Sammelthread: Exklusiv im Epic-Store

Dieses Thema im Forum "Diskussionen zu Gamestar-Artikeln" wurde erstellt von Mary Marx, 4. April 2019.

  1. Bergentrückung

    Bergentrückung
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    Das Problem ist, dass du nicht akzeptierst, dass jemand Nachteile oder eine begründete Abneigung dabei hat, bei Epic kaufen zu müssen, im Vergleich zu anderswo. Genau so wie sich jemand dran stören würde, weiter weg fahren zu müssen, um ein Spiel zu kaufen, weil sich irgend ein Kaufhaus die Exklusivrechte gekrallt hat, anstatt dass man das Spiel überall kaufen kann.
    Ist also ganz natürlich, dass du den Vergleich nicht verstehst.
    Aha, fällt dir nichts drauf ein? Werd erwachsen.
    Dein Text mit der Capri-Sonne steht unter Crimoks Zitat in dem er über Gratisspiele redet. Du redest über Leute, die Capri-Sonnen verschenken und dann Geld spenden. Du schreibst, dass er nichts ausser ein paar Sekunden investieren muss.
    Ganz ehrlich, wenn du nicht über Gratisspiele redest, weiss ich nicht was dieser Vergleich überhaupt soll.
    Oha, ein Troll bin ich also auch noch. Oder vielleicht könnte deine Weigerung nachzulesen, was ein Monopol ist, oder interessante Artikel (die gibt es) zu lesen, die erklären, warum Steam nie ein Monopol war, im Zusammenspiel damit dass du es trotzdem immer weiter behauptest, Trollerei von dir sein?

    Wie ich sehe ignorierst du jetzt schon die Hälfte meiner Fragen (z.B. deine Einschätzung über die Fixkosten Epics/Valves hätte mich wirklich amü...äh interessiert) und wirst stattdessen nur noch ausfällig.
    Ich werd dich mal vorsorglich auf Igno setzen damit ich aus Versehen nicht nochmal den Eindruck bekomme, dass du eine Diskussion führen willst, obwohl du scheinbar einfach nur Leute anmaulen willst, weil sie nicht bei Epic kaufen wollen.
     
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  2. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Den Satz verstehe ich nicht. Was für Jahrzehnte und was für brandneue Betas? Die MP-Sachen bspw. gibt es seit Jahren.

    Falsch. GOG bietet (logischerweise) keinen DRM an, und (soweit mir bekannt) bietet Epic auch keinen eigenen DRM für Entwickler/Publisher an, da musst du dann eine Denuvo-Lizenz (oder irgendetwas anderes) zusätzlich kaufen oder selbst entwickeln.

    Ich konnte also vorher zentral an einer Stelle Mods zu einem Spiel überblicken und mittels einem einzigen Klick installieren? Natürlich gab es Mods vorher, die waren aber auf den unterschiedlichsten Seiten im Internet zu finden und waren auch nicht immer ohne weiteres zu installieren, da musste man sich schon etwas auskennen, Dateien in entsprechende Ordner kopieren, Zusatzprogramme (NexusMM) nutzen etc.pp.

    Ich habe nicht gefragt, was du mit "einem Drittel" meinst, sondern was du mit "einem Drittel von der Produktion" meinst. Welche Produktion? Produktionskosten? Das ergibt keinerlei Sinn.
     
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  3. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Es geht um Angemessenheit, nicht um Begründung. Begründen kann man alles, ob das nachvollziehbar ist oder nicht, ist eine andere Frage. 400km zu fahren wo der Tank + Abnutzung mehr kostet als so manches Spiel selbst - nachvollziehbar. Deinen Lieblingsentwicklern weniger Einkommen zu bescheren weil du kein bock hast zwei Launcher auf der Platte zu haben / dir die Farbe vom Epic Launcher nicht gefällt / die Roadmap sich verzögert - nicht nachvollziehbar. Man könnte meinen man unterhalte sich mit einem Investor/Teilhaber und nicht mit jemandem der einen kostenlosen Launcher innerhalb eines Minütchens installiert.

    Im Internet gibt es Artikel die belegen, dass Steam sehr wohl ein Monopol hatte. Los Fiffi, Such! Such, ja fein, mach google an, bis du was findest, was meine Ansicht stützt.

    Tolle Art zu argumentieren oder?

    Oder vielleicht hab ich auch einfach keine Lust auf deine 100 Strohmänner einzugehen nachdem du den Aufwand dir den Epic Launcher runterzuladen mit dem Aufwand insgesamt 400km hin- und zurück fahren zu müssen verglichen hast, damit deine Argumentation wenigstens noch in dem von dir aufgestellten Fantasie-Extrem nachvollziehbar ist :yes:

    Dedicated Server mit VAC für alle? Ist neu seit Anfang des Jahres. https://www.resetera.com/threads/va...r-everyone-dedicated-servers-ip-hiding.96853/

    Hast du zudem eine Quelle dafür, dass das verschenkt wird und in den 30% enthalten ist?

    Der Epic Launcher ist DRM. Oder installiert der dir gleich das komplette Spiel als Mitnehm-Zip mit Installer in deine Verzeichnisse? Also bei mir nicht. Ich kann es danach zwar ohne Epic Launcher starten, aber nicht einfach weitergeben wie bei gog.

    Ja ist ein nettes Feature, aber ein Mal fertig entwickelt ist es einfach ein Basisfeature für alle. Für sowas gibt man ja auch % ab, aber 30% rechtfertig auch das nicht; Vor allem wenn man nichtmal die Wahl hat ob man es haben will oder nicht, denn viele Spiele brauchen das überhaupt nicht.

    Ist wie mit den Fitness-Studios wo du 60€ pro Monat zahlen musstest weil Sauna und Wellness inclusive waren ob du es nutzen willst oder nicht, bis dann McFit kam und nur Studio für ~12€ Angeboten hat, da ging es dann so einigen Anbietern an den Kragen.

    Stell dir vor du arbeitest mit deinen Freunden 4-5 Jahre lang leidenschaftlich und hart in all deiner gesamten Freizeit neben dem Job an einem Produkt, ihr opfert so viel von eurem Geld für die Produktion auf, und eurer Zeit, eurer Nächte, euer Social Life und eure Freizeit, auch wichtige Zeit für Partnerschaft oder gar Familie weil ihr das Projekt ja irgendwann nach dem normalen Job um Geld ranzuschaffen machen müsst.

    Dann seid ihr endlich fertig, wollt releasen, kommt zu mir, und müsst erstmal eine hohe Eingangspauschale bezahlen und anschließend beanspruche ich 30% aller Verkäufe für mich. Ich habe also gar nichts beigetragen und vertreibe euer Produkt nur. Ich mache keine Werbung für euch, ihr kommt nicht auf die Front-Page, kriegt keinen Banner. Ihr werde lediglich in der Liste der Neuerscheinungen (aber auch nur in der billigen, nicht in der der beliebten Neuerscheinungen) angezeigt, zwischen Candy Crush Klonen, Hentai Novels und Geometrie-Tetris-Pingpong Spielen von Java-Praktikanten. Aber macht eh nix, denn die Liste guckt sich eh keine sau an.

    Und dafür möchte ich jetzt 30% von all euren Einnahmen. Klingt das für dich fair? Würdest du nachdem du so einen Deal abgeschlossen hast das Gefühl haben, ein guter Geschäftsmann zu sein? Oder würdest du Lieber zu Epic gehen und die nehmen dir/euch nur 12%? Weil das dann immer noch eurer Baby ist, euer Produkt. Und weil man sich bei 120.000€ von 1.000.000€ Einnahmen dafür dass man ein Spiel lediglich auf seiner Plattform verwaltet und paar Features liefert wahrlich nicht beklagen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2019
  4. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Ist ja schön, dass es seit Anfang des Jahres noch ein weiteres Feature für die Entwickler gibt, hat aber nichts mit dem zu tun, was ich gesagt habe. :ugly:

    Ja, habe ich. Leider bestätigt sich mit der Frage der Verdacht, dass du dich bisher wirklich nicht mit dem Thema beschäftigt hast, wenn du noch nie über die Steamworks Documentation gestolpert bist, sondern einfach lospolterst.

    Sicher dass es nicht geht? Bei Steam funzt das, sofern das Spiel DRM-frei ist. Einfach den Ordner auf 'nen Stick oder eine externe Platte ziehen, mitnehmen zu 'nem Kollegen, auf den Laptop für die Zugfahrt etc., da weiter daddeln.

    Ein Launcher an sich ist noch kein DRM. Das, was dafür sorgt, dass das Spiel nicht ohne den Launcher starten kann, ist es. Sonst hätte GOG ja auf einmal auch DRM.

    Dieses eine Feature rechtfertigt nicht die 30%, sondern alle Features (und zu den 30%... das scheinst du einfach komplett zu ignorieren).

    Dass es keine verschiedenen "Tiers" gibt für Entwickler, die sagen, wir machen MP/DRM/Ingameshop eh selbst, ist tatsächlich ein valider Punkt, über den ich nicht zum ersten Mal nachdenke.

    Das ist keine Antwort auf meine Frage, zumindest nicht so richtig, aber ich nehme an, dass du 30% vom Umsatz meinst, und nicht der Produktion. Die "hohe Eingangspauschale" beträgt übrigens 100 Dollar/86 Euro und wird verrechnet.

    30% für dich nur für den Vertrieb? Na da müsste ich erst Mal weitere Angebote einholen. Ich habe gehört, bei Epic bekomme ich zwar nicht viele Tools zur Verfügung gestellt, dafür aber eine höhere Umsatzbeteiligung, und wenn ich mich auf eine Zeitexklusivität einlasse, sogar einen garantierten Mindestumsatz. Bei Steam muss ich zwar mehr abdrücken, dafür kann ich mir die Entwicklung einer komplett eigenen MP-Infrastruktur sparen. Ach, und ich kann über meine HP meinen Fans, die mich wirklich unterstützen wollen, mein Spiel zum selben Preis wie bei Steam anbieten und bekomme 100%. Marketingkosten kommen natürlich bei beiden noch obendrauf, im EGS hab ich aktuell eine bessere Sichtbarkeit, da es dort einfach weniger Spiele gibt, aber ich will ja nicht nur die Leute, die eh im Store sind, auf mich aufmerksam machen, sondern auch die, die noch nicht dort sind.

    Sorry, wird wohl eher Epic oder Steam, dein Angebot kann mit der Konkurrenz nicht mithalten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. Dezember 2019
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  5. Black?Rock Shooter

    Black?Rock Shooter
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    Also bei aller Liebe aber wen jemand schon einfach nur Google Ins Feld führt ohne eine Quelle ist das recht Armselig zu (fast) jeden Thema kannst du bei Recherche auf Google Pro und Kontra Parteien finden ob diese Quelle dann "glaubwürdig" ist steht aber auf einen Anderen Blatt nur mal als Beispiel
    "Nach den Regierungsplänen soll der CO2-Preis ab 2021 nun 25 Euro pro Tonne betragen, das würde für den Liter Benzin oder Diesel sieben bis acht Cent Aufschlag bedeuten. Bis 2025 steigt der Preis auf 55 Euro, was eine Spritpreiserhöhung zwischen 15 und 20 Cent pro Liter nach sich ziehen würde. Dabei sind folgende Schritte vorgesehen: 30 Euro (2022), 35 Euro (2023), 45 Euro (2024) und 55 Euro (2025). Für 2026 gilt ein Preiskorridor von 55 bis 65 Euro. Dann soll sich der Preis der Verschmutzungsrechte über einen Handel bilden und innerhalb eines Korridors von Angebot und Nachfrage bestimmt werden. Ziel ist es, klimaschädliche Heiz- und Kraftstoffe teurer zu machen. "
    (Quelle:https://www.autobild.de/artikel/co2-abgabe-preis-fuers-klimagas-im-klimapaket-15123801.html)

    Eine logische Konsequenz wäre auf Alternative Antriebe (Elektro,CNG/LPG,Biodisel,Ethanaol,Rapsöl) umzuschwenken aber genau gegen eine dieser Parteien (Elektro) machen manche Stimmung indem der hohe Co2 Ausstoß bei der Produktion (unter anderen der Energiezelle wie auch des Stromes wen nicht aus Ökoanlagen worauf der Verbraucher aber kaum Einfluß nehmen kann den der Anbieter kann zwar versprechen der der Stom "grün" ist aber eine Garantie ist das noch lange nicht) ins Feld geführt wird.(https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html)

    Dabei völlig Ignoriert wird das vor allen Erdöl in seinem Ganzen Werdegang vom Bohrloch über (meistens marode) Tanker(bei Bohrinseln) zu Raffinerien und danach über LKWs(auch wen möglicherweise auch schon umgebaute dabei sind) zu Tanklagern und von dort zu den Tankstellen.
    Es gibt es aber auch schon Seiten wie zb. ( https://www.autobild.de/artikel/co2-bilanz-elektroauto-gegen-diesel-3729677.html) die Es wieder ein wenig relativieren
    Jetzt könnte man auch noch ein wenig Verschwörungstheorie mit einbauen das Über Jahre hinweg die Ölmagnaten die Entwicklung der Elektromobiltät gebremst wen nicht sogar behindert haben.(habe dazu jetzt auf die schnelle leider keine Quelle finden können ist evtl. auch nur eine Urbane Legende inspiriert durch Trabi goes to Hollywood)

    Unterm Strich kann man sagen wen man auf Google nach irgendeinem Thema sucht und keine Ahnung hat muß nicht das 1. Ergebnis (nur weil viel geklickt) auch das richtige sein.
    Sondern man sollte wen man sich wirklich mit einem Thema Auseinandersetzen möchte auf mehr als 1. Quelle zugreifen und evtl. auch abklopfen ob das plausible ist und sich der/die Schreiber sich nicht in Widersprüchen verliert .

    OK das Ist jetzt ne ganze Menge Text geworden hoffentlich war Es nicht zu langweilig weil es nichts mit Spielen sondern im weitesten Sinne mit Google als Suchmaschine zu tun hat.
    Mfg
     
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  6. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Lustig, laut der Dokumentation geht hervor, dass man für jede Applikation die man mit Steamworks nutzen möchte, $100 Dollar bezahlen muss:

    "Ganz gleich, ob Sie den Prozess der Registrierung bei Steam Direct abschließen oder bereits ein renommierter Steamworks-Entwickler sind, können Sie jetzt für jede neue App, die Sie auf Steam vertreiben möchten, ganz einfach eine Gebühr in Höhe von 100 USD (bzw. des Gegenwerts in einer anderen Währung) bezahlen."

    "Steamworks-Entwickler können problemlos zusätzliche Anwendungskredite kaufen, um Ihre nächsten Spiele für die Veröffentlichung auf Steam vorzubereiten."

    https://partner.steamgames.com/doc/gettingstarted/appfee

    Um Steamwork-Partner zu werden muss man diese 100 Dollar entrichten.
    https://steamcommunity.com/discussions/forum/0/1845819570024823636/

    Soviel dazu. :ugly:

    Das mag in seltenen Fällen gehen, der Ordner den du kopierst Installiert aber nicht die benötigten Versionen von MS Visual + oder Net Framework, da wird das dann also Roulette ob die benötigten Versionen auf dem jeweiligen Computer vorhanden sind. Deshalb kann alleine ein korrekter Installer das gewährleisten.

    Bei GOG ziehe ich mir den Installer für das Spiel, sofern notwendig, der alle nötigen externen Sachen mit installiert. Könnte auch von Spiel zu Spiel variieren aber wenn, dann haben die das da eben exakt so aufbereitet dass es auf diese Weise funktioniert, dafür ist die Plattform ja bekannt.

    Wer ein seriöses großes MP-Spiel macht der hat hoffentlich erfahrene Entwickler dabei und entwickelt eine eigene, ordentliche Entwicklung. Die Steamworks-Umgebung dürfte für kleine Projekte und kleine Modi ganz nett sein, aber nicht an eine eigenes entwickelte Geschichte heranreichen. Und die meisten brauchen überhaut keinen Multiplayer oder viel Schnickschnack.

    Nicht ganz, dann musst du nämlich auch einen Server um die Files zu speichern anmieten, ein absolut sicheres Datenbanksystem für die Useraccounts haben nach allen Sicherheitsstandards der Gegenwart, monatlich Geld an Banken abdrücken dafür dass du ihr Bezahlsystem in deinem Shop benutzen darfst und solltest einen guten Rechtsberater für Rechtliches haben, der auch in's Geld geht.

    Ich war in dem Angebot Steam ;)
    Das normale SP-Spiel was die meisten rausbringen braucht keine Steamworkshop und keine Multiplayer-API und den ganzen anderen kram nicht. Da sind die 18% mehr gern gesehen.
     
  7. Crimok

    Crimok
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    Der Launcher/Store ist aber ein Geschäft und es ist natürlich kostenlos in das Geschäft zu gehen. Wenn ich da allerdings unfreundlich behandelt werde, der Service nicht passt, usw. dann kaufe ich dort nicht ein. Du hast schon Recht, dass die Entwickler entscheiden können wo sie etwas anbieten und genau so habe ich das Recht etwas nicht zu kaufen, wenn mir der Ort, wo es angeboten wird, nicht gefällt.

    Das Problem mit der fehlenden E-Mail verifizierung ist, dass jeder der meine E-Mail hat, damit einen Account erstellen kann...

