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Inhaltsverzeichnis
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20 Jahre Age of Empires - Epochal

Bei einem Spiel, in dem 2.000 Jahre in fünf Minuten vergehen, klingen zwei Jahrzehnte nach wenig. Und doch ist es ungewöhnlich, dass Age of Empires auch nach 20 Jahren noch so viele Fans hat: Ein Remaster kommt 2018, ein vierter Teil ist in Vorbereitung. Jörg Langer über das dritte Mitglied des einstigen »Echtzeit-Triumvirats«.

von Jörg Langer,
06.12.2017 08:00 Uhr

20 Jahre GameStar: Die zehn wichtigsten Spiele (9/10) - Age of Empires - »Der Beginn einer großen Liebe« PLUS 6:28 20 Jahre GameStar: Die zehn wichtigsten Spiele (9/10) - Age of Empires - »Der Beginn einer großen Liebe«

Oktober 1997, Redaktion GameStar, Brabanter Straße in München. Pferdezüchtern erschließt sich die Ironie der Ortsangabe: Die Brabanter (auch belgische Kaltblütler genannt) gelten als sanftmütig - das Gegenteil dessen, was wir damals bei GameStar sein wollen. Grimmige Genreverantwortliche wachen darüber, dass in den Toplisten ja kein unwürdiger Emporkömmling an den Platzhirschen vorbeizieht.

Um diese Listen haben wir schließlich vor der Erstausgabe wochenlang gerungen. Als die Ensemble Studios ihr Erstlingswerk zum Test schicken, wetzen die Strategie-Experten der Redaktion, also Martin Deppe und meine Wenigkeit, die Messer. Zumal das Studio auch noch den Herrscher der Software-Welt als Publisher im Rücken hat. Microsoft-Bashing, das zieht immer!

Doch es kommt anders, denn das Testmuster heißt Age of Empires. Die Serie hat bis heute über 20 Millionen Spiele verkauft, soll bald mit Age of Empires: Definitive Edition aufbereitet und (frühestens) im kommenden Jahr mit Age of Empires 4 fortgesetzt werden. Wir reisen durch die Epochen zurück zum Age of Urknall: Wie war das damals, als alles begann?

Ist die Echtzeit-Strategie tot? Das sagen die Macher von AoE, Warcraft, C&C

Der Autor
Jörg Langer (45) war von 1997 bis 2004 Chefredakteur von GameStar - und damals wie heute ein großer Strategiefan. Nach einem Jahr in der IDG-Verlagsleitung machte er sich selbständig und betreibt heute GamersGlobal.de als Spielemagazin für Erwachsene. Außerdem pflegt er seine Liebe zu Klassikern im Spieleveteranen-Podcast sowie als Projektleiter des Hefts Retro Gamer.

Eine große AoE-Schlacht im Eisenzeitalter. Viel mehr Soldaten gingen nicht, dem stand das harte Einheitenlimit von 50 (inklusive Arbeitern) entgegen.Eine große AoE-Schlacht im Eisenzeitalter. Viel mehr Soldaten gingen nicht, dem stand das harte Einheitenlimit von 50 (inklusive Arbeitern) entgegen.

Ensemble Studios: Vier Laien, ein Profi

Ensemble Studios wurde 1994 als Spin-off der Ensemble Corporation gegründet, einer Business-Software-Beratungsfirma von Tony Goodman und John Boog-Scott. Beide hatten sich noch nicht im Spielebereich hervorgetan, auch die Ensemble-Studios-Mitgründer Brian Sullivan und Rick Goodman nicht. Ganz anders der Fünfte im Bunde: Bruce Shelley. Shelley hatte schon seit 1980 Brettspiele designt, unter anderem für Avalon Hill.

Er war an Evergreens beteiligt wie dem Eisenbahn-Hit 1830, dem Taktik-Fest Titan oder dem »Jeder spielt zig Völker«-Epos Britannia, einem meiner persönlichen Lieblings-Brettspiele. Im Februar 1988 wechselte er zu Microprose, wo er Sid Meier etwa bei Railroad Tycoon (1990) unterstützte. Bei Civilization (1991) war Shelley der Producer - und monatelang der Einzige, der Meiers Vorversionen spielen durfte.