22-Zoll-TFTs - Wir scheuchen acht Modelle durchs Testlabor

Schnäppchenjäger ergattern 22-Zoll-Monitore mittlerweile für weniger als 200 Euro. Damit kosten die Breitbild-TFTs kaum mehr als ein herkömmlicher 19- Zöller. Nachteil der Kino-Monitore: Die Auflösung von 1680x1050 hat 34 Prozent mehr Bildpunkte als 19-Zoll-Monitore mit 1280x1024. Damit Spiele genauso flüssig laufen, muss die Grafikkarte je nach Spiel bis zu 30 Prozent mehr leisten. Wird die Hardware von der hohen Auflösung überfordert, gibt es nur einen Ausweg ? die Auflösung verringern. Dadurch geht dem Bild aber Schärfe und Brillanz verloren. Da die Qualität der Interpolation von Monitor zu Monitor schwankt, ist neben der Bildqualität in nativer Auflösung auch die Interpolation ein wichtiges Testkriterium.

von Hendrik Weins,
06.06.2008 16:58 Uhr

Schnäppchenjäger ergattern 22-Zoll-Monitore mittlerweile für weniger als 200 Euro. Damit kosten die Breitbild-TFTs kaum mehr als ein herkömmlicher 19- Zöller. Nachteil der Kino-Monitore: Die Auflösung von 1680x1050 hat 34 Prozent mehr Bildpunkte als 19-Zoll-Monitore mit 1280x1024. Damit Spiele genauso flüssig laufen, muss die Grafikkarte je nach Spiel bis zu 30 Prozent mehr leisten.

Wird die Hardware von der hohen Auflösung überfordert, gibt es nur einen Ausweg ? die Auflösung verringern. Dadurch geht dem Bild aber Schärfe und Brillanz verloren. Da die Qualität der Interpolation von Monitor zu Monitor schwankt, ist neben der Bildqualität in nativer Auflösung auch die Interpolation ein wichtiges Testkriterium.

Besonderheiten

Im Gegensatz zu den weit verbreiteten 19-Zoll-Monitoren setzen sich »Glossy-Displays« bei den 22-Zöllern erst langsam durch. Stark spiegelnde Oberflächen sorgen zwar für kräftigere Farben und einen höheren Kontrast, in lichtdurchfluteten Räumen stören die Reflexionen aber erheblich.

Bei den Schnittstellen ändert sich wenig, auch wenn HDMI eindeutig auf dem Vormarsch ist. Die Hälfte unserer 22-Zöller besitzt bereits einen solchen Anschluss. Als einziger Hersteller verzichtet Hannspree bei seinem Modell Hanns Verona zugunsten von HDMI auf das am weitesten verbreitete DVI.

Display ist nicht gleich Display

Sieben von acht TFT-Monitoren in unserem Test setzen auf preisgünstige TN-Panels ? und das hat einen Grund. Für Spieler bieten »Twisted Nematic«-Monitore viele Vorteile: extrem schnelle Reaktionszeiten von 2 ms, ein günstiger Preis und ein niedriger Energieverbrauch. Farbtreue und Blickwinkel sind die große Schwäche der TN-Panels ? wobei aktuelle Geräte im Vergleich zu älteren Modellen deutlich aufgeholt haben.

Der Ausreißer im Testfeld ist der Eizo-Monitor. Er bringt die Bilder per S-PVA-Panel auf den Schirm. Was bei TN-Panels nur durch technische Tricks möglich ist, können S-PVAPanels von Haus aus: das volle Farbspektrum von 16,7 Millionen Farben abbilden. Zudem erlaubt S-PVA Blickwinkel von nahezu 180°. Selbst wenn Sie schräg auf den Monitor schauen, bleibt die Farbdarstellung optimal. Ein weitere Pluspunkt: Schwarz ist schwarz! Die aufwändige Technik bei S-PVA-Panels frisst aber deutlich mehr Strom und schaltet im Vergleich zu TN-Modellen wesentlich langsamer.

Zum Test des Eizo S2231W
Zum Test des Dell SP2208WFP
Zum Test des Samsung T220
Zum Test des BenQ X2200W
Zum Test des LG W2252TQ
Zum Test des Fujitsu-Siemens H22-1W
Zum Test des Hannspree Hanns Verona
Zum Test des Belinea o.Dislplay 2


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