-Kisten da draußen sind Rechner, auf denen nur ein Browser laufen muss. Bspw. Internet-Terminals oder Arbeitsrechner, auf denen nur mit Web-Applikationen gearbeitet wird. Wenn besondere Software- oder Hardware-Unterstützung gefragt ist, läuft man bei Linux einfach viel zu schnell vor die Wand. In einer Zeit, in der man Windows-Lizenzen für ein paar Euro fuffzig bekommen kann, tut sich niemand diesen Aufwand an, der nicht von Linux überzeugt ist.
     
  26. Black?Rock Shooter

    Black?Rock Shooter
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    Also laut Steam Statistik ist Linux (alle Systeme)bei 0,82% (hat 0,05% zugelegt) MacOS liegt bei 3,27% (hat 0,16% zugelegt) und die Microsoftsysteme sind bei 95,91 % (hat 0,21% verloren aber gleichzeitig 2,01% mehr Win10 64Bit User aber 2,13% weniger win7 64 Bit und 0,06% weniger Win7 allgemein) die Statistik beruft sich auf eine Freiwillige und Anonyme Umfrage die Monatlich durchgeführt wird Zwar ist Linux zumindest bei denen die an der Umfrage teilnehmen noch eine Nische aber ein leichter Trend vor allen von Win 10 Verweigerern ist erkennbar.
    Mfg
     
  27. schM0ggi

    schM0ggi
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    Vor allem sind das einfach potenzielle Fans und Einnahmen. 0,82% hören sich erst mal wenig an, übersetzt man das in Zahlen, kann es schnell anders aussehen. Machen wir eine Milchmännchen Rechnung.

    Angenommen, von den derzeit täglich aktiven Usern (47 Mill) machen 40 Mill bei der Umfrage mit.
    Davon sind 0,82% Linux Gamer. Das sind 328.000 User. Nehmen wir spaßhalber 50% davon weg. Wären wir bei 164.000 Linux Gamer. Nun nehmen wir noch an, dass sich diese Anzahl User für kleine und/oder größere Games interessieren. Diese User kaufen nun ein relativ beliebtes Game zu einem Preis von 25€. Das wären 4.100.000 €. Davon 70% für den Anbieter, wären wir bei 2.870.000 €.

    Wieso sollte man auf dieses Geld verzichten?

    greetz
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. April 2019
  28. omega™ gesperrter Benutzer

    omega™
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    Wie viele der 0,82% der Linux Nutzer haben Windows als Zweitssystem? Oder nutzen eine VM?
     
  29. Cassini

    Cassini
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    Wie viele der 95% Windows Nutzer haben Linux als Zweitsystem oder nutzen eine VM?
     
  30. omega™ gesperrter Benutzer

    omega™
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    Soll ich dir nun wieder den Ball zurückspielen?
     
  31. Cassini

    Cassini
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    Wenn du was hast, bitte gerne. :jump:
     
  32. murray

    murray
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    Auf GamingOnLinux (GOL) gibts eine Statistik, die ihre User befragt, ob sie ein Dualsystem betreiben. Über 70% haben parallel kein Windows. Das kann man aber natürlich nicht 1:1 auf die Linux Steam User übertragen. Aber deutet immerhin einen Trend an ;)

    https://www.gamingonlinux.com/users/statistics

    Edit: falsch zitiert.
     
  33. Der_Vampyr Kommentar-Moderator

    Der_Vampyr
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    Du gehst hier davon aus, dass alle 164.000 User dasselbe Spiel kaufen. In der Realität musst du deine Rechnung leider anders machen. Wenn sich ein Spiel eine Million mal auf Steam verkauft, dann sind 0.82% davon theoretische Linux User. Der Entwickler verliert durch die nicht Unterstützung von Linux also 8200 Kunden. Bei 30€ pro Spiel sind das ~250.000 € Umsatz die verloren gehen. Das ist zwar auch ne nette Menge Geld, aber verglichen mit den ~28 Mio die er einnimmt eher ein kleiner Part.

    Lohnt sich also nicht für den Entwickler, der ja nur 70% von den 250k erhält.

