AMD - Studie über Intels Monopolgewinne

Eine Studie, die AMD vorgelegt hat, geht davon aus, dass Intel in den letzten 10 Jahren durch Ausnutzen der Monopolstellung einen Gewinn von 60 Milliarden US-Dollar gemacht hat, zu Lasten der Kunden und PC-Hersteller. Die Studie wurde von Dr. Michael Williams (ERS Group) durchgeführt und geht davon aus, dass Intel seine effektive Monopolstellung im Markt dazu benutzt hat, die Konkurrenz zu behindern und Preise künstlich zu erhöhen.

von Georg Wieselsberger,
03.08.2007 13:10 Uhr

Eine Studie, die AMD vorgelegt hat, geht davon aus, dass Intel in den letzten 10 Jahren durch Ausnutzen der Monopolstellung einen Gewinn von 60 Milliarden US-Dollar gemacht hat, zu Lasten der Kunden und PC-Hersteller. Die Studie wurde von Dr. Michael Williams (ERS Group) durchgeführt und geht davon aus, dass Intel seine effektive Monopolstellung im Markt dazu benutzt hat, die Konkurrenz zu behindern und Preise künstlich zu erhöhen.

So sei Intel ausserhalb des Mikroprozessormarks nicht profitabel, sei im Speichermarkt gescheitert und habe im letzten Jahr die Abteilung verkauft, die Prozessoren für kleinere Geräte herstellt. Ausserdem sei die historische Gewinnspanne von Intel von 25,95% im letzten Jahrzehnt nicht normal. Es gäbe in den 1000 grössten Firmen nur 4, die über 16% erreichten, dies seien Microsoft, Tabak- und Alkoholhersteller UST, Coca Cola und Intel. Die anderen drei Firmen waren oder sind bereits Ziel von Kartellklagen. Intels Sprecher Chuck Molloy hält die Studie für eine PR-Aktion und wilde Spekulation.

Nimmt man übrigens die Gewinne der letzten 5 Jahre, steht Intel schlechter da als Cisco oder Oracle, die noch niemals Kartellprobleme hatten.


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