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Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste Februar 2018

In unserer Kaufberatung zu den besten Gaming CPUs empfehlen wir Prozessoren zu verschiedenen Preisen – mit Performance Rangliste und den Coffee-Lake-CPUs von Intel wie dem i7 8700K.

von Nils Raettig, Christoph Liedtke,
08.02.2018 14:12 Uhr

Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist inzwischen endlich zu guten Preisen im Bereich von 200 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.Unser aktueller Preis-Leistungs-Tipp bei den Prozessoren: Intels Core i5 8400. Er ist inzwischen endlich zu guten Preisen im Bereich von 200 Euro verfügbar und damit Intels momentan günstigste Desktop-CPU mit sechs Kernen. Außerdem erreicht er in Spielen fast die gleiche Leistung wie der deutlich teurere Core i7 8700K.

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Update Februar 2018:

Wir haben unsere Prozessor-Kaufberatung aktualisiert. Besonders erfreulich: Intels Coffee-Lake-Prozessoren mit bis zu sechs Kernen sind inzwischen alle gut und zu angemessenen Preisen verfügbar. Von den neu angekündigten Modelle um den Core i5 8500 dürften vor allem die Pentium-CPUs mit höheren Taktraten interessant sein, noch sind sie aber nicht verfügbar.

Bei AMD sorgen die Raven-Ridge-APUs mit integrierter Vega-Grafikeinheit (Erscheinungstermin 12. Februar) für etwas Bewegung in den Empfehlungen, eigene Tests folgen zeitnah auf GameStar.de. Beim Kauf einer AMD-CPU solltet ihr außerdem bedenken, dass im April die Nachfolger vom Ryzen 7 1800X & Co erscheinen. Sie werden aber weiter auf den Sockel AM4 setzen und voraussichtlich primär etwas höhere Taktraten bieten – auf diese Modelle zu warten ist daher nicht zwingend nötig, wenn der neue Prozessor zeitnah gekauft werden soll.

In unserer Empfehlung für Gaming-CPUs lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren größtenteils links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Ihr mehrere Programme gleichzeitig nutzt.

Allerdings hat Intel mit der mit dem günstigen Pentium Gold G4560 durchaus noch interessante, weil recht schnelle Dual-Core-Prozessoren im Preissegment unter 100 Euro im Angebot, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Manche Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den Pentiums – wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM4 und Intel (primär Sockel 1151), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden.

Rangliste CPU Performance Spiele

Performance Rating: Full HD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
127
105
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
123
101
Core i7 8700K 3,7 GHz, 6C/12T
121
101
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
121
98
Core i7 7820X 3,6 GHz, 8C/16T
121
95
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
118
95
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
118
94
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
114
96
Core i5 8400 2,8 GHz, 6C/6T
114
91
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
106
80
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
102
82
Ryzen Threadripper 1950X 3,4 GHz, 16C/32T
101
81
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
101
80
Ryzen 7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
99
78
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
98
74
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
97
77
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
96
78
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
93
73
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
93
72
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
88
69
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
83
64
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
77
60
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
71
52
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
68
49
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
67
56
Ryzen 3 1200 3,1 GHz, 4C/4T
65
48
  • 0
  • 26
  • 52
  • 78
  • 104
  • 130

WQHD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
90
81
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
89
78
Core i7 8700K 3,7 GHz, 6C/12T
88
77
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
88
77
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
88
76
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
88
76
Core i7 7820X 3,6 GHz, 8C/16T
88
74
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
87
76
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
85
72
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
85
72
Ryzen Threadripper 1950X 3,4 GHz, 16C/32T
85
71
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
84
71
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
83
71
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
83
69
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
83
65
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
82
70
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
82
67
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
81
68
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
79
65
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
76
60
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
73
57
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
67
49
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
65
50
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
64
46
Ryzen 3 1200 3,1 GHz, 4C/4T
63
44
  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Insgesamt
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
109
93
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
106
90
Core i7 8700K 3,7 GHz, 6C/12T
105
89
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
104
87
Core i7 7820X 3,6 GHz, 8C/16T
104
85
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
103
86
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
103
85
Core i5 8400 2,8 GHz, 6C/6T
101
83
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
100
86
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
95
76
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
93
77
Ryzen Threadripper 1950X 3,4 GHz, 16C/32T
93
76
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
92
75
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
91
74
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
90
74
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
90
69
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
89
74
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
88
70
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
87
70
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
84
67
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
80
62
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
75
59
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
69
51
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
67
49
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
66
51
Ryzen 3 1200 3,1 GHz, 4C/4T
64
46
  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

CPUs bis 120 Euro: Intel Pentium Gold G4560

Intels Dual-Core Pentium Gold G4560 (Kaby-Lake-Architektur) kostet derzeit nur etwas mehr als 50 Euro, damit ist er ungefähr 20 Euro günstiger als noch im letzten Jahr und als Einsteiger-CPU aktuell unschlagbar. Trotz des niedrigen Preises hat er Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten, was ihn durchaus für Spieler mit kleinem Budget interessant macht (siehe auch unseren Test des Pentium Gold G4560). Die beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht.

