Jetzt mit Plus alles auf einer Seite lesen

Jahres-AboUNSER TIPP

12 Monate

 Bester Preis
 Heftarchiv jederzeit buchbar
2,99€

pro Monat

Auf geht's
Quartals-Abo
3,99€

pro Monat

3 Monate

 20% günstiger als Flexi-Abo
 Heftarchiv jederzeit buchbar
3,99€

pro Monat

Auf geht's
Flexi-Abo
4,99€

pro Monat

1 Monat

 Monatlich kündbar
 Heftarchiv jederzeit buchbar
4,99€

pro Monat

Auf geht's

Bestenliste: CPUs für Spiele - Prozessoren Rangliste August 2017

In unserer Kaufberatung zu den besten Gaming CPUs empfehlen wir Prozessoren in verschiedenen Preisbereichen - jetzt auch inklusive der neuen Ryzen-3-Prozessoren.

von Nils Raettig,
03.08.2017 10:32 Uhr

Empfehlung des Monats: Der Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und 12 Threads stellt für Spieler momentan eine sehr gute Wahl dar. Er ist nur etwa 20 Euro teurer als der Core i5 7500, besitzt dafür aber zwei Kerne, unterstützt die virtuelle Kernverdoppelung und lässt sich dank des freien Multiplikators relativ einfach übertakten, um das Niveau des 30 Euro teureren Ryzen 5 1600X zu erreichen.Empfehlung des Monats: Der Ryzen 5 1600 mit sechs Kernen und 12 Threads stellt für Spieler momentan eine sehr gute Wahl dar. Er ist nur etwa 20 Euro teurer als der Core i5 7500, besitzt dafür aber zwei Kerne, unterstützt die virtuelle Kernverdoppelung und lässt sich dank des freien Multiplikators relativ einfach übertakten, um das Niveau des 30 Euro teureren Ryzen 5 1600X zu erreichen.

Ryzen 5 1600 bei Amazon holen

Update: Wir haben unsere Kaufberatung aktualisiert und berücksichtigen darin jetzt auch die neuen Ryzen-3-Prozessoren von AMD. Mehr zu ihrer genauen Spieleleistung lesen Sie im Test des Ryzen 3 1300X und des Ryzen 3 1200.

In unserer Empfehlung für Gaming-CPUs lassen wir sehr günstige Budget-Prozessoren größtenteils links liegen. In einem Spiele-PC sollte heute auch bei sehr beschränktem Budget möglichst ein Vierkern-Prozessor verbaut sein, schon aufgrund der wesentlich höheren Zukunftssicherheit. Außerdem arbeitet der PC dann auch flotter, wenn Sie mehrere Programme gleichzeitig nutzen.

Allerdings hat Intel mit der Core i3-Serie und vor allem mit dem extrem günstigen Pentium G4560 durchaus noch interessante, weil recht schnelle Dual-Core-Prozessoren im Preissegment unter 100 Euro im Angebot, die dank Hyperthreading vier Threads bearbeiten können und in den meisten aktuellen Titeln noch mehr als ausreichend Leistung liefern. Manche Spiele mit deutlich höherer Multi-Core-Auslastung laufen aber in maximalen Details nicht mehr ganz flüssig auf den i3 Dual-Cores und dem Pentium – wer kann, greift deshalb besser zu einem Prozessor mit vier oder mehr Kernen.

Außerdem beschränken wir unsere Empfehlungen auf die weit verbreiteten und aktuell mit neuen Prozessoren versorgten Plattformen von AMD mit AM4 und Intel (primär Sockel 1151), sofern sie in den entsprechenden Preisbereichen angeboten werden.

Fusion-APUs mit relativ leistungsfähiger integrierter DX11-Grafikeinheit wie der AMD A10 7850K sind für Einsteiger-PCs geeignet, benötigen aber auch ein Mainboard mit Sockel FM2, der weder die flotteren FX-Prozessoren (Sockel AM3+) noch die neuen Ryzen-CPUs (Sockel AM4) unterstützt. Da eine Kombination aus CPU und separater Grafikkarte jedoch viel leistungsfähiger ist, greifen Spieler ohnehin besser nicht zu einer APU.