    1. Steam war kein richtiges Monopol. Die Konkurrenz war schwächer, aber es gab welche.
    2. Hast du von Kalkulation keine Ahnung. Kennst du die Kosten, die so ein Store hat? Strom, Mitarbeiter, Arbeitsmittel (PC, Telefon,usw.), uvm.. Im Einzelhandel sind 30-45% üblich. Davon mal abgesehen haben mehrere Stores die 30% gehabt. War also der Standard. Weißt du ob Epic mit den 12% auskommt? Oder wollen Sie Steam dazu zwingen nur noch 12% zu nehmen, weil sie Wissen, dass Steam dann nicht mehr profitabel ist?

    Es wurde öfter schon von offiziellen Quellen erwähnt, dass Epic bei einigen Exklusivtiteln eine Absatzgarantie gibt. Wenn nicht die angestrebte Menge verkauft wird, Zahl Epic die Differenz der festgelegten Summe.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Dezember 2019
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  8. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Äh... ja klar? Oder hast du gedacht du zahlst einmalig 100 Dollar und kannst Steam dann mit so vielen Titeln überschwemmen wie du magst?

    Aber wichtiger: hat wieder nichts mit dem zu tun, was ich gesagt (bzw. geschrieben) habe. Soviel dazu. Ich fühle mich veräppelt.

    Edit: nach mehrmaligem lesen ergibt es für mich noch weniger Sinn. Ich zahle die 100$, um mein Spiel bei Steam veröffentlichen zu können und erhalte damit auch Zugriff auf die Steamworks-Features. Wenn ich doch gar kein Spiel habe, was will ich dann damit? :ugly:?

    Wie gesagt, beim EGS hab ich keine Ahnung, bei Steam funzt es. Aber ein gepackter, kompletter Installer ist natürlich grundsätzlich etwas wünschenswertes.

    Hat wieder nichts mit deiner Aussage und meiner Antwort darauf zu tun. Ich fühle mich ziemlich veräppelt.

    Warum jetzt das gezielte Beispiel eines seriösen, großen MP-Spiels und irgendwelche willkürliche Annahmen, welche Lösung nun besser sei und was keinen MP oder Schnickschnack braucht? Das hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Punkt zu tun, um den es ging: welche Leistungen kann ich für die 30% erwarten?

    Ich fühle mich verarscht.

    Was für Files meinst du? Der Käufer lädt das Spiel doch bei Steam herunter. Du bekommst 100% und nicht "nicht ganz" 100%. Du weisst schon, was das Wort "Umsatz" bedeutet? Aber ja, natürlich muss ich mich dann um einige Dinge selber kümmern, dafür bekomme ich ja die 100%. Oder anders herum: ich will und muss mich nicht um diese Dinge kümmern, dafür trete ich dann den Cut ab.

    Edit: Was ebenfalls geht und wozu mir gerade ein Beispiel einfällt:

    Ich will mich um diese Dinge selbst kümmern, kann das aber nicht überall selbst, wenn ich möglichst große Erreichbarkeit will.

    Kennst du Factorio?

    Factorio nutzt einige der Steamworks-Features nicht, unter anderem den Workshop, und das, obwohl das Spiel viele Mods bietet und auch auf Modbarkeit ausgerichtet ist. Der Grund: das Spiel wird über Steam und die Website des Entwicklers verkauft (Humble, GOG ebenfalls, bestimmt auch weitere). Wenn du es über die Website kaufst, kannst du es auch direkt von den Entwicklern herunterladen, du bekommst zusätzlich aber auch noch einen Steamkey. Für die Mods haben sie deshalb eine eigene Infrastruktur geschaffen, sodass die Modcommunity nicht aufgeteilt wird zwischen Steamkäufern und nicht-Steamkäufern. Einiges an Mehraufwand (und damit Kosten), aber:

    Du holst die "no DRM"-Leute rein. Du holst die "ich-will-den-kleinen-Indie-Entwickler-direkt-unterstützen"-Menschen mit an Bord. Die ganzen "no Steam, no buy"-Schreihälse können das Spiel bei Steam "buyen".

    The winner takes it all.

    Loser ist da nur Epic, welche über (den sehr amüsanten) Sweeney zwar irgendwie etwas ähnliches propagieren, mit ihrer eingekauften Exklusivität aber das Gegenteil fabrizieren und mit ihrem Launcher nicht in die Pötte kommen.

    Nope, du warst ja nicht mal auf Epic-Niveau. :ugly:

    Du gewichtest Features, wie es dir in den Kram passt. Bei Steam ist es dann überflüssiger Schnickschnack, oder Kram, den man sowieso lieber selber macht. 30% für Features, welche ich gar nicht nutze? Unverschämt! Bei GOG sind die 30% aber okay, weil sie in handarbeit alte Spiele auf aktuellen Systemen lauffähig machen. Nur was ist mit dem Indie-Entwickler, der sein neustes Spiel bei GOG verkaufen möchte? Der drückt auch 30% ab, obwohl sein Spiel gar nicht von GOG auf neuen Systemen lauffähig gemacht werden muss. Ein Feature, welches er gar nicht nutzt! Unverschämt?

    Und zu guter letzt noch:
    Bei den Cuts für die anderen Shops sind Werbung, Banner und so enthalten? Oder implizierst du das nur? Da würde mich auch mal eine Quelle interessieren.
     
    Zuletzt bearbeitet: 21. Dezember 2019
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  9. Crimok

    Crimok
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    Hier übrigens mal ein paar Quellen:

    Zu den Anteilen der Shops:

    https://www.gamestar.de/artikel/steam-epic-amazon-psn-shop-anteil,3349896.html

    Epic besteht auf Exklusivität:

    https://www.gamestar.de/artikel/indie-epic-store-ungewoehnlichen-deal,3348280.html

    Epic Store ist nichts für Indie Entwickler. Feature Armut macht das betreiben des Stores mit 12% erst möglich:

    https://www.gamestar.de/artikel/epic-store-indie-entwickler-slitherine,3344564.html

    Unten steht eine Analyse wieso Epic vermutlich genau 12% verlangt:

    https://www.gamestar.de/artikel/epic-games-store-exklusiv-vertraege-ende,3343303.html
     
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  10. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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  11. Cika

    Cika
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    Wie hoch ist nochmal die Umsatzbeteiligung jedes einzelnen Entwicklers bei BlueByte? Bekommen die 0,1% des Umsatzes pro verkauftem Spiel?
    Oder ist es vielleicht nicht eher so, dass die ein monatliches Gehalt bekommen?

    Und hast du die Leute unter der Epic-Sale News, die dort Anno 1800 im Sale gekauft haben, auf ihre "Dekadenz durch Faulheit und Egoismus" hingewiesen?
    Die hätten das Spiel doch bei Uplay kaufen müssen, schließlich bekommen die "Entwickler" da 100% und eben keine 88% :rolleyes:



    Ich denke für die Spiele (ausgenommen natürlich die Gratis-Spiele) muss ich zahlen, und diese sind dann eben untrennbar mit meinem Epic-Konto verbunden.
    Jetzt muss ich mir dan halt überlegen, ob ich ein Spiel + eine Menge nützlicher Features (selbst wenn einige unnütz sind, ich muss sie ja nicht nutzen) bei Steam für 60€ kaufe, oder ob ich das selbe Spiel + kaum Features bei Epic für 60€ kaufe.
    Welche "Version" des Spiels ist, was das Preis-Leistungsverhältnis angeht, wohl die bessere Wahl?
    Immer wenn die ein Spiel in einem Shop kaufst, werden die Features des Shops quasi ein Teil des Spiels, da du sie nur nutzen kannst, wenn die sie auch im entsprechenden Shop kaufst. Deswegen sollte man die Shop-Features schon mit zum Spiel hinzurechnen.

    Bei den Epic-Befürwortern wird das immer damit abgetan, dass das Spiel ja trotzdem das gleiche sei, das drumrum zählt aber auch mit dazu.
    Beispiel Autokauf:
    Händler A bietet mir ein neues Auto mit 2 Jahren Garantie, Händler B bietet mir exakt das selbe Auto zum selben Preis an, allerdings mit 10 Jahren Garantie.
    Ist ja dann egal wo, ich kaufe, ist ja schließlich das selbe Auto :fs:


    Über die Capri Sonne wurde ja schon viel diskutiert hier :rotfl:
    Aber ich glaube ich weioß was du sagen wolltest:
    Man sollte sich die Gratis Spiele bei Epic ruhig holen, das pro verschenktem Spiel der Entwickler X€ von Epic bekommt. Dadurch entehen einem selbst keine Kosten aber man unterstützt den Entwickler trotzdem finanziell, weil Epic ja den Preis für die verschenkten Spiele übernimmt.
    Valide Position und dafür kritisier ich Epic auch nit, können die wegen mir auch ewig so machen.
    Dein Beispiel ist dafür aber arg weit hergeholt bzw. soll den Epic-Kritikern gezielt ein schlechtes Gewissen machen (->Spende an Kinderdörfer)
    Besser:
    Firma XY verteilt im Zuge einer Aktion Capri-Sonne in der der Stadt und für jede verschenkte Capri-Sonne gehen X€ an die Capri-Sun AG.
    Hört sich aber leider nicht so geil an, als wenn man mit seinem Einsatz etwas Gutes tun würde, wie in etwa für Kinderdörfer zu spenden, ist aber halt näher an, bzw ist die Realität.

    Und als Epic dann mal die Chance hatte,m wirklich was Gutes zu tun, als der DARQ-Dev angeboten hat den gesamten Erlös aus dem EGS zu spenden, wenn er das Spiel dort verkaufen darf, haben sie einfach gekniffen, obwohl ihnen dadurch ÜBERHAUPT GAR KEINE KOSTEN entstehen.
    Epic hat damit also aktiv verhindert, dass Geld gespendet wurde. Sie wollten nur verhindern, dass rauskommt, wie schlecht sich die Spiele im Shop verkaufen, wenn sie den Markt eben nicht zu ihren Gunsten manipulieren, indem sie andere Teilnehmer vom Markt abhalten.
    Chapeau Epic, grandiose Leistung.


    Das wichtigste Feature hast du aber vergessen: Reichweite
    Und das ist es, was am Ende das Geld reinbringt.
    Wenn ich jetzt hier bei mir im Dorfladen anfrage, ob die meine Ware, zB meine Zeitung, dort verkaufen, werden die das sicher für weniger als 20% machen.
    Wenn ich jetzt aber bei ALDI anfrage, ob die deutschlandweit meine Zeitung verkaufen, wird der Anteil wohl ein ganzes Stück höher liegen.
    Als "Feature" bei ALDI habe ich dafür aber auch eine riesige Reichweite.


    Natürlich geht es nur darum andere auszustechen.
    Wenn Epic die Wahl hat zwischen einer Koexistenz neben Steam oder eben einem Markt, auf dem es Steam nicht mehr gibt, was wird Epic da wohl wollen?
    Und natürlich ist das, was Epic mit den Exklusiv-Deals macht auch eine Investition, da sie damit wohl im Moment kaum Gewinn einfahren dürften. Das bestreitet ja auch keiner. Trotzdem ist sowas für den Kunden nicht immer von Vorteil.
    Warum bist du dir bei dem von mir markierten Satz so sicher? Da du, genauso wenig wie ich, Einblick in Epics Bilanzen hast, weißt du doch gar nicht, ob 12% überhaupt genügen, um ein Shop gewinnbringend zu betrieben. Genausogut kann ich sagen, dass der Cut bei Epic auf lange Sicht größer wird.
    Ohne irgendwelche Zahlen, kann entweder die eine oder die andere Aussage wahr werden.


    Beszos macht ein Shop auf und verlangt nur einen Cut von 0,1%, indem er den Store mit seinem Vermögen finanziert.
    Über die Finanzierung sagt er in der Öffentlichkeit aber nichts und er gibt auch keine Zahlen raus, bzgl der Einnahmen und Ausgaben des Shops.
    Jetzt will er, dass Steam und Epic nachziehen und ebenfalls nur 0,1% nehmen.
    Wie der Amazon-Store zeigt, es ja möglich, dass man mit 0,1% einen Shop betrieben kann.

    "WHAAA, unerhört dass Epic 12% und Steam sogar 30% verlangen, das geht doch auch mit 0,1%. Guckt euch doch den Amazon-Store an!!!!!!!"

    Besser? Schließlich wird die Arbeit vom Amazon-Store ja jetzt entlohnt.
    Wenn nicht besser, wie viel % braucht man denn um so einen Shop gewinbringend zu betrieben?


    "Firma XY entwickelt einen Algorithmus mit dem man dies und das schneller berechnen kann.
    Wenn ich das jetzt in meine Programm nutzen will soll ich dafür zahlen?
    Das ist ja unerhört, schließlich hat XY ja keine Kosten mehr mit dem Algorithmus, der ist ja jetzt schon fertig entwickelt."

    Ist die Unreal Engine 3 / 3.5 jetzt eigentlich komplett kostenlos, also auch für die kommerzielle Nutzung?
    Epic hat damit ja nun auch keine Kosten mehr, das sie ja jetzt die UE4 entwickeln.
    Das wäre ja ein Skandal, wenn die dafür noch Geld nehmen würden, obwohl die keine Kosten mehr damit haben.
     
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  12. FortuneHunter

    FortuneHunter
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    Der einzige der hier Unkenntnis in Wirtschaft aufweist bist du selbst.

    Mit ein "paar Gbyte zur Verfügung stellen" ist es eben nicht getan.
    Steam händelt das ganze finanzielle für die Anbeiter.
    Das bedeutet sich mit verschiedenen Zahlungsmethodenanbietern rumzuschlagen.
    Refunds zu verwalten, Verwaltung der Zahlungen etc. Das ist auch nicht mal eben so kostengünstig getan.

    Nimm nur mal ein kleines Indiespiel für 2-3 € (die es zu tausenden auf Steam gibt) und nimm jetzt mal die Personalkosten die entstehen, wenn die Zahlungen für dieses Game verwaltet und Abrechnungen gefahren werden etc. Das dürfte in dieser Preiskategorie schon mal schnell die 30% überschreiten.

    Außerdem wie es schon oft genannt wurde: Vertreibst du dein Game auf einer eigenen oder einer anderen Webseite mittels Steam Key zahlst du an Steam keinen müden Heller. Du behälst die 100% abzüglich dem was der Webseitenanbieter unfairerweise für die Arbeiten die du nicht leisten willst bezahlt haben will.
    Das die aber auch nicht umsonst arbeiten wollen obwohl sie ja nur die Keys verschicken ist einfach unfassbar. tststs.

    Willst du den Entwicklern wirklich was gutes tun und noch zusätzlich anderen? Dann kauf deine Keys gefälligst als Steam-Version bei Humble Bundle und zwar zum Vollpreis. Nicht nur dass dann 100% hängen bleiben (abzüglich der Verwaltungsgebühr) sondern du förderst noch Hilfsorganisationen.
    Es wäre wirklich unverandwortlich wo anders zu kaufen. Schließlich willst du ja das Optimum für Entwickler raushauen und hier dürften keine 12% Verwaltungskosten anfallen.
    Da du hier auch deine geliebten EPIC-Exklusivtitel kaufen kannst, sollte das nun wirklich kein Problem darstellen. Zusatz-Rabatte werden selbstredend nicht selbst eingesteckt sondern ebenfalls gespendet.

    Desweiteren steht (wie schon oft hier erwähnt) der Beweis seitens EPIC/Sweeny aus, dass man einen Shop auch lukrativ mit nur 12% betreiben kann.
    Solange ich jede Menge Geld aus den Fortnite-Einnahmen in meinen Shop stecken kann, dann ist es ein leichtes irgendetwas zu behaupten und irgendwelche Forderungen zu stellen.
     
  13. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Das dürfte nicht sein. Du musst dich zwar nicht verifizieren, d.h. Spambots könnten Accounts machen (bei Steam macht hier eine Prevention Sinn, bei Epic gibt's aber ja keine Marketplace und so) aber wenn du deine Email eingibst und versuchst einen neuen Account zu machen wirst du 100% die Nachricht bekommen, dass die Email schon in Nutzung ist.

    Es gab keine. Wer soll das denn gewesen sein? Es gibt ja selbst heute außer GOG und Epic keine, und die beiden sind erst in den letzten Jahren wirklich groß geworden.

    Mir sagen ich hätte keine Ahnung von Kalkulation und dann so eine Frage stellen. Wenn dem so wäre und Epic sich damit selbst schaden würde, müssten Valve das nur aussitzen bis Epic nicht mehr kann. Epic kann aber, und deshalb muss Valve mitziehen, und sie fangen schon an damit. Die Cuts waren einfach extrem hoch. Zum Thema Kalkulation habe ich oben schon was vorgerechnet, wenn du glaubst dass sich beispielweise über 50.000€ für Epic bei 500.000€ Umsatz für den Entwickler nicht rechnen und der kleine Stellplatz im Shop + die paar GB auf den Servern diese Kosten übersteigen würden, dann müsste ich annehmen, dass du nichtmal einen Schulabschluss hast.

    Das ändert nix dran dass Epic nicht jedem Penner der mit dem letzten Drecksgame daherkommt einen Exklusivvertrag gibt und den ausbezahlt weil sie nix besseres zu tun haben. Du musst erstmal ein verdammt gutes Projekt haben für einen Exklusivdeal. Also ist das Argument mit dem sich keine Mühe geben nach wie vor Blödsinn.

