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AOC Agon AG322QCX - Großer Spieler-TFT mit 144 Hertz & WQHD

Der Gaming-Monitor AOC AG322QCX macht im Test mit ungewöhnlicher 31,5 Zoll Diagonale, WQHD-Auflösung, FreeSync und schnellen 144 Hertz vieles richtig – das TFT-Format für Spieler der Zukunft?

von Nils Raettig,
02.08.2017 16:40 Uhr

Der Agon AG322QCX von AOC bietet im Test viele für Spieler interessante Eigenschaften wie eine hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz und die Unterstützung von AMDs FreeSync-Technologie.Der Agon AG322QCX von AOC bietet im Test viele für Spieler interessante Eigenschaften wie eine hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz und die Unterstützung von AMDs FreeSync-Technologie.

Die meisten 16:9-Monitore für Spieler sind maximal 27 Zoll groß. Der gebogene AOC Agon AG322QCX mit WQHD-Auflösung (2560x1440 Pixel) legt im Test noch eine Schippe drauf und bietet eine Diagonale von 31,5 Zoll. Für Spieler sind außerdem seine hohe Bildwiederholrate von 144 Hertz und die Unterstützung von AMDs FreeSync-Technologie interessant.

Im Test des momentan etwa 570 Euro teuren AG322QCX schauen wir uns an, wie gut es sich mit dem vergleichsweise großen Monitor spielt und ob er auch in anderen Bereichen wie der Bildqualität, der Verarbeitung und der Bedienung überzeugen kann.

AOC Agon AG322QCX auf einen Blick:

• 31,5 Zoll Bildschirmdiagonale
• 2560x1440 Pixel
• maximal 144 Hertz
• AMD FreeSync (48-144 Hertz per DisplayPort / HDMI 2.0)
• curved / gebogen (1800R)
• VA-Panel (semi-glossy)
• viele Ergonomieoptionen

Spielen auf 31,5 Zoll

Im Vergleich zu einem 27-Zoll-Monitor wirkt der AOC AG322QCX naturgemäß deutlich größer. Zu Beginn scheint er fast schon zu groß zu sein – zumindest, wenn wir ihn im gewohnten Abstand von etwa 60 bis 70 Zentimetern auf dem Schreibtisch platzieren.

Vergrößert man die Distanz zur Bildfläche aber um ein paar Zentimeter und nutzt den AG322QCX eine Zeit lang, gewöhnt man sich schnell an seine vergleichsweise ausladenden Dimensionen. Für kleine Schreibtische ist er dennoch nicht gut geeignet.

Durch die Größe kommt auch die Wölbung des Monitors besser zum Tragen als bei kleineren Modellen wie etwa dem Samsung C24FG70 mit 24 Zoll. Unserer Erfahrung deckt sich mit Blick auf die Wölbung im Falle des AG322QCX aber grundsätzlich mit der von anderen gebogenen TFTs: Ein sichtbarer und durchaus angenehmer Effekt ist zwar vorhanden, ein Must-Have stellt die Wölbung aber nicht dar.

In Spielen macht sich die schiere Größe des Monitors deutlich stärker bemerkbar. Im Vergleich zu einem TFT mit 24 Zoll oder 27 Zoll wird bei identischen Sitzabstand naturgemäß ein größerer Teil des Sichtfeldes durch die Spielwelt ausgefüllt, was das Versinken darin erleichtert.

Gleichzeitig müssen die Augen aber auch etwas weiter nach Außen wandern, um dort platzierte HUD-Elemente oder Gegner erfassen zu können. Für unseren Geschmack überwiegen insgesamt jedoch die positiven Effekte der Größe des AG322QCX.

Auch die Pixeldichte liegt dabei trotz der Größe und dank der Auflösung von 2560x1440 Pixeln auf einem ausreichend hohen Niveau. Mit etwa 93 ppi (»Pixels Per Inch«) erreicht der AG322QCX ungefähr den Wert eines Full HD-Monitors mit 24 Zoll (91 ppi).

