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Bessere Schatten für Geforce-Grafikkarten - Ambient Occlusion sorgt für realistischere Schatten

Die neuen Forceware-Treiber der 185er-Serie unterstützten die »Ambient Occlusion«-Technik (SSAO). Eine Technik, mit der die Grafikkarte jedes Spiel mit diffusen Umgebungsschatten aufpeppen kann.

von Fabian Lein,
18.04.2009 15:44 Uhr

Ambient Occlusion kennen Sie vielleicht von professionellen Anwendungen oder aber zum Beispiel aus Crysis und Empire: Total War. Zu Deutsch bedeutet »Ambient Occlusion« Umgebungsverdeckung. Nvidias aktuelle Beta des Forceware-Treibers 185.68 für Geforce-Karten ab der 9000er-Serie integriert unterstützt erstmals direkt diese Technik. Wir prüfen, was das in Spielen bringt.

Ambient Occlusion in der Theorie

SSAO veranschaulichtSSAO veranschaulicht

Die in Spielen verwendete Variante heißt »Screen Space Ambient Occlusion« (SSAO). Die für Render-Grafiken benutzten Verfahren würden sich nicht in Echtzeit berechnen lassen und würden nur wenig mehr Bildqualität in Spielen bieten. Bei dem Verfahren werden für jeden Pixel auf dem Schirm mehrere Strahlen in zufällige Richtungen gesandt. Trifft der Strahl innerhalb eines gewissen Abstandes auf ein Hindernis, wird der Pixel dunkler dargestellt. Je mehr Objekte sich in der Nähe befinden, umso stärker wird der Pixel abgedunkelt. Auf diese Art werden reale diffuse Schattierungen nachgeahmt, die zum Beispiel Ecken oder dichte Blätteransammlungen dunkler erscheinen lassen. Anstatt zirka 200 Strahlen (Rendergrafik) pro Pixel auszusenden, werden bis zu 16 Strahlen ausgesandt und dann geschickt miteinander verrechnet. SSAO wird als zusätzliches Shader-Programm komplett auf dem Grafikchip ausführt und beansprucht daher über Ihre Grafikkarte hinaus keine Systemressourcen. Da sich die Technik relativ simpler Tiefeninformationen bedient, lässt sie sich theoretisch in jede Engine anwenden.

Vergleichsbilder: Ambient Occlusion durch den Nvidia-Treiber ansehen

Nvidia SystemsteuerungNvidia Systemsteuerung

Da SSAO nur in den Vista-Treibern integriert ist, bleiben XP-Nutzer außen vor. Der Menüpunkt in der Nvidia-Systemsteuerung fehlt sowie eine Erwähnung im Changelog, obwohl Empire: Total War zum Beispiel SSAO unter Windows XP darstellen kann. Ähnlich wie über den Forceware erzwungene Kantenglättung aktivieren Sie SSAO in den »3D-Einstellungen« der »Nvidia-Systemsteuerung«. Hierbei können Sie ebenfalls auswählen, ob die Funktion global für alle Spiele oder nur bestimmte benutzt wird. Wenn ein Spiel nicht unterstützt wird, ist die Option »Umgebungsverdeckung« in den Spieleprofilen grau hinterlegt und nicht auswählbar. Stellt man die Umgebungsverdeckung in den Globalen Einstellungen ein, wird diese nur bei vom Treiber unterstützten Spielen verwendet. Dass trotz der theoretischen Möglichkeit, SSAO in jede Engine integrieren zu können, nur ausgewählte Titel unterstützt werden, hängt mit sogenannten Post-Processing-Effekten wie Anti-Aliasing zusammen. Empire: Total War, das die aufwändigen Schatten schon von Haus aus berechnen kann, ist ebenfalls nicht im Stande gleichzeitig Kantenglättung auszuführen.Unverständlich ist, warum nur Karten ab der Geforce-9000-Serie unterstützt werden, da zum Beispiel die Geforce 9800 GT und 8800 GT fast baugleich sind und beide auf dem G92-Chip basieren.


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