    Die Steamwork Features im Voraus implementieren damit du das alles pünktlich mit deinem Spiel releasen kannst? Deshalb ja Kredite im Voraus, das steht nicht ohne Grund in der Dokumentation :ugly: Und wenn du 100 Dollar für die API und alles bezahlst, braucht man auch nicht von kostenlos sprechen. Dann wurde dafür bezahlt, und dann ist das kein + mehr auf Steam.

    Natürlich hat das was mit dem Punkt zu tun, du verarscht dich selber - einen Beitrag vorher noch die Analogie mit dem Fitness-Studio das 60€ kostet und dir Wellness + Sauna bietet die du nie brauchst vs. Mcfit mit Studio Only für 12 Tacken verstanden, und einen Beitrag später sich veräppelt fühlen und nicht mehr blicken wo der Zusammenhang ist. :ugly: Da warst du wohl müde oder betrunken, oder beides.

    Aber nur zur Sicherheit nochmal: Wenn ich weder Multiplayer noch Achievements oder anderen kram brauche, dann bezahle ich trotzdem mit 30% meiner Einnahmen. Und da ich nicht hirntod bin rechne ich nicht damit dass ich Leistungen die ich gar nicht in Anspruch nehme für die 30% erwerbe, weil das für mich eine leere Investition ist.

    Nein aber wenn ich auf Epic 18% mehr bekomme dann fällt die fehlende Werbung weniger in's Gewicht. Was aber wahr ist, ist die Tatsache dass du auf Epic viel viel eher gesehen wirst, weil du in einem noch recht übersichtlichen Shop zwischen relativ qualitativen Spielen gelistet wirst, auf der Frontpage. Während du bei Steam in verschachtelten Dreifach-Untermenüs nur für wenige Tage zwischen dem o.g. Müll gelistet wirst, wo kaum jemand dein Spiel sieht.

    Und das Geld kommt woher? Druckt der Publisher selbst im Keller oder wie stellst du dir das vor?
    Was glaubst du passiert mit dem Monatsgehalt der Entwickler wenn die Firma finanziell besonders gut oder schlecht läuft?

    Das ist auch gut so. Anstatt wie Steam die Beine für jeden Breit zu machen und jeden Schrott reinzunehmen, gibt's bei Epic eine starke Auslese. Und bevor man seinen Shop mit vielen kleinen Indietiteln flutet die es überall gibt, möchte man diese Spiele lieber exklusiv haben. Damit du eben nicht auf Epic kommst und den üblichen 0815 Schrott siehst, den du schon von Steam kennst. Das ist jedenfalls aktuell die Agenda und deshalb sucht man sich erstmal Exklusivtitel um Einzigartigkeit zu erschaffen.
     
  14. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Alles Peanuts im Vergleich zu dem was beim Cut rumkommt. Steam bezahlt eine kleine Monatspauschale für die Zahlungsmethoden, die ist schon am ersten Tag des Monats durch die Sales hundertfach gedeckt.

    Stichwort Fixkosten bezüglich der Kosten für Bezahlsystem & co. Ist der gleiche Grund warum man Last Minute Flüge so günstig bekommt, weil dadurch kein nennenswerter Mehraufwand für den Anbieter anfällt. Und bei Valve werden keine Mitarbeiter die Abrechnungen von Hand erstellen, das läuft alles automatisch ab und wird auf die entsprechenden Konten gebucht und gesplittet und in der Datenbank gespeichert und auf Dashboards visualisiert, wir haben 2019 und nicht 2001. So einen naiven Murks von sich geben, noch nie überhaupt die Nase in einem Wirtschaftsbuch gehabt und dann im ersten Satz groß über Wirtschaftswissen rumtönen.

    Ja, weil die Mammutanteile der Verkäufe ja auch über die Herstellerseiten geschehen :ugly: Kennt man ja, dass die Leute nicht auf Steam kaufen sondern lieber auf der Herstellerseite und auch auf keinen Fall auf Mmoga & co wenn sie schon nach externen Keys suchen. Wie edel von Steam keine Abzüge zu nehmen wenn du was über deine eigene Website verkaufst, schon 100 Dollar für deinen Steamshop Platz bezahlt hast und laufend 30% deiner Einnahmen auf Steam abgibst anstatt einen Einkommensnachweis und die 30% am Monatsende per Banküberweisung von dir einzufordern :ugly:.

    Köstlich.
     
  15. der.Otti Satan's little helper

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    Das Ding heißt "Steamworks Distribution Program", zu deutsch "Steamworks Vertriebsprogramm". Das nimmst du in Anspruch, weil du etwas über Steam vertreiben möchtest. Dafür bezahlst du die 100$, schlicht, um dein Spiel bei Steam vertreiben zu können. Und dann kannst du die Veröffentlichung vorbereiten und, wenn du magst, entsprechende Steamworks-Features in dein Spiel einbauen, auf die du dann Zugriff hast. Musst du natürlich nicht, ich habe ja auch ein Beispiel angegeben, wo es so ist und aufgezeigt, warum es sich trotzdem lohnt. Den Part hast du aber, wie so vieles, einfach weggelassen.

    Deine Analogie passt einfach nicht, weil du da diese Menschen nicht hast, nur die Stores (Fitnessstudios) und die Entwickler (Nutzer des Fitnessstudios). "Spieler", also Menschen, gibt es in dem Szenario nicht, diese sorgen aber ebenfalls für Reichweite, im guten wie im schlechten. Den Begriff "Reichweite" kannst du aber nicht in einer schlichten Zahl ausdrücken. Die Factorio-Macher verzichten also auf das Steamworks-Feature "Mod-Workshop" zugunsten einer größeren Reichweite. Auf wieviel Prozent sollte der Cut dadurch sinken? 27? Die Entwickler investieren sogar noch zusätzlich mit der eigens entwickelten Mod-Lösung, wären dann nicht sogar 25% (oder noch weniger) viel angebrachter?

    Aber sie bekommen dafür Reichweite. Wieviel Prozent ist die wiederum wert, auf was würde sich der Cut erhöhen? Zurück auf 30%? Oder sogar noch höher, da Steam ja sehr hohe Nutzerzahlen besitzt? Wieviel Prozent machen die "Menschen" aber dabei aus?

    Als Karl im TS von diesem Spiel erzählte, welches er schon vor Jahren über die Entwicklerseite als Alpha gekauft hatte, waren alle sofort neugierig. Larry war schon dabei, das Spiel bei Steam in den Einkaufskorb zu packen. Accountzwang, DRM, Launcher? Störte ihn alles nicht, ihm kam es nur darauf an, alle seine Spiele an möglichst einem Ort gesammelt zu haben. Steam war für ihn dieser Ort, weil Steam für ihn einfach der beste Launcher war, was anderes kam gar nicht erst in Frage. No Steam? No buy! Tobi war auch neugierig, aber Tobi war ebenfalls eine Sache ziemlich wichtig: er kauft keine Spiele mit irgendeinem DRM. Denuvo? Geh mir weg damit! Deshalb kaufte er sich das Spiel bei GOG.

    In einer idealen Welt würde die Geschichte nun so ausgehen:

    Als die drei am nächsten Abend im TS waren und gemeinsam das Spiel spielten, stieß auch Chris hinzu. Der wurde ebenfalls neugierig, als die anderen drei so über das sprachen, was sie im Spiel trieben. Chris wollte gerne diesen neuen Store unterstützen, diesen EGS, der den Entwicklern eine höhere Umsatzbeteiligung versprach. Der besaß zwar nicht viele Funktionen, diese sollten aber noch nachgereicht werden und viele Funktionen der anderen Launcher nutzte Chris sowieso nicht, für mehr als zum Spiel starten war ein Launcher für ihn einfach nicht da. Außerdem mochte er Steam nicht, weil der Shop offen für jeden war und sich somit sehr viele "Müllspiele", wie Chris sie immer nannte, dort tummelten. Im EGS dagegen sollte die Auswahl klein, aber fein sein, darauf wollte man sich konzentrieren. Und zusätzlich hatte man ja noch die hauseigenen Titel Fortnite mitsamt Battle-Royal-Ableger und das neue Unreal Tournament, um die Spieler zu sich zu holen.

    Chris kaufte sich das Spiel ebenfalls und die vier zockten Nacht um Nacht hindurch.

    Aktuell sieht es aber wahrscheinlich eher so aus:

    Als die drei am nächsten Abend im TS waren und gemeinsam das Spiel spielten, stieß auch Chris hinzu. Der wurde ebenfalls neugierig, als die anderen drei so über das sprachen, was sie im Spiel trieben. Chris wollte gerne diesen neuen Store unterstützen, diesen EGS, der den Entwicklern eine höhere Umsatzbeteiligung versprach. Als er dort nachsah, fand er es aber einfach nicht. Nach kurzer Internetsuche stellte sich heraus, dass der Entwickler sogar vorhatte, sein Spiel im EGS zu veröffentlichen, aber abgelehnt wurde, weil er es nicht exklusiv im EGS veröffentlichen wollte, egal wie fein das Spiel an sich war. Chris fand das ziemlich schwach von Epic, das war die nächste persönliche Schlappe nach der Einstellung von Unreal Tournament und der schleppenden Entwicklung von Fortnite "Rette die Welt" (für welches Chris ja eigentlich mal 40€ bezahlt hatte) zugunsten dieses Battle-Royal-Ablegers.

    Du darfst dir aussuchen ob Chris nun in die Röhre schaut oder sich entscheidet, dann über GOG oder so zuzuschlagen. Ich bleib bei dem hier:

    Und das mit dem "betrunken" ignoriere ich mal. :fs:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
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  16. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Nö. Du hast hier einfach zum drölften Mal wiederholt was wir beide schon mehrfach gesagt haben. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass der Einkaufspreis von 100 US Dollar in das Steamworks-Vertriebsprogramm pro App diese Features eben nicht zu einer Rechtfertigung für einen höheren allgemeinen Cut machen, weil das durch diese Pauschale gedeckelt wird. Deshalb steht es auch exakt so in der Dokumentation zum Steamwork drin und wird von Valve auf diese Weise betrachtet und gerechtfertigt.

    Ich habe den Spielehersteller (Kunde) und den Dienstleister (Valve/Fitnessstudio) der zu einem Preis X ein Angebot Y anbietet. Wenn ich nur Fitness-Studio und keine Sauna und Wellness will, dann bin ich für 12€ in einem Studio-Only Vertrag richtig aufgehoben und der 60€ Vertrag der diese beiden Dinge beinhaltet die ich überhaupt nicht brauche, ist für mich in keinster Weise als Bonus zu sehen. Deshalb ist es auch irreführend wenn du Features die je nach individuellem Fall überhaupt nicht gebraucht werden als Rechtfertigung für den Cut ansiehst.

    Wenn ich einfach nur eine Plattform will die mir hilft mein Spiel für die Kunden zu verwalten und aufzubereiten und es natürlich auch zu vertreiben und sonst nix - keine Foren, keine Multiplayer Geschichten, keine Launcher Achievements, dann sind 12% bei Epic einfach besser als 30% bei Steam. Die ganzen Bonusfeatues kannst du da 30 mal rauf und runter aufzählen, ich brauche sie nicht.


    Wenn Chris sich dazu entschieden hat nicht von Steam auf EGS zu wechseln weil er da schon ein halbes Jahr Wishlist und paar Tage Bestellungen entgegen genommen hatte, dann ist das halt so. Ist sein Bier und seine Entscheidung - genau darum geht es hier. Wenn ein Entwickler exklusiv zu Epic möchte weil er Vorteile darin sieht, soll er das machen, und wenn jemand Nachteile darin für sich sieht, soll er das eben nicht machen.

    Dem Entwickler jetzt aber einen reinzudrücken weil er lieber auf Steam/Epic/sonstwo ist und man einfach 'aus Prinzip' jetzt boykottiert, ist unreif und traurig. Die Gründe die aufgeführt wurden sind Lachhaft, das hat alles mit dem eigentlichen Verwalten und Ausführen des Spiels nichts zu tun, es gibt keinerlei Beeinträchtigung. Vor allem als erwachsener Mensch so ein derbes Unverständnis dafür zu haben, wieviel mehr Geld diese 18% + Mindestzusicherung für ein Studio bedeuten, was das Studio davon bezahlen oder finanzieren kann um mehr Spiele zu machen; mehr von dem was man so mag. Und sich da so dermaßen einzupinkeln und das Brett nicht vom Kopf zu bekommen weil man nicht bereit ist für diese Leute die einem erstklassige Unterhaltung bieten drei Klicks mehr zu machen, damit es dem Studio und den Mitarbeitern finanziell besser geht.

    Lieber steht man sich selber und anderen im Weg, richtet "maximalen Schaden" auf beiden Seiten an und hat letztenendes ein Problem erschaffen, wo überhaupt keins war. Allerdings vermute ich ohnehin dass die meisten die groß rumtönen dass sie den EGS boykottieren sowieso keinen wirklichen Willen hatten das jeweilige Produkt zu erwerben, sondern nur auf bisschen Meinungsmache im Web aus sind. Denn keiner der nicht unter mentalen Problemen leidet und ein Spiel wirklich gern haben will, würde sich durch solche Banalitäten davon abbringen lassen. Wie gesagt, bei nachvollziehbaren Gründen die in irgendeiner Form das Spielerlebnis schmälern wäre das eine andere Sache, aber was hier aufgezählt wurde, Dinge wie Exklusivdeals, Email Verifizierung, fehlender Warenkorb, langsame Roadmap; das ist alles Pipifax. Das hat mit dem eigentlichen Spiel überhaupt nix zu tun.
     
  17. FortuneHunter

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    Ach ja Peanuts:
    Kartenanbieter verlangen zwischen 2,5 + 3,5% vom Verkaufspreis.
    Lass mal rechnen: Von 50 € wären dass mal eben 1,25 € bzw. 1,75 € - Cut für Steam wären 15 € das mal eben 8,33 - 11,66 % der Einnahmen. Sind also Peanuts Aha.
    Paysafe verlangt 6,75% Transaktionsgebühr. (Eine Gebühr die EPIC auf die User abwälzt. Komisch sind doch nur Peanuts). Wären mal eben 22,5% der Einnahmen.
    Steam Guthabenkarten kosten Steam 15% des Nennwerts (Druckkosten, Einzelhandelsgebühr, Lagerung, Transport etc) Bei 50 € wären das 50 % der Einnahmen.
    Ach ja wieder Peanuts ... Übertrifft ja nur die 12% die Sweeny nimmt (7,50 € bei einer 50 € Karte. EPIC verdient mit 12% aber nur 6 € an den 50€). Deswegen werden wir wohl nie EPIC Guthabenkarten zu sehen bekommen.

    87% der Einnahmen auf Steam setzen sich aus Käufen zusammen die keine Kreditkarten nutzen, wo du also Kosten zwischen 22,5 bis 50% vom Cut an Kosten hast. Sicher absolute Peanuts.

    Würde EPIC diese Kosten haben würden alleine hier

    Bei Kreditkarten 20-30% der Einnahmen für Kreditkarten anfallen.
    56,25% bei Paysafekarten würden von den Einnahmen wegfallen, weswegen EPIC diese auch auf die User abwälzt
    125% wenn sie eigene Guthabenkarten hätten. Und schon hier wäre es das mit den 12% vorbei. Der EPIC-Store könnte sich in diesem Fall schon nicht mehr selbst tragen mit den 12%.

    Aber sind ja alles nur Peanuts.

    Ja sicher wird alles Elektronisch bearbeitet heutzutage. Reklamationen, Rückbuchungen etc auch. Genauso wie Refunds funktionieren hervoragend elektronisch. EPIC hat ja schon bewiesen wie gut das klappt.
    Deswegen hat ja heute auch keine Firma mehr eine Buchhaltungsabteilung. Diese kann man sich ja sparen.

    Aber dein Wirtschaftswissen hast du ja sowieso schon mit deiner "Peanuts"-Aussage eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

    Edel von Steam ist es nicht, da sie keine "Peanuts"-Kosten am Hals haben, sondern diese dann durch den Entwickler/Publisher bezahlt werden müssen ebenso wie die Personalkosten für die Buchhaltung (die es bei dir ja nicht gibt) nehmen sie hierführ eben auch keine Gebühren. Die trägt der Entwickler/Publisher selbst.

    Ja köstlich wie du hier dein Nichtwissen immer wieder unter Beweis stellst und versuchst deine Diskussionspartner ins lächerliche zu ziehen. Zeugt von guter Diskussionskultur.

    Aber da du ja so großes Wirtschaftswissen hast, könnest du uns dann bitte mal Vorrechen wie du einen Onlineshop für digitale Games mit nur 12% Einnahmen lukrativ betreiben willst. Aber vergiss die Peanuts nicht!


    BTW: Komisch, dass du auf den letzten Absatz meines Beitrags nicht eingehst, obwohl du ja nur das Beste im Sinn hast für die Entwickler und ja so großherzig bist und auch anderen was gönnen willst.
    Schmeckt es Dir nicht, dass ich dir vorschreiben will wo du gefälligst deine Spiele zu kaufen hast?
    Köstlich, dass du aber genau das allen anderen Vorschreiben willst.
    Tja schon bitter wenn man mit der eigenen Methode konfrontiert wird.

