Call of Duty: Black Ops - Kritik aus Kuba und von Vietnam-Veteranen

Neben vielen guten Tests und zufriedenen Fans des Shooters, gibt es natürlich auch kritische Stimmen zu Call of Duty: Black Ops.

von Hanno Neuhaus,
11.11.2010 13:08 Uhr

Der kanadische Vietnam-Veteran Ron Parkes findet das Release-Datum von Call of Duty: Black Ops »geschmacklos«; fällt das Erscheinen des Ego-Shooters doch in die Nähe des sogenannten »Remembrance Day« oder auch »Veterans Day«, der am 11. November begangen wird. An diesem Tag wird in vielen Ländern, u.a. auch den USA und Kanada, den Gefallenen in Zeiten des Krieges seit dem Ersten Weltkrieg gedacht. Da Black Ops einige Kriege des 20. Jahrhunderts thematisiert, fühlen sich manche Veteranen dieser Konflikte vor den Kopf gestoßen. »Der Remembrance Day ist kein Tag zur Beratung für die Käufer und dieses Unternehmen [Activision] nutzt dieses Datum offensichtlich als Marketing-Strategie«, so Parkes. Schon als letzten Jahr Call of Duty: Modern Warfare 2 am 10. November erschien, meldeten sich einige Verteranenverbände kritisch zu Wort.

» Die historische Realität hinter den Einsätzen

Einem Bericht von Yahoo zufolge, kommt ein wenig anders gelagerte Kritik am Ego-Shooter aus Kuba. (Vorsicht Spoiler) So muss der Spieler im Verlauf einer Mission eine Festung auf Kuba erstürmen, um dort Fidel Castro zu stellen. (Spoiler Ende) Dies sei, laut der staatlich kontrollierten Zeitung Cuba Debate, »pervers«, da es »illegale Attentatsversuche der Vereinigten Staaten glorifiziere« und »soziopathische Ansichten in nordamerikanischen Kindern und Heranwachsenden stimuliere«. »Was die Vereinigten Staaten in mehr als 50 Jahren nicht geschafft haben, versuchen sie nun virtuell«, heißt es weiterhin.

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