40 Jahre Microsoft - Bill Gates denkt weiter an die Zukunft

Microsoft ist nun 40 Jahre alt, auch wenn das genaue Datum umstritten ist. Für den Mitgründer Bill Gates zählt ohnehin nur die Zukunft.

von Georg Wieselsberger,
05.04.2015 10:10 Uhr

Am 4. April 1975 vereinbarten Paul Allen und Bill Gates am Telefon die Gründung von Microsoft.Am 4. April 1975 vereinbarten Paul Allen und Bill Gates am Telefon die Gründung von Microsoft.

Der 4. April 1975 gilt als Gründungsdatum von Microsoft, auch wenn es keine Dokumente oder offizielle Eintragungen gibt, die das belegen. Sicher ist, dass die beiden späteren Gründer des Unternehmens, Bill Gates und Paul Allen, schon im Januar 1975 eine angeblich von ihnen entwickelte BASIC-Programmiersprache in einem Schreiben dem Hersteller MITS angeboten hatten. Allerdings war Gates noch mit der Programmierung beschäftigt und dar Absender des Schreibens war nicht »Microsoft«, sondern »Traf-O-Data«, eine ebenfalls von Allen und Gates gegründete Firma.

Am 4. April soll dann jedoch in einem Telefongespräch zwischen beiden die Entscheidung gefallen sein, ein Software-Unternehmen zu gründen. Verwendet wurde der Titel »Microsoft« aber erst ab November 1975 und das Markenzeichen wurde sogar erst ein Jahr später eingetragen. Bill Gates sieht jedoch definitiv den 4. April 1975 als den Tag, an dem Microsoft gegründet wurde. In einem Schreiben an die Belegschaft des Unternehmens geht Gates trotzdem nur kurz auf die Vergangenheit ein. Das damalige Ziel von Allen und Gates, dass ein Computer auf jedem Schreibtisch und in jedem Haus stehen sollte, habe manche an ihrem Verstand zweifeln lassen. »Wenn man darüber nachdenkt, wie weit Computer seitdem gekommnen sind, ist es unglaublich,und wir können alle stolz auf die Rolle sein, die Microsoft in dieser Revolution gespielt hat«, so Gates. Allerdings denke er nun wesentlich mehr über die Zukunft nach, da sich seiner Ansicht nach die IT-Welt in den nächsten 10 Jahren schneller verändern wird als jemals zuvor.

»Wir nähern uns dem Punkt, an dem Computer und Roboter in der Lage sein werden, zu sehen, sich zu bewegen und natürlich zu interagieren, was viele neue Anwendungen erschließt und den Menschen noch mehr Möglichkeiten bieten wird«. Unter dem neuen CEO Satya Nadella sei Microsoft so gut wie nie aufgestellt, um in diesen Bereichen führend zu sein. Als Beispiel nennt Gates die umfangreiche Forschung und Produkte wie Cortana, Skype Translator und Hololens - »und das nur nur wenige der vielen Innovationen«.Trotzdem hat Gates das Ziel nicht aus den Augen verloren, so vielen Menschen wie möglich Zugang zu moderner Technik zu bieten und fordert Microsoft dazu auf, weiter an diesem Ziel zu arbeiten.

Quelle: Softpedia

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