Im Vergleich zu einem 27-Zoll-Monitor mit WQHD-Auflösung (109 ppi) oder gar 4K-Auflösung (163 ppi) ist das zwar ein sichtbar niedrigerer Wert, als zu gering ist uns die Pixeldichte des AOC-TFTs im Test aber nicht aufgefallen.

Die Wölbung des AOC-Monitors soll die Immersion in Spielen verbessern. Der Effekt ist tatsächlich vorhanden, allerdings eher subtil als deutlich bemerkbar.Die Wölbung des AOC-Monitors soll die Immersion in Spielen verbessern. Der Effekt ist tatsächlich vorhanden, allerdings eher subtil als deutlich bemerkbar.

Input Lag, Overdrive & FreeSync

Das Spielen macht mit dem AG322QCX nicht nur aufgrund seiner Größe, sondern auch wegen der guten Panel- und Monitoreigenschaften viel Spaß.

Aktivieren wir im TFT-Menü die »Low Input Lag«-Option, messen wir mit einem Leo Bodnar Messgerät am unteren Bildschirmrand per HDMI und bei 60 Hertz eine Eingabeverzögerung von 18,8 Millisekunden, was nur 2,1 Millisekunden über dem theoretischen Minimalwert von 16,7 Millisekunden liegt. Auch ohne die Option erreicht der Monitor mit 34,5 Millisekunden ein gutes Niveau. Uns fällt allerdings kein Grund dafür ein, die Option zu deaktivieren.

Während andere Panel-Technologien als TN in der Vergangenheit häufig noch mit störenden Schlieren bei schnellen Bewegungen zu kämpfen hatten, ist das mittlerweile nicht mehr der Fall. Das gilt auch für das VA-Panel des AG322QCX: Spätestens, wenn wir im Menü eine mittlere Stufe für die »Overdrive«-Funktion zur Beschleunigung der Flüssigkristalle aktivieren, sind praktisch keine Schlieren mehr vorhanden.

Auf der höchsten Overdrive-Stufe kommt es gleichzeitig wie so oft zu leichten Farbsäumen an Objektkanten. Dieses Phänomen ist im Falle des AG322QCX zwar nicht sehr stark ausgeprägt, da sich das Spielgefühl gegenüber den niedrigeren Stufen aber nicht nennenswert verbessert, empfehlen wir die mittlere Stufe.

FreeSync gegen G-Sync: Das bringen variable Bildwiederholraten

Grundsätzlich erfreulich ist die Unterstützung von AMDs FreeSync-Technologie. Sie kann mit variablen Bildwiederholraten für eine möglichst optimale Synchronisation der Bildausgabe durch die Grafikkarte und der tatsächlichen Bildwiedergabe auf dem Monitor sorgen und dadurch ein möglichst direktes Spielgefühl ohne störende Bildfehler ermöglichen – eine passende AMD-Grafikkarte vorausgesetzt.

Das klappt auch beim AG322QCX von AOC sehr gut, allerdings liegt die untere Grenze für das reguläre Greifen der FreeSync-Technologie einmal mehr mit 48 fps (beziehungsweise Hertz) relativ hoch. Unterhalb dieser Grenze kommt zwar die so genannte »Low Framerate Compensation« zum Einsatz, sie liefert aber in Sachen Spielgefühl unseren Praxistests mit dem AG322QCX und mit anderen FreeSync-Monitoren nach zu urteilen nicht ganz so gute Ergebnisse wie reguläres FreeSync.

Insgesamt macht der AG322QCX in Spielen aber dennoch eine sehr gute Figur. Das hat er nicht zuletzt auch seiner hohen Bildwiederholrate von 144 Hertz zu verdanken, die bereits unabhängig von FreeSync für ein sehr direktes Spielgefühl sorgt, wenn Ihr PC schnell genug ist, um entsprechend hohe fps zu erreichen.

An der Rückseite des TFTs ist oben rechts eine ausklappbare Halterung für Headsets angebracht. Sie wirkt bei unserem Testgerät allerdings etwas wackelig.An der Rückseite des TFTs ist oben rechts eine ausklappbare Halterung für Headsets angebracht. Sie wirkt bei unserem Testgerät allerdings etwas wackelig.

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