    EDIT:
    Hier haben wir ja wieder ein Paradebeispiel deines Nichtwissens und deiner Diskussionskultur.
    EPIC schadet sich selbst. Und sie können nur, weil sie die Einnahmen aus Fortnite im Rücken haben.
    Und falls es dir noch nicht aufgefallen ist: Valve sitzt das ganze aus. Sie kaufen nicht plötzlich Exklusivtitel oder greifen zu anderen EPIC-Methoden.
    Nein sie verbessern einfach nur ihre Serviceleistungen für die User und fertig sind sie mit dem ganzen.
    Und siehe an EA und Microsoft kehren mit ihren Games auf Steam zurück. Bethesda kommt auch wieder zurück Sicher weil sie mit ihren eigenen Shop so erfolgreich waren.

    EPIC ist so erfolgreich, dass sie jetzt schon den 2. Sale haben wo sie 10€ pro Spiel von den Fortnitemilliarden verschenken um die Leute in ihren ach so erfolgreichen Shop zu locken.

    Und wenn ich mir die neu angekündigten Exklusivdeals anschaue, sehe ich schon wie erfolgreich sie
    große Titel in ihren Shop integrieren, wenn diese nicht mal mehr mit großen Einmalzahlungen in den Store zu bekommen sind.
    Im abgelaufenen Jahr waren ja noch einige bekannte Studios unter den Exklusivtiteln, die dann gar nicht mehr so exklusiv waren, weil sie jeder auch im Gamepass spielen konnte.

    Auch wenn du es nicht wahrhaben willst. Sobald Battle Royal mal kein Thema ist und bei Fortnite die Einnahmen wegbrechen ist innerhalb kürzester Zeit der EPIC-Game-Store Geschichte.
    Steam muss in der Tat nur das unternehmen was sie zur Zeit schon tun. Die ganze Sache aussitzen.
    Der XBOX-Gamepass und ähnliche Modelle graben EPIC schon ihre Exklusivtitel ab und machen sie für ein Ei und ein Butterbrot für alle spielbar.

    Steam rüstet sich durch besseren Service gegen diese Abo-Dienste (nicht gegen EPIC) und hat schon ein Projekt in der Hinterhand um auch hier mitzuverdienen, während EPIC immer noch der Meinung ist Exklusivtitel (die in den Abos enthalten sind) würden es schon richten und Partner wie UBISOFT (die durch die Unbeliebtheit des EPIC Stores mehr Kunden in den eigenen Store bekommen. Clever überlegt von einem wirtschaftlichen Standpunkt aus) würden sie über die Runden bringen.
    Ohne den Rückhalt von Fortnite wäre der EPIC Gamestore schon jetzt Geschichte.

    Und ein wirkliches Interesse Entwickler/Publisher zu fördern haben sie sowieso nicht, denn sie lassen einfach kein Game im eigenen Store zu, dass nicht auch einen Exklusivdeal eingeht, sondern in anderen Shops ebenfalls anbieten wollen.

    EDIT 2:
    Wo wir grade bei köstlich sind:
    EPIC EXKLUSIV:

    :atomrofl:

    Und sowas lehnen sie ab weil der Entwickler keinen Exklusivdeal aushandeln wollte:
    https://www.metacritic.com/game/pc/darq

    Ja, stimmt nicht jedes Drecksgame darf auf EPIC. Dort versammeln sich nur Qualitätsgames wie das oben aufgeführte oder Rune II deren Entwickler so sehr von ihrem eigenen Game überzeugt waren, dass sie schleunigst nach Release das Weite suchten um sich Bethesda an den Hals zu werfen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
  18. Crimok

    Crimok
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    Danke, für deinen ausführlichen Beitrag. Dadurch musste ich ihm nicht ausführlich erklären was es alles für Kostenstellen gibt. Das Zahlungsarten auch Kosten mit sich bringen, wissen viele einfach nicht. Das Buchhaltungskosten usw. auch anfallen, sollte eigentlich jedem klar sein. Leider ist auch das nicht der Fall, wie man bei Meginaroth Voids Kommentaren sieht.

    Ich gehe jetzt auf jedenfall nicht mehr weiter auf Meginaroth Void ein. Jemanden der keine anständige Diskussion führen kann und andere trotz seiner fehlenden Kenntnisse, beleidigen oder verhöhnen muss, möchte ich mir in meiner Freizeit nicht antun.
     
  19. FortuneHunter

    FortuneHunter
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    Das sehe ich genauso wie Du. Es führt zu nichts und kostet nur Nerven und Freizeit die man besser für Spiele aufwenden kann.
    Insbesondere frage ich mich immer, was man erwartet, wenn man sich so verhält? Leute davon überzeugen, dass es besser ist bei EPIC zu kaufen indem man sie beleidigt und verhöhnt wird wohl nur in einer Traumwelt klappen. In der Realen Welt erreicht man wohl eher das genaue Gegenteil.

    In diesem Sinne an alle: Genießt das Fest und viel Spaß mit eurem Lieben. Ich bin hier aus dem Thread erstmal raus. :xmas:
     
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  20. Crimok

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    Ja, das bleibt auch für mich ein Rätsel.

    Danke, ich wünsche euch auch allen ein schönes Weihnachtsfest und schon mal einen guten Rutsch ins neue Jahr! :xmas:
     
  21. der.Otti Satan's little helper

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    Uff... Teilsätze rausgepickt statt auf den ganzen Beitrag einzugehen, Fehler nicht beachtet (deine Analogie passt einfach nicht, du hast nur zwei Parteien, während wir aber drei haben müssten), ein wichtiges Hauptschlagwort, welches bereits mehrfach, nicht nur von mir, genannt wurde, komplett ignoriert (nicht mal ein halber Satz zum Thema Reichweite/Erreichbarkeit... die scheint in deiner Welt tatsächlich irrelevant für Spieleentwickler zu sein). Zum Schluss willkürliche Annahmen, welche von den "Boykott"-Rufern nun Heuchler sind und welche nicht (so ein sinnloses Thema, Heuchler hast du überall) und ganz viel Fantasie:
    Joar... stand zwar nirgends... aber joar... was ist nun mit dem Punkt der Geschichte, um den es ging? Entwickler zahlt für Features, welche er gar nicht nutzt, hat aber dennoch etwas davon? Welcher Cut nun fair ist und welcher unverschämt? Das, woran du dich aufhängst?:ugly:

    Hinzu kommen Beleidigungen und Unterstellungen, für die du dich nicht mal entschuldigst. Werde ich nicht melden, aber das ist Kindergarten und Trollerei, eine Diskussion mit dir deshalb wertlos. Tschü.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
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  22. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Ich bin auf den ganzen Beitrag eingegangen, dafür muss ich nicht jeden Quote mitnehmen.

    Müssen wir nicht.

    Zeigt nur wie Unaufmerksam du bei der Sache bist, weshalb du dich auch Grundsätzlich selber im Kreis drehst und dann veräppelt fühlst. Ich quote mich mal selbst und widerlege deine falsche Behauptung:

    Joar... ist aber.. joar... der Grund...joar...warum besagter Entwickler..joar...nicht zu EGS wechseln wollte...joar...wenn man mal die eigenen.. joar.. Quellen lesen würde... joar.

    Klar, wer kennt sie nicht, die Singleplayer-Hersteller die enorm von der Multiplayer-API profitieren. :ugly:

    Ich habe niemanden beleidigt, und ansonsten ist mein Ton immer dem meines Gesprächspartners angepasst :yes:

    Typischer Forenuser, kann die Diskussion nicht ganz normal und sportlich verlassen, er muss nochmal allen zeigen, dass er im Recht und sein Gegenüber eine Nulpe ist und er die Diskussion auf keinen Fall verlässt weil er keine Argumente mehr hat, sondern weil seine Hoheit sich nicht mehr mit dem Pleb abgeben will.

    2/10 auf der Kreativitätsskala. Bye. :fs:
     
  23. appo

    appo
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    das stimmt so nicht. es gibt spiele im egs die auch via steam erhältlich sind.
     
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  24. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Wir halten also fest: Valve bezahlt für die 10GB Stellplatz für Spiel X dort wo sie eine Serverfarm angemietet haben paar Cent (10GB/MaxGB auf Server Y), bekommt 100 Dollar Cash direkt für das Einstellen in den Shop, das Spiel verkauft sich sagen wir nur 2000 Mal im ersten Monat. Jetzt hat Steam 30.000€ nur durch den 30% cut eingenommen, 2500€ fallen durch die Kartengebühr weg, macht 27.500€ Umsatz. Und das wenn wir von mikrigen 2000 Verkäufen pro Monat ausgehen, und das auch nur bei einem einzigen Titel. In der Realität verkaufen sich Titel im 50€ Bereich (meist Triple A / größerer Hersteller) zum Releasemonat am allerhäufigsten und Steam hat zehntausende Spiele deren Einnahmen die Kosten für die Datenspeicherung und Verwaltungsgebühren um ein vielfaches wieder einspielen.

    Aber zurück zum Beispiel: Paar Cent für den Serverstellplatz abgedrückt, 2,5% an den Kartenanbieter abgedrückt und bei mikrigen Verkaufszahlen 27.500€ Umsatz gemacht. Mit nur einem einzigen Titel in nur einem einzigen Monat. Ja, sind Peanuts. Allein dieser eine Titel würde schon die Kosten von hunderten anderen Stellplätzen decken, während diese auch noch alle Einnahmen generieren. Bei Paypal liegt die Gebühr übrigens nur bei 1,79% und ich hoffe du glaubst in deinem jugendlichen Leichtsinn nicht, dass Valve den Listenpreis bezahlt und keinen individuellen Vertrag hat.

    Falsch. Der Satz liegt aktuell bei 4,04% und auch hier ist davon auszugehen, dass Valve einen individuellen Vertrag hat. Zumal Paysafe aufgrund der Umständlichkeit eher eines der seltensten Zahlungsmittel ist, meistens für unter 18 Jährige ohne eigenes Konto/Karte/Paypal. https://www.paysafecard.com/en-gb/currency-calculator/

    15% vom Nennwert sind 50% der Einnahmen? :ugly: Und du glaubst, dass Valve pro 50€ Guthabenkarte 7,50€ Vertriebskosten bezahlt? Hallejujah :ugly:

    Krass, von 4,04% Transaktionsgebühr plötzlich auf 56,25%. Kannst du uns zeigen wo man so hohe Gebühren zahlen soll?

    Nein hast Recht, da sitzen Steam Mitarbeiter die ganze Nacht und bearbeiten deine Refunds mit Lichtgschwindigkeit. :ugly: Wie stellst du dir das vor wenn du einen Refund aufmachst und den Betrag wenige Minuten später erhältst? Dass bei Valve keiner was zu tun hat, die gelangweilt im Büro sitzen, außer dir keiner eine Anfrage schickt und das deshalb so schnell bearbeitet werden kann? Man man man. :bse: Natürlich wird auch das automatisch geregelt. Ein Steam Mitarbeiter guckt erst drüber wenn der Refund außerhalb der Gewährleistung liegt, also bei Ausnahmen die die Regeln für Refunds überschreiten, alles andere macht das System automatisch. Deine Vorstellungen der EDV von Megaunternehmen in 2019 ist reichlich angestaubt.

    "According to Valve, any refund made within 14 days of purchase for a game with less than two hours of playtime will be automatically approved."

    https://www.pcgamer.com/steam-refunds/

    Sprach der der glaubte, bei Valve würden die Leute noch von Hand Refunds bearbeiten und jeden einzelnen Verkauf manuell einbuchen :ugly:
    Ich kann dir nur dringend Empfehlen dich bisschen mit Informatik, EDV und Business Solutions auseinanderzusetzen. Deine Vorstellungen davon wie es bei modernen Firmen zugeht ist so fern ab der Realität, dass mir dafür die Worte fehlen.

    Bisher hat sich eigentlich nur gezeigt wieviel Nichtwissen du an den Tag legst. Und meine Diskussionspartner kriegen den Ton den sie mir gegenüber Anschlagen.

    Dein Eingangssatz war übrigens "Der einzige der hier Unkenntnis in Wirtschaft aufweist bist du selbst", nachdem du dann diese Perlen da oben verfasst hast. Auch lustig wie du immer die Buchhaltung aufführst, als ob bei den Millionen Einnahmen pro Monat die zwei drei Buchhalter kostentechnisch irgendwas ändern würden. Ganz davon ab, dass die mit der Thematik des Cuts so wenig zu tun haben wie wenn Valve neue Toiletten für's Büro bestellt oder all seine Büros mit neuen Kaffeemaschinen bestückt. Die Buchhaltung erfasst alle geschäftswirksamen Vorfälle (übrigens auch in EDV-Programmen) und die Einnahmen durch Spiele sind da nur ein einziger ganzer Posten von vielen. Keiner schreibt da jede einzelne Transaktion auf. Da siehst du einen Wert, eine Stückzahl und dann wird das ganze auf den entsprechenden T-Konten vermerkt. Vielleicht schaust du dir mal einen Jahresabschluss an damit du eine bessere Vorstellung davon hast, was die Buchhaltung überhaupt tut.

    Hab ich dir oben vorgerechnet, aber ich glaube, das übersteigt deine Kapazitäten :) Ansonsten kannst du mir ja erklären welche horrenden Verwaltungskosten Epic pro Stellplatz für eine APP mehr als 1000€ kosten sollen. Aber bitte ohne deine Theorie von den hundertausenden Mitarbeitern die 24/7 im Epic/Valve Bunker sitzen und jeden Verkauf iM Zeitalter der EDV schnell von Hand verbuchen. Und bitte auch ohne die Armee von Buchhaltern. :engel:

    Ich komme aus dem Lachen gar nicht mehr raus, herrlich. Also Epic schadet sich in keinster Weise, Investition nennt man das und das hat aktuell lediglich den Effekt, dass Epic bisschen niedrigere Einnahmen hat, die sind trotzdem enorm hoch. Weißt du wie so eine Investition abläuft? Man investiert erstmal Geld was dann weg ist (das hast du gut erkannt) damit aus dem worein man dann investiert hat hinterher Umsatz entsteht der die Ausgaben übersteigt und Umsatz generiert. Dass ein einziges Spiel durch die Provision (ja, auch bei 12% cut) mehr einnimmt als der Stellplatz kostet, hab ich dir ja schon aufgezeigt. Exklusivdeals mit Mindestauszahlung sind die einzige Sache die als Investition zählen, ja. Epic hat auch nicht nur Fortnite Einnahmen im Rücken sondern ist ein nicht öffentlich gelistetes Börsenunternehmen mit extrem liquiden Geldgebern im Rücken, wie zum Beispiel Tencent. Dir ist klar, wir Börsengesteurte Unternehmen funktionieren, oder? Gewinne werden geteilt, Verluste aber auch. Wenn die Einnahmen niedriger sind als erwartet, kriegen die Investoren eine geringere Dividendenausschüttung. Das ist allen Beteiligten bewusst.

    Epic ist also nicht der Idiot als den du ihn darstellst der sich selber gerade zugrunde richtet und sich aus Fortnite finanziert, sondern ein knallhart kalkuliertes Börsenunternehmen bei dem alle beteiligten wissen, worein sie investieren. Man baut sich durch diese Exklusivdeals ein Standbein auf, man wird damit in Zukunft aufhören wenn der Shop dadurch auf die gewünschte Größe und Relevanz gewachsen ist, und diese Rechnung geht auch auf.

    Fortnite ist genau so wie League of Legends ein Unikat, das Spiel lebt nicht vom dem Hype, das Spiel hat den Hype erst gemacht. Selbst wenn alle Spiele in dem Genre sterben wird ein dermaßen beliebtes Spiel bestehen bleiben. Die meisten LoL-Klone sind auch inzwischen tot, LoL geht es bestens. Und auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Selbst wenn das eintreffen würde, würde der Epic-Game-Store sich bis dahin selbst finanzieren, und dann ist da noch die Sache mit der Börse und Tencent.

    Zumal Epic auch durch die Lizengebühren und den Assetstore an der Unreal Engine viel verdienen und man glaube ich auch nicht erwähnen muss, dass jederzeit neue finanziell attraktive Projekte gestartet werden können. Was hier manch einer für naive Vorstellungen von einer großen erfolgreichen Firma hat, dass die einfach so alles in's nichts laufen lässt, sich blind selber vernichtet und alles dann linear geschieht und keiner da eine Ahnung oder Finanzberater hat die diese Szenarien alle schon durchgespielt haben. Erinnert mich an die besoffenen in den Pubs zu WM Zeiten die den Bildschirm anschreien und alles besser wissen, als die Spieler auf dem Feld die bewiesen haben, dass sie wissen was sie tun.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
  25. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Und was die "verschenkten" Spiele betrifft rate ich Mal dazu sich mit Themen wie Conversion Rate auseinanderzusetzen. Da digitale Spiele keine Reproduktionskosten haben gehen die Kosten der Verschenkaktion auf Epic gegen 0. 200.000 verschenkte Einheiten von z.B. Superhot an Leute die das Spiel sonst sowieso nicht gekauft hätten, sind kein minus. Aber das sind zwischen 0-200.000 Usern die jetzt den Epic Launcher haben und möglicherweise Geld im Shop lassen und/oder Epic dadurch sympatischer finden. Diese Aktion kostet also so gut wie gar nichts (die paar Leute die sich das Spiel wirklich sonst gegen Cash gekauft hätten fallen nicht in's Gewicht), sorgt aber für eine weitaus höhere Conversion Rate, also der Rate die angibt, wieviele der Kunden die im Shop browsen dann auch tatsächlich etwas kaufen. Denn die Aktion sorgt für neue Kunden und auch dafür, dass Bestandskunden Mal wieder vorbeischauen, was ganz objektiv zu neuen Sales führt, unabhängig von deren Anzahl.