Für Spiele-Systeme bietet AMD aber trotzdem wieder eine Alternative zu Intel: Seit Anfang März 2017 sind die Ryzen-7-Prozessoren auf dem Markt, Mitte April folgten die Ryzen-5-CPUs, Ende Juli Ryzen 3. In Spielen können sie zwar noch nicht immer ihr ganzes Potenzial abrufen, was manche Entwickler wie im Falle von Ashes of the Singularity, Total War: Warhammer oder Rise of the Tomb Raider bereits mit passenden Patches angehen. Aufgrund der hohen Kernzahl zu einem vergleichsweise niedrigen Preis und der damit verbundenen Zukunftssicherheit stellt Ryzen aber in den meisten Fällen ein gutes Gesamtpaket dar.

Rangliste CPU Performance Spiele

Performance Rating: Full HD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
128
106
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
125
102
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
121
98
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
121
90
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
119
96
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
116
97
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
109
84
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
105
83
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
103
80
Ryzen 7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
101
78
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
101
81
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
101
75
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
99
77
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
97
76
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
96
76
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
93
71
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
87
67
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
80
63
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
75
56
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
72
53
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
71
54
  • 0
  • 26
  • 52
  • 78
  • 104
  • 130

WQHD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
90
80
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
89
77
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
88
76
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
87
76
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
87
76
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
87
71
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
85
71
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
85
73
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
83
69
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
83
70
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
83
71
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
83
66
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
82
69
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
82
69
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
81
68
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
80
66
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
78
64
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
75
61
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
69
53
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
68
55
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
67
51
  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Insgesamt
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
109
93
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
107
89
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
105
87
Core i7 7740X 4,3 GHz, 4C/8T
104
86
Core i9 7900X 3,3 GHz 10C/20T
104
80
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
101
87
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
97
78
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
95
77
Ryzen 5 1600X 3,6 GHz, 6C/12T
93
75
Ryzen R7 1700X 3,4 GHz, 8C/16T
92
74
Core i5 7600K 3,8 GHz 4C/4T
92
76
Ryzen 5 1600 3,2 GHz, 6C/12T
92
70
Ryzen 7 1700 3,0 GHz, 8C/16T
90
73
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
89
73
Core i5 7500 3,4 GHz, 4C/4T
89
72
Ryzen 5 1500X 3,5 GHz, 4C/8T
86
68
Core i3 7350K 4,2 GHz, 2C/4T
83
65
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
77
62
Ryzen 3 1300X 3,4 GHz, 4C/4T
72
54
Pentium G4560 3,5 GHz 2C/4T
70
54
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
69
52
  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

CPUs bis 150 Euro

In diesem Preisbereich haben wir lange Zeit AMDs FX-Prozessoren für den Sockel AM3+ empfohlen, auch weil Intel hier maximal Dual-Core-CPUs im Portfolio hat. Da es jedoch keine neuen Prozessoren mehr für diesen in die Jahre gekommenen Sockel gibt und mittlerweile auch AMDs günstige Ryzen-3-Prozessoren erschienen sind, raten wir nicht mehr zum Kauf von FX-CPUs. Wenn Sie bereits einen FX-PC besitzen, lohnt sich ein Wechsel zu Ryzen 3 mit Blick auf die Performance allerdings eher nicht, wie unser Test des Ryzen 3 1300X zeigt.

Dass Intel-Prozessoren in diesem Preisbereich maximal über zwei Kerne verfügen, hat sich auch mit der aktuellen Kaby Lake-Generation nicht geändert. Eine wichtige Neuerung gibt es allerdings doch: Die Pentium-Prozessoren beherrschen jetzt Hyper-Threading für die virtuelle Kern-Verdoppelung, deshalb können sich genau wie günstige Dual-Cores der i3-Serie von Intel durchaus für einen Gaming PC eignen. Optimale Zukunftssicherheit bieten solche CPUs als Spiele-Prozessor aufgrund der geringen Kernzahl allerdings nicht, was sie trotz der aktuell meist noch guten Spieleleistung vor einem eventuellen Kauf bedenken sollten.