    Für Steam mag das ganze interessanter sein, weil die von allen Linux Verkäufen profitieren, aber selbst bei den 4,1 Mio die du ausgerechnet hast sind das für Steam ja gerade mal um die 1,3 Mio die ihnen bleiben. Ist schon interessanter als für die Entwickler, aber immer noch ein sehr kleiner Teil an ihren Einnahmen.
     
  34. dabba

    dabba
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    Ich wollte hier nicht Linux bashen; letztlich kann ja jeder nutzen, was er möchte. :)
    Sofern er nicht beruflich gezwungen ist, eine bestimmte Software einzusetzen, die es nur für ein OS gibt.

    Ich meine nur, dass der Linux-Support von Steam ein eher schwaches Feature ist, welches sich zwar auf dem Papier positiv liest (weil endlich ein Unternehmen das freie Betriebssystem Linux mit Spielen versorgt), aber in der Praxis für die allermeisten Leute irrelevant ist. Für diese Leute wird Steam faktisch nicht attraktiver durch den Linux-Support.

    Also ich glaube nicht, dass wirklich nennenswert viele Leute von Windows 7 zu Linux gewechselt sind, weil ihnen Windows 10 nicht gefällt. Linux ist kein besseres oder schlechteres Windows. Linux ist etwas eigenständiges. Wer von Windows auf Linux wechselt, weil ihm eine neue Windows-Version nicht gefällt, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit enttäutscht zurückkehren.

    Um genauer herauszufinden, wie viele Windows-User auf Linux umgestiegen sind, müsste man Zahlen auswerten, welche bestimmten User ihr System wechseln.
    Das ist ähnlich wie bei Wählerwanderungen. Wenn bei einer Wahl die Grünen 3 Prozentpunkte zulegen und die AfD 4 Prozentpunkte verliert, muss das noch lange nicht heißen, dass AfD-Wähler zu Grünen-Wähler geworden sind. ;)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. April 2019
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  35. noom

    noom
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    und warum ists irrelevant - genau weil sich die Meisten darum nicht scheren. Was will man da nun also Valve da nun vorhalten oder sagen?schaut auch zu das Windows das Monopol hält, bringt euch ja sonst nichts?
     
  36. Bergentrückung

    Bergentrückung
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  37. Kovahnii

    Kovahnii
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    Lieber kaufe ich es mir auf Steam oder in irgendeinem Bundle, wo es sowieso zum ramschpreis verhökert wird, als mir dafür den Epic Launcher zu laden :D
     
  38. Start

    Start
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    Hey Elena, vielen Dank für die News. Hätte es sonst verpasst =)
     
  39. Husky666 Mit Schleife

    Husky666
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    Eben, Epic Launcher kommt mir nicht ins Haus

    Zumal mich das Spiel anspricht wie Baumwollunterhosen. Gar nicht
     
  40. TheRoadwarrior

    TheRoadwarrior
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    Bayreuth
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    Intel® Core™ i7-9700K 8x 3.6 GHz mit Enermax LiqFusion 240 RGB
    Grafikkarte:
    11 GB NVIDIA® GeForce® RTX™ 2080 Ti Gainward Phoenix GS
    Motherboard:
    ASUS ROG STRIX Z390-E GAMING (Chipsatz: Z390 / ATX)
    RAM:
    16 GB DDR4 Corsair Vengeance LPX schwarz DIMM Kit 3200 MHz (2x 8 GB)
    Laufwerke:
    256 GB SSD OS-Platte
    2 TB SSD Game-Platte
    3 TB HDD Daten-Platte
    4 TB + 3 TB HDD extern.
    Soundkarte:
    onboard
    Gehäuse:
    Thermaltake View 37 RGB
    Maus und Tastatur:
    Razer Blackwidow Elite Chroma
    Razer Mamba Elite Chroma
    Razer Firefly Chroma
    Betriebssystem:
    Windows 10 Pro
    Monitor:
    Dell UltraSharp U3415W LED (ultrawide)
    Hab' mir Operencia im Epic-Store geholt...mir ist bisher Nichts passiert, toi toi toi.

    Metro hat auch schon ohne Blessuren geklappt bei Release.

    Fühl' mich entgegen dem was man so lesen kann auch nicht schmutzig oder so. Alles gut soweit.
     
    Vainamoinen und playersdestiny gefällt das.
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