    Da das ganze erwiesenermaßen gut funktioniert sind Geschenkaktionen bei Firmen schon lange eine völlig normale Sache, auch in anderen (digitalen) Segmenten, nicht nur bei Spielen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
  26. SchnabeltierX

    SchnabeltierX
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    Ich denke mal ich kann hier für alle sprechen, das jeder da kaufen kann, wo er möchte,wenn ich Spiele im Epic Game Store kostenlos hohlen möchte dann mach ich es, wenn ich da was kaufen will, dann wird das erledigt und wenn ich mir Extra eine Konsole wie Playstation oder so kaufe und auf dieser Konsole, das Spiel entweder als Disc oder digital erwerbe, dann mache ich es genauso, Punkt aus. Wenn ich gar nichts kaufen oder kostenlos haben will, dann mache ich das nicht.
     
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  27. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Na komm, weiterer Versuch, hab heute einen halben freien Tag. Und Elefantenhaut ist ja bekanntlich dick. :jump:
    Die wichtige Parts sollte man aber mitnehmen. Stichwort "Reichweite".

    Für eine passende Analogie? Doch. Sonst Fehlt eine der Parteien, die wir haben. Die Kunden des Fitnessstudios wollen in diesem Szenario ja schließlich über das Fitnessstudio ihr eigenes Produkt an ihre eigene Kunden bringen. Diese "eigenen" Kunden fehlen in deiner Analogie. :nixblick:

    Welche falsche Behauptung hast du widerlegt? Das Reichweite relevant ist? Dein Argument mit "bei Epic wirst du momentan viel eher gesehen" nützt einem Entwickler, der erst in drei Jahren sein Spiel veröffentlichen will, gar nichts, wenn bis dahin auch zig andere neue Spiele erschienen sind. Dann geht der da genauso unter. Das ist, wenn überhaupt, ein temporäres Argument.

    Besagter Entwickler? Chris war ein Spieler in meiner Geschichte, kein Entwickler. Und was für Quellen? Es ist eine fiktive Geschichte, passend zu dem Beispiel "Factorio", welches ich genannt habe.

    Ich korrigiere das mal: "Klar, wer kennt sie nicht, die Singleplayer-Hersteller, die zwar nicht von der Multiplayer-API profitieren, die Steam ihnen in die Hand drückt, aber von der Reichweite, die sie durch Steam und deren Nutzer(!) erfahren".

    Wovon hast du mehr: eine nicht verkaufte Einheit deines Spiels, weil Kevin, der Hardcore-No-Steam-No-Buy-Typ, das Spiel nicht im EGS kaufen möchte, oder einer verkauften Einheit, von der du nur 70% erhältst, dich aber auch nicht um Server, Zahlungsmodalitäten etc. kümmern musst?

    Ich habe dir also unterstellt, deine Posts betrunken oder übermüdet zu verfassen? Und falls du jetzt mit "du unterstellst mir Trollerei" antwortest... halb weggelassene Argumente, "Chris der Entwickler"... *hüstel

    Ich habe, denke ich, sehr viel Sportlichkeit gezeigt, als ich, trotz deiner Randbemerkungen, deine Beiträge mehrmals gelesen und sehr ausführlich beantwortet habe, obwohl auf meine Beiträge mehrfach´nur in Auszügen und in knappen Sätzen geantwortet wurde, und zudem meine Aussagen komplett falsch wiedergegeben worden sind von deiner Seite. Allen zeigen, dass ich recht habe, will ich nicht, wozu auch? Ich will dir zeigen, dass deine Aussage "30%" sind unverschämt", schlicht nicht stimmt und du da nach persönlichem Ermessen beurteilst, wie es dir in den Kram passt. Habe ich ebenfalls in einem Abschnitt behandelt, welchen du ignoriert hast:

    Wenn ich dich als "Pleb" ansehen würde, wäre ich erst gar nicht auf dich eingegangen. Die Diskussion verlassen dagegen möchte ich nicht, weil ich keine Argumente mehr habe, sondern weil meine Argumente ignoriert oder komplett falsch wieder gegeben werden.

    Nur mal zur Einordnung, weil ich den Eindruck habe, du hältst mich für einen Steam-Fanboy oder sowas: ich habe jeglichen Launcher und Store auf meiner Festplatte, ob Steam, Origin, GOG, uPlay oder wasauchimmer. Auch der Epic-Client hatte sich da mal getummelt, wegen Unreal Tournament. Das wurde leider eingestellt, Fortnite habe ich mal ein paar Runden angetestet, ist aber nicht meins. Irgendwann hab ich dann ständig Mails bekommen, dass versucht wurde, sich Zugriff auf mein Epic-Konto zu verschaffen. Hatte ich in zig Jahren bei keinem anderen Launcher, hier kam das dann mehrmals die Woche, ich nehme an, es hing mit der Popularität von FN zusammen. Da UT nun weg vom Fenster war und Fortnite nicht meine Sorte Spiel, habe ich um Löschung meines Accs gebeten, da ich den nicht mehr brauchte. Alles, bevor der EGS auf die Bühne trat.

    Und der EGS? Meinetwegen her damit, Konkurrenz belebt das Geschäft, ich arbeite ja selber im Einzelhandel und kenne diese Dynamiken. Sehr rudimentärer Client ohne Features? Damit kann ich persönlich leben, wenn die Versprechungen, Dinge nachzureichen, auch eingehalten werden, und grundsätzlich erst mal alles läuft.

    Aber das, was Epic erzählen, und das,was sie tun, sind zwei konträre Dinge. Ähnlich wie du schießen sie blind gegen Steam und deren Cut, während daneben noch ein halber Dutzend weiterer Stores mit denselben Konditionen stehen. Das wirkt mindestens tunnelhaft und undurchdacht. Die Entwickler möglichst gut unterstützen kann ich auch jetzt schon, die Möglichkeiten dazu wurden genannt. Da braucht es nicht erst Epic für, die mit ihrem Minimal-Cut eine wirtschaftlich ziemlich riskante Schiene fahren (und welche nur dank Fortnite möglich ist).

    Wenn die mal anfangen, sich gute Konzepte einfallen zu lassen, dann kaufe ich da auch vielleicht gerne was (ich habe schon eine ganze Weile Satisfactory im Blick). Gebt mir ein GOG-Connect, sodass ich (einen Teil) meiner Spiele auch bei euch nutzen kann, ganz ohne weitere Kosten. Irgendwas. Bisher kaufen sie aber nur Spiele ein, damit du sie vorerst nirgends anders bekommst und hauen dazu ein paar gratis Games (deren Auswahl ich persönlich allgemein als "sehr gut" ansehen würde), raus, mit denen sie werben, die es aber auch auf anderen Plattformen gibt. Ansonsten bleiben nur ziemlich viele, ziemlich leere Versprechungen.

    Überzeugend ist das nicht.

    ...

    Damn, Chef hat angerufen. :uff::ugly:
     
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  28. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Selbst in drei Jahren wird es bei Epic nicht ansatzweise so brechend voll sein wie bei Steam in drei Jahren, oder bei Steam auch nur heute. Weil bei Epic weniger und dafür wertigere Releases stattfinden, und auch Steam hat lange gebraucht um auf so eine Spieleanzahl zu kommen. Das Argument wird also weiterhin relevant sein, vor allem aber auch gegenwärtig und in den nächsten Jahren, und das ist schließlich der Zeitraum über den wir gerade sprechen, weil's den Cut und dieses Konditionen nur aktuell so gibt wie es sie gibt.

    Reichweite ist auf Steam nicht gegeben. Wie ich bereits schrieb, gehst du dort in verschachtelten Untermenüs ganz weit in den tiefen des Shops zwischen Müll-Releases unter. Es kommen inzwischen ca. 20 Titel pro Tag raus. Drei Tage nach Release ist dein Spiel zwischen 60 anderen Titeln im Müllhaufen den kaum noch einer durchsucht und der sehr weit hinten im Menü versteckt ist. Reichweite kriegst du für deine 30% Cut nicht. Nur gegen Bares, wenn du dich mit Banner bewerben lässt, wenn du so viel Geld hast bist du vermutlich aber auch kein kleiner unbedeutender Entwickler und dein Titel sowieso bekannter. Und auch dann hat man auf Epic die besseren Karten. Denn nachweislich hat der EGS Store über 85 Millionen aktive Kunden die über den Launcher auch Spiele kaufen: https://www.businessinsider.com/epic-games-store-total-users-2019-3?r=DE&IR=T

    Steam hat zum Vergleich 90 Millionen aktive User. Das bedeutet, EGS hat schon fast komplett aufgeholt, wenn das nicht schon in den letzten Monaten seit dem Artikel im Mai geschehen ist, schließlich wurde diese immense Zahl auch in nur wenigen Monaten realisiert. Man kann davon ausgehen, dass die Mehrheit des Marktes (die eben auch auf Steam vertreten ist) inzwischen genau so im EGS ist.

    Demnach ist Reichweite hier schon lange kein Plus mehr für Steam, inzwischen eher durch die Spieleinflation ein Minus.

    Man muss nicht immer direkt unfreundlich sein, es geht auch anders, zum Beispiel wenn man seinem Gegenüber so begegnet:

    Das ist nicht weniger herabwürdigend. Im Grunde unterstellen wir uns mit beiden Aussagen das gleiche, dass der andere nicht wisse wovon er rede.

    Die ganze Debatte darüber ist persönliches Ermessen. Ich habe in meinem letzten Beitrag vorgerechnet wie winzig die Erhaltungskosten für die Anbieter (Steam, Epic) im Gegensatz zu den Einnahmen durch die Verkaufsprovision sind. Sich ein Drittel eines Produktes unter den Nagel zu reissen ohne in irgendeiner Form daran beteiligt gewesen zu sein oder investiert zu haben, ist unverschämt. Selbst Ebay bedient sich nur der üblichen 19% in Höhe der Mehrwertsteuer. Amazon nimmt zwischen 7% und 15% je nach Produktart. Amazon hat für seine Kunden mitnichten weniger zu bieten als Steam. Der Cut den Steam nimmt ist in keinster Weise gerechtfertigt, und auch die Mehrheit der Entwickler finden den Cut unangemessen hoch: https://www.polygon.com/2019/1/24/18196154/steam-developers-revenue-epic-games-store

    Das war für Steam (und vielleicht auch andere) nur möglich weil es keinen wirklichen Wettbewerb auf dem Markt gab. Den gibt es nun aber, und im Rahmen unter den Gesetzen der freien Marktwirtschaft entsteht ein positiver Effekt für Kunden und Entwickler, und die digitalen Anbieter werden es problemlos überleben mit ihrem Cut runterzugehen. Dieser Mechanismus ist übrigens auch nach allem was die Volkswirtschaftswissenschaften hervorgebracht haben wünschenswert, da sich die Preise so "selbst" regulieren und der Markt sich zum idealen Mittelwert durch die Wechselwirkungen anpasst, zugeschnitten auf den bestmöglichsten Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Parteien.

    Ist es nicht, auch dadrauf bin ich oben eingegangen. Stichwörter: Börsenunternehmen, Tencent, Unreal Engine Einahmen durch Lizenzen + Asset Store, Conversion Rate und Investitionen.

    Ich finde manch einer geht da zu fanatisch ran, und analysiert den Launcher so sehr als ob er sich gerade entscheiden müsste ob er mit jemandem eine Ehe eingehen will. Der Launcher muss gar nicht überzeugen. Wenn ich Cyberpunk 2077 spielen möchte und das kommt nur im EGS raus, dann hol ich mir das eben da. Und wenn es auf beiden Platfformen rauskommt, und der Entwickler mehr Cut auf dem EGS hat (und ich damit bessere Bedinungen für Entwickler pushe) dann hole ich das eben dort. Mir würde aber im Traum nicht einfallen den Entwicklern einen reinzudrücken und gleichzeitig auf mein Spielerlebnis im Falle der Exklusivität zu verzichten, weil die Features im Launcher zu langsam entwickelt werden oder mir nicht gefällt dass irgendein EG Mitarbeiter und ein Valve Mitarbeiter sich auf Twitter bekriegen.

    Viel schlimmer aber finde ich ist, dass die meisten verkennen, was Epic Games da tut. Die ganze Geschichte ist eigentlich eine super Sache, aber anstatt sich darüber zu freuen dass der Markt frischen Wind bekommt und Entwickler bessere Konditionen, wird sich darüber echauffiert (weil man inzwischen mehr als verwöhnt ist) einen anderen Launcher installieren zu müssen, oder dass der in seinem ersten Jahr noch nicht das Nonplusultra ist. Es wird gehofft, dass Epic Pleite geht, es wird prophezeiht, dass Epic nicht wisse was sie da machen und sich nur mit Fortnite noch an irgendwas klammern und schon langsam am sterben seien, ohne dass die User das notwendige wirtschaftliche Hintergrundwissen oder Verständnis für die Mechaniken und Preistestaltungen besitzen würden um das zu akkurat zu bewerten.

    Da ist einfach viel böses Blut im Spiel, vorrangig von empörten verwöhnten Leuten die sauer sind weil sie irgendein Spiel nur im EGS bekommen obwohl der Mehraufwand gegen 0 geht und belangloser nicht sein könnte, und weil wir in einem Zeitalter leben in dem das Internet es genießt kollektiv auf ein Individuum oder eine Sache einzutreten und zu schauen, wie weit man es mit der maximalen Negativität bringen kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
  29. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Genau über diese Konditionen reden wir ja. Die hältst du bei Epic für besser, ich nicht. Ich habe dir auch Beispiele aufgezeigt, warum sie nicht besser sind. Du hast bisher aber keine handfesten Beispiele gebracht, du gibst nur Aussagen von Epic wieder. Und das diese im Widerspruch zueinander stehen wurde ja oft genug aufgezeigt.

    Das ist eine schlichte Annahme deinerseits. Woher willst du den Firmenkurs von Epic kennen? Sie widersprechen sich ja jetzt schon:

    "Wir wollen keine Schrottspiele wie bei Steam, nur Qualität"

    MEME

    Krallen sich Spiele wie Rune 2, diesen Mobile-RCT-Port oder dieses eine Rennspiel, dessen Name mir gerade nicht einfällt. Lehnen aber andere Entwickler mit durchaus guten Spielen ab, weil diese nicht exklusiv veröffentlichen wollen, sondern möglichst weitreichend und für jeden.

    Meinetwegen können sie, wie bei Steam, jedes Schrottspiel zulassen, ich sortiere gerne selber aus und freue mich, wenn ich dann dank der Offenheit des Shops ein paar kleine Perlen in meinen Nischengenres finde. Aber erzählt mir doch bitte dann nicht so einen Schwachsinn von wegen "Qualität vor Quantität", wenn auf den ersten Blick sichtbar ist, dass die Intention eine ganz andere ist.

    Du schiebst jetzt die Schuld auf den Entwickler ab? Chris ist enttäuscht, weil Epic ihm etwas versprochen hat und dieses Versprechen bricht. Die Qualität des Spiels ist ihnen piepegal, ihnen geht es darum, Steam eins auszuwischen und mittels eingekaufter Exklusivität Kunden heranzuziehen. Die Steamplanung ist irrelevant, viel wichtiger ist: die eigene Planung ist komplett für die Katz. Da hat man, statt auf vorgefertigte Lösungen für Mod-Support und Multiplayer zuzugreifen, extra eigene entwickelt, um unabhängig von der Verkaufsplattform zu sein und die Spielerschaft dennoch nicht zu spalten. Und dann doch wieder abhängig machen von einem einzigen Store und die Spielerschaft eingrenzen? Alles umsonst, dann hätte ich auch vorgefertigte Lösungen nehmen können.

    Die Entwickler hatten den Deal angenommen. Käufer der Alpha sollten einen EGS-Key bekommen, auch wenn der Entwickler vorher anderes verkündete und sich die Spieler bereits aussuchen konnten, ob sie einen Steam- oder GOG-Key möchten. Karl war damit nicht einverstanden und maulte im TS über den "geldgeilen" Entwickler herum. Larry, welcher Spiele eh nur auf Steam kaufte, hörte schon nicht mehr zu. Tobi war interessiert, aber "No DRM!". Auch Launcher kamen für ihn nicht in Frage, er genoss es, bei GOG klassisch eine gepackte Setup.exe herunterzuladen, auf eine CD zu brennen und sich sein eigenes Offline-Archiv anzulegen. Chris überlegte noch, aber dachte sich: wenn Karl jetzt keine Lust mehr hat und beleidigt ist wegen des Deals des Entwicklers und bei den anderen beiden klar war, dass sie es sich eh nicht kaufen werden aufgrund ihrer Einstellung, dann können wir ja sowieso nicht gemeinsam Spielen. Er schloss das Shopfenster und die vier einigten sich auf eine Runde Bomberman.

