ARM - CPUs in 10 Jahren so groß wie Blutkörperchen

Laut dem Prozessor-Designer ARM werden Prozessor-Kerne in zehn Jahren nur noch die Größe eines roten Blutkörperchens haben.

von Georg Wieselsberger,
29.10.2011 16:05 Uhr

Mike Muller ist Technik-Chef des CPU-Entwicklers ARM und geht davon aus, dass Smartphones in weniger als zehn Jahren 32x so viel Speicher und eine 20x so hohe Datentransferrate haben werden. Prozessor-Kerne seien zu diesem Zeitpunkt dann nur noch so groß wie ein rotes Blutkörperchen.

Diese Aussage von Muller ist durchaus fundiert, denn ARM hat bereits einen implantierbaren Prototyp zum Messen des Augeninnendrucks entwickelt, bei dem ein Prozessor samt Sensoren und Batterien nur noch einen Quadratmillimeter groß ist. Ohne die Sensoren und Batterie und weiter fortgeschrittener Produktionstechnik scheint das Ziel von Muller also durchaus machbar, meldet die PC World. Smartphones werden laut Muller auch anders aufgebaut sein. Einzelne Bereiche des Gerätes werden ihre eigenen Prozessoren samt Speicher haben, beispielsweise zum Abspielen von Musik.

Das hätte den Vorteil, dass alle anderen, ungenutzten Bereiche des Smartphones deaktiviert werden können. Fortschritte beim Ausbau von Akkukapazität werden wesentlich langsamer erzielt als bei der Energieeffizienz von Geräten oder Prozessoren. ARM plant ohnehin bereits, seine neue Prozessoren mit einem sehr leistungsfähigen und einem kleinen, sehr stromsparenden Kern auszustatten, die dann je nach Bedarf eingesetzt werden.


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