Angespielt - Guild Wars: Eye of the North

von Petra Schmitz,
12.09.2007 17:50 Uhr

Selten war die ?berschrift einer News falscher, denn wir haben Guild Wars: Eye of the North bisher nicht nur angespielt. Fakt ist: Wir haben bereits geraume Zeit in den neuen Gebieten rund um die fernen Zittergipfel verbracht -- und sind begeistert.

Das erste wirkliche Addon der Online-Rollenspiel-Reihe (verlangt zwingend eines der Hauptspiele, also Prophecies, Factions oder Nightfall) bringt erfahrene Helden in bisher unbekannte Landstriche des Kontinents Tyria, also dahin, wo Guild Wars 2005 seinen Anfang nahm. Wer den Schritt ins Addon wagt, sollte idealerweise bereits die Maximalstufe 20 erreicht haben, denn Eye of the North h?lt sich nicht mit Kleinvieh auf. Ihnen werden gleich nach den ersten Schritten durch ein riesiges Dungeon die gro?en Brocken entgegen geworfen. Und Obacht! Die Gegner auf dem Terrain des Addons haben die Eigenheit, die Gegenden recht weitl?ufig und recht z?gig zu durchstreifen. Wenn Ihnen also eine so genannte Lawine samt Anhang (Elementar-Magier) oder ein Trupp Windreiter (Mesmer) begegnet, kann es passieren, dass sich noch eine weitere Feindgruppe in den Kampf einmischt, weil die gerade des Weges kommt.

Doch in Eye of the North gilt: viel Feind, viel Ehr. Auf die gleiche Art, auf die Sie schon in Nightfall Lichtbringerpunkte verdient haben, verdienen Sie sich in Eye of the North etwa Asura-Rufpunkte, Ebon-Vorhut-Rufpunkte oder Norn-Rufpunkte: Sie erledigen nicht nur Quests, sondern sprechen auch immer brav mit den Charakteren, die die Wiederbelebungsschreine bewachen, um Belohnungen f?r die T?tung von Monstern angerechnet zu bekommen. So erhalten Sie nach und nach schicke Titel wie ?Nicht zu langweilig? (Asura-Titel) oder ?Riesen-Vernichterin? (Norn-Titel). Diese Titel sind an Boni gekoppelt. Die Asura schenken Ihnen auf ihrem Gebiet etwa mehr Energie, die Norn pushen Sie mit zus?tzlichen Lebenspunkten. Au?erdem erhalten Sie erst ab einem bestimmten Rang Zugriff auf die neuen R?stungssets des Addons.

Doch das ist Detailkram, der zwar wunderbar ist, aber eher nebenbei passiert. Viel spannender ist die hervorragende Hauptaufgabe, in der Sie die V?lker des Addons vereinen m?ssen, um gegen die neue Bedrohung zu siegen. Die Zerst?rer, eine uralte Monsterart, hat lange Jahre vergessen unter den Zittergipfeln geruht. Nun streben die Monster an die Oberfl?che und drohen, das Land zu ?berrennen. Klingt banal? Ist es im Kern auch, ist aber auch gro?artig inszeniert. Sei es das Missionsdesign, seien es die Zwischensequenzen -- Eye of the North setzt auf das tolle Nightfall noch mal einen drauf. So sollen Sie etwa in der Heimat der Charr riesige Maschinen, so genannte Wehrverschlinger, befehligen. Mit denen erledigen Sie Bogensch?tzen und Magier, die andernfalls die Panzerechse erledigen w?rden, die wiederum das Tor zur Feindbastion knacken soll. Oder Sie traben im sch?tzenden Energiefeld eines Arbeiter-Golems unbek?mmert an fiesen Brandpfeil-Fallen vorbei. Oder Sie m?ssen eine Golemherstellung bewachen, um sp?ter mit den Maschinen Teile der Zerst?rer aus Asura-Gebiet zu vertreiben. Oder, oder, oder!

Wem das alles nicht reicht, kann sich in den Norn-Kampfmeisterschaften, in Kilroy Steinsipps Faust-Fete und im Polymock-Turnier mit NPCs pr?geln, Geld oder zus?tzliche Rufpunkte gewinnen. Und wenn das immer noch nicht reicht, empfehlen wir Ihnen, daf?r zu sorgen, dass Ihre Halle der Monumente voll wird. Denn wer da besonders viele tolle Sachen sammelt und ausstellt (etwa Waffen und R?stungen), der soll laut Arenanet in Guild Wars 2 davon profitieren.

Was Sie sonst noch im Addon erwartet und was wir sonst davon halten, lesen Sie im Test in der kommenden Ausgabe.


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