Mögliche Konkurrenz mit etwas höheren Taktraten steht demnächst aus dem eigenen Hause an: Die Pentium-Gold-Modelle G5600 (3,9 GHz), G5500 (3,8 GHz) und G5400 (3,7 GHz). Sie basieren allerdings auf der neuen Coffee-Lake-Architektur, was derzeit noch einen Haken mit sich bringt: Dafür gibt es bislang nur relativ teure Mainboards mit Z370-Chipsatz. Wann günstigere Chipsätze erscheinen, steht noch nicht fest, es könnte aber noch im ersten Quartal 2018 oder spätestens im zweiten Quartal soweit sein.

AMDs ähnlich teurer Athlon X4 950 für den Ryzen-Sockel AM4 verfügt zwar über vier Kerne, ist aber tendenziell etwas langsamer als der Pentium, auch aufgrund der veralteten Excavator-Architektur. Frische Konkurrenz für die Pentiums von Intel könnte bald durch einen neuen Athlon-Prozessor mit zwei Kernen und virtueller Kernverdoppelung auf Basis der Zen-Architektur erscheinen, eine genaue Preisangabe und einen Termin für die Veröffentlichung gibt es aber bisher nicht.

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Intel Core i3 8100

Intel hebt mit der Coffee-Lake-Generation die Kernzahl an: Der Core i3 8100 für 105 Euro ist der günstigste Intel Prozessor mit vier echten Kernen, sein Basistakt beträgt 3,6 GHz, auf einen Turbo-Boost muss die CPU hingegen genau wie auf eine virtuelle Kernverdoppelung (SMT) verzichten.

Der Core i3 7100 der Vorgänger-Generation Kaby Lake besitzt zu einem ähnlichen Preis zwei Kerne, die etwas höher takten (3,9 GHz) und eine etwas schnellere integrierte Grafikeinheit. Beim Kauf eines Mainboards spart ihr außerdem Geld, da die Kaby-Lake-CPU mit vielen Chipsätzen gepaart werden kann, während für Coffee Lake derzeit nur Mainboards mit Z370-Chipsatz bereit stehen.

Trotzdem empfehlen wir das aktuelle Modell Core i3 8100 mit vier echten Kernen samt neuen Chipsatz, auch weil das später den Wechsel zu einer CPU mit sechs Kernen ermöglicht. Der Kauf des voraussichtlich etwas teureren Core i3 8300, der bald erscheint, lohnt sich in Anbetracht der nur um 100 MHz höheren Taktrate sehr wahrscheinlich nicht.

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AMD Ryzen 3 1200/2200G

Nach Ryzen 7 im März 2017 und Ryzen 5 im April 2017 sind Ende Juli 2017 zwei günstigere Ryzen-3-Modelle erschienen. Der Ryzen 3 1300X kostet etwa 115 Euro, der Ryzen 3 1200 100 Euro. Genau wie Intel bietet AMD in diesem Preisbereich vier Kerne, verzichtet aber ebenso auf SMT.

Am 12. Februar erscheinen außerdem die beiden neuen Raven-Ridge-APUs (»Accelerated Processing Unit«) Ryzen 3 2400G (vier Kerne, acht Threads, 169 US-Dollar) und Ryzen 3 2200G (vier Kerne, vier Threads, 99 US-Dollar), die im Gegensatz zu den Ryzen-3-CPUs über eine relativ starke integrierte Grafikeinheit auf Basis von Vega verfügen.

Der Ryzen 3 2200G soll den Ryzen 3 1200 dabei über kurz oder lang ersetzen, was mit Blick auf die technischen Daten nur sinnvoll ist: Der 2200G taktet höher (3,5 bis 3,7 GHz statt 3,1 bis 3,4 GHz), unterstützt schnelleren Speicher (DDR4-2933 statt DRR4-2666) und besitzt die besagte Vega(8)-Grafikeinheit – die für Spieler mit kleinem Budget den Kauf einer dedizierten GPU sogar unnötig machen könnte.

Hauptnachteil des 2200G ist sein im Vergleich zum Ryzen 3 1200 kleinerer L3-Cache (4,0 MByte statt 8,0 MByte), das dürfte der höherer Takt aber in der Regel locker ausgleichen. Letztlich ist der Ryzen 3 2200G damit eine interessante Alternative zum Core i3 8100, zumal die AM4-Plattform später die Möglichkeit bietet, zu einem Modell mit höherer Kernzahl wie dem Ryzen 5 1600 oder dem Ryzen 7 1700 zu wechseln. Auch die für April erwarteten Ryzen-2000-CPUs ohne integrierte GPU werden weiter auf den Sockel AM4 setzen.

Kann man auf die integrierte Grafikeinheit verzichten, ist auch der Ryzen 3 1300X eine gute Wahl, da er quasi genau so hoch taktet wie der Ryzen 3 2200G, aber wie der Ryzen 3 1200 über 8,0 MByte statt nur 4,0 MByte L3-Cache verfügt.

Die Preisvergleichs-Links zu dem Ryzen 3 2200G ergänzen wir, sobald die CPU erschienen ist.

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Auch interessant: Ryzen 3 1300X im GameStar-Test

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