Intel Pentium G4560

Intels Dual-Core Pentium G4560 kostet nur etwa 70 Euro (wobei er momentan aufgrund von Lieferschwierigkeiten erst ab circa 80 Euro zu haben ist), er hat aber trotzdem Hyperthreading zur virtuellen Kernverdoppelung zu bieten. Ein Novum bei den Pentium-Prozessoren, dass sie durchaus auch für Spieler mit kleinem Budget interessant macht.

Die beiden Kerne takten mit 3,5 GHz, einen Turbo-Boost gibt es nicht. Mögliche Pentium-Alternativen sind der G4600 (3,6 GHz, ca. 85 Euro) und der G4620 (3,7 GHz, ca. 95 Euro). Ob sich dieser Aufpreis in Anbetracht der geringen Taktsteigerung lohnt, ist allerdings fragwürdig.

Ein großer Vorteil der aktuellen Pentium-CPUs besteht darin, dass sie wie alle aktuellen Kaby Lake-Prozessoren auf Mainboards mit dem Sockel 1151 laufen. Das macht es vergleichsweise einfach möglich, den PC später mit einer schnelleren CPU aufzurüsten.

Intel Pentium G4560 bei Amazon holen

» Intel Pentium G4560 im Preisvergleich

Intel Core i3 7100

Der Core i3 7100 ist ein Dual-Core-Prozessor aus Intels Kaby Lake-Generation für knapp 110 Euro. Gegenüber dem Pentium G4560 bietet er vor allem einen um 400 MHz höheren Takt. Das ist in Spielen durchaus spürbar, man muss allerdings dazu sagen, dass der Aufpreis dafür zu hoch ausfällt.

Attraktivere Angebote in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis hat Intel im Preisbereich bis 150 Euro momentan nicht zu bieten, Intel-Prozessoren mit vier echten Kernen wie der Core i5 7400 sind gleichzeitig erst ab ungefähr 170 Euro zu haben.

Intel Core i3 7100 bei Amazon holen

» Intel Core i3 7100 im Preisvergleich

AMD Ryzen 3 1200/1300X

Nach Ryzen 7 im März 2017 und Ryzen 5 im April sind Ende Juli zwei günstigere Ryzen-3-Modelle erschienen. Der Ryzen 3 1300X kostet etwa 135 Euro, der Ryzen 3 1200 115 Euro. Im Gegensatz zu den Intel-Prozessoren in diesem Preisbereich verfügen diese CPUs über vier statt nur zwei Kerne. Die virtuelle Kernverdoppelung unterstützen sie aber nicht.

Der Ryzen 3 1300X taktet unter typischer Spielelast meist mit 3,6 GHz und erreicht in unseren Benchmarks ein knapp besseres Ergebnis als der Pentium G4560. Da er in Anwendungen durch die vier echten Kerne sowohl den Pentium als auch den Core i3 7350K (4,2 GHz, ca. 150 Euro) auf Abstand halten kann, bietet er ein gutes Gesamtpaket.

Durch einen deutlich niedrigeren Takt von 3,1 GHz ist der Ryzen 3 1200 in Spielen ungefähr zehn Prozent langsamer als der 1300X. Er verfügt aber wie alle Ryzen-Prozessoren über einen freien Multiplikator, wodurch er sich leicht übertakten lässt. In den meisten Fällen sollte er so das Leistungsniveau des Ryzen 3 1300X erreichen können. Wer sich das Übertakten zutraut, der kann also etwas Geld sparen und zum Ryzen 3 1200 greifen.

Ebenfalls ein wichtiger Faktor: Die AM4-Plattform bietet bereits jetzt schon sinnvolle Aufrüst-Möglichkeiten in Form von CPUs mit sechs und acht Kernen. Auch die nächste Zen-Generation wird zudem sehr wahrscheinlich diese Plattform nutzen.

Ryzen 3 1300X im GameStar-Test

1 von 3

nächste Seite



Kommentare

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.

wird geladen ...