    Ich sehe schlicht nicht, wo der Exklusivitätsdeal die klügere Lösung für den Entwickler (und die Spieler) gewesen wäre, nur bei ganz wenigen Ausnahmen: den Entwicklern der Schrottspiele, die nicht fürchten müssen, dass neben dem Titel des Spiels ein "negativ" steht, weil es keine Reviewmöglichkeiten gibt. So kann man ein paar mehr Laufkunden abgreifen. Oder Ubi, welche groß genug sind, dass ihnen ein "Shitstorm" nicht soviel ausmacht, den garantierten Mindestumsatz von Epic und gleichzeitig nebenbei im eigenen Shop 100% des Umsatzes einstreicht, wo sie auch noch die Spieler ansprechen, die möglichst viel an den Erschaffer abgeben wollen, sowie diese "Fuck EPIC"-Typen. Der ganz kleine Indieentwickler, der sein Spiel noch nicht für andere Stores angegeben hat und deshalb keinen (großen) Shitstorm befürchten muss und sich unsicher ist, ob sein Nischenspiel sich genug verkaufen wird, sodass wenigstens die Kosten gedeckt sind und deshalb den Deal annimmt, um da auf der sicheren Seite zu sein.

    Du schränkst dich leider selbst ein. Das Reichweite nicht alleine vorweisbare Nutzerzahlen sind habe ich doch schon aufgezeigt. Es ist auch das Nutzerverhalten wichtig.

    Deshalb doch die Geschichte der Jungs im TS.

    Deine genannten Zahlen sind übrigens falsch von dir interpretiert. In deinem Link steht, dass der EGS mittlerweile 85 Millionen User begrüßen kann. Das heißt schlicht. 85 Millionen Leute haben sich einen Acc für den EGS angelegt. Ob diese auch aktiv sind, wie bei Steam, steht dort nicht. Die Zahlen sind also schlecht vergleichbar und somit unnütz, um irgendetwas zu beweisen. Steht sogar in deiner eigenen Quelle drin:

    https://www.businessinsider.com/epic-games-store-total-users-2019-3?r=DE&IR=T

    Ich unterstelle dir nicht, dass du nicht weisst wovon du redest, sondern ich sehe es. Siehe "Nutzerzahlen der Stores" bei deiner eigenen angegebenen Quelle. Siehe "ich ignoriere weiterhin den Punkt, dass ich auch bei anderen Stores für Features, welche ich gar nicht nutze, 30% abgeben muss und nenne weiterhin auschließlich Steam als Buhmann". Du hast nicht ein Wort bisher dazu verloren, dass du die Features der Stores unterschiedlich zu gewichten scheinst.

    Wir können uns aber gerne darauf einigen, dass wir blöde Bemerkungen sein lassen, egal ob "du trollst doch" oder "du trinkst doch".

    Und andere haben dir vorgerechnet, warum diese "Peanuts", wie du sie nanntest, keine "Peanuts" sind. Wieso jetzt überhaupt die Mehrwertsteuer? Die hat damit gar nichts zu tun, die wird an den Staat abgeführt, die streicht sich nicht der Seitenbetreiber oder der Store ein. :huh:

    Und deine "Quelle" (in dem Artikel, den du verlinkst, ist die eigentliche Quelle) hast du auch wieder nicht verstanden:
    Knapp ein Drittel sind mittlerweile also die Mehrheit? Manch politische Partei würde das freuen. :ugly:

    Leider kann ich so den zweiten Absatz dann nur ablehnen, da die Basis schon nicht stimmt. Den positiven Effekt für Kunde und Entwickler? Das hatten wir ja oben schon. Ein paar Ausnahmen, aber ansonsten nur Nachteile für beide Parteien. Vielleicht ist 30% ja schon der regulierte, ideale Mittelwert und zugeschnitten auf den bestmöglichen Kompromiss zwischen den Bedürfnissen der Parteien? Ich meine, es wird ein Großteil der Stores, die ja 30% nehmen, diese Zahl ja nicht einfach so ausgewürfelt haben.

    Ich bin mir nicht sicher, ob du meine Aussage verstanden hast bzw. wie ich deine verstehen soll. Das war aus Spielersicht gedacht. Ich als Spieler möchte den Entwickler bestmöglich unterstützen. Das kann ich jetzt schon, indem ich bei ihm auf der Seite kaufe und er damit 100% des Umsatzes erhält. Natürlich muss er dann auch noch ein wenig investieren für Datenschutz, Server für die Gamefiles etc., aber diese Kosten sind ja, laut deiner Aussage, nur Peanuts und es würde so oder so immer noch mehr hängen bleiben als wenn man zu Epic gehen würde, denn die wollen ja auch verdienen. Oder aber die 12% sind plötzlich doch nicht mehr tragbar.

    Da hast du dir jetzt irgendwie eine Zwickmühle erschaffen. :D

    Fanatiker hast du leider immer überall dabei. Einfach nicht beachten, da lohnt sich eine Diskussion wirklich nicht (genau wie bei "richtigen" Trollen ^^). Und Cyberpunk holst du dann bitte natürlich bei GOG, da bleibt definitiv mehr hängen als beim EGS, denn das ist ja von den GOG-Betreibern. :teach:

    Der Launcher muss mich nicht überzeugen, aber er sollte mich auch nicht wegekeln. Simple Dinge, die mindestens unangenehm nerven wie eine fehlende Acc-Verifizierung, die dafür sorgt, dass sich irgendein Hannes mit meiner Email-Adresse anmelden kann. Ein Shop, in welchem ich für jedes Spiel den Kauf einzeln tätigen muss. Statt guter Eigenentwicklungen, welche sie exklusiv releasen könnten, kaufen sie Spiele vom Markt weg und schränken dadurch die Spielerschaft in der Wahl ihrer Plattform ein, spalten sie weiter auf, faseln aber gleichzeitig was vom Gegenteil.

    Konkurrenz im digitalen Vertrieb ist eine gute Sache, da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Aber der EGS bringt keinen frischen, sondern einen ziemlich miefigen Wind mit sich, aus den gerade genannten Gründen. "Ohne dass die User das notwendige wirtschaftliche Hintergrundwissen oder Verständnis für die Mechaniken und Preistestaltungen besitzen würden um das zu akkurat zu bewerten" liest sich als Aussage von dir übrigens recht hart wenn man sieht, wie du deine eigenen Quellen uminterpretierst.

    An dem bösen Blut sind Epic selbst Schuld, mit dem, was sie sagen, und vor allem, wie sie es sagen (und wo... bitte, auch wenn es unterhaltsam ist: sucht euch einen vernünftigen Pressesprecher und nehmt Sweeney den Twitter-Acc weg!). Bisher gab es nur Gratis Game und leere Versprechungen. Dementsprechend: ich muss Epic und irgendwelchen Entwicklern nicht "eine reindrücken". Wenn sie mir nichts zu bieten haben, kann ich sie schlicht ignorieren. Gibt genug Spiele und Stores. :nixblick:
     
    Zuletzt bearbeitet: 22. Dezember 2019
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  30. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Du hast bisher nur darauf verwiesen, dass Wellness + Sauna + Fitnessstudio für 60€ mehr Inhalt bietet als Fitnessstudio allein für 12€. Dabei vergisst du aber, dass eben nicht jeder Kunde den ganzen Schnickschnack braucht und deshalb das zweitere Angebot attraktiver findet. Dem Irrglauben saßen auch viele Studios auf für die es vorbei war, als McFit auf den Markt stieß.

    Ist egal ob sie irgendwann auch Schrottspiele aufnehmen oder nicht, bis sie einen so zugemüllten Status wie Steam erreichen wird es viele Jahre dauern, Steam hat das auch nicht von heute auf morgen geschafft und bis EGS soweit ist, ist Steam wahrscheinlich die größte digitale Müllhalde die es gibt.

    Das Ablehnen von Titeln die nicht Exklusiv gehen wollten stehen in keinster Weise gegen Qualität vor Quantität. Ganz im Gegegenteil.

    Direkt das allererste was du in der Headline liest ist, dass diese 85 Millionen Accounts als Kaufkraft aktiv wurden/sind und nicht einfach nur registrierte Accounts.
    Allein Fortnite hatte schon vor gut einem Jahr 80 Millionen Aktive Spieler. Das ist fast so viel wie Steam an Nutzern für alles zusammen hat, allein in einem Spiel.

    Die anderen Stores sind völlig irrelevant weil ich die 30% cut kritisiere, egal wer den verlangt. Deshalb ist es ausreichend, wenn ich mich auf Steam beziehe.

    Die Rechnungen waren quatsch, habe ich oben widerlegt. Und zudem geht daraus nicht hervor wo jetzt der Schaden entsteht, es sind lediglich satte Gewinne festzustellen. Rechnungen hab ich oben gemacht, dann bitte auch direkt Stellung dazu nehmen. Und ich schrieb "in höhe der Mehrwertsteuer" und nicht "als Mehrwertsteuer". Das war nur eine Anmerkung zur Orientierung in welcher Höhe sich der Cut befindet.

    Probably Not = 27%; No = 32%. Macht zusammen 58% die sich deutlich auf der Nein-Seite bei der Frage ob der 30% Cut gerechtfertigt ist positioniert haben. 58% sind über die Hälfte und in dieser Umfrage die deutliche Mehrheit und nicht ein Drittel. 17% gaben an sie wüssten es nicht, 17% sagen vielleicht und nur 6% waren dafür.

    Absolut stehen sogar nur 6% mit Ja gegen 32% mit Nein. Egal wie du es drehst und wendest, die Anzahl der Entwickler die den Cut gerechtfertigt finden sind in der massiven Minderheit.

    Der Entwickler hat mehr Geld und kann damit seine Projekte besser finanzieren, was für den Kunden mehr/größere/bessere Spiele von dem Entwickler bedeutet, von dem sie gerne Spiele kaufen, das ist für beide Seiten gut.

    Wenn dem so wäre würden sich nicht 58% dagegen aussprechen und die Mehrheit des Rests sich im unklaren darüber sein, ob sie das so gut findet.

    Ernste Frage: Weißt du was Fixkosten sind? Peanuts für Steam sind nicht Peanuts für das 3-Mann-Garagen Entwicklerteam aus Düsseldorf. Für Entwickler die wenig verkaufen rentiert sich eine Plattform mehr, weil sonst die Gebühren für Website, Bezahlsysteme, Shopmodule, Rechtsprüfung und all die anderen Dinge die damit einhergehen würden die Einnahmen zu sehr schmälern würden. Von daher ist dein Rückschluss völlig auf dem Holzweg. Du bedenkst auch nicht, dass Valve bei diversen Anbietern ganz andere Konditionen erhält als ein einzelner Spielehersteller, von den Serverfarmen für die Datenübertragung bis hin zu Transaktionsgebühren.

    Ich mach dir ein anderes Beispiel: Ich verkaufe auch digitale Güter (ist jetzt irrelevant welcher Art). Ich habe nur wenige Produkte Online die sich jeden Monat verkaufen, jedoch nicht in ausreichend hoher Stückzahl und aktuell würden die Kosten für eine eigene Website diese Gewinne aufzehren. Allein für die Pro-Variante einer Website mit verschiedenen Bezahlvarianten bezahlt man mehrere hundert pro Monat. Jenachdem, wieviele und welche Features man haben will. Dazu braucht es ein (sicheres) User-Account System, ein Supportsystem, eine Rechtsprüfung (wegen Abmahnungen etc.), jemanden der die AGBs entwickelt und rechtskonform niederschreibt und vieles mehr. Das kostet Eingangs und dann auch monatlich einiges. Würde ich jetzt aber 200 Produkte Online verkaufen, wäre das egal, weil ich diese Kosten locker davon auffangen könnte, da sich die pauschalen monatlichen Kosten nicht ändern und Provisionen nur kleine variable Summen der Verkaufserlöse sind.

    Daher macht es einen große Unterschied wieviele Produkte man in seinem Shopsystem führt und/oder auch wie gut sich diese verkaufen. Höhere Verkäufe werden auch mit günstigeren Konditionen belohnt, beispielweise sinkt bei Paypal die Transaction Fee pro Verkauf ab mehr als 25K Bruttoumsatz pro Monat. Deshalb verkauft übrigens auch kaum ein Hersteller ein Spiel über seine eigene Website und veweist dort lediglich über Links zu Amazon, Steam & co. Selbst Darksiders was ja nun kein so kleiner Titel ist verweist nur auf andere Anbieter auf der eigenen Website: https://darksiders.com/de/hier-bestellen/

    Alternativ kann man sich auch eine eigene Website von einem IT-Dienstleister anfertigen lassen, da bezahlt man einmalig für alles notwendige und danach nur noch für externe Module wie Bezahlsysteme - rentiert sich auf lange Sicht mehr, macht auch durch Individualität mehr her, aber lohnt sich auch erst bei hohem Budget und hoher Transaktionsrate.

    Klar hole ich mir das auf GOG, war nur ein Beispiel.

    Hört doch Mal auf diesen Mythos weiter zu verbreiten, wie oft muss ich es sagen? :ugly:
    Versuch dir Mal einen Account mit deiner Email neu anzulegen. "Du hast bereits ein Konto. Bitte melde dich an" ist die Rückmeldung die du von der Seite zurückbekommst. Nix mit Doppelbelegungen von Emails - wie kann man so eine naive Annahme für realistisch halten? Als ob Epic dermaßen bescheuert wären.

    Wie ich oben schon schrieb, Email Verifizierung dient es nur dazu es Spambots schwer zu machen.

    Dann kaufst du sie eben nacheinander, wie oft im Jahr kauft man sich mehrere Spiele auf einen Schlag :ugly: Der Kaufprozess dauert nur wenige Sekunden nachdem du deine Zahlungsmethode angegeben hast.

    Das machen die Spieler selbst, nicht EG. Das Spiel steht jedem zur Verfügung, es ist ganz normal und vollkommen seriös im EGS erwerbbar, da gibt es überhaupt keinen Konflikt. Und deshalb ist es ja gerade so amüsant, dass sich die Spieler die sich selber einschränken und Probleme machen wo keine sind davon sprechen, dass man ihnen Steine in den Weg legen würde.

    Einfach über den eigenen Schatten springen, Wunschsspiel kaufen, sich freuen den Entwicklern 18% mehr beschert zu haben und das Spiel genießen - es könnte einfacher nicht sein. :yes:

    Kann ich nicht nachvollziehen, es ist das Spiel was mir was bieten muss, nicht der Shop in dem ich nur paar Minuten verbringe.

    Ich geh ja auch nicht auf Amazon und kaufe dann nur Sachen ein wenn der Shop die Roadmap der Entwickler nicht verlassen hat, und wenn mir die Tweets von irgendwelchen Amazon Mitarbeitern gefallen. Ich befasse mich mit den Produkten die es dort gibt, und wenn mich ein Produkt überzeugt kaufe ich es. Mir ist dabei auch egal ob es den gleichen Wasserkocher auch bei Mediamarkt oder Saturn gibt oder nicht. Wenn ich ihn will und es ihn da gibt, hole ich ihn dort - ganz einfach. :nixblick:
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2019
  31. SchnabeltierX

    SchnabeltierX
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    das hat halt immer noch Gültigkeit und hier bei diesem Thema heißt es, ich mach mein Ding, nerve nicht und wir einschließlich Meginaroth Void, machen unser Ding und lassen uns einfach in Ruhe. Denn ich persönlich werde weiterhin,da kaufen wo ich möchte und unterstütze wenn ich möchte oder halt nicht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2019
  32. Cika

    Cika
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    Ändert nichts daran, dass man nicht dem Entwickler mehr Geld gibt, sondern dem Publisher.
    Unsere Firma entwickelt gearde selbst eine Karosserie für einen Automobilhersteller.
    Sobald das Projekt fertig und abgegeben ist haben wir unser Geld, egal wie oft sich das Auto dann am Ende verkauft.
    Und ob der Automobilhbersteller beim Verkauf nachher 18% mehr bekommt, weil er einen neuen Vertriebsweg entdeckt hat, kann uns als Entwickler egal sein, da wir davon keinen Mehrwert haben.


    Da fehlt, wie Otti bereits angemerkt hat, eine Partei.
    Die Entwickler/Publisher sind die Fitness-Studiobetreiber und Epic und Steam vermieten ihnen Immobilien.
    Epic bietet ein Studio ohne Sauna für 12% der Einnahmen in einer Kleinstadt.
    Steam bietet ein Studio mit einer Sauna für 30% der Einnahmen in einer Großstadt, direkt an/in einer belebten Einkaufstraße.
    In dem Studio willst du die Sauna nicht nutzen, du musst sie bei Steam aber auf jedem Fall dabei nehmen/ dafür bezahlen.

    Ist die Steam-Immobilie dann die 18% Mehrkosten wert?





    Also: Das Ablehnen von Titeln die nicht Exklusiv gehen wollten steht für Qualität vor Quantität.
    Dadurch, dass DARQ jetzt nicht exklusiv im EGS ist, ist es qualitativ schlechter geworden?:parzival:
    Als dem DARQ-Dev das Exklusivangebot gemacht wurde, war das noch qualitativ in Ordnung, aber als es auch auf Steam und GOG kam, hat sie die Qualität so sehr gemindert, dass man es nicht mehr im EGS anbieten kann?

    Verstehe ich irgendwie nicht :nixblick:



    Mach mal eine Umfrage: "Hätten Sie gerne mehr Geld?"
    Oder: "Finden Sie es gerechtgfertigt, wenn sie für die selbe Arbeit mehr Geld bekommen würden?" (Damit auch ein Bezug Leistung-Gegenleistung gegeben ist)
    Wie viele da wohl nein sagen?



