Angespielt - Übersoldier 2

von Daniel Matschijewsky,
28.11.2007 13:47 Uhr

Braucht es einen plausiblen Grund, um eine abgeschlossene Geschichte fortzusetzen? Nicht in Übersoldier 2. Obwohl die Produktionsstätte der Übersoldaten im Vorgänger zerstört worden ist, machen die Nazis in einer zweiten Fabrik einfach weiter. Also müssen Sie als Karl Stolz, einem gewendeten Übersoldier, wieder ran und sich durch Horden von SS-Truppen ballern.

Das erste Spiel glänzte zumindest mit abwechslungsreichem Leveldesign. Davon findet sich in Übersoldier 2 keine Spur mehr. Sie schießen sich durch ewig gleiche Keller, Herrenhäuser und Laborkomplexe. Dabei stört vor allem die Unlogik: Räume, Lüftungsschächte und Treppen sind oft unrealistisch aneinandergebaut.

Derb: Wer Kopftreffer landet, sammelt nicht nur Erfahrung, die er in fünf Charakterwerte wie Genauigkeit oder Lebenskraft investiert, sondern aktiviert auch den Überschützenmodus. Der verlangsamt die Zeit und macht Sie für mehrere Sekunden unverwundbar.

Die Waffen wie etwa die MP40 sind realen Vorbildern nachempfunden, unterscheiden sich jedoch wie im Vorgänger kaum voneinander. Auch die KI-Gegner verhalten sich so dumm wie eh und je. Bei der Technik hat sich ebenfalls nichts getan: Zwar protzt das Spiel mit scharfen Texturen, nervt dafür aber mit fehlenden Details und öder Beleuchtung.

Den Test zu Übersoldier 2 gibt's in der kommenden GameStar-Ausgabe 02/2008.


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