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Asus EAH5770 CUCore - Mit Kupferkern zu höherem Takt?

Laut Asus soll der Kupferkernkühler der EAH5770 CUCore für niedrigere Temperaturen und bessere Übertaktbarkeit sorgen. Wie sich die Radeon HD 5770 schlägt, zeigt unser Test.

von Hendrik Weins,
19.07.2010 09:10 Uhr

Auf der Verpackung der 160 Euro teuren EAH5770 CUCore wirbt Asus mit einem 180 Gramm schweren Kupfer-Kühler, der die Grafikkarte rund 11 Prozent kühler als das Referenzmodell von ATI halten soll. Zudem verspricht »Voltage Tweak« bis zu 50 Prozent mehr Leistung. Wir tun beides als markige Werbeversprechen ab, wollen es aber dennoch genau wissen. Denn Asus ist nicht die einzige Firma die mit Übertaktbarkeit wirbt: Auch MSI rührt kräftig die Werbetrommel für ihre »Hawk« genannten OC-Modelle.

Während die MSI Radeon HD 5770 Hawk in unserem Test durchaus beeindrucken konnte, macht die Asus-Karte eine deutlich schlechtere Figur. Asus liefert die HD 5770 CUCore mit Standard-Taktraten aus, also 850 MHz für den Grafikchip und 4.800 MHz für den Video-Speicher. Mit dem mitgelieferten Tool »Voltage Tweak« erhöhen wir schrittweise die Taktfrequenzen. Wo bei der HD 5770 Hawk erst bei 1.000 MHz Schluss war, kommen wir bei der HD 5770 CUCore nicht über 911 MHz hinaus. Erst als wir die Versorgungsspannung von 1,2 auf 1,3 V anhoben, stürzte die Karte nicht mehr in Belastungstests ab und läuft mit 928 MHz stabil. In Dirt 2 (1680x1050, maximale Details) steigt so die Leistung von durchschnittlich 47,1 auf 48,7 fps - keine wirklich herausragende Verbesserung.

Der Lüfter ist unter Volllast kein Leisetreter.Der Lüfter ist unter Volllast kein Leisetreter.

Mit der höheren Spannung und dem schnelleren Takt steigt auch automatisch die Hitzeentwicklung des Grafikchips. Im Normalbetrieb läuft der Chip mit soliden 78°C unter Volllast, mit der Übertaktung bei heißen 89°C. Im gleichen Maße stieg der Lärm des Lüfters. Während er im 2D-Modus noch unhörbar leise vor sich hinsäuselt, dreht er unter Last auch ohne Übertaktung bereits auf. Blieb die MSI-Karte jedoch auch mit Übertaktung stets leise, hören Sie den Lüfter der EAH5770 CUCore deutlich.

Doch auch ohne Übertaktung ist die EAH5770 CUCore flott unterwegs. Ob Dirt 2, Far Cry 2 oder Batman: Arkham Asylum, stets spielen Sie in 1680x1050 in maximalen Details ruckelfrei. Auch in der 24-Zoll-Auflösung von 1920x1200 bricht die Leistung nicht übermäßig stark ein, Reserven für Bildverbesserungen wie Kantenglättung hat die Asus-Karte aber keine. Eine knapp 60 Euro teurere Radeon HD 5830 (220 Euro) hängt die HD 5770 aber je nach Auflösung und Qualitätseinstellungen um 20 - 25 Prozent ab.

Bei der Ausstattung ist Asus aber knauserig, denn neben den obligatorischen Kabeln und einem DVI-HDMI-Adapter gibt es keine Extras. Unterm Strich ist die 160 Euro teure EAH5770 CUCore eine ordentliche Grafikkarte mit solider Leistung für Spieler mit einem 22-Zoll-Monitor. Die vollmundigen Versprechungen auf der Verpackung können Sie getrost ignorieren. Wenn Sie übertakten wollen, dann sollten Sie zur etwa 20 Euro teureren MSI Radeon HD 5770 Hawk greifen. Wenn Sie keinen Wert auf Kupferkühler, Übertaktung und Co, so können Sie getrost zu jeder günstigeren Radeon HD 5770 mit Referenzlüfter greifen.

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