    Wie vorher schoin geschrieben, ist das Spiel aber direkt an den Launscher/Shop gekoppelt. Wenn du etwas dort kaufst, dann immer das Paket "Launcher-Features+Spiel". Und das ist im EGS nunmal geringer, als es eben bei anderen Shops ist.

    Schade, dass du bei meinem Beitrag (#2669) nur auf den ersten meiner 7 Punkte eingegangen bist. Ich gehe mal davon aus, dass du das im Eifer des Gefechts übersehen hast und jetzt noch nachholst. Ich will dir schließlich nicht unterstellen, dass du degegen keine Argumente hast. :sauf:
     
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  33. Macro82

    Macro82
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    und hat Der Epic Store den jetzt schon einen Warenkorb ?
    [​IMG]




    Nope... (der wurde sogar noch nach hinten verschoben :ugly:)genau so wie andre dinge Die Standart sind und vermisst werden.

    aber angesichts der "Killerapps" die in dem Epic Store kürzlich "raus-erbrochen" wurden kann man Epic zumindest auch noch teils vorwerfen, dass sie mit den "Epic Exklusive Deals " auch noch dafür gesorgt haben das spiele von der Qualität her abnehmen .Dem Entwickler kümmert es ja dank der Umsatz Garantie im Epic exklusive Deal ja nicht was er in welchem Zustand am Epic Markt wirft..... von daher braucht man nur zusehen das man überhaupt irgendetwas abliefert .


    btw es ist schon ein Witz das man auch noch beta Tester für epic spielen soll, weil es der Haufen nicht fertig bringt einen Client zu bauen der bei einer bestimmten klick Kombi nicht abstürzt


    Meanwhile: startet GoG Galaxy 2.0 und hat schon in der Beta mehr Funktionen und features als es ein Epic launcher hat :topmodel: inklusive dem Starten von spielen auf andern Plattformen
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Dezember 2019
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  34. Meginaroth Void

    Meginaroth Void
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    Nur dass Entwicklerstudios und Publisher meistens langfristig zusammenarbeiten und die Studios keine Freelancer sind die ständig zu neuen Publishern gehen. Manche Entwicklerstudios publishen sich auch selbst.

    Beide sind in einer Großstadt und bei Epic wirst du eher gesehen, hab ich oben bereits ausführlicher ausgeführt warum und das auch mit Zahlen belegt.
    85 Mio Kaufkräftige Accounts gegen 90 Mio lediglich "aktive Accounts" auf Steam, während auf Steam alles zugemüllt ist und du bei Epic neben Qualitätstiteln auf der Frontpage landest.

    Qualität vor Quantität bedeutet, dass man gewisse Standards und Vorstellung hat die man erfüllen möchte, anstatt auf pure Masse zu gehen - das setzt Epic um und nur das habe ich korrigiert. Würde Epic DARQ trotzdem nehmen obwohl sie aktuell bis auf wichtige Triple A Titel gar nicht so viele Spiele haben wollen die gleichzeitig auf anderen Plattformen verfügbar sind, dann würde man Quantität vorziehen.

    Das hat nix damit zu tun ob der Cut gerechtfertigt ist, selbst wenn jeder Entwickler mit seinen Spielen 1 Milliarde verdienen würde würde die Frage im Raum stehen ob 30% für die Leistungen gerechtfertigt sind, und der Ansicht ist die Mehrheit der Entwickler auf Steam eben nicht. Das ist eine Preis/Leistungs Bewertung und so fällt sie nunmal aus.

    Zu deinem letzten Beitrag, ich hole das Mal nach, aber nur die Beiträge die ich nicht indirekt schon in anderen Antworten beantwortet habe wie z.B. das Thema Reichweite:

    Bei Steam hat man aber keine längere Garantie, auch kein besseres Rückgaberecht oder dergleichen. Welche Features vermisst du denn im realen Alltag bei deinen Spielen die so kritisch sind, dass du den Entwicklern lieber 18% weniger Share gibst?

    Tatsächlich würde man mit einem 5% Cut bereits Gewinne einfahren. Die Pauschale ist bei so vielen Titeln mehr als gedeckelt (Stichwort Fixkosten) Und die Transaktionsgebühren liegen bei allen Anbietern unter 5%, macht Gewinn, und zwar bei jedem einzelnen Titel täglich in hunderten bis tausenden Stückzahlen. Da kommt jeden Monat eine satte Summe zusammen.

    12% reichen dann obendrein bei weitem aus um von dem Gewinn auch die Weiterentwicklung der Plattform zu finanzieren. Die Investition in Exklusivdeals ist nur dafür da den Aufbau/Popularität des Shops zu beschleunigen und auch ein einzigartiges Sortiment aufzubauen; wenn auch Temporär, hat was mit Branding-Konzepten zu tun und ist durchaus legitim. Aber der EGS könnte auch schon allein durch sich selbst mit den 12% leben, bei weitem - das habe ich oben schon mehrfach erklärt, vor kurzem auch detaillierter mit dem was so an fixen und variablen Kosten pro Monat anfällt.

    Die Aussage, dass der EGS nur überleben kann weil man sich das aus den Rippen der Fortnite-Einnahmen schneidet stimmt schlicht und ergreifend nicht und beruht auf Unwissenheit über die Kostenmechaniken des Shops.
     
  35. der.Otti Satan's little helper

    der.Otti
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    Und du vergisst immer noch das wichtigste: der Kunde, der die Leistung des Fitnessstudios in Anspruch nimmt ist der Endkunde, der Entwickler, der eine Vertriebsplattform sucht, ist das nicht. Und diese Endkunden sind das wichtigste, denn ohne sie auch keine Entwickler und ohne Entwickler keine Vertriebsplattform. Die Analogie wird nicht anwendbar auf den Store-Fall, egal wie sehr du das gerne hättest.

    Immer noch pure Spekulation. Ich mache das mal auch: Wenn Epic morgen verkündet, dass "wir wollen möglichst große Auswahl für den Kunden, damit jeder etwas für sich findet" das neue Motto ist und den Shop für jeden öffnet, der 100$ bezahlt, wie schnell, glaubst du, wäre der dann gefüllt? Die Anzahl der Spiele würde von jetzt auf gleich rapide ansteigen, und vermutlich wären die ersten, die du im Shop findest genau die, die du nicht haben willst, irgendwelche Typen, die ihre Asset-Flips in den Shop stellen, in denen kaum Mühe und Kosten stecken, sodass ein paar Dutzend Verkäufe reichen, um mit Gewinn da raus zu gehen bevor der Betrug auffällt.

    Aber Spekulationen bringen uns nicht weiter. Was wir haben ist: einen momentan noch überschaubaren Shop, wodurch indirekt ein kleiner Entwickler, der sich kein (großes) Marketing leisten kann, mehr Aufmerksamkeit bekommen kann (eine meiner genannten Ausnahmen) und die Sicherheit, dass dies mit der Zeit nicht mehr der Fall sein wird.

    Für das Gegenteil muss der Entwickler abgelehnt werden, weil er die erwartete Qualität nicht bringt. Wenn die Qualität wie gewünscht ist, er aber abgelehnt wird, weil er keinen Exklusivdeal eingeht, dann ist "Qualität vor Quantität" leider reines Gewäsch, denn um die Qualität ging es von vornherein nie. Es geht nur darum, sich Titel exklusiv zu sichern, damit man Leute in seinen Store bekommt.

    Edit: da ich es gerade sehe:
    Das wäre dann aber nicht "Qualität vor Quantität", sondern "Qualität, außer ihr macht es exklusiv, dann geht auch jeder Scheiß". :ugly:

    Scheint ja aber auch so zu sein, passende Beispiele wurden bereits genannt.

    Und wen interessiert die Headline? Du hast sicherlich schon den Begriff "Clickbait" gehört oder fandest eine Überschrift weitaus reißerischer, als der Artikel dann schlussendlich war. Die Zahlen, wie du sie aufgeführt hast, sind leider "nachweislich" falsch.

    Edit: da ich es gerade sehe:
    Nicht "kaufkräftig". Das würde ja bedeuten, dass sie 85 Millionen sehr wohlhabende User hätten. :ugly:

    Deine eigene Quelle:
    https://www.businessinsider.com/epic-games-store-total-users-2019-3?r=DE&IR=T
    Fucking. Reißerische. Überschrift. Wie auf zig Seiten im Netz. :ugly:

    Der Autor schreibt es dann doch noch mal deutlich aus im Text:
    Die Steamzahlen waren da schon mehr als ein Jahr alt und liegen mittlerweile wohl noch etwas höher. Epic hat schlicht 85 Millionen registrierte Accounts bei sich gehabt zu dem Zeitpunkt. Wieviele davon überhaupt aktiv sind und eventuell auch Spiele kaufen steht da nicht. Steam hat weitaus mehr registrierte Accs, es waren im Mai diesen Jahres eine Milliarde! "Lediglich" 90 Millionen sind monatlich aktiv, sprich, loggen sich mindestens einmal im Monat ein, 47 Millionen tun es täglich. Im Gegensatz zu Epic gibt es sogar offizielle Zahlen über "Käufer":
    https://steamcommunity.com/groups/steamworks/announcements/detail/1697194621363928453

    Bei GOG hast du ihn aber als "möglicherweise gerechtfertigt" gesehen, da war es urplötzlich ein "anderer Fall".
    Das passt nicht zusammen. Und was mit dem Entwickler ist, der ein neues Spiel veröffentlichen möchte, welches gar nicht auf ein modernes OS angepasst werden muss, hast du auch nicht beantwortet. Ein Feature, welches er nicht nutzt.

    Die Rechnung hast du jemand anderem gegenüber gemacht, aber direkt beim Klick auf deine erste angegebene Quelle sehe ich, dass du wieder die dortigen Zahlen falsch verstehst. Wenn ich dort die Währung meiner PSC eingebe (Euro) und die Währung des Shops, in welchem ich kaufe (Euro), dann steht dort "not possible"... die PSC-Seite, welche du verlinkt hast, hat mit Währungsumrechnung zu tun, wenn du mit einer PSC in einer bestimmten gekauften Währung bei einem Shop mit einer anderen Währung (weil deine eigene nicht unterstützt wird) zahlen willst, nicht mit der Transaktionsgebühr, wenn du in deinem Shop Paysafe als Zahlungsart zulassen willst, dazu musst du hier gucken. Du weisst nicht mal, mit was für Zahlen du da rechnest. :huh:

    Ebay nimmt sich also nur 19% der Transaktion. Du berücksichtigst aber auch, dass Ebay dafür unter anderem keinen Vertrieb übernimmt? Wir wollen ja vergleichbar bleiben.

    Du kannst doch nicht einfach die beiden Antwortoptionen zusammen schmeißen und so tun, als ob es ein und dieselbe wäre? "Probably not", wahrscheinlich nicht. Man fühlt es so, man weiss es aber nicht, da schwingt ebenso Unsicherheit mit wie bei "maybe". Du kannst aus der Umfrage als grobe Tendenz rauslesen: es herrscht Unsicherheit.

    Zudem, wie Cika erwähnte: wieviel sagt eine solche Umfrage nun darüber aus, ob der Cut von 30% wirtschaftlich gesehen unfair ist, ob 12% rentabel genug sind, so einen Shop zu betreiben? "Finden sie, dass sie zu wenig verdienen?" Wie viele Leute würden diese Frage wohl mit "ja" beantworten? Wahrscheinlich der Großteil. Allerdings nicht, weil man faktisch weiss, dass man zu wenig verdient, sondern weil man es so fühlt. Ob es nun tatsächlich so ist, darüber sagt die Umfrage schlussendlich wenig aus.

    Nein, er hat nicht mehr Geld. Er hat mehr Umsatz bei jeder verkauften Einheit im EGS gemacht, dafür aber seine Reichweite eingeschränkt und viel weniger Einheiten verkauft, weil die potenzielle Kundschaft kleiner ist. Statt Karl, Larry, Tobi und Chris hat nur Karl das Spiel gekauft. Und den haben sie auch noch mit ihrem Verhalten vergrault. Weniger Geld, Projekte werden schlechter finanziert, und die mehr/größeren/besseren Spiele von dem Entwickler werden nicht gerne gekauft, weil sie von "diesem geldgeilen Entwickler, der den Exklusivdeal annahm", stammen.

    Die, die ich in meinem Post aufgezählt habe. Ich möchte jetzt nicht jedesmal meine eigenen Beiträge zitieren müssen, nur weil du immer was weglässt beim zitieren. Lies es nach. Eingeschränkte Reichweite, (temporärer) Ausschluss von weiteren Vertriebswegen, Ausschluss von Zielgruppen.

    Diese Zahlen... das hatten wir ja gerade. :uff:

    Natürlich kenne ich Fixkosten, wie gesagt, ich arbeite im Einzelhandel. Und ich bedenke doch die ganze Zeit, dass es für die Garagenentwickler was anderes ist als für Steam und dass Valve Sonderkonditionen bekommen. Ich argumentiere ja die ganze Zeit aus dieser Warte heraus. :D

    Dein Beispiel widerspricht mir auch nicht (genauso wenig wie ich deinem Beispiel widerspreche, das ist vollkommen richtig), aber das geht doch nur in Richtung der Frage "wann lohnt sich ein eigener Shop/wann nicht?", wir sind aber bei "ich kann mir keinen eigenen (großen) Shop leisten, welchen vorhandenen nehme ich nun, um mein Produkt zu vertreiben?".Welchen Store mit welchem Cut wähle ich?

    Dir ist bei Darksiders bewusst, dass es von keinem unabhängigen Entwicklerstudio stammt, welches ihr Spiel selbst vertreibt? Die gehören zu THQ Nordic, denen gehört das Spiel, bei dem Entwickler wird da vielleicht eine Bonuszahlung drin seien,wenn das Spiel eine gute Metacritic-Wertung bekommt, von dem höheren Cut werden die nicht viel sehen.

    Viel kleinere, unabhängige Entwickler, denen ihr Spiel gehört, machen es doch vor, dass es geht, Factorio wieder einmal. Du kannst es bei denen auf der Seite kaufen, sie erhalten dort 100% des Umsatzes, obwohl du mittlerweile auch einen Steamkey bekommst. Valve verdient nichts daran. Sie hatten, wie in deinem Beispiel, nicht die finanziellen Mittel, um bspw. unzählige Zahlarten zu unterstützen, du hattest (und hast) Paypal und Kreditkarte. Deshalb haben sie sich weitere Vertriebswege gesucht wie Steam und GOG, da sie selbst keinen größeren Shop stemmen konnten. Das kostet sie einen Teil des Umsatzes, der Spiele, die sie auf diesen Vertriebswegen verkaufen, dafür müssen sie aber nicht selber investieren und es haben viel mehr Leute die Möglichkeit, das Spiel zu kaufen. Sie müssten den eigenen Shop längst nicht mehr betreiben und könnten Kosten sparen, aber sie haben die (von Steam gegebene) Möglichkeit dazu, es in dem kleinen Maßstab trotzdem zu tun und zusätzlich zu profitieren.

    :hoch:

    Doppelbelegung? Ich rede hiervon. Ob sich nun ein irgendein Spambot oder ein echter Mensch mit meiner eigenen Email bei irgendeinem Service registrieren will ist mir da relativ egal.

    Ich beispielsweise in der Regel. Und schau mal in die "richtigen" Steam- und Epic-Threads, wenn Sale ist. :ugly:

    Du solltest nicht von deinem Kaufverhalten auf das von anderen schließen. Logischerweise wird jemand, der sich einmal im Monat das neueste AAA-Spiel gönnt für 60€ sich nicht an einem fehlenden Warenkorb stören. Ich dagegen gebe zwar vielleicht (nicht jeden Monat) genauso viel wie dieser Spieler aus, kaufe dafür aber 5-10 kleine Titel, oder aber DLC für Rocksmith. Unterschiedliche Interessen, Zielgruppen, Verhaltensmuster beim Kauf.

    Es ist schlicht unpraktikabel dann 5-10 Mal diesen Prozess zu durchlaufen. Bedenke: "potenzielle Kundschaft" ist nicht nur "Store X hat Y Millionen Nutzer", sondern auch das Verhalten dieser Nutzer. Und Menschen sind (zum Glück) nicht gleich.

    Menschen sind nicht gleich, das ist unheimlich wichtig und hat nichts mit "über den eigenen Schatten springen zu tun"! "Über meinen eigenen Schatten gesprungen" bin ich vielleicht, als ich mich (mehr oder weniger unfreiwillig) meiner Spinnenphobie gestellt habe, aber die wenigsten dürften wohl eine richtige Epic-Phobie besitzen. Es ist Ablehnung, ob nun aus "Prinzip", Faulheit, Unsicherheit, Moral oder anderer Bedenken..

    Du kannst aber diese nicht-gleich-tickenden Menschen ansprechen. Nochmals: Interessen, Zielgruppen. Entwickler wollen ihr Spiel verkaufen.

    Der Entwickler von DARQ wollte das, Epic schränkt sie darin aber ein. Und hinzu kamen/kommen noch weitere Dinge seitens Epic, für die die Spieler und Entwickler ebenfalls nichts konnten, wie die Abwälzung der Zahlungsgebühr auf den Käufer (Spiel war wieder teurer) oder dem fehlenden Regional Pricing (Spiele waren für manche unbezahlbar). Steine, die von Epic in den Weg gelegt worden sind, weil sie wahrscheinlich aufgrund des 12% Cuts nicht anders können.

    Natürlich muss der Shop mir was bieten, nämlich ein Spiel, was mir etwas bieten könnte. :ugly:

    Bisher gibt es halt einen kleineren (noch nicht fertigen) Titel, der mich interessiert und Spiele, welche mich interessieren (nur Interesse, kein "Hype", kein "das ist so einzigartig, das will ich haben") gibt es unzählige. Warum sollte ich von all diesen Titeln ausgerechnet das kaufen, für dass ich mich irgendwo (wieder) neu registrieren müsste, um dann wahrscheinlich aufgrund meiner bevorzugten Zahlungsart mehr zahlen zu müssen als woanders (wenn es denn das Spiel woanders gäbe), anstatt einfach eines der anderen interessanten Spiele da draußen, wo ich das nicht muss?

    Und damit dann nebenbei noch einen Shop finanziell unterstützen,welcher zwar mit "mehr für den Entwickler" wirbt, aber dann ausgerechnet denen Steine in den Weg legt und es ihnen verweigert zu wachsen, wie sie es möchten weil sie nur dabei helfen sollen, Epic wachsen zu lassen?

    Hab wenig Plan von Tweets und keinen von Amazon. :ugly:

    Wenn es dir egal ist, dann müsste dir ja auch der Cut egal sein,stattdessen rechnest du mit falschen Zahlen vor, dass er profitabel sein kann und Steam und andere zu viel nehmen und argumentierst mit "mehr für den Entwickler", während du Publisher meinst.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2019
    Cika und SchnabeltierX gefällt das.
  36. SchnabeltierX

    SchnabeltierX
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    49
    Danke der versteht das einfach nicht, ich zum Beispiel habe mir das Spiel Celeste auf einem Steam-Sale gekauft, habe das Spiel gespielt irgendwann kam eine Stelle, die einfach ständig abgestürzt ist(auch andere Spieler hatten das Problem bei Steam), daher habe ich mir überlegt, es mir nochmal als Cardrigemodul für eine zukünftige Switch zu kaufen, hier auf GameStar hat mir jemand im Kommentar Bereich gesagt, man kann Celeste, direkt über die Entwicklerseite-DRM frei bei itch.io kaufen, ich bin also sofort hin und habe es mir für Vollpreis, was 20Dollar sind, gekauft und das, obwohl es der Entwickler gerade 50 % günstiger anbietet.
    Man kann nämlich entscheiden, wie viel man abseits des angezeigten Preises, darüber hinaus bezahlen möchte. <-- das ist Kundenbindung und guter Produktvertrieb!

    Es hätte aber schon genügt, wenn Epic Games gesagt hätte: „Leute, bei uns bekommt ihr das Spiel DRM-Frei und die Entwickler bekommen 88%“ Ich wäre sofort dabei gewesen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2019
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  37. Macro82

    Macro82
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    Ich will dir da ja nicht drein reden aber die aussage kommt schon indirekt von Tim Sweeney selbst.Du weist schon .... dem Chef von Epic selbst
    Sprich das Der epic Store sonst mit dem Kostenmodell/cut so nicht tragbar ist .

    https://www.reddit.com/r/pcgaming/comments/alv1l0/tim_sweeney_head_of_epic_games_admits_that_12/
    https://twitter.com/TimSweeneyEpic/status/1091025939109199879?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweetembed|twterm^1091025939109199879&ref_url=https://s9e.github.io/iframe/2/twitter.min.html#1091025939109199879

    (er ist doch wirklich nett wie er die kompletten kosten auf den Kunden abwältzt, oder? :atomrofl::ugly:)

    Und Epic generiert eben seine größten Einnahmen atm ua zu einem großen teil Mit Fortnight /und Lizenz einnahmen (wodurch die Firma überhaupt mal in die Lage kam So etwas durchzuziehen) und hat Investoren wie chinesische Firma Tencent die nebenbei nicht gerade und unbedingt zu den Guten in der Spieleindustrie gehören und davon auch ein Stück von Kuchen abhaben wollen. nämlich alles .

    Also rate ma wer die grosse Posse zahlt.und warum epic sich es leisten kann und atm wie ein irrer spiele tonnenweise am Stück verschleudert und verschenkt und warum die dazu überhaupt in der Lage sind. Umsonst ist hier absolut gar nichts.Nicht mal der tot.





    mach mal halblang ! von Weiterentwicklung kann man hier angesichts von dem Unwillen und Extrem hartnäckigen Sträuben überhaupt mal die grundlegenden Features einzubauen oder vernünftigen Kundensupport usw zu bieten nicht gerade reden.

    Siehe Shop Waren Korb weiter oben...Der auf irgendwann und " Duke Nukem forever like " "when its done!" verschoben wurde.....

    Das ist mehr ein Dahinsiechen....
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2019
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  38. Cika

    Cika
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    Das ist bei uns als Dienstleister auch nicht anders. Wir arbeiten jetzt auch schon 15+ Jahre mit immer den selben Automobilherstellern zusammen. Trotzdem werden wir an den Verkaufserlösen nicht beteiligt.
    Warum können sich kleiner Studios denn mittlerweile selbst publishen? Weil es dank Steam so einfach ist wie nie.
    Wo sind denn die ganzen Stardew Valleys, Rimworlds und Factorios aus den 90ern, wo kleine 5-Mann Studios oder sogar nur ein Entwickler ein super Spiel auf den Markt gebracht haben?



    Nein, du hast in deiner Quelle einfach nur die Headline gelesen, wie Otti auch schon angemerkt hat.
    Epic gibt nur Zahlen raus, wie viel Accounts es gibt, Steam gibt an, wie viele sich auch einloggen.
    Soll heißen, die ganzen Fake-Accs, die mit fremden Mails (dank fehlender Verifizierung) erstellt wurden, sind in den 85Mio mit inbegriffen.
    Wie erklärst du dir, dass bei 85Mio aktiven, zahlenden Accs, die wöchentlichen Gratisspielen nur 20-30Mio mal beansprucht wurden?
    (Gab dazu mal ein Bild in diesem oder dem anderen großen Epic-Thread zu den Zahlen der Downloads.)
    Schön wären mal Zahlen, wie viele Accounts in den letzen 6 Monate mehr als 60€/$ ausgegeben haben auf den beiden Plattformen.
    Da wird Epic sehr weit entfernt sein, von den Zahlen von Steam.
    Warum sonst sollten sie jetzt die 10€ und damit bares Geld verschenken, wenn sie doch annähernd die selbe zahlende Playerbase haben wie Steam?
    Wenn 50Mio Kunden diesen Gutschein in Anspruch nehmen, hat Epic mal eben eine halbe Milliarde(!!!) $ verschenkt und dadurch so gut wie keinen Gegenwert für bekommen.
    Wie sollte der Gegenwert auch aussehen? Die 50Mio sind ja zum größten Teil Kunden die schon da sind und keine Neukunden. Sicher werden da auch Neukunden dabei sein, aber würde es Epic um die Neukunden gehen, hätte man den Gutschein auch an einen neuen Account verknüpfen können, sprich bestehende Accounts bekommen keinen.
    Da sie den Gutschein aber für alle Kunden anbieten, und dann sogar noch einen neuen bei (fast) jedem Verkauf dabeigeben, lässt eigentlich nur 2 Schlüsse zu:
    1) Die bestehenden Accs kaufen bei Epic normalerweise nichts. Durch die 10€ sollen sie animiert werden, doch etwas zu kaufen.
    Wenn 85Mio Accs sowieso bei ihnen kaufen, so wie von Dir angegeben, warum sollten sie dann so eine extrem teure Aktion durchziehen? was uns zum 2. möglichen Schluss bringt:
    2) Epic hat keine Ahnung und verschenkt Geld ohne Gegenleistung. (Halte ich für unwahrscheinlich)

    Nehmen wir mal an deine Zahlen stimmen: (ebenfalls mit reingenommen ist die Annahme, dass man ein Shop mit 5% betrieben kann. Die Gewinspanne wären demnach 7%)
    Du betreibst einen Shop und hast zusammen mit deinem Konkurrenten ein Duopol (Steam hatte ja angeblich immer ein Monopol, wenn jetzt aber 95Mio zahlende Accs gegen 85 Mio zahlende Accs stehen, kann man wohl von einem Duopol sprechen).
    Bei einer Aktion verschenkst du jetzt an jeden Kunden einen (oder auch mehrere) 10€ Gutscheine. Dieser Gutschein wird gültig, wenn man für 15€ etwas kauft. Da man aber nur einen Teil des Kaufpreises als Cut (12%, davon 7% Gewinn) erhält, kann man sagen:
    Sobald ein Kunde mit 1,05€ Gewinn (15*7%=1,05€) einbringt, schenke ich ihm 10€.
    Das teuerste Produkt im Shop kostet 50€, dort wären es 50*7%=3,50€ Gewinn und ich verschenke wieder 10€
    Mit jedem Gutschein mache ich also garantiert 6,50€ Verlust und maximal 8,95€ Verlust. Wenn wir davon jetzt einfach mal den Durchschnitt nehmen sind wir bei ~7,70€ Verlust pro Einkauf. Wahrscheinlich wird der Wer sogar eher höher liegen, da günstige Spiele sich mit Sicherheit öfter verkaufen als teure, aber bleiben wir bei den 7,70€.
    Was willst du mit dieser Aktion bezwecken?
    Wenn du davon ausgehst, dass jeder Account im Schnitt 1,5 Gutscheine in Anspruch nimmt, kommst du auf einen Verlust von fast einer Milliarde.
    Was wäre der Gegenwert, der eine eine Milliarde € Investition wert ist?



    Sie wollten DARQ doch haben, also ist davon auszugehen, dass es ihren Qualitätsstandards entspricht.
    Als der Dev dann aber Multiplattform bzw. Multistore releasen wollte, hatte Epic kein Bock mehr.
    Epic sagt doch hier einfach nur "Du machst das so wie wir wollen, oder du kannst dich verpissen, Qualität hin oder her"
    Da es ihr Shop ist, ist das ja auch ihr gutes Recht, nur das sollen sie nicht so ein Schwachsinn von "Qualität vor Quantität" labern.
    Der Leitsatz bei Epic ist doch momentan "Exklusivität vor Qualität". Wie sonst erklärst du dir solche Gurken wie Rune 2 (47 - 5,4), RollerCoaster Tycoon Adventures (56 - 5,8 /Switch - keine PC-Wertung vorhanden) oder Dangerous Driving (62 - 3,7)? Metacritic in Klammern (Metascore - Userscore).
    Zum Vergleich DARQ (70 - 7,8). DARQ hat demnach die höchste Qualität, die anderen 3 Titel haben aber Exklusivität.
    Daher das nächste mal besser von "Exklusivität vor Qualität" anstatt "Qualität vor Quantität" sprechen.

    Und zu DARQ noch aus meine vorherigen Post (#2669), was für Epic am meisten zählt: Epic selbst:

    "Und als Epic dann mal die Chance hatte,m wirklich was Gutes zu tun, als der DARQ-Dev angeboten hat den gesamten Erlös aus dem EGS zu spenden, wenn er das Spiel dort verkaufen darf, haben sie einfach gekniffen, obwohl ihnen dadurch ÜBERHAUPT GAR KEINE KOSTEN entstehen.
    Epic hat damit also aktiv verhindert, dass Geld gespendet wurde. Sie wollten nur verhindern, dass rauskommt, wie schlecht sich die Spiele im Shop verkaufen, wenn sie den Markt eben nicht zu ihren Gunsten manipulieren, indem sie andere Teilnehmer vom Markt abhalten.
    Chapeau Epic, grandiose Leistung."


    Die Entwickler zwingt doch keiner auf Steam zu gehen. Sollen sie es doch nur über ihre eigene Seite vertrieben, mit eigenen Servern, Zahlungsmethoden, Nutzerkonten und allem drum und dran.
    Wie, dann rechnet sich das nicht mehr? Ja, sowas aber auch.

    Haben die befragten Entwickler Einblick in Valves Bücher und können so die Ein- und Ausgaben von Valve richtig beurteilen?
    Die Befragten haben einfach nicht das Wissen um die Frage beurteilen zu können. Die Antworten sind halt nicht durchdacht (können sie ja ohne Zahlen gar nicht sein), sondern gefühlt und hat daher halt 0 Aussagekraft über die gestellte Frage.
    Frage: "Finden sie, dass X>1000 ist?"
    Da können dann am Ende 90% sagen "Nein", wenn X dann aber 2000 ist, hatten halt die 10% recht und eben nicht die 90%
    Und da die Befragten eben X nicht kennen, können sie die Frage eben auch nur nach Gefühl beantworten, was aber wiederum 0 Rückschlüsse auf den wirklichen Wert von X zulässt.


    In-Home-Streaming und Achievments finde ich persönlich wichtig, aber warum sollte ich dem Entwickler weniger Share geben?
    Gut 95% meiner Spiele kaufe ich bei Humble, daher kann man eigentlich eher kritisieren, dass ich die Steam-Infratruktur nutze, sie dafür aber kaum entlohne ;)



    5% decken also schon die Kosten, demnach macht Epic 7% Gewinn.
    Auf die Kosten runtergerechnet hat Epic also eine Gewinnmarge von 140%.
    Findest du so eine große Gewinnmarge nicht unverschämt?
    Schließlich sind die 140% ja Geld, was man eigentlich den Entwicklern zukommen lassen könnte.
    Epic könnte doch einfach einen 5,5% Cut nehmen, dann hätten sie immernoch eine Gewinnmarge von 10% und die Entwickler würden nochmal 6,5% mehr Geld bekommen um bessere und mehr Spiele für die Spieler entwickeln zu können.
    Gehen Epic die Entwickler also eigentlich am Arsch vorbei und es geht ihnen nur um ihren eigenen Profit?

    Und siehe Marco82:

    Von Twitter, Hervorhebung durch mich:

    Also muss Epic bei einigen Zahlungsmethoden in Entwicklungsländern(!) dem Kunden Extra-Gebühren berechnen, da man das mit dem 12% Cut sonst nicht finanzieren kann.
    Guckt man dann bei https://www.epicgames.com/store/en-US/about in die Liste findet man halt u.a. Entwicklungsländer wie Russland, Finnland oder auch Deutschland, unter anderem für die Zahlung mit einer Paysafecard.
    Durch

    wissen wir nun schonmal, dass der Satz für eine PSC bei ~4% bzw wahrscheinlich auch geringer sein wird, da Epic sicher auch einen individuellen Vertrag ausgehandelt haben, rechnen wir aber trotzdem mal mit 4%.
    Will ich also ein Spil per PSC kaufen enstehen Kosten für Epic von 5% (allgemeine Kosten) + 4% für die Nutzung der PSC.
    Mit einem 12% Cut würde Epic also noch 3% reinen Gewinn machen.
    Epic ist aber anscheinend so gierig, dass ihnen diese 3% nicht reichen, daher legen sie die Kosten für die PSC-Nutzung einfach auf den Kunden um.
    Hat Sweeney in diesem Punkt (12% nicht immer praktikabel) also auch gelogen, weil er einfach nur gierig ist, oder kann man mit 5% vielleicht doch keinen Shop betreiben?

    Und unbeantwortet bleibt noch ein Absatz aus #2669

    "Firma XY entwickelt einen Algorithmus mit dem man dies und das schneller berechnen kann.
    Wenn ich das jetzt in meine Programm nutzen will soll ich dafür zahlen?
    Das ist ja unerhört, schließlich hat XY ja keine Kosten mehr mit dem Algorithmus, der ist ja jetzt schon fertig entwickelt."

    Ist die Unreal Engine 3 / 3.5 jetzt eigentlich komplett kostenlos, also auch für die kommerzielle Nutzung?
    Epic hat damit ja nun auch keine Kosten mehr, das sie ja jetzt die UE4 entwickeln.
    Das wäre ja ein Skandal, wenn die dafür noch Geld nehmen würden, obwohl die keine Kosten mehr damit haben.
     
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  39. DaWinkla

    DaWinkla
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    @Macro82
    Du weist schon was das Fettgedruckte bedeutet?

    Lässt deinen ganzen Post in der Luft verpuffen.

    https://www.gamasutra.com/view/news/338989/

    Klar mit 30% kann man viel mehr finanzieren als mit 12%, aber ich wette die 12% reichen Epic Games.

    Edit:

    @Cika Wo ist denn die Rede davon, dass Deutschland ein Entwicklungsland sei?

    Steht dort nirgends, außer man betreibt Rosinenpicking und vermischt mehrere Artikel o.a
     
    Zuletzt bearbeitet: 24. Dezember 2019
  40. Cika

    Cika
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    @DaWinkla
    Das hat Sweeney getweetet, hast du doch selbst zitiert:
    "Epic adds a payment processing fee to the high-overhead international payment methods marked with asterisks in the hyperlinked chart above because it’s the only practicable way to operate a 12% fee store in those developing countries.
    Frei übersetzt: "Epic nimmt Gebühren für einige sehr aufwändige internationale Zahlungsmethoden die mit einem Asterisk in dem oben verlinkten Chart makiert sind, weil es der einzige praktikable Weg ist einen 12%-Cut Shop in diesen Entwicklungsländern zu betrieben."
    Falls du eine andere Übersetzung für "those developing countries" hast, immer her damit.
    Und die Artikel habe ich nicht vermischt, die hat Sweeney selbst ins Spiel gebracht (hyperlinked chart above).
     
    Macro82, SchnabeltierX und Crimok